1. Foren
  2. Kommentare
  3. Software-Entwicklung
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Qt-Integration in Eclipse

Welches...

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Welches...

    Autor: ivicas-mutter-stinkt-nach-scheisse 10.07.07 - 17:03

    ...GUI? Qt, FLTK, wxWidgets? Welches ist am besten/einfachsten/unkompliziertesten/leicht erlernbarsten? Ich benutze WinAPI, ich will aber meine Programme auf Linux portieren.

  2. soweit...

    Autor: TSxxx 10.07.07 - 17:24

    soweit ich gehört habe, soll Qt am besten sein...

    leider muss man für kommerzielle Projekte recht hohe Lizenzen bezahlen... Für OpenSource ist es gratis

  3. Re: Welches...

    Autor: reK 10.07.07 - 17:26

    Qt4

    Ich verwende Qt4 und kann es nur empfehlen. Mit diesem Framework war es für mich leicht, Quellcode zu produzieren, der wirklich plattformunabhängig ist. D.h. ich kann den Visual Studio Compiler unter Windows oder einfach den G++ unter Linux verwenden ohne Änderungen am Quelltext vornehmen zu müssen. Meine Software ist zwar nicht sehr komplex, aber kommt schon mit aufwendiger grafischer Oberfläche, Threadverwaltung, und vielem mehr daher. Von daher war das ganze schon ein kleines Abenteuer. Und ich muss sagen, dass ich das mit Qt4 alles sehr bequem unter beiden Plattformen entwickeln konnte. Zwischendurch habe ich sogar überlegt, die Entwicklung komplett von Windows mit Visual Studio auf Linux mit KDevelop zu verschieben, beides lief einfach gut, aber da das ganze im Rahmen meiner Diplomarbeit stattfand, wollte ich keinen unnötigen Wechsel vollziehen. Eventuell gibt's ja doch irgendwo Probleme, und dann ist schnell viel Zeit verloren.

  4. Mich würde mal ...

    Autor: Hagasn 10.07.07 - 17:35

    Mich würde mal interessieren was das Thema der Diplomarbeit war.
    Soviel Implementierungsarbeit, auch noch plattformunabhängig, ist ja nicht gerade üblich für eine wissenschaftliche Arbeit.



    reK schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Qt4
    >
    > Ich verwende Qt4 und kann es nur empfehlen. Mit
    > diesem Framework war es für mich leicht, Quellcode
    > zu produzieren, der wirklich plattformunabhängig
    > ist. D.h. ich kann den Visual Studio Compiler
    > unter Windows oder einfach den G++ unter Linux
    > verwenden ohne Änderungen am Quelltext vornehmen
    > zu müssen. Meine Software ist zwar nicht sehr
    > komplex, aber kommt schon mit aufwendiger
    > grafischer Oberfläche, Threadverwaltung, und
    > vielem mehr daher. Von daher war das ganze schon
    > ein kleines Abenteuer. Und ich muss sagen, dass
    > ich das mit Qt4 alles sehr bequem unter beiden
    > Plattformen entwickeln konnte. Zwischendurch habe
    > ich sogar überlegt, die Entwicklung komplett von
    > Windows mit Visual Studio auf Linux mit KDevelop
    > zu verschieben, beides lief einfach gut, aber da
    > das ganze im Rahmen meiner Diplomarbeit stattfand,
    > wollte ich keinen unnötigen Wechsel vollziehen.
    > Eventuell gibt's ja doch irgendwo Probleme, und
    > dann ist schnell viel Zeit verloren.


  5. das haengt von dir ab

    Autor: e-user 10.07.07 - 18:59

    da du bisher winapi verwendet haste, wirst du dich wahrscheinlich mit gtk eher zu hause fuehlen. sowohl qt4 als auch gtk2.x sind tolle toolkits, beides auf seine weise, mit eigenen vor- und nachteilen. tendenziell wirst du mehr gnu-systeme mit vorinstalliertem gtk2.x finden als qt4; von qt3 hingegen wuerde ich generell abraten, da es ohne kdelibs i.d.r. einfach potthaesslich aussieht durch fehlendes theming ausser dem rudimentaersten.
    vergiss fltk und wxwigdets, das erste ist haesslich und zum glueck selten im einsatz, das zweite produziert zu viel overhead und ist fuer einen port nicht gerechtfertigt, da du zu wenig vorteile herausholen wirst. beide sind ferner eher selten teil einer standard gnu-installation.

