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  5. › Drohen Preiserhöhungen für Musik…

nehmt doch magnatune.com

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  1. nehmt doch magnatune.com

    Autor: tachauch 28.02.05 - 14:06

    Ich hab da schon meine neue Lieblingsmusik gefunden.
    Da zahlt man nur dass, was es einem Wert ist, und hilft den Bands ziemlich direkt. Also die Musikrichtungen die mich interessieren hören sich dort auch alle gut&professionell an.
    Ist vielleicht nicht die Alternative für Britney und Co, aber diese Zielgruppe ist ja offensichtlich Preisresistent, wie man auch an den Klingeltönen sieht.

    All alle die beim Thema Musik jedesmal versuchen die Kostenstruktur zur Preisfindung zu Rate zu ziehen:
    Es ging bei Musikverkäufen noch _nie_ um die Kostenstruktur. Weder bei Vinyl noch bei CDs. Das liegt daran, dass die Kosten einfach einen zu geringen Teil des erziehlbaren Preises ausmachen. Ich wage zu behaupten, dass auch bei Kosten im einstelligen Centbereich sich die Profitrechnung nicht ändern wird. Es geht NUR um den Preis den Höhrer bereit zu zahlen sind. Nicht mehr, und nicht weniger. Sieht man doch noch krasser an 5 Euro Midi Dateien aka Polyklingeltönen.
    BITTE erspart uns Lesern 1001 Threads hier und bei heise die diesen Umstand negieren oder ignorieren.

  2. Re: nehmt doch magnatune.com

    Autor: iggy 28.02.05 - 15:24

    tachauch schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hab da schon meine neue Lieblingsmusik
    > gefunden.
    > Da zahlt man nur dass, was es einem Wert ist, und
    > hilft den Bands ziemlich direkt. Also die
    > Musikrichtungen die mich interessieren hören sich
    > dort auch alle gut&professionell an.
    > Ist vielleicht nicht die Alternative für Britney
    > und Co, aber diese Zielgruppe ist ja
    > offensichtlich Preisresistent, wie man auch an den
    > Klingeltönen sieht.

    Es wäre eh viel Effektiver direkt beim Künstler zu kaufen.
    Vergesst die Musikindustrie!
    Die haben genug Geld um darüber hinweg zu kommen.
    Geht direkt zu Robbie&Co!


    > All alle die beim Thema Musik jedesmal versuchen
    > die Kostenstruktur zur Preisfindung zu Rate zu
    > ziehen:
    > Es ging bei Musikverkäufen noch _nie_ um die
    > Kostenstruktur. Weder bei Vinyl noch bei CDs. Das
    > liegt daran, dass die Kosten einfach einen zu
    > geringen Teil des erziehlbaren Preises ausmachen.
    > Ich wage zu behaupten, dass auch bei Kosten im
    > einstelligen Centbereich sich die Profitrechnung
    > nicht ändern wird. Es geht NUR um den Preis den
    > Höhrer bereit zu zahlen sind. Nicht mehr, und
    > nicht weniger.
    Genau das ist die Meinung der Musikindustrie.
    Sie haben einfach nicht verstanden, dass sich in den heutigen Zeiten so einiges geändert hat.
    Ich muss dauernd an diese Werbung denken:
    "...doch das Zielgruppenverhalten ist völlig anders... noch nie war Marketing so spannend wie heute..." Vielleicht sollten die mal ihre "alten Hasen" feuern und ganz neu anfangen.

  3. Re: nehmt doch magnatune.com

    Autor: original-mp3 28.02.05 - 15:48


    > Es ging bei Musikverkäufen noch _nie_ um die
    > Kostenstruktur. Weder bei Vinyl noch bei CDs. Das
    > liegt daran, dass die Kosten einfach einen zu
    > geringen Teil des erziehlbaren Preises ausmachen.
    > Ich wage zu behaupten, dass auch bei Kosten im
    > einstelligen Centbereich sich die Profitrechnung
    > nicht ändern wird. Es geht NUR um den Preis den
    > Höhrer bereit zu zahlen sind. Nicht mehr, und
    > nicht weniger. Sieht man doch noch krasser an 5
    > Euro Midi Dateien aka Polyklingeltönen.
    > BITTE erspart uns Lesern 1001 Threads hier und bei
    > heise die diesen Umstand negieren oder ignorieren.


    du übersiehst aber, dass auch die herstellung eines mediums und deren
    vermarktung (werbungs usw) ein wichtiger faktor ist.

    herstellung, transport und verpackung einer CD kosten zwar nicht die welt, aber mehr als
    der betrieb eines servers und die erstellugn einer webseite.

    ich würde das was du sagen willst ganz anders forumieren: denen, die die preise bestimmen,
    geht es immer nur darum einen gewissen profit zu machen.
    ist ihre profitspanne zu gross, riskieren sie dass ein konkurrnet mit billigeren preisen
    ihnen den absatz unmöglich macht, weil sie zu teur werden.
    ist ihr profit zu klein, streichen sie das projekt und investieren ihr kapital woanders, wo sie
    mehr profit machen.

    nun und beim mp3-verkauf ist da irgendwo ein fehler im system: obwohl das medium 1. billiger
    in herstellung und vertrieb ist als eine CD, und 2. weit weniger agressiv beworben wird,
    sind die preise dafür gleich beschissen hoch wie für CDs.

    eine erklärung dafür könnte sein, dass die MI überhaupt nur am kommerzielen legalen
    mp3 markt mitmischt, um ihn für mitbewerber kaputtzumachen und ihre CD verkäufe anzukurbeln,
    weil die leute sich sagen: "wenn ich für das gleiche geld auch eine platte bekomme, dann
    kaufe ich mir lieber gleich die platte."





