1. Foren
  2. Kommentare
  3. Security
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Google antwortet EU-Datenschützern

Dumme Panikmache

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Dumme Panikmache

    Autor: Piesack 12.06.07 - 13:13

    Ihr lieben Panikschieber und Google-ist-ja-schlimmer-als-M$-Rufer: ist euch eigentlich klar, dass allein schon euer Internet-Zugangsprovider mehr an Daten über eure Netzaktivitäten hat und auch eine ganze Weile lang aufbewahren muss, als Google es je haben wird? Also seid bitte konsequent, kündigt eueren Netz-Zugang, außerdem all euere Bank-Konten, Kreditkarten und Versicherungen, und macht es euch in euerem Elfenbeinturm bequem! Wie "cool" ist es doch, über "Datenkraken" zu schimpfen! Wie schlau man sich dabei vorkommen kann! Und wie dümmlich das doch alles ist...

  2. Re: Dumme Panikmache

    Autor: Zimpf 12.06.07 - 13:25

    Piesack schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ihr lieben Panikschieber und
    > Google-ist-ja-schlimmer-als-M$-Rufer: ist euch
    > eigentlich klar, dass allein schon euer
    > Internet-Zugangsprovider mehr an Daten über eure
    > Netzaktivitäten hat und auch eine ganze Weile lang
    > aufbewahren muss, als Google es je haben wird?
    > Also seid bitte konsequent, kündigt eueren
    > Netz-Zugang, außerdem all euere Bank-Konten,
    > Kreditkarten und Versicherungen, und macht es euch
    > in euerem Elfenbeinturm bequem! Wie "cool" ist es
    > doch, über "Datenkraken" zu schimpfen! Wie schlau
    > man sich dabei vorkommen kann! Und wie dümmlich
    > das doch alles ist...

    Das ist ja wohl das dümmste Argument, was ich je gelesen habe. Nur weil andere auch, oder noch mehr Daten über einen speichern soll es auf einmal okay sein, was Google da treibt?
    Hier hat niemand behauptet, dass die Datensammlerei der Provider und insbesondere auch unserer ach so tollen Regierung richtig wäre. Das Gegenteil ist der Fall, aber das ist noch lange kein Grund, das als Freifahrtschein zum Speichern von Daten wo es nur geht zu verwenden.

  3. Re: Dumme Panikmache

    Autor: raha 12.06.07 - 13:27

    Piesack schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ihr lieben Panikschieber und
    > Google-ist-ja-schlimmer-als-M$-Rufer: ist euch
    > eigentlich klar, dass allein schon euer
    > Internet-Zugangsprovider mehr an Daten über eure
    > Netzaktivitäten hat und auch eine ganze Weile lang
    > aufbewahren muss, als Google es je haben wird?
    > Also seid bitte konsequent, kündigt eueren
    > Netz-Zugang, außerdem all euere Bank-Konten,
    > Kreditkarten und Versicherungen, und macht es euch
    > in euerem Elfenbeinturm bequem! Wie "cool" ist es
    > doch, über "Datenkraken" zu schimpfen! Wie schlau
    > man sich dabei vorkommen kann! Und wie dümmlich
    > das doch alles ist...

    Und was die TCom bzw. Mobilfunk mit Spracherkennungssoftware alles anstellen könnte... Da kommt zum Inhalt der Nachricht auch noch der Standort zzgl. die soziale Verknüpfung der Gesprächspartner. Alles mit korrekten Personendaten aus der Abrechnung.
    Das wirklich dumme an dieser Panik, ist definitiv das eingeschränkte Sichtfeld. Wenn "jemand" diese und von ^Piesack genannte Informationsquellen verknüpfen kann, sind die Bemühungen von Google Pillepalle.

  4. Re: Dumme Panikmache

    Autor: Private Paula 12.06.07 - 13:28

    Piesack schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ihr lieben Panikschieber und
    > Google-ist-ja-schlimmer-als-M$-Rufer: ist euch
    > eigentlich klar, dass allein schon euer
    > Internet-Zugangsprovider mehr an Daten über eure
    > Netzaktivitäten hat und auch eine ganze Weile lang
    > aufbewahren muss, als Google es je haben wird?

    Die Frage ist, welche Interessen Zugangsanbieter mit den gesammelten Daten verfolgen.

    Bei Google besteht die begruendete Gefahr, dass Informationen verkauft werden. Mit den aus den gewonnenen Daten, die man aus Suchanfragen gewinnt, aus Google Mail, Google Kalender, Google Earth, dem Blog Dienst, dem Photo Dienst, und was weiss ich nicht alles, wo Google seine Finger im Spiel hat, kann man hervorragend detaillierte Profile ueber einzelne Personen anstellen.

