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  5. › Server-Festplatte mit 750 GByte…

Was ist daran "Server"?

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  1. Was ist daran "Server"?

    Autor: Servos 17.07.07 - 16:10

    Etwa die nicht vorhandenen 10.000 upm bzw. 15.000 upm?

  2. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Yeeeeeeeeeeeeeha 17.07.07 - 16:19

    Servos schrieb:
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    > Etwa die nicht vorhandenen 10.000 upm bzw. 15.000
    > upm?

    Kannst du mir verraten, wozu um himmelswillen man 15k rpm brauchen soll, wenn man einfach nur riesige Datenmengen ablegen will, an die man irgendwie per Netzwerk rankommt? Da kommts auf die paar ms Zugriffszeit nun echt nicht an.

    Umgekehrt wo es darauf ankommt (insbesondere Datenbanken) braucht es in der Regel keine 750er, dafür gibts dann halt auch wieder spezielle Platten, aber ich sehe nicht, warum die mehr oder weniger "Server" sein sollen.

    Aber hättest du den Artikel auch gelesen, wär dir schon aufgefallen, was selbst die schwächste Hardware zu "Server" macht: Wenn sie 24/7 durchläuft und nicht nach einem Jahr explodiert.

  3. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: weltraumMonster 17.07.07 - 16:23

    Servos schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Etwa die nicht vorhandenen 10.000 upm bzw. 15.000
    > upm?

    Solche hochdrehenden Platten verlieren immer mehr an Bedeutung. Dank der heutigen hohen Datendichte, rauschen die Daten genauso schnell über den Lesekopf wie bei den schnell drehenden Festplatten der letzten Generation. Die Nachteile bei den Zugriffszeiten werden durch immer billigeren RAM Speicher für Server und damit einhergehenden größeren Unabhängigkeit von der Festplattenzugriffszeit ausgeglichen...
    Was die Platte als Server Platte attraktiv macht ist ihre lange MTF, das schnelle Interface, der große Cache und die hohe Speicherkapazität.


  4. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: planlos1 17.07.07 - 16:32

    Yeeeeeeeeeeeeeha schrieb:
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    > Servos schrieb:
    > --------------------------------------------------
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    > > Etwa die nicht vorhandenen 10.000 upm bzw.
    > 15.000
    > upm?
    >
    > Kannst du mir verraten, wozu um himmelswillen man
    > 15k rpm brauchen soll, wenn man einfach nur
    > riesige Datenmengen ablegen will, an die man
    > irgendwie per Netzwerk rankommt? Da kommts auf die
    > paar ms Zugriffszeit nun echt nicht an.
    >
    > Umgekehrt wo es darauf ankommt (insbesondere
    > Datenbanken) braucht es in der Regel keine 750er,
    > dafür gibts dann halt auch wieder spezielle
    > Platten, aber ich sehe nicht, warum die mehr oder
    > weniger "Server" sein sollen.
    >
    > Aber hättest du den Artikel auch gelesen, wär dir
    > schon aufgefallen, was selbst die schwächste
    > Hardware zu "Server" macht: Wenn sie 24/7
    > durchläuft und nicht nach einem Jahr explodiert.


    SCSI Platten laufen heutzutage noch in Hochleistungsserver die aber einem Heimanwender völlig überprobortioniert (wat fürn blödes wort oO) sind. Die Festplatten haben im Durschnitt eine höhere Lebensdauer als wie vergleichbare Sata / IDE platten. Ausserdem haben diese keine geringere Zugriffszeiten sondern einen höheren Datentransfer der Für zB 10 Gbit LAN sehr nützlich ist. Nur leider wurde SCSI von Microsoft "totpatentiert" und ist damit keine richtige Lösung für heutige Server. Geeignet nimmt man lieber Raid 5, 10 oder JBOD um die geschwindigkeit zu erhöhen. Wobei eine normale Festplatte für einen Homeserver oder einer kleinen firma unter 100 Mitarbeiter (die nicht gerade alle Videobearbeitung aufn server treiben ;) ) ausreichend ist.

