1. Foren
  2. Kommentare
  3. Games
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Bioshock-Kopierschutz - 2K Games…

Was kein Kind versteht...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Was kein Kind versteht...

    Autor: Fachmann 09.09.07 - 15:57

    ...ist, dass es weder 2k Games noch Sony darum geht, ein Spiel für die Ewigkeit vor "Raubkopierern" (sowas gibt es nebenbei gar nicht, man schlage mal das Wort "Raub" in der Wikipedia nach) zu schützen, oder ehrlichen Käufern auf den Sack zu gehen, sondern zum Zeitpunkt des Release ausreichend Kopien zu verkaufen um ein solches Projekt zu rechtfertigen.

    Dabei liegt der Schlüssel für das Ganze beim Zeitpunkt. Sowohl die Altzocker, die noch System Shock kennen, als auch die Jungzocker, die sich jeden noch so schlampig aufgenommenen Trailer auf ihrer Lieblingswebzine reinziehen, wollen dieses Spiel spielen, und zwar schnell. So schnell, dass es für die Hersteller ausreicht, die exponentielle Verbreitung des Spiels (man denke an id Software) in den ersten 3-6 Monaten zu unterbinden, indem Sie einen Kopierschutz basteln, der zwar laufende Kosten erzeugt, aber nicht so einfach von den, bekanntermaßen, eindeutig überlegenen Codingskills der Crackergroups zurechtgefaltet werden kann.

    Es wäre nicht das erste Mal, das nach etwa einem Jahr ein Update erscheint, dass den Kopierschutz "entschärft", damit die laufenden Kosten im Support ein Ende finden, aber eben erst wenn das Spiel nicht mehr im direkten Interesse der "Für-Lau-Zocker"-Szene steht (siehe X3 von EgoSoft). Das überreizte Scriptkiddie hat demnach heute zwei Möglichkeiten: Warten oder Kaufen.

    Dieses Schema wird sich in der Zukunft fortsetzen, aber warum regt Ihr kleinen Trolle Euch so darüber auf? Wer sich angesprochen fühlt, sollte mal über folgendes Nachdenken:

    Seid Ihr die Modder/Hochrüster an sich und gebt Unsummen für Eure High-End-Wakü-Kisten aus, wo eine der beiden SLI/Crossfire-Karten, die Ihr drin habt 500€+ kostet und dreht dann durch, wenn Ihr ein Spiel, das unter Garantie unter die Top 20 der bisher in diesem Jahrtausend erschienenen PC-Games kommt, für 45€ in der Steelbook-Edition bei Amazon kaufen müsst? Schwachmaten seid Ihr, wenn Ihr zu dieser Gruppe gehört.

    Dann gibt es noch diejenigen, die keine Kohle haben, weil sie Studis, Azubis oder Arbeitssuchende sind, und deren Stressausgleich schwer von der Qualität ihrer freizeitlichen Unterhaltung abhängt. Glaubt Ihr, Ihr gehört dazu? Dann mal folgendes: Mit Eurer Medionkiste macht das Spiel eh keinen Spass, sondern ist einfach nur Stress -> ruckelt...Detail runter...ruckelt noch immer...Auflösung auf 640x480...20 FPS...Ende. Ihr armen Bafögempfänger könnt das eh knicken, bis der Hardwaremarkt sich an den Hochrüstern satt gefressen hat und die empfohlenen Systeme in Eure Preisklasse rutschen. Dann ist nämlich auch der Crack oder ein entsprechendes Update da.

    Mit drei Installation pro Hardwarezusammenstellung kommt jeder hin, der nicht dämlich ist. Wer keine Ahnung hat installiert und deinstalliert Programme üblicherweise in Abständen von Jahren, und wer Ahnung hat, ändert sein System eh schneller, als er von BioShock die Schnauze voll hat, oder hat das sehr schnell und spielt es innerhalb von Jahren nicht wieder.

    Das Einzige was wirklich nervig ist, ist dass es schwierig wird das Spiel professionell zu verleihen (Videotheken). Ansonsten gibt es keinen Grund zu meckern. Bequemlichkeit ist eine peinliche zur Schaustellung des eigenen Phlegmas und keine Entschuldigung.