    Klar kann das mein Zugangsprovider auch. Aber ich bezweifle, dass dieser da ein Interesse dran hat - im Gegensatz zu Google, die die Kohle nunmal mit Werbung machen. Und mit zielgerichteter Werbung laesst sich noch mehr Geld machen. Und die gewonnenen Informationen kann man gewinnbringend ja auch noch anderweitig verwerten.

    Warum sind saemtliche Dienste von Google kostenlos? Google Earth... Google Mail... Google Kalender...

    --
    Warum UNIX/Linux schaedlich ist:
    'kill' macht Menschen zu brutalen, blutruenstigen Bestien,
    'killall' zuechtet regelrecht Massenmoerder,
    'whoami' loest bei psychisch labilen Personen Existenzkrisen aus!

  5. Re: Dumme Panikmache

    Autor: kevla 12.06.07 - 13:35

    raha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Piesack schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ihr lieben Panikschieber und
    >
    > Google-ist-ja-schlimmer-als-M$-Rufer: ist
    > euch
    > eigentlich klar, dass allein schon
    > euer
    > Internet-Zugangsprovider mehr an Daten
    > über eure
    > Netzaktivitäten hat und auch eine
    > ganze Weile lang
    > aufbewahren muss, als Google
    > es je haben wird?
    > Also seid bitte konsequent,
    > kündigt eueren
    > Netz-Zugang, außerdem all
    > euere Bank-Konten,
    > Kreditkarten und
    > Versicherungen, und macht es euch
    > in euerem
    > Elfenbeinturm bequem! Wie "cool" ist es
    > doch,
    > über "Datenkraken" zu schimpfen! Wie schlau
    >
    > man sich dabei vorkommen kann! Und wie
    > dümmlich
    > das doch alles ist...
    >
    > Und was die TCom bzw. Mobilfunk mit
    > Spracherkennungssoftware alles anstellen könnte...
    > Da kommt zum Inhalt der Nachricht auch noch der
    > Standort zzgl. die soziale Verknüpfung der
    > Gesprächspartner. Alles mit korrekten
    > Personendaten aus der Abrechnung.
    > Das wirklich dumme an dieser Panik, ist definitiv
    > das eingeschränkte Sichtfeld. Wenn "jemand" diese
    > und von ^Piesack genannte Informationsquellen
    > verknüpfen kann, sind die Bemühungen von Google
    > Pillepalle.
    >

    soweit ich weiß wurden die provider durch einen beschluss unserer regierung dazu gezwungen die daten für ein halbes jahr zu speichern und keiner wollte es...

    *winkewinke*

  6. Re: Dumme Panikmache

    Autor: raha 12.06.07 - 13:40

    kevla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > soweit ich weiß wurden die provider durch einen
    > beschluss unserer regierung dazu gezwungen die
    > daten für ein halbes jahr zu speichern und keiner
    > wollte es...
    >
    > *winkewinke*


    Genau darauf wollte ich hinaus. *winkewinke*

  7. Re: Dumme Panikmache

    Autor: Muff 12.06.07 - 13:40

    kevla schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    >
    > soweit ich weiß wurden die provider durch einen
    > beschluss unserer regierung dazu gezwungen die
    > daten für ein halbes jahr zu speichern und keiner
    > wollte es...
    >
    > *winkewinke*

    Ja und nein. Das die Regierung die Provider zur Speicherung der Daten zwingt ist richtig, aber dass es vorher keiner gewollt hat stimmt nicht so ganz. Mehrere Provider haben auch vorher schon Verbindungsdaten der Kunden aufgehoben, obwohl das laut Gesetz bisher garnicht zulässig war. Selbst bei Providern die das Gegenteil behauptet haben sah die Realität teilweise komplett anders aus.

  8. Re: Dumme Panikmache

    Autor: kevla 13.06.07 - 12:44

    Muff schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > kevla schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >
    >
    > soweit ich weiß wurden die
    > provider durch einen
    > beschluss unserer
    > regierung dazu gezwungen die
    > daten für ein
    > halbes jahr zu speichern und keiner
    > wollte
    > es...
    >
    > *winkewinke*
    >
    > Ja und nein. Das die Regierung die Provider zur
    > Speicherung der Daten zwingt ist richtig, aber
    > dass es vorher keiner gewollt hat stimmt nicht so
    > ganz. Mehrere Provider haben auch vorher schon
    > Verbindungsdaten der Kunden aufgehoben, obwohl das
    > laut Gesetz bisher garnicht zulässig war. Selbst
    > bei Providern die das Gegenteil behauptet haben
    > sah die Realität teilweise komplett anders aus.
    >


    es gab dochmal diesen e-mule-client, der, wenn er eine ip gefunden hat die böses getan hat, dem provider automatisch eine mail geschrieben hat, mit der aufforderung die daten dieser ip nicht zu löschen, damit sie nachverfolgt werden kann..versatel hat daraufhin z.b. eine eintweilige verfügung erwirkt, sodass dieser client keine mails mehr an versatel senden durfte..auch andere große provider haben sich über diesen client beschwert, weil sie keine daten aufheben wollten..außerdem glaub ich nicht, dass die provider allzu großes interesse an den daten haben..egal

    trotzdem ist piesacks beitrag für díe tonne..