    qt4 ist sehr stark objektorientiert, wenn du "echtes" c++ magst, wirst du qt4 lieben; gtk ist auf seine art und weise ebenfalls nahe der objektorientierung gehalten, obwohl es reines c ist; im prinzip verwendest bei gtk sehr sehr viele funktionen auf verschiedene structs bzw. structreferenzen. an der stelle laesst sich jedoch leicht mit gtkmm (gtk--), einem c++-wrapper fuer gtk, abhelfen.
    ein weiterer vorteil von gtk ist die mittlerweile nahtlose einbindung in kde-umgebungen, da eine theming-engine existiert, welches das gerade verwendete qt-theme verwendet.

    ich hoffe dir geholfen haben zu koennen.


    ivicas-mutter-stinkt-nach-scheisse schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...GUI? Qt, FLTK, wxWidgets? Welches ist am
    > besten/einfachsten/unkompliziertesten/leicht
    > erlernbarsten? Ich benutze WinAPI, ich will aber
    > meine Programme auf Linux portieren.


  6. Re: Mich würde mal ...

    Autor: reK 10.07.07 - 19:32

    Es ging um die Bildfolgenanalyse in der Transplantationsmedizin, schon allein um die Videodateien, die durch die orthogonale Polarisationsspektroskopie entstanden sind, vernünftig einzulesen, sich anzuschauen, zu bearbeiten, und die Ergebnisse betrachten zu können habe ich ein anfangs kleines Programm mit Qt4 entwickelt.

    Die eigentliche Aufgabe wurde dann als Erweiterung zum bestehenden Programm implementiert, so das letztlich alles über eine nette graphische Oberfläche parametrisierbar und steuerbar war. Sicherlich muss ich mir vorwerfen lassen, dass das Programm letzlich zu umfangreich geworden ist. Zumindest im Rahmen einer Diplomarbeit. Wir wollten ja nix verkaufen. Und zugegebenermaßen war der Aufwand insgesamt auch recht hoch, die Plattformunabhängigkeit aber eher ein netter Nebeneffekt, da ich ausschließlich auf die Bibliotheken OpenCV und Qt4 gesetzt habe.

    Schlussendlich ist es aber einerseits gut angekommen, andererseits war es auch mein persönliches Interesse (besonders die Windows/Linux Geschichte) und vieles habe ich nebenher noch ausprobiert.

    Insofern hast du Recht, eher ungewöhnlich, aber ich war übermotiviert, hatte viele Ideen, und ich muss sagen, dass man mit Qt4 auch recht komplexe Vorgänge schnell implementiert hat. Es gibt gute Klassen, die einem viel Arbeit abnehmen.

    Und ja, ich mache auch noch andere Dinge, lebe mit meiner Freundin zusammen, habe keine starke Brille und bin nicht verpickelt, selbst die langen Haare sind schon seit Jahren ab ;-)

  7. Re: Mich würde mal ...

    Autor: arnonym 10.07.07 - 20:17

    > Und ja, ich mache auch noch andere Dinge, lebe mit
    > meiner Freundin zusammen, habe keine starke Brille
    > und bin nicht verpickelt, selbst die langen Haare
    > sind schon seit Jahren ab ;-)

    Und trotzdem hängst du im Golem Forum rum ;-)

  8. Re: das haengt von dir ab

    Autor: Michael____ 10.07.07 - 20:37

    e-user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > vergiss fltk und wxwigdets, das erste ist
    > haesslich und zum glueck selten im einsatz, das
    > zweite produziert zu viel overhead und ist fuer
    > einen port nicht gerechtfertigt, da du zu wenig
    > vorteile herausholen wirst. beide sind ferner eher
    > selten teil einer standard gnu-installation.

    FLTK hat den entscheidenden Vorteil, dass es klein ist und somit static ins programm geinkt werden kann ohne riesen executables zu erzeugen. Wenn man die Binaries dann verbreitet, dann ist es egal ob lokal FLTK installiert ist, denn es ist ja direkt mit dabei. :)

    Für Java ist SWT auch ne hübsche Sache obwohl Swing portierbarer ist. Einige Sachen gehen mit SWT nur unter bestimmten Systemen (unter linux mit GTK2 wird bspw. kein Drag&Drop unterstützt)


  9. Re: das haengt von dir ab

    Autor: Succubuss 10.07.07 - 20:43

    SWING ist definitiv vorzuziehen - zumindest seit java 6. Allerdings sind weder SWT noch Swing für C/C++-Programmierer geeignet ;)

