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Wirklich 1080p?

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  1. Wirklich 1080p?

    Autor: & 31.08.07 - 10:34

    Bietet diese Kamera wirklich ein progressives 1920x1080 Signal oder doch nur 1080i oder ein heraufgerechnetes 720p?

  2. Re: Wirklich 1080p?

    Autor: Ing. Josef Klotzner 03.09.07 - 09:20

    & schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bietet diese Kamera wirklich ein progressives
    > 1920x1080 Signal oder doch nur 1080i oder ein
    > heraufgerechnetes 720p?


    Hallo!

    Bei Full HD gibt es quasi standardisiert 2 Auflösungen bei 16:9:
    1280 x 720 progressive
    1920 x 1080 interlaced

    Beides benötigt etwa die gleiche Datenübertragungsrate von etwa 1,5 MByte/s (12 MBit/s) für gute Qualität (mit MPEG4 H.264).

    40 Minuten Aufzeichnung auf einen 4GB Chip ergibt sich etwa aus:
    2400 Sekunden x 1,5 MByte/s = rund 4GB


    Da die meisten Fernsehgeräte moderner Bauart über Bildspeicher verfügen ist bie guten Geräten vom Interlacing am Display nichts zu erkennen (da flickert nichts wie bei alten Röhrengeräten).

    Bei "Full HD" (1920x1080) wird also nichts "hochgerechnet", sondern da sind wirklich 2 073 600 "scharfe" Pixel (ausser die Kamera ist Müll).

    :)

    mfg

    Josef

  3. Korrektur

    Autor: HDTV 08.09.07 - 23:02

    Hallo Herr Ing. Josef Klotzner,

    Das ist so aber nicht korrekt!

    > Bei Full HD gibt es quasi standardisiert 2
    > Auflösungen bei 16:9:
    > 1280 x 720 progressive
    > 1920 x 1080 interlaced

    Erstens gibt es noch wesentlich mehr Optionen und zweitens bezieht sich Deine Aussage nur allgemein auf "HDTV" respektive "HD ready".
    http://de.wikipedia.org/wiki/HDTV#Aufl.C3.B6sung
    http://de.wikipedia.org/wiki/HD_ready#Anforderungen

    Wohingegen "Full HD" sehr wohl die 1080er Auflösung bedeutet.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Full_HD

    > Beides benötigt etwa die gleiche
    > Datenübertragungsrate von etwa 1,5 MByte/s (12
    > MBit/s) für gute Qualität (mit MPEG4 H.264).

    Wie kommst Du denn da drauf? Und was hat eine fixe MBits/s Zielbitrate für einen Kompressionscodec als Beweis für eine äquivalente Datenübertragungsrate verscheidener Auflösungen zu suchen? Ich kann Dir auch SDTV (720x576i) mit 12 MBits/s kodieren oder ein Full-HD Video mit 1 MBits/s. Je nach Qualität. Wenn man schon vergleicht, dann mit den unkomprimierten Rohdaten:

    1080i/50: 1920 x 1080 x 25 fps (=> 50 hfps / 2) x 2 Bytes/Pixel = 103680000 Bytes/s ~ 98,9 MB/s
    720p/25: 1280 x 720 x 25 fps x 2 Bytes/Pixel = 46080000 Bytes/s ~ 43,9 MB/s

    Ob man nun 50 Halbbilder oder 25 Vollbilder hat, gibt sich nichts. Nur falls Du 1280x720x50fps nimmst (720p/50 - auch im Standard vorgesehen), kommt man in ähnliche Datenübertragungsregionen wie bei "Full HD". Das bedeutet, dass das "Full HD" Video weniger als die Hälfte der Bits pro Pixel (bits per pixel ratio) zur Verfügung hat, als das "Half HD" Video. D.h. die Gefahr von Blockartefakten und "hängende" Blöcke bei der Interframe Kompression (P- und B-Frames) sind wesentlich höher. Besonders bei schnellen Aufnahmen wie beim Sport oder bei ähnlich farbigen Flächen (Gras, Wasser).