  5. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: avarus.com.ar 17.07.07 - 16:34

    die Platte ist fuer den 24/7-Betrieb ausgelegt, was bei den Desktopplatten nicht gegeben ist. Natuerlich kann man auch Desktopplatten in den Server stecken, doch die Langlebigkeit ist teilweise deutlich geringer. Meine alte Maxtor-Desktopplatte mit 250GB hat im Server 40 Tage gehalten. Danach war es technischer Sondermuell :).

  6. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: nanunanana 17.07.07 - 17:00

    Weder Raid5 noch jbod bringen performance.

    Welche Scsi Patente meinst du?


    planlos1 schrieb:
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    > Yeeeeeeeeeeeeeha schrieb:
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    > > Servos schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
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    > > Etwa die nicht vorhandenen
    > 10.000 upm bzw.
    > 15.000
    > upm?
    >
    > Kannst du mir verraten, wozu um himmelswillen
    > man
    > 15k rpm brauchen soll, wenn man einfach
    > nur
    > riesige Datenmengen ablegen will, an die
    > man
    > irgendwie per Netzwerk rankommt? Da
    > kommts auf die
    > paar ms Zugriffszeit nun echt
    > nicht an.
    >
    > Umgekehrt wo es darauf
    > ankommt (insbesondere
    > Datenbanken) braucht es
    > in der Regel keine 750er,
    > dafür gibts dann
    > halt auch wieder spezielle
    > Platten, aber ich
    > sehe nicht, warum die mehr oder
    > weniger
    > "Server" sein sollen.
    >
    > Aber hättest du
    > den Artikel auch gelesen, wär dir
    > schon
    > aufgefallen, was selbst die schwächste
    >
    > Hardware zu "Server" macht: Wenn sie 24/7
    >
    > durchläuft und nicht nach einem Jahr explodiert.
    >
    > SCSI Platten laufen heutzutage noch in
    > Hochleistungsserver die aber einem Heimanwender
    > völlig überprobortioniert (wat fürn blödes wort
    > oO) sind. Die Festplatten haben im Durschnitt eine
    > höhere Lebensdauer als wie vergleichbare Sata /
    > IDE platten. Ausserdem haben diese keine geringere
    > Zugriffszeiten sondern einen höheren Datentransfer
    > der Für zB 10 Gbit LAN sehr nützlich ist. Nur
    > leider wurde SCSI von Microsoft "totpatentiert"
    > und ist damit keine richtige Lösung für heutige
    > Server. Geeignet nimmt man lieber Raid 5, 10 oder
    > JBOD um die geschwindigkeit zu erhöhen. Wobei eine
    > normale Festplatte für einen Homeserver oder einer
    > kleinen firma unter 100 Mitarbeiter (die nicht
    > gerade alle Videobearbeitung aufn server treiben
    > ;) ) ausreichend ist.


  7. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Bliss 17.07.07 - 17:26

    Servos schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Etwa die nicht vorhandenen 10.000 upm bzw. 15.000
    > upm?

    Weisch, 's gibt onderschiedliche Serwer mit onderschiedliche Ahforderunge'!

  8. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Blob 17.07.07 - 18:38

    planlos1 schrieb:
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    > Yeeeeeeeeeeeeeha schrieb:
    > SCSI Platten laufen heutzutage noch in
    > Hochleistungsserver die aber einem Heimanwender
    > völlig überprobortioniert (wat fürn blödes wort
    > oO) sind. Die Festplatten haben im Durschnitt eine
    > höhere Lebensdauer als wie vergleichbare Sata /
    > IDE platten. Ausserdem haben diese keine geringere
    > Zugriffszeiten sondern einen höheren Datentransfer
    > der Für zB 10 Gbit LAN sehr nützlich ist. Nur
    > leider wurde SCSI von Microsoft "totpatentiert"
    > und ist damit keine richtige Lösung für heutige
    > Server. Geeignet nimmt man lieber Raid 5, 10 oder
    > JBOD um die geschwindigkeit zu erhöhen. Wobei eine
    > normale Festplatte für einen Homeserver oder einer
    > kleinen firma unter 100 Mitarbeiter (die nicht
    > gerade alle Videobearbeitung aufn server treiben
    > ;) ) ausreichend ist.

