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Marktorientierung

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  1. Marktorientierung

    Autor: Mittelständler 17.08.07 - 08:56

    Fakt ist, dass im non-IT-Geschäft definitv MS-Produkte den Markt beherrschen. Daher ist eine Ausbildung in diesem Bereich, das was der Kunde benötigt. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt.

    Außerdem ist meckern immer einfach. Soll man doch etwas Besseres machen. Wenn Kritik, dann bitte konstruktiv.

  2. Re: Marktorientierung

    Autor: ignoramus 17.08.07 - 13:37

    Mittelständler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Fakt ist, dass im non-IT-Geschäft definitv
    > MS-Produkte den Markt beherrschen. Daher ist eine
    > Ausbildung in diesem Bereich, das was der Kunde
    > benötigt. Ob das gut oder schlecht ist, sei dahin
    > gestellt.

    Das ist leider so. Aber die Politik ist in der Verantwortung an solchen Zuständen etwas zu ändern, wenn sie gesellschaftsschädlich sind. Oder siehst Du das anders? Wie erklärst Du dann die Existenz unseres Kartellrechts?

    > Außerdem ist meckern immer einfach. Soll man doch
    > etwas Besseres machen. Wenn Kritik, dann bitte
    > konstruktiv.

    Das ist ja nun wirklich nicht schwer, da bessere Vorschläge zu machen. Es fängt doch schon damit an, dass Otto-Normal-User heutzutage nicht einmal weiß, wie ein Dateisystem aussieht. Man könnte mal erklären: Guck, das is ne Datei, das ein Verzeichnis, datt ne Dampfmaschine. Dann kann man einen Überblick über die Verzeichnisstrukturen von Windows, Unix, MacOS geben, damit sich jeder auf jedem System grob orientieren kann.

    Die tollen verschachtelten graphischen Programme heutzutage verdecken so stark die (einfachen) grundlegenden Konzepte, dass der Normal-User vollkommen aufgeschmissen ist, wenn sich auch nur eine Kleinigkeit ändert.

    Beispiel: In unserem Sekretariat wurden die XP-Rechner neu aufgesetzt. Eine Sekretärin fand nun leider ihr Dateien nicht wieder. Es wurde jedoch alles unter "Eigene Dateien" gesichert und wiederhergestellt. Mit der Frage, wo sie denn die Dateien angespeichert hatte, konnte sich nichts anfangen. Es stellte sich heraus, dass sie die Datei immer über so einen "letzte geöffnete Dokumente"-Dialog geöffnet hatte - und nichtmal wusste, wo die eigentlich gespeichert sind!!

    IT-Kompetenz (auch für Normaluser!) besteht nicht darin zu wissen, wo man bei Windows für was klicken muss! IT-Kompetenz ist Grundlagenwissen über Hard- und Software, die es einem ermöglicht, sich in ein unbekanntes System einzuarbeiten.

    Was macht wohl ein so kompetenter XP-User, wenn er auf einmal vor Vista sitzt - oder dem Nachfolger... alles XP-Wissen für die Katz. Hätte er die Grundlagen gelernt, könnte er sich auch hier einarbeiten!

    PS: Mit Grundlagenwissen ist keinesfalls tiefgreifendes Wissen gemeint, welches den Normal-User überfordern würde! Grundlagenkenntnisse sind bestehen in Grundwissen über Dateien, Dateiformate, Benutzerkonten, Verzeichnisse, Verzeichnisstrukturen - wo tipp ich drauf rum - wo rede ich rein - wo redet jemand zurück - was ist das Internet - wie läuft grob die Vernetzung etc.

  3. Re: Marktorientierung

    Autor: Flying Circus 17.08.07 - 13:43

    Mittelständler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Fakt ist, dass im non-IT-Geschäft definitv
    > MS-Produkte den Markt beherrschen. Daher ist eine
    > Ausbildung in diesem Bereich, das was der Kunde
    > benötigt.

    Der "Kunde" muß nicht wissen, wo er zu klicken hat, sondern Konzepte begriffen haben. Dann klappt es nicht nur mit Word 2000, sondern auch mit Word XP, OOo und wie sie alle heißen.

    Übrigens geht's nicht um Kunden, sondern um die IT-Schulung vor allem von Auszubildenden.

