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OOXML is defective by design

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  1. OOXML is defective by design

    Autor: Suomynona 30.08.07 - 13:32

    Open XML kann man nicht ernst nehmen und sollte die ISO dies tatsaechlich zu einem Standard ernennen kann man wohl auch die ISO nicht mehr ernst nehmen.

    http://ooxmlisdefectivebydesign.blogspot.com/

    Oben stehenden Link braucht mal eigtl. nicht weiter kommentieren, das spricht schon von allein ganze Baende.

    snafu,
    Suomynona

  2. Re: OOXML is defective by design

    Autor: Steppenwolf 30.08.07 - 13:53

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Open XML kann man nicht ernst nehmen und sollte
    > die ISO dies tatsaechlich zu einem Standard
    > ernennen kann man wohl auch die ISO nicht mehr
    > ernst nehmen.


    naja, Open XML ist da auch nicht schlimmer als ODF nur ein bischen umfangreicher ;-)

    Schau dir mal http://testsuite.opendocumentfellowship.org/summary.html an, dann kannst du zum Vergleich mal sehen sehen wie karastrophal es um den ODF-Support in der Praxis steht.

  3. Re: OOXML is defective by design

    Autor: Suomynona 30.08.07 - 14:59

    Steppenwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Suomynona schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Open XML kann man nicht ernst nehmen und
    > sollte
    > die ISO dies tatsaechlich zu einem
    > Standard
    > ernennen kann man wohl auch die ISO
    > nicht mehr
    > ernst nehmen.
    >
    > naja, Open XML ist da auch nicht schlimmer als ODF
    > nur ein bischen umfangreicher ;-)

    Wir haben bereits einen (schlechten) Standard darum macht noch ein Weiterer (genauso schlechter oder sogar noch schlechterer) auch nix mehr?

    Interessante Argumentation, laesst nur leider unberuecksichtigt, dass erstens MS ab Anerkennung von OOXML als Standard keinen Furz mehr dafuer tun wird, ODF zu unterstuetzen, zweitens alle Welt sich mit Konvertierungsproblemen von einem Standard in den Andern herumschlagen muss und drittens alle betroffenen Softwarehersteller sich zwangslaeufig mit OOXML und dessen 20 Jahre an MSO-Altlasten befassen muessen.

    snafu,
    Suomynona

  4. Re: OOXML is defective by design

    Autor: Steppenwolf 30.08.07 - 18:58

    Suomynona schrieb:
    > ------------------------------------
    > [...] Interessante Argumentation, laesst nur leider
    > unberuecksichtigt, dass erstens MS ab Anerkennung
    > von OOXML als Standard keinen Furz mehr dafuer tun
    > wird, ODF zu unterstuetzen,

    Das müsste ishc erst erweisen. Ich bin mir hier nicht ganz so sicher wie du.

    > zweitens alle Welt
    > sich mit Konvertierungsproblemen von einem
    > Standard in den Andern herumschlagen muss

    Glaubst du wirklich, dass Microsoft bei eine Ablehnung des ISO-Standards Word/Excel/Powerpoint um die hälfte ihrer Funktionen kürzen und ODF als Standarddateiformat 100% ISO-konform einsetzen würde? Das wird sicher nicht geschehen und daher wird die Konvertierungsproblematik MS Office <-> ODF bestehen bleiben egal wie die Sache ausgeht. Mit einem ISO Standard dürfte es allerdings leichter sein einen derarigen Konverter herzustellen (zumal es ja solche für Open Office und MS Office für das jeweils andere Format bereits gibt)

    > und drittens alle betroffenen Softwarehersteller sich
    > zwangslaeufig mit OOXML und dessen 20 Jahre an
    > MSO-Altlasten befassen muessen.

    Wenn irgendein Hersteller die bestehenden Dokumente weiterhin unterstützen will, dann wird er hier nicht drumherum kommen. Eine Brutal-Konvertierung wie sie ODF vorsieht wird wohl kein Anwender ernsthaft in Erwägung ziehen. Das ist einer der wichtigsten Lehren, die Microsoft im Office-Markt in den letzten 20 Jahren lernen musste und darum den Open XML Standard entsprechend designed hat.

  5. Re: OOXML is defective by design

    Autor: Querdenker 02.09.07 - 01:30

    Steppenwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Suomynona schrieb:
    > > ------------------------------------
    >
    > [...] Interessante Argumentation, laesst nur
    > leider
    > unberuecksichtigt, dass erstens MS ab
    > Anerkennung
    > von OOXML als Standard keinen
    > Furz mehr dafuer tun
    > wird, ODF zu
    > unterstuetzen,
    >
    > Das müsste ishc erst erweisen. Ich bin mir hier
    > nicht ganz so sicher wie du.
    >
    Wenn es Microsoft wirklich ernst mit der ISO Standardisierung eines funktionierenden Textverarbeitungsstandards wäre, würde sie ODF erweitern und nicht lückenhafte, ungenaue und überlange Vorschläge einreichen. Schließlich könnte MS in Word so lange weiter doc verwenden wie sie will und erst dann das erweiterte ODF zum Standardformat machen wenn fast alle MS Kunden eine Word Version haben, die das erw. ODF verarbeiten kann. Niemand kann ernsthaft erwarten, dass doc in einem Jahr verschwindet. Ein Standard ist ja auch nicht dazu da, eine sofortige Änderung im Markt zu bewirken. Nur den Weg in eine kompatiblere Zukunft muss er weisen. Das Ziel verfehlt OOXML materiell belegbar.


    > Glaubst du wirklich, dass Microsoft bei eine
    > Ablehnung des ISO-Standards Word/Excel/Powerpoint
    > um die hälfte ihrer Funktionen kürzen und ODF als
    > Standarddateiformat 100% ISO-konform einsetzen
    > würde? Das wird sicher nicht geschehen und daher
    > wird die Konvertierungsproblematik MS Office
    > <-> ODF bestehen bleiben egal wie die Sache
    > ausgeht. Mit einem
    FUNKTIONIERENDEN
    > ISO Standard dürfte es
    > allerdings leichter sein einen derarigen Konverter
    > herzustellen (zumal es ja solche für Open Office
    > und MS Office für das jeweils andere Format
    > bereits gibt)

    Wie schon von unzähligen anderen postern hier ausgeführt gibt es zahlreiche und begründete Einwände gegen OOXML. Leider fehlt eine materielle Gegenargumentation von Seiten der MS Befürworter gänzlich.

    >
    > Wenn irgendein Hersteller die bestehenden
    > Dokumente weiterhin unterstützen will, dann wird
    > er hier nicht drumherum kommen. Eine
    > Brutal-Konvertierung wie sie ODF vorsieht wird
    > wohl kein Anwender ernsthaft in Erwägung ziehen.
    > Das ist einer der wichtigsten Lehren, die
    > Microsoft im Office-Markt in den letzten 20 Jahren
    > lernen musste und darum den Open XML Standard
    > entsprechend designed hat.
    Es gibt einige Beispiele von Firmen und Regierungsbehörden, die eben jene Brutal-Konvertierung durchgeführt haben. Und wie schon oben ausgeführt muss und wird es natürlich keinen Wechsel von Word zu anderen Produkten über Nacht geben. Nur der Weg zu Alternativen muss von MS glaubhaft geebnet werden, wenn sie mit der ISO Zertifizierung werben wollen. Leider stößt der MS-Vorschlag auf klare und begründete Bedenken, die bis jetzt nicht materiell widerlegt sind.

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