    "probortioniert" ist tatsächlich ein komisches Wort probier doch proportioniert.

    Was hat den bitte die RAID-Variante mit der zugrundeliegenden Übertragungstechnik zutun? Ob pata, sata oder scsi ist doch dem RAID wurscht.

    Microsoft hat scsi totpatentiert? Nö.

    Mit SAS ist scsi doch gut positioniert und so hochspezialisiert ist es auch nicht, bloß eben nicht im Consumer-Bereich präsent, aber das sind vermutlich mehr monetäre Gründe und war mehr oder weniger immer schon so.

    Scheinbar echt planlos.

  9. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Dumpfbacke 17.07.07 - 19:11

    avarus.com.ar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > die Platte ist fuer den 24/7-Betrieb ausgelegt,
    > was bei den Desktopplatten nicht gegeben ist.
    > Natuerlich kann man auch Desktopplatten in den
    > Server stecken, doch die Langlebigkeit ist
    > teilweise deutlich geringer. Meine alte
    > Maxtor-Desktopplatte mit 250GB hat im Server 40
    > Tage gehalten. Danach war es technischer
    > Sondermuell :).
    >
    >
    Ack, steht sogar im Artikel:

    Dabei wartet die RE2 bei hoher Belastung mit einer MTTF ("Mean Time to Failure") von 1,2 Millionen Stunden auf. Kombiniert mit dem Speichervolumen von 750 GByte eignet sie sich also zum Speichern großer Datenmengen in Unternehmen oder dem Heimserver.

    Jeder, der Ahnung hat, weiß warum SCSI eingesetzt werden: Langlebigkeit.
    mfg

  10. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: contech 17.07.07 - 19:36

    Raid 5 liefert Leistungsverbesserung + Parität
    JBOD (Just a Bunch Of Disks) bringt garnichts, das ist der Modus in dem die Festplattten vom Raid-Controller direkt/einzeln an das System durchgereicht werde.

    nanunanana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Weder Raid5 noch jbod bringen performance.
    >
    > Welche Scsi Patente meinst du?
    >
    > planlos1 schrieb:
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    > > Yeeeeeeeeeeeeeha schrieb:
    >
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    > > Servos schrieb:
    >
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    >
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    > > Etwa die nicht
    > vorhandenen
    > 10.000 upm bzw.
    > 15.000
    >
    > upm?
    >
    > Kannst du mir verraten, wozu
    > um himmelswillen
    > man
    > 15k rpm brauchen
    > soll, wenn man einfach
    > nur
    > riesige
    > Datenmengen ablegen will, an die
    > man
    >
    > irgendwie per Netzwerk rankommt? Da
    > kommts
    > auf die
    > paar ms Zugriffszeit nun echt
    >
    > nicht an.
    >
    > Umgekehrt wo es darauf
    >
    > ankommt (insbesondere
    > Datenbanken) braucht
    > es
    > in der Regel keine 750er,
    > dafür gibts
    > dann
    > halt auch wieder spezielle
    > Platten,
    > aber ich
    > sehe nicht, warum die mehr oder
    >
    > weniger
    > "Server" sein sollen.
    >
    > Aber
    > hättest du
    > den Artikel auch gelesen, wär
    > dir
    > schon
    > aufgefallen, was selbst die
    > schwächste
    >
    > Hardware zu "Server" macht:
    > Wenn sie 24/7
    >
    > durchläuft und nicht nach
    > einem Jahr explodiert.
    >
    > SCSI
    > Platten laufen heutzutage noch in
    >
    > Hochleistungsserver die aber einem
    > Heimanwender
    > völlig überprobortioniert (wat
    > fürn blödes wort
    > oO) sind. Die Festplatten
    > haben im Durschnitt eine
    > höhere Lebensdauer
    > als wie vergleichbare Sata /
    > IDE platten.
    > Ausserdem haben diese keine geringere
    >
    > Zugriffszeiten sondern einen höheren
    > Datentransfer
    > der Für zB 10 Gbit LAN sehr
    > nützlich ist. Nur
    > leider wurde SCSI von
    > Microsoft "totpatentiert"
    > und ist damit keine
    > richtige Lösung für heutige
    > Server. Geeignet
    > nimmt man lieber Raid 5, 10 oder
    > JBOD um die
    > geschwindigkeit zu erhöhen. Wobei eine
    >
    > normale Festplatte für einen Homeserver oder
    > einer
    > kleinen firma unter 100 Mitarbeiter
    > (die nicht
    > gerade alle Videobearbeitung aufn
    > server treiben
    > ;) ) ausreichend ist.
    >
    >