  4. Re: Marktorientierung

    Autor: Greg 17.08.07 - 14:53

    ignoramus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mittelständler schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -

  5. Re: Marktorientierung

    Autor: Greg 17.08.07 - 14:53

    ignoramus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mittelständler schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Fakt ist, dass im non-IT-Geschäft
    > definitv
    > MS-Produkte den Markt beherrschen.
    > Daher ist eine
    > Ausbildung in diesem Bereich,
    > das was der Kunde
    > benötigt. Ob das gut oder
    > schlecht ist, sei dahin
    > gestellt.
    >
    > Das ist leider so. Aber die Politik ist in der
    > Verantwortung an solchen Zuständen etwas zu
    > ändern, wenn sie gesellschaftsschädlich sind. Oder
    > siehst Du das anders? Wie erklärst Du dann die
    > Existenz unseres Kartellrechts?
    >
    > > Außerdem ist meckern immer einfach. Soll man
    > doch
    > etwas Besseres machen. Wenn Kritik, dann
    > bitte
    > konstruktiv.
    >
    > Das ist ja nun wirklich nicht schwer, da bessere
    > Vorschläge zu machen. Es fängt doch schon damit
    > an, dass Otto-Normal-User heutzutage nicht einmal
    > weiß, wie ein Dateisystem aussieht. Man könnte mal
    > erklären: Guck, das is ne Datei, das ein
    > Verzeichnis, datt ne Dampfmaschine. Dann kann man
    > einen Überblick über die Verzeichnisstrukturen von
    > Windows, Unix, MacOS geben, damit sich jeder auf
    > jedem System grob orientieren kann.
    >
    > Die tollen verschachtelten graphischen Programme
    > heutzutage verdecken so stark die (einfachen)
    > grundlegenden Konzepte, dass der Normal-User
    > vollkommen aufgeschmissen ist, wenn sich auch nur
    > eine Kleinigkeit ändert.
    >
    > Beispiel: In unserem Sekretariat wurden die
    > XP-Rechner neu aufgesetzt. Eine Sekretärin fand
    > nun leider ihr Dateien nicht wieder. Es wurde
    > jedoch alles unter "Eigene Dateien" gesichert und
    > wiederhergestellt. Mit der Frage, wo sie denn die
    > Dateien angespeichert hatte, konnte sich nichts
    > anfangen. Es stellte sich heraus, dass sie die
    > Datei immer über so einen "letzte geöffnete
    > Dokumente"-Dialog geöffnet hatte - und nichtmal
    > wusste, wo die eigentlich gespeichert sind!!
    >
    > IT-Kompetenz (auch für Normaluser!) besteht nicht
    > darin zu wissen, wo man bei Windows für was
    > klicken muss! IT-Kompetenz ist Grundlagenwissen
    > über Hard- und Software, die es einem ermöglicht,
    > sich in ein unbekanntes System einzuarbeiten.
    >
    > Was macht wohl ein so kompetenter XP-User, wenn er
    > auf einmal vor Vista sitzt - oder dem
    > Nachfolger... alles XP-Wissen für die Katz. Hätte
    > er die Grundlagen gelernt, könnte er sich auch
    > hier einarbeiten!
    >
    > PS: Mit Grundlagenwissen ist keinesfalls
    > tiefgreifendes Wissen gemeint, welches den
    > Normal-User überfordern würde!
    > Grundlagenkenntnisse sind bestehen in Grundwissen
    > über Dateien, Dateiformate, Benutzerkonten,
    > Verzeichnisse, Verzeichnisstrukturen - wo tipp ich
    > drauf rum - wo rede ich rein - wo redet jemand
    > zurück - was ist das Internet - wie läuft grob die
    > Vernetzung etc.
    >
    >

    Du übersiehst bei der ganzen überlegung dass der normal arbeitende mensch andere sachen zu tun hat, als sich mit dateisystemen und ähnlichem auszukonnen. Es ist schön wenn ers kann, aber es als selbstverständlichkeit darzustellen ist unsinn. Der endverbraucher braucht ein funktionierendes, einfaches system mit dem er umgehen kann. Tieferes verständnis über das "warum es so funktioniert" muss er dagegen nicht haben, das ist aufgabe des Systemadministrators.


  6. Re: Marktorientierung

    Autor: Andi111 17.08.07 - 20:34

    Greg schrieb:
    > Du übersiehst bei der ganzen überlegung dass der
    > normal arbeitende mensch andere sachen zu tun hat,
    > als sich mit dateisystemen und ähnlichem
    > auszukonnen. Es ist schön wenn ers kann, aber es
    > als selbstverständlichkeit darzustellen ist
    > unsinn. Der endverbraucher braucht ein
    > funktionierendes, einfaches system mit dem er
    > umgehen kann. Tieferes verständnis über das "warum
    > es so funktioniert" muss er dagegen nicht haben,
    > das ist aufgabe des Systemadministrators.

    Man muss als Anwender auch nicht wissen, wie das Dateisystem implementiert ist. Das verlangt niemand. Aber man sollte wissen was eine Datei, ein Ordner, ein Pfad und ein Laufwerk ist. Wenn man sich nur so oberflächliches Wissen aneignet, kann die Sekretärin beim Umstieg von Office 2000 auf XP kündigen und einen Fortbildungskurs machen.

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