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  5. › Anwalt Gravenreuth zu Haftstrafe…
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Urteil angemessen?

Für Konsolen-Talk gibt es natürlich auch einen Raum ohne nerviges Gedöns oder Flamewar im Freiraum!
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  1. Re: Urteil angemessen?

    Autor: DER GORF 12.09.07 - 16:11

    Femtopartikel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Na, na, na! Rechtsberatung im Internet ist doch
    > verboten.
    >

    Das ist keine Rechtsberatung sondern die Aufstellung einer These zu einer Behauptung.

    ---

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  2. Re: Urteil angemessen?

    Autor: DER GORF 12.09.07 - 16:21

    DER GORF schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Femtopartikel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > Na, na, na! Rechtsberatung im Internet
    > ist doch
    > verboten.
    >
    > Das ist keine Rechtsberatung sondern die
    > Aufstellung einer These zu einer Behauptung.
    >


    Sorry, streicht These. Begründung ist das bessere Wort dafür.

    ---



    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  3. Re: watt wollt ihr immer mit berufsverbot?

    Autor: rama lama 12.09.07 - 16:37

    xxxxxxx12 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > man kann ihm ganz normal seine anwaltslizenz
    > entziehen. n trucker hat ohne führerschein auch n
    > kleines problemchen...
    Und was ist das dann praktisch?
    Ein Kein-Berufsverbot-Du-kannst-den-Beruf-nur-nicht-legal-ausüben?

  4. Re: watt wollt ihr immer mit berufsverbot?

    Autor: zygeunr.gvg 12.09.07 - 17:05

    xxxxxxx12 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > man kann ihm ganz normal seine anwaltslizenz
    > entziehen. n trucker hat ohne führerschein auch n
    > kleines problemchen...

    Das unterscheidet sich von einem Berufsverbot inwiefern?

  5. Re: Urteil angemessen?

    Autor: marc2 12.09.07 - 17:16

    Da floss ja seine Vergangenheit mit ein. Nur wenn Du zu der Fraktion gehörst, die 1000mal denselben Betrug nicht anders bewertet als einmal den Betrug, ist das Urteil unangemessen. Für viele andere ist eine 6-monatige Freiheitsstrafe für derart ausufernde Kriminalität wohl eher eine Einladung, selbet auf die schiefe Bahn zu wechseln. Denn ganz offensichtlich scheint es sich zu lohnen. Was juckt es den Ausbeuter, wenn er am Ende seines dekadenten Lebens geköpft wird?

  6. Re: Urteil angemessen?

    Autor: punkt 12.09.07 - 17:29

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Das Volk muß also nicht vor dem
    > Mann
    > geschützt werden, sondern vor dem, was er
    >
    > tut!
    >
    > Es geht hier nicht um Schutz, sondern um die
    > Anwendung der einschlägigen Paragraphen auf seinen
    > Fall unter Berücksichtigung der Vorgeschichten -
    > das ist so absolut üblich und in Ordnung.



    Eben, es geht nicht um Schutz, sondern darum, dass er bestraft wird. Und mit 6 Monaten ist er sogar recht gut bedient.

  7. Re: Urteil angemessen?

    Autor: Knux 12.09.07 - 17:52

    Femtopartikel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Frage: Haltet ihr das Urteil bezogen auf den
    > zugrundeliegenden Tatumstand für angemessen?

    Ja. Gemäß StGB ist eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren möglich, in schweren Fällen sogar bis zu 10 Jahren. So, wie ich die Urteilsbegründung lese, stuft die Richterin dies als an der Grenze zu zu schwerem Betrug ein, weil Gravenreuth wiederholt in ähnlicher Form a) gewerbsmäßig handelte und b) seine Befugnisse mißbrauchte. Bei schweren Betrug liegt die Mindesstrafe bei ½ Jahr, was genau dem Strafmaß entspricht.

    > These: Strafe=Raub

    Diese These ist falsch. Eine gerichtliche Strafe wird aufgrund eines Verstoßes gegen das StGB ausgesprochen. Betrug ist, gemäß § 263 StGB, eine Straftat.

    > Auch wenn es mal wieder unfein war, aber er hat
    > hier niemandem etwas zuleide getan.

    Er hat unrechtmäßig eine Domain gepfändet und versucht diese zu versteigern, auf diese Weise wollte er sich einen wirtschaftlichen Vorteil zu Lasten der taz verschaffen. Dies entspricht der Definition von Betrug, wo (laut Art.2) bereits der Versuch strafbar ist.
    --
    Das Weltenbuch - Das satirische Fantasy-Rollenspiel
    (inklusive Kleinkari, dem Himmel aller Anwälte)
    http://das.weltenbuch.de/

  8. Re: Urteil angemessen?

    Autor: korinther 12.09.07 - 21:17

    khan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Femtopartikel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > buntklicker.de schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Wenn es das erste Mail
    > gewesen wäre, würde
    > ich Dir
    > zustimmen.
    > Ist es aber nicht. Das
    > Gericht hat eine
    >
    > vergleichsweise harte Strafe
    > verhängt, weil
    > hier
    > offenbar nicht die
    > geringste
    > Absicht erkennbar
    > war, sich künftig
    >
    > rechtskonform zu verhalten.
    >
    > Warnschüsse
    > hat es gegeben, aber die hat er
    > nicht
    >
    > gehört.
    >
    > Sorry, aber das
    > hört sich nicht nach
    > Gerechtigkeit, sondern
    > nach Machtgehabe an.
    >
    > Sorry Leute, aber das was hierzulande als
    > Abmahnpolitik betrieben wird, ist echt
    > Rechtsauslegung frei Schnauze... ich finde man
    > sollte endlich mal ein Exempel statuieren und
    > diese parasitere und assoziale Machtausübung ein
    > für alle Mal verbieten ! ! !
    >
    > Ein Anwalt sollte nicht das Recht haben z.B. vor
    > eBay zu sitzen um im Internet willkürlich nach
    > OPFERN zu suchen um sich so unter dem Vorwand
    > einen Mandanten zu "SCHÜTZEN" selbst zu
    > bereichern. Jeder kann heutzutage fast schon
    > willkürlich bestraft werden, auch wenn man
    > eigentlich überhaupt nichts falsch und schon gar
    > nicht vorsätzlich gemacht hat. Ist klar, dass
    > Unkenntnis nicht vor Strafe schützt, aber DAS ist
    > doch echt lächerlich !
    >
    > Gerade das double-opt-in Verfahren wird ja
    > speziell deswegen eingesetzt, damit der Betreiber
    > auf der sicheren Seite ist, um nicht die User mit
    > ungewolltem SPAM zu überschütten. Wenn der Typ
    > einen NEwsletter abonniert hat, dann WILL er doch
    > von denen neue Infos haben... so ein Quatsch...
    > ARMES DEUTSCHLAND ! ! ! !


    Grundsätzlich bin ich deiner Meinung, aber über das Wort "assozial" mit dem überflüssigen s muß ich immer wieder grinsen. Auch wenn es naheliegend scheint, der Wortursprung hat nichts mit dem englischen Wort für Arsch zu tun... ;)

  9. Re: Urteil angemessen?

    Autor: JuniorConsultant 12.09.07 - 22:15

    Absolute Zustimmung,

    ich betreibe selber nebenberuflich ein grosses Portal. Das Abmahnen wird auch schon mal von Mitbewerbern genutzt um eins auszuwischen.

    Sowas ist total unkonstruktiv, das