  11. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: ThorstenMUC 17.07.07 - 19:40

    Also der Vorredner hat zwar wirklich viel Blödsinn geschrieben (ich glaube mit Absicht)... Aber Raid5 bringt durchaus einen Performance-Gewinn. Wenn die XOR-Engine nicht alles ausbremst auch beim Schreiben.

    nanunanana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Weder Raid5 noch jbod bringen performance.
    >
    > Welche Scsi Patente meinst du?
    >
    > planlos1 schrieb:
    > [planloses]

  12. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: fosaq 17.07.07 - 19:55

    Ja, und SAS ist echt genial. SCSI Bus mit besserer Hardware. Die Controller können zudem auch noch mit gewöhnlichen SATA Platten umgehen, ist doch super.

  13. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Buff 17.07.07 - 22:41


    > Jeder, der Ahnung hat, weiß warum SCSI eingesetzt
    > werden: Langlebigkeit.

    Ist aber SATA.

  14. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Painy187 18.07.07 - 07:52

    ThorstenMUC schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Also der Vorredner hat zwar wirklich viel Blödsinn
    > geschrieben (ich glaube mit Absicht)... Aber Raid5
    > bringt durchaus einen Performance-Gewinn. Wenn die
    > XOR-Engine nicht alles ausbremst auch beim
    > Schreiben.

    Wenn ein richtiger Raid-Controller dran hängt, dann bringt RAID 5 beim lesen wirklich Leistungsgewinn, weil man die Daten von 2 Platten lesen kann. Die Parität liest wohl kein Controller aus um dann die Daten zu berechnen, obwohl keine der anderen beiden platten defekt ist.

    Aber bei den meisten 100 Euro Home-User-Boards mit onBoard-Raid-Controller saugt das Raid5 nur an der CPU beim schreiben auf die Platte. Nen Raid 5 zu Hause einsetzen lohnt sich nur, wenn man 1TB Platten (oder ähnlich teure) hat, von denen man keine vierte kaufen wil. Da ist nen guter Controller vielleicht günstiger als die vierte Platte. Wenns aber 3 Platten à 400 GB sind, dann würd ich lieber noch ne Platte kaufen und nen Raid 10/01 aufmachen...

  15. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Painy187 18.07.07 - 08:00

    avarus.com.ar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > die Platte ist fuer den 24/7-Betrieb ausgelegt,
    > was bei den Desktopplatten nicht gegeben ist.
    > Natuerlich kann man auch Desktopplatten in den
    > Server stecken, doch die Langlebigkeit ist
    > teilweise deutlich geringer. Meine alte
    > Maxtor-Desktopplatte mit 250GB hat im Server 40
    > Tage gehalten. Danach war es technischer
    > Sondermuell :).

    Komisch meine Maxtor mit 200GB hat damals auch nur 5 oder 6 Monate ausgehalten. Zum Glück war sie nicht richtig tot, sondern nur son Bisschen. Man konnte noch drauf zu greifen, aber die Zugriffsgeschwindigkeit nahm von Tag zu Tag ab. War gut, dass ich noch nen Backup machen konnte....