    Michael____ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > e-user schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > vergiss fltk und wxwigdets, das erste
    > ist
    > haesslich und zum glueck selten im
    > einsatz, das
    > zweite produziert zu viel
    > overhead und ist fuer
    > einen port nicht
    > gerechtfertigt, da du zu wenig
    > vorteile
    > herausholen wirst. beide sind ferner eher
    >
    > selten teil einer standard gnu-installation.
    >
    > FLTK hat den entscheidenden Vorteil, dass es klein
    > ist und somit static ins programm geinkt werden
    > kann ohne riesen executables zu erzeugen. Wenn man
    > die Binaries dann verbreitet, dann ist es egal ob
    > lokal FLTK installiert ist, denn es ist ja direkt
    > mit dabei. :)
    >
    > Für Java ist SWT auch ne hübsche Sache obwohl
    > Swing portierbarer ist. Einige Sachen gehen mit
    > SWT nur unter bestimmten Systemen (unter linux mit
    > GTK2 wird bspw. kein Drag&Drop unterstützt)
    >
    >


  10. Re: Mich würde mal ...

    Autor: Hagasn 10.07.07 - 23:03

    Na das ist mal eine vernünftige Antwort. Hast auch noch schöne Erfahrungen mit Qt gesammelt.

    Ich hab mich mit der crossmodalen Registrierung in der Koronardiagnostik beschäftigt. Für den Prototyp hat Matlab herhalten müssen ...

    Gruß



    reK schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es ging um die Bildfolgenanalyse in der
    > Transplantationsmedizin, schon allein um die
    > Videodateien, die durch die orthogonale
    > Polarisationsspektroskopie entstanden sind,
    > vernünftig einzulesen, sich anzuschauen, zu
    > bearbeiten, und die Ergebnisse betrachten zu
    > können habe ich ein anfangs kleines Programm mit
    > Qt4 entwickelt.
    >
    > Die eigentliche Aufgabe wurde dann als Erweiterung
    > zum bestehenden Programm implementiert, so das
    > letztlich alles über eine nette graphische
    > Oberfläche parametrisierbar und steuerbar war.
    > Sicherlich muss ich mir vorwerfen lassen, dass das
    > Programm letzlich zu umfangreich geworden ist.
    > Zumindest im Rahmen einer Diplomarbeit. Wir
    > wollten ja nix verkaufen. Und zugegebenermaßen war
    > der Aufwand insgesamt auch recht hoch, die
    > Plattformunabhängigkeit aber eher ein netter
    > Nebeneffekt, da ich ausschließlich auf die
    > Bibliotheken OpenCV und Qt4 gesetzt habe.
    >
    > Schlussendlich ist es aber einerseits gut
    > angekommen, andererseits war es auch mein
    > persönliches Interesse (besonders die
    > Windows/Linux Geschichte) und vieles habe ich
    > nebenher noch ausprobiert.
    >
    > Insofern hast du Recht, eher ungewöhnlich, aber
    > ich war übermotiviert, hatte viele Ideen, und ich
    > muss sagen, dass man mit Qt4 auch recht komplexe
    > Vorgänge schnell implementiert hat. Es gibt gute
    > Klassen, die einem viel Arbeit abnehmen.
    >
    > Und ja, ich mache auch noch andere Dinge, lebe mit
    > meiner Freundin zusammen, habe keine starke Brille
    > und bin nicht verpickelt, selbst die langen Haare
    > sind schon seit Jahren ab ;-)


  11. Re: das haengt von dir ab

    Autor: wolke 11.07.07 - 00:11

    > selten teil einer standard gnu-installation.

    Das ist ein komisches Argument. Vor der Erfindung des Web war ein Webbrowser auch nicht Teil einer Standarddistribution. Ich finde man sollte fortschrittlich denken und das Toolkit anhand von technischen Überlegungen auswählen. Naja, und wenn man für GTK schon erklären muß daß es ja eigentlich objektorientiert ist, aber dann doch nicht, und dann soll man dieses oder jenes verwenden um es vielleicht doch wieder etwas objektorientierter zu machen ... sorry, aber da fängt ja die Fummelei im Vorfeld schon an während andere in der Zeit schon ihr erstes Programm geschrieben haben ;)

    > FLTK hat den entscheidenden Vorteil, dass es klein
    > ist und somit static ins programm geinkt werden
    > kann ohne riesen executables zu erzeugen. Wenn man
    > die Binaries dann verbreitet, dann ist es egal ob
    > lokal FLTK installiert ist, denn es ist ja direkt
    > mit dabei. :)

    Ok das klingt gut.

    > Für Java ist SWT auch ne hübsche Sache obwohl
    > Swing portierbarer ist. Einige Sachen gehen mit
    > SWT nur unter bestimmten Systemen (unter linux mit
    > GTK2 wird bspw. kein Drag&Drop unterstützt)

    aha, wußte ich noch nicht, danke.