  4. sorry, ist wohl zu spät, aber dennoch:

    Autor: tachauch 02.03.05 - 17:16


    > du übersiehst aber, dass auch die herstellung
    > eines mediums und deren
    > vermarktung (werbungs usw) ein wichtiger faktor
    > ist.
    Ich habe diesen Faktor bewusst weggelassen, weil er eben bei der _Preisfindung_ praktisch kein Gewicht hat. Ich behaupte, es gibt keinen Zusammenhang zwischen den vorhandenen Kosten und dem erzielten Preis.

    > ich würde das was du sagen willst ganz anders
    > forumieren: denen, die die preise bestimmen,
    > geht es immer nur darum einen gewissen profit zu
    > machen.
    Ja, genau deswegen. Was auch völlig legitim ist, der Bauer pflanzt die Rüben auch nicht um die Bäuerin zu beeindrucken, sondern um Profit zu machen.

    > ist ihre profitspanne zu gross, riskieren sie dass
    > ein konkurrnet mit billigeren preisen
    > ihnen den absatz unmöglich macht, weil sie zu teur
    > werden.
    Nein, nicht bei der Musik. Wenn du Britney Spears hören willst, gibst du dich nicht mit einer der anderen Blondinen zufrieden. Dazu ist Musik zu sehr Sache des persönlichen Geschmacks und auch eben ein teil Markenbewusstsein. Wenn dem nicht so wäre, würde es zu Preiskämpfen kommen. Das Label hat also ein Monopol bei diesem "Künstler".

    > nun und beim mp3-verkauf ist da irgendwo ein
    > fehler im system: obwohl das medium 1. billiger
    > in herstellung und vertrieb ist als eine CD, und
    > 2. weit weniger agressiv beworben wird,
    > sind die preise dafür gleich beschissen hoch wie
    > für CDs.
    Args, das ist es doch eben was ich sage, das "System" was du da beschreibst, gab es so nie und existiert hartnäckig in den Köpfen vieler hier.
    zu 1.: es ist wie eingangserwähnt nicht teil des Systems "preisfindung/gestalltung"-Musik
    zu 2.: weiss nicht, worauf du mit dem werben hinaus willst, aber für mich erhöht sich dardurch nicht der Preis den ich zu zahlen bereit bin. Preise sind in dem Zusammenhang ehr subjektiv. Was ich als günstig bezeichnen würde, wäre dir u.U. zu teuer.
    Wie kommst du auf "beschissen hoch"?
    -entweder es ist es dir nicht wert, dann kaufst du es nicht
    oder
    -es ist es dir (gerade eben noch) wert und du kaufst es

    Entweder ist es dir den geforderten Preis wert oder nicht. Es gibt etliche musik die ich gerne hätte nur der Preis ist mir einfach zu hoch. Wenn der niemals runtergeht, kaufe ich die dann auch niemals.

    > eine erklärung dafür könnte sein, dass die MI
    > überhaupt nur am kommerzielen legalen
    > mp3 markt mitmischt, um ihn für mitbewerber
    > kaputtzumachen und ihre CD verkäufe anzukurbeln,
    > weil die leute sich sagen: "wenn ich für das
    > gleiche geld auch eine platte bekomme, dann
    > kaufe ich mir lieber gleich die platte."
    Die Vermutung habe ich auch. Sie spekulieren und vielleicht geht es gut aus für sie. Ich kaufe nur Musik wenn sie sehr günstig ist, oder ich absoluter fan davon bin.

  5. auch dir, etwas spät geantwortet, sorry

    Autor: tachauch 02.03.05 - 17:27


    > Es wäre eh viel Effektiver direkt beim Künstler zu
    > kaufen.
    > Vergesst die Musikindustrie!
    > Die haben genug Geld um darüber hinweg zu kommen.
    > Geht direkt zu Robbie&Co!
    Hätte, könnte, wöllte.
    Ich will es nicht unbedingt, ich würde auch in einem onlineladen dinge kaufen, auch, wenn es dann geringfügig teurer würde. Dafür habe ich dann einen einzelnen Anlaufpunkt und einen Vertragspartner den ich besser einschätzen kann als x Bands.


    > Genau das ist die Meinung der Musikindustrie.
    Es geht hier nicht um Meinungen sondern um die Preisfindung bei Musik. Weil das Produkt "Musik" extrem subjektiv und nicht generisch ist, greifen da auch die hier häufig angewendeten Kostenrechnungen nicht, eben weil Kosten bei den Preisen und im Endeffekt dem zahlenden Kunden egal sind.
    Dieser Markt besteht aus den Leuten die Geld für Musik ausgeben und den Labels. Also konsumverzicht beschleunigt nur die Tendenz hin zu den Noch-Käufern.

    > Sie haben einfach nicht verstanden, dass sich in
    > den heutigen Zeiten so einiges geändert hat.
    Einiges hat sich geändert, und die haben schon verstanden wohin die reise geht. Aber es läuft auf eine Entmachtung der Labels hinaus und zu einer Senkung der Einstiegsschwelle für Konkurrenz. Mit anderen Worten: Geringere Margen, mehr Konkurrenz. Also versuchen sie mit der verbliebenen Macht gegenzulenken. Mal sehen was kommt.

    > Ich muss dauernd an diese Werbung denken:
    > "...doch das Zielgruppenverhalten ist völlig
    > anders... noch nie war Marketing so spannend wie
    > heute..." Vielleicht sollten die mal ihre "alten
    > Hasen" feuern und ganz neu anfangen.
    Das glaube ich alerdings auch.


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