    Ich bin immer wieder enttäuscht, wieviele Hauptschüler es schaffen, sich parasitär in den Ausläufern der Crackerszene einzunisten und in Golem-Foren die Welt mit Ihrem Rumgeheule zu verpesten. Es ist einfach tragisch, dass diese Personen es schaffen, jede Warezsite nach Cracks abzuklappern, aber nicht einmal verstehen, warum es Cracks für Spiele gibt, wer sie macht und warum. Wer von Euch immer noch nicht weiß, warum es keinen funktionierenden Crack für BioShock gibt, schaut sich mal das Thema "Asymetrische Kryptographie" an und versucht dann zu verstehen, warum das keinen Cracker interessiert, bzw. es keine Herausforderung im Sinne von Decompilieren/Cracken darstellt. Es gibt nebenbei auch Menschen mit einem Ehrenkodex (siehe GCW).

    Ich für meinen Teil, wünsche mir das Spiel von meiner Maus zu Weihnachten, dann habe ich vielleicht eine Möhre auf der das angenehm läuft.

    Viele Grüße an das Golem-Team (Ihr seid in meinen Augen Helden der Aufklärung)

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Blickle Räder+Rollen GmbH u. Co. KG, Rosenfeld
  2. Adecco Personaldienstleistungen GmbH, München
  3. BIG direkt gesund, Dortmund
  4. Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt am Main

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Asus Rog Strix X570-F + Ryzen 7 3700X für 555,00€, Asus Tuf B450-Plus + Ryzen 7 2700 für...
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Autonomes Fahren: Wenn der Wagen das Volk nicht versteht
Autonomes Fahren
Wenn der Wagen das Volk nicht versteht

VW testet in Hamburg das vollautonome Fahren in der Stadt - und das recht erfolgreich, wie eine Probefahrt zeigt. Als größtes Problem erweist sich ausgerechnet die Höflichkeit der Fußgänger.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Volkswagen ID. Space Vizzion als Elektrokombi vorgestellt
  2. Elektroauto von VW Es hat sich bald ausgegolft
  3. ID.3 kommt Volkswagen verkauft den E-Golf zum Schnäppchenpreis

Kognitive Produktionssteuerung: Auf der Suche nach dem Universalroboter
Kognitive Produktionssteuerung
Auf der Suche nach dem Universalroboter

Roboter erledigen am Band jetzt schon viele Arbeiten. Allerdings müssen sie oft noch von Menschen kontrolliert und ihre Fehler ausgebessert werden. Wissenschaftler arbeiten daran, dass das in Zukunft nicht mehr so ist. Ziel ist ein selbstständig lernender Roboter für die Automobilindustrie.
Ein Bericht von Friedrich List

  1. Ocean Discovery X Prize Autonome Fraunhofer-Roboter erforschen die Tiefsee

Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

  1. Scheuer: Steuergelder sollen 5.000 weiße Flecken schließen
    Scheuer
    Steuergelder sollen 5.000 weiße Flecken schließen

    Die Bundesregierung will den Mobilfunkausbau vereinfachen und 1,1 Milliarden Euro für die Schließung weißer Flecken ausgeben. Doch bis wann die Mobilfunkstrategie umgesetzt sein soll, ist völlig unklar.

  2. E-Privacy-Verordnung: Medien sollen Tracking-Erlaubnis bekommen
    E-Privacy-Verordnung
    Medien sollen Tracking-Erlaubnis bekommen

    In die jahrelangen Verhandlungen zur E-Privacy-Verordnung kommt Bewegung. Die EU-Mitgliedstaaten könnten sich auf eine pauschale Tracking-Erlaubnis für Medien und Drittanbieter einigen.

  3. Chemiekonzern: BASF kauft 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo
    Chemiekonzern
    BASF kauft 3D-Druck-Dienstleister Sculpteo

    3D-Druck on Demand ist für den größten Chemiekonzern BASF so interessant, dass er den 3D-Druck-Anbieter Sculpteo übernimmt. Das Unternehmen möchte Sculpteo als ein Schaufenster für seine Materialien nutzen, erklärte der Gründer.


  1. 18:59

  2. 18:41

  3. 18:29

  4. 18:00

  5. 17:52

  6. 17:38

  7. 17:29

  8. 16:55