  12. Re: das haengt von dir ab

    Autor: Apophis 11.07.07 - 00:11

    Michael____ schrieb:
    > Für Java ist SWT auch ne hübsche Sache obwohl
    > Swing portierbarer ist. Einige Sachen gehen mit
    > SWT nur unter bestimmten Systemen (unter linux mit
    > GTK2 wird bspw. kein Drag&Drop unterstützt)

    Ich musste _leider_ meine Diplomarbeit mit Swing machen, hätte das lieber mit qt gemacht. Im Vergleich zu qt find ich swing nur mühsam zum Programmieren.


  13. Re: das haengt von dir ab

    Autor: wolke 11.07.07 - 00:21

    wolke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > selten teil einer standard gnu-installation.
    >
    > Das ist ein komisches Argument. Vor der Erfindung
    > des Web war ein Webbrowser auch nicht Teil einer
    > Standarddistribution. Ich finde man sollte
    > fortschrittlich denken und das Toolkit anhand von
    > technischen Überlegungen auswählen. Naja, und wenn
    > man für GTK schon erklären muß daß es ja
    > eigentlich objektorientiert ist, aber dann doch
    > nicht, und dann soll man dieses oder jenes
    > verwenden um es vielleicht doch wieder etwas
    > objektorientierter zu machen ... sorry, aber da
    > fängt ja die Fummelei im Vorfeld schon an während
    > andere in der Zeit schon ihr erstes Programm
    > geschrieben haben ;)

    man das war aber jetzt der falsche Ast im Thread, sorry kam ja von e-user :)

  14. Re: Welches...

    Autor: Hello_World 11.07.07 - 00:51

    Qt ist nett. Das Signal-Slot-System ist sehr praktisch und das Toolkit ist schnell, flexibel und erweiterbar. Unter Linux würde ich auch noch die kdelibs dazunehmen, damit hat man dann ein sehr komplettes Framework und gute Integration in einen super Desktop.
    Allerdings wäre es natürlich auch interessant zu wissen, was für Software Du für welche Zielgruppe zu entwickeln gedenkst. Es wäre reichlich sinnlos, gtk bei einem Firmenprojekt zu verwenden, wenn in der ganzen Firma nur KDE verwendet wird.

  15. Re: Welches...

    Autor: e-user 11.07.07 - 01:40

    Hello_World schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Unter Linux würde ich auch noch
    > die kdelibs dazunehmen, damit hat man dann ein
    > sehr komplettes Framework und gute Integration in
    > einen super Desktop

    genau _das_ wuerde ich nicht tun (kdelibs nehmen), dann ist man gleich abhaengig von einem riesigen klumpen fuer den nicht-kde-nutzer unnoetigen gedoens, das betrifft auch und insbesondere die memory footprint fuer die genannte gruppe. ferner ist es total unsinnig, auf ein desktop environment aufzusetzen, ohne explizit dessen funktionen gebrauchen zu koennen. mit reinem qt4 oder gtk hingegen waere man immer auf der sicheren seite und man wird im falle von gtk auch nicht unter kde mit gnome-spezifischen libs "belaestigt". moechte ivicas-... hingegen tatsaechlich ein kde-spezifisches programm schreiben, sieht das natuerlich schon wieder anders aus.

    bitte _kein_ flamewar ueber gnome vs. kde hier...

    --

    "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit."

    Windows 7, definition: 64 bit emulator for 32 bit extensions and a graphical shell for a 16 bit patch to an 8 bit operating system originally coded for a 4 bit microprocessor, written by a 2 bit company that can't stand 1 bit of competition.

  16. Re: das haengt von dir ab

    Autor: e-user 11.07.07 - 01:53

    wolke schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > selten teil einer standard gnu-installation.
    >
    > Das ist ein komisches Argument. Vor der Erfindung
    > des Web war ein Webbrowser auch nicht Teil einer
    > Standarddistribution.
    aus deiner argumentation geht hervor, du gehst davon aus, seine erfindung wird so revolutionaer sein, dass fltk oder wxwidgets kuenftig ein essenzieller teil jedes userlands einer distribution sein wird. ;)
    es geht darum, dass er mit gtk zur zeit die eigentliche zielgruppe, gnu/linux-ottonormal-luser, am leichtesten erreichen wird, da die verbreitung am hoechsten und das verhaeltnis zwischen einrichtungsaufwand und breiter desktop-integration am besten ist.

