Der gemeine Bürger vs. Politiker. Sind 90 Tage nicht schon genug?
Autor: Bockwurst 28.02.05 - 15:58
Ich habe nichts zu verbergen - und wenn doch, dann würde ich nicht so dumm sein dass am Telefon oder via email zu verkünden.
Die Daten werden bereits 90 Tage aufbewahrt und ich finde dass das schon lang genug ist.
Wenn sich wirklich verdachtsmomente ergeben, kann man eh eine permanente Überwachung anordnen, also wozu den normalen Bürger noch durchsichtiger machen als er schon ist? Ich habe nichts gegen die bekämpfung der Kriminalität, aber wenn es so weitergeht werden wir zukünftig auf allen Autobahnen, in jedem öffentlichen Ort überwacht und der Chef findet einen mittels den neuen RFID Chips bei der zweiten Kaffeepause... Leben wir hier eigentlich schon im offenen Strafvollzug?
Wann werden denn bitteschön die Gardinen und Vorhänge verboten? Schließlich könnte man damit viele Gewaltverbrechen aus nächster Nähe sehen und damit verhindern...
Wenn einer gläsern sein sollte dann sind es die Politiker, denn diese stehen im öffentlichen Interesse und dessen Boss ist doch das Volk der BRD, oder irre ich mich?
Wenn ein Steuerhinterzieher sagen würde: "ich habe versprochen nichts zu sagen" würde der dann genauso behandelt als Dr. Kohl?
Werden Nebeneinkünfte von Politikern nicht anders behandelt als Nebeneinkünfte der Bürger?
Bzw. Wieso soll jetzt ein Gesetz erlauben dass jeder Beamte den Bürgern aufs Konto schauen darf, aber die Bürger dürfen nicht wissen, womit sich die Politiker ihre Villen finanzieren?
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Bockwurst | 28.02.05 - 15:58 |
Re: Der gemeine Bürger vs. Politiker... |
529 | 01.03.05 - 13:33 |