    Und die dämlichen Vögel an der Hotline wollten mir unbedingt ne austausch-platte anbieten anstatt geld zurück... nene, ich nehm doch nicht noch ne maxtor für meine Daten, wenn die erste schon voreilig den löffel abgibt... Also stand fest, ab zu ebay damit ;)

    Meine beiden Samsungs (SP2504C; 250 GB) laufen seit diesem Tag ohne großartige Unterbrechungen einfach so dauerhaft vor sich hin. Das dürften jetzt 2 Jahre sein... Man war die damals noch teuer ;)

  16. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: JackTF 18.07.07 - 08:27

    Painy187 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn ein richtiger Raid-Controller dran hängt,
    > dann bringt RAID 5 beim lesen wirklich
    > Leistungsgewinn, weil man die Daten von 2 Platten
    > lesen kann. Die Parität liest wohl kein Controller
    > aus um dann die Daten zu berechnen, obwohl keine
    > der anderen beiden platten defekt ist.
    >
    > Aber bei den meisten 100 Euro Home-User-Boards mit
    > onBoard-Raid-Controller saugt das Raid5 nur an der
    > CPU beim schreiben auf die Platte. Nen Raid 5 zu
    > Hause einsetzen lohnt sich nur, wenn man 1TB
    > Platten (oder ähnlich teure) hat, von denen man
    > keine vierte kaufen wil. Da ist nen guter
    > Controller vielleicht günstiger als die vierte
    > Platte. Wenns aber 3 Platten à 400 GB sind, dann
    > würd ich lieber noch ne Platte kaufen und nen Raid
    > 10/01 aufmachen...

    Mit RAID5 kann man immer von n-1 Platten lesen, wenn n Platten verbaut sind. Also bei 4 Platten auch mal von 3en - nicht nur von 2 Platten.

    Ein RAID10/01 kann man nur mit 4 Platten aufbauen, wobei 2 Platten nur der Sicherung dienen. Man muss also doppelt so viel Geld ausgeben für den gleichen Speicherplatz - man zahlt sozusagen genau 1x mehr. Bei RAID5 dagegen zahlt man nur 1/(n-1) mehr. Bei 3 Platten bilden 2 Platten den Speicherplatz, die 3. die Parität. Man zahlt also die Hälfte (1/2) dazu. Für all diese Verfahren ist übrigens eine guter RAID-Controller notwendig, wenn man auch einen Performancegewinn haben möchte. Und der zusätzliche Controller kostet wohl ähnlich viel wie eine zusätzliche 400GB-Platte. Eine gute Adaptec-Karte ist bereits für knapp 100 EUR erhältlich. Die 400GB-Platte kostet ähnlich viel. Dazu kommt der Umstand, dass ich bei RAID5 ja immer noch eine Platte zustecken kann, falls ich noch mehr Speicherplatz benötige.

    RAID01 ist übrigens nicht gleich RAID10. Bei einem Verfahren werden gespiegelte Platten gestriped, beim anderen Verfahren wird der Stripe gespiegelt. Der Unterschied ist enorm: Bei einem Verfahren muss ich alles komplett neu spiegeln, beim anderen nur die ausgefallene Platte. Das System ist für diesen Zeitraum zudem nicht verfügbar.

    Bei RAID5 dagegen wird die getauschte Platte im Betrieb versorgt.

    Ich frage mich tatsächlich, wer so dumm ist, ein RAID01 oder ein RAID10 einzusetzen... RAID5 ist kostengünstiger, performanter, ausfallsicherer und besser im Handling. Es gibt nicht einen einzigen Grund, lieber auf RAID10 oder RAID01 zu setzen.


  17. Re: Was ist daran "Server"?

    Autor: Bing 18.07.07 - 08:50

    Das ist keine Desktopplatte. Die soll 24 Stunden täglich laufen ohne daß sie einfach den Löffel ab gibt. 4 davon an zwei Controllern jeweils im Raid 1-Verbund dann könnten wir die Discimages endlich mal im Netzwerk verfügbar machen.
    Fehlt nur noch ein passendes Bandsalatsystem mit um die 2 TB ohne Komprimierungsschwachsinn. Was gibt es da aktuell?

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