    > Ich finde man sollte
    > fortschrittlich denken und das Toolkit anhand von
    > technischen Überlegungen auswählen.
    das halte ich fuer sehr vage und in dieser reinen form als alleinstehendes argument unsinnig bis schaedlich.

    > Naja, und wenn
    > man für GTK schon erklären muß daß es ja
    > eigentlich objektorientiert ist, aber dann doch
    > nicht, und dann soll man dieses oder jenes
    > verwenden um es vielleicht doch wieder etwas
    > objektorientierter zu machen ... sorry, aber da
    > fängt ja die Fummelei im Vorfeld schon an während
    > andere in der Zeit schon ihr erstes Programm
    > geschrieben haben ;)
    strohmann-argument.. mehr sage ich dazu nicht.

    --

    "Der Preis der Freiheit ist ewige Wachsamkeit."

    Windows 7, definition: 64 bit emulator for 32 bit extensions and a graphical shell for a 16 bit patch to an 8 bit operating system originally coded for a 4 bit microprocessor, written by a 2 bit company that can't stand 1 bit of competition.

  17. Re: Welches...

    Autor: Hello_World 11.07.07 - 03:10

    e-user schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > genau _das_ wuerde ich nicht tun (kdelibs nehmen),
    > dann ist man gleich abhaengig von einem riesigen
    > klumpen fuer den nicht-kde-nutzer unnoetigen
    > gedoens, das betrifft auch und insbesondere die
    > memory footprint fuer die genannte gruppe.
    Dafür kriegt man einen Riesenhaufen Funktionalität frei Haus geliefert. Da in die kdelibs natürlich nicht jeder Mist aufgenommen wird, stehen die Chancen gut, dass man einiges davon auch wirklich braucht oder zumindest Verwendung dafür hat. Mich persönlich stinkt diese Abhängigkeits-Vermeidungs-Philosophie ganz gewaltig an. Das führt nur dazu, dass ein und dieselbe Sache hundertmal mit verschiedenen Bugs implementiert wird, statt dass man einfach die Implementierung in <Bibliothek hier einfügen> benutzt. Ein Beispiel, das mir spontan einfällt, ist die eMail-Bibliothek vmime. Dort werden smartpointer zur Speicherverwaltung eingesetzt, aber man benutzt nicht etwa die aus der Boost-Bibliothek (will sagen: die, die in Zukuft in die C++-Standardbibliothek aufgenommen werden und gut getestet und performant sind), sondern eine eigene Implementierung. Was soll der Mist? Gut, mit Qt4 kommt man schon recht weit, aber wenn dann ein eigener Assistent oder Optionsdialog o. ä. implementiert wird, statt einfach die aus den kdelibs zu nehmen, dann ist das einfach mal scheiße!

  18. hohe lizenzen? blödsinn

    Autor: xxxxxxxxxxxxxxx12 11.07.07 - 07:28

    die ca. 1000 euro für eine kommerzielle lizenz sind ein schnäppchenpreis.

    und es ist nicht generell für opensource gratis sondern als gpl-version. kleiner aber feiner unterschied.

  19. "Soviel Implementierungsarbeit, auch noch plattformunabhängig"

    Autor: xxxxxxxxxxxxxx12 11.07.07 - 07:34

    na wahnsinn. jeweils projektdatei "zusammenklicken" (selbst das ginge noch automatisch, wenn man wollte) und build anwerfen. qt4-projekte portieren ist schon uuuuuuuuunglaublich aufwändig... :D

  20. bist du gnome-missionar?

    Autor: xxxxxxxxxxx12 11.07.07 - 07:40

    es ist übrigens pupsegal, was beim nutzer vorinstalliert ist. lässt sich ja alles bei bedarf nachholen. linuxer schwärmen doch für gewöhnlich immer, wie einfach das mit dem paketmanager ihrer wahl geht (ob paketmanager oder windowsinataller - paar libs nachinstallieren ist pillepalle und damit kein argument).

  1. Thema
  1. 1
  2. 2

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) für Wäge- und Automatisierungs-Systeme
    SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim bei Köln
  2. Akademische Mitarbeiterin / Akademischer Mitarbeiter (w/m/d) der Fachrichtung Elektrotechnik, ... (m/w/d)
    Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Eggenstein-Leopoldshafen
  3. Mitarbeiter IT-Helpdesk / Supporttechniker (m/w/d)
    Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, Isernhagen bei Hannover
  4. Fachinformatiker (m/w/d) IT Support
    Bank of America/Military Banking Overseas Division, Mainz-Kastel

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,49€
  2. 24,99€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de