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Lächerlich geringe Förderung

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  1. Lächerlich geringe Förderung

    Autor: Entwickler 10.09.07 - 20:15

    1,5 Mio. mag für Privatleute ja wie ein Lottogewinn wirken - ist aber nichts.

    Was braucht man minimal für ein winziges Minispielchen?

    - 1 Designer
    - 1 Programmierer
    - 1 Grafiker
    - 1 Musiker

    Bei den branchenüblichen Gehältern in Deutschland (und die sind arschgering!) kommt man da auf mind. 150.000€ pro Jahr nur an Personalkosten (nix Büromiete, Hardware, Strom, Internet).

    Und für Konsole entwickelt man dann schon mal gar nicht, nur für PC.

    Und wenn dieses Miniteam dann auch noch in dem Jahr (ohne Projektleiter, Geschäftsführer, ohne Qualitätssicherung) 100% fertig würde, blieben noch die Probleme von Distribution, Publishing, QA, Übersetzung, Handbuch, Verpackung, usw. ...

    Solche Experten, die es draufhaben ein Spiel so durchzuziehen, haben die Förderung gar nicht nötig, die sind alle bereits zu 100% beschäftigt. Und zwar im Ausland.

  2. Re: Lächerlich geringe Förderung

    Autor: ammoQ 10.09.07 - 20:32

    Das mag wohl stimmen, aber der Sinn der Förderung kann es ja auch nicht sein, dass die EU alle Kosten trägt und der Firmeninhaber danach den Gewinn einsteckt.
    Oder anders gesagt: Wer es auf sich nehmen will, professionell Spiele zu entwicklen, sollte auch andere Geldquellen haben.

    Entwickler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1,5 Mio. mag für Privatleute ja wie ein
    > Lottogewinn wirken - ist aber nichts.
    >
    > Was braucht man minimal für ein winziges
    > Minispielchen?
    >
    > - 1 Designer
    > - 1 Programmierer
    > - 1 Grafiker
    > - 1 Musiker
    >
    > Bei den branchenüblichen Gehältern in Deutschland
    > (und die sind arschgering!) kommt man da auf mind.
    > 150.000€ pro Jahr nur an Personalkosten (nix
    > Büromiete, Hardware, Strom, Internet).
    >
    > Und für Konsole entwickelt man dann schon mal gar
    > nicht, nur für PC.
    >
    > Und wenn dieses Miniteam dann auch noch in dem
    > Jahr (ohne Projektleiter, Geschäftsführer, ohne
    > Qualitätssicherung) 100% fertig würde, blieben
    > noch die Probleme von Distribution, Publishing,
    > QA, Übersetzung, Handbuch, Verpackung, usw. ...
    >
    > Solche Experten, die es draufhaben ein Spiel so
    > durchzuziehen, haben die Förderung gar nicht
    > nötig, die sind alle bereits zu 100% beschäftigt.
    > Und zwar im Ausland.
    >
    >


  3. Re: Lächerlich geringe Förderung

    Autor: Xabbu83 10.09.07 - 23:32

    ammoQ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das mag wohl stimmen, aber der Sinn der Förderung
    > kann es ja auch nicht sein, dass die EU alle
    > Kosten trägt und der Firmeninhaber danach den
    > Gewinn einsteckt.
    > Oder anders gesagt: Wer es auf sich nehmen will,
    > professionell Spiele zu entwicklen, sollte auch
    > andere Geldquellen haben.

    Außerdem steht da, dass MAXIMAL 50% der Finanzierung aus dem Topf kommen. (außer irgendwelche Euro-Spielchen... aus finanziellen Gründen landen die Aliens aus Crysis jetzt irgendwo in den Alpen, aber nicht in der Schweiz!)

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