    > Da die meisten Fernsehgeräte moderner Bauart über
    > Bildspeicher verfügen ist bie guten Geräten vom
    > Interlacing am Display nichts zu erkennen (da
    > flickert nichts wie bei alten Röhrengeräten).

    Du bringst da gerade einige Dinge durcheinander.
    1. Hat ein "Bildspeicher" keinen Einfluss auf die prinzipiellen Probleme von Interlaced (zwei _Halb_bilder mit 20 Millisekunden Zeitdifferenz). Stichwort: Kammartefakte.
    2. Ist Deinterlacing _immer_ eine Krücke und niemals so gut wie echte Vollbilder (http://de.wikipedia.org/wiki/Deinterlacing#Illustration)
    3. Hat "flickert" (flimmert) nichts mit dem Zeilensprungverfahren zu tun. Zudem musst Du zwischen flimmern und ruckeln unterscheiden. Ein Flimmern gibt es bei TFTs prinzipbedingt nicht mehr. Und bei den Röhrenfernsehern mit 100 Hz sieht man das Flimmern nicht mehr.
    Im Kino wird jedes Bild 2-3 Mal (48-72 Blenden) angezeigt, um das Flimmern zu verringern. Ruckeln tut es aber dennoch mit 24 fps.

    > Bei "Full HD" (1920x1080) wird also nichts
    > "hochgerechnet", sondern da sind wirklich 2 073
    > 600 "scharfe" Pixel (ausser die Kamera ist
    > Müll).

    Einmal hüscht, einmal hott? Ich dachte Du hast oben geschrieben, "Full HD" wäre auch 1280x720? ;)

  4. Re: Korrektur

    Autor: :-) 08.09.07 - 23:30

    Was sagst du aber, wenn die Kamera alle 40 ms ein Vollbild aufnimmt, und dies in Form zweier Halbbilder ausgibt. Der Monitor wird nun -je nach Preisklasse- entweder die beiden Halbbilder nacheinander darstellen, oder -bei den teureren Geräten- die Halbbilder zuerst zusammensetzen und dann zweimal als Vollbilder darstellen.

    Ich sehe da keine Zeilensprungprobleme, die gibt es nur bei altem Aufzeichnungsmaterial.

  5. Re: Korrektur

    Autor: HDTV 09.09.07 - 11:28

    > Was sagst du aber, wenn die Kamera alle 40 ms ein
    > Vollbild aufnimmt, und dies in Form zweier
    > Halbbilder ausgibt.

    Das kann sie tun. Aber darum geht es nicht. Das ist kein klassisches TV Interlacing (jedes Halbbild mit 20 ms Zeitversatz aufgenommen). Du kannst das Bild auch in n-Zeilen unterteilen, nacheinander übertragen und die n-Zeilen wieder zu einem Vollbild zusammenfügen. Es ist und bleibt ein vollständiges Vollbild mit dem Zeitraster von 40 ms.

    > Der Monitor wird nun -je nach
    > Preisklasse- entweder die beiden Halbbilder
    > nacheinander darstellen,

    _Wenn_ der Monitor dies machen würde, würde es aber unweigerlich flackern. Aber warum sollte er dies tun? Schlimmer noch: Wenn der Monitor dieses faktisch progressive Material versucht zu deinterlacen, wird das Ergebnis u. U. noch schlechter aussehen.

    > oder -bei den teureren
    > Geräten- die Halbbilder zuerst zusammensetzen und
    > dann zweimal als Vollbilder darstellen.

    Eben dieses "Zusammensetzen" ist ein Problem. Entweder der Monitor erzeugt aus den Halbbildern unangetastet ein Vollbild und zeigt dieses auf einmal an oder nacheinander (Kammartefakte) oder er deinterlaced es klassisch (ganz übel).

    > Ich sehe da keine Zeilensprungprobleme, die gibt
    > es nur bei altem Aufzeichnungsmaterial.

    Das was Du beschreibst, ist aber genau ein Problem. Falls der Monitor die beiden Halbbilder wirklich nacheinander (also zeitlich versetzt) auf den Schirm bringen würde, gäbe es Kammartefakte!

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