    ich mein, man sagt ja auch nicht erwachsene-frauen-vergewaltiger seien nicht schlimm, denn schliesslich gibt es ja auch kinderschänder, oder jemand der jemanden krankenhausreif schlägt hat nichts schlimmes getan, denn es gibt menschen die andere totgeprügelt haben..

  9. Re: Dumme Panikmache

    Autor: Davido_ 17.06.07 - 11:00

    Piesack schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ihr lieben Panikschieber und
    > Google-ist-ja-schlimmer-als-M$-Rufer: ist euch
    > eigentlich klar, dass allein schon euer
    > Internet-Zugangsprovider mehr an Daten über eure
    > Netzaktivitäten hat und auch eine ganze Weile lang
    > aufbewahren muss, als Google es je haben wird?

    Google bewahrt mehr Daten über mich auf als mein Internetprovider. Mein Provider speichert die IP-Adressen und die Online-Zeitpunkte.
    Google speichert darüber hinaus welche Seiten ich aufrufe, was ich Suche, welche Interessen ich habe und zeigt mir personalisierte Werbung an.

    Und ich nutze Google nicht und sie speichern es trotzdem! Hast du eine Idee, woher sie diese Daten über mich haben?

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis, Pforzheim
  2. Walhalla u. Praetoria Verlag GmbH & Co. KG, Regensburg
  3. PDR-Team GmbH, Schwäbisch Gmünd
  4. Stadtwerke München GmbH, München

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 79€ (Bestpreis!)
  2. 79€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. 65UM7100PLA für 689€, 49SM8500PLA für 549€ und 75SM8610PLA Nanocell für 1.739€)
  4. 89,90€ + Versand (Vergleichspreis 135,77€ + Versand)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Netzwerke: Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist
Netzwerke
Warum 5G nicht das bessere Wi-Fi ist

5G ist mit großen Marketing-Versprechungen verbunden. Doch tatsächlich wird hier mit immensem technischem und finanziellem Aufwand überwiegend das umgesetzt, was Wi-Fi bereits kann - ohne dessen Probleme zu lösen.
Eine Analyse von Elektra Wagenrad

  1. Rechenzentren 5G lässt Energiebedarf stark ansteigen
  2. Hamburg Telekom startet 5G in weiterer Großstadt
  3. Campusnetze Bisher nur sechs Anträge auf firmeneigenes 5G-Netz

Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Minikonsolen im Video-Vergleichstest: Die sieben sinnlosen Zwerge
Minikonsolen im Video-Vergleichstest
Die sieben sinnlosen Zwerge

Golem retro_ Eigentlich sollten wir die kleinen Retrokonsolen mögen. Aber bei mittelmäßiger Emulation, schlechter Steuerung und Verarbeitung wollten wir beim Testen mitunter über die sieben Berge flüchten.
Ein Test von Martin Wolf


    1. Bundesrechnungshof: Behörden gaben für eigene Apps Millionen Euro aus
      Bundesrechnungshof
      Behörden gaben für eigene Apps Millionen Euro aus

      Bundesbehörden haben mehrere Millionen Euro für eigene Apps ausgegeben. Der Bundesrechnungshof will diese abschalten lassen, wenn der Betrieb weitere Kosten verursacht.

    2. Riot Games: Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends
      Riot Games
      Schatteninseln und Zeitreisen mit League of Legends

      Zwei sehr unterschiedliche Abenteuer für Einzelspieler hat Riot Games vorgestellt - beide sind in der Welt von League of Legends angesiedelt. In Ruined King erkunden die Champions die mysteriösen Schatteninseln, Conv/Rgence beschäftigt sich mit Zeitmanipulation.

    3. Energiewende: Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
      Energiewende
      Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung

      Dänemark will seine klimaschädlichen Emissionen bis 2030 um 70 Prozent reduzieren. Eine Maßnahme ist der weitere Ausbau der Windenergie. Die Regierung plant einen riesigen Windpark mit angeschlossener Power-To-X-Anlage auf einer künstlichen Insel.


    1. 18:10

    2. 16:56

    3. 15:32

    4. 14:52

    5. 14:00

    6. 13:26

    7. 13:01

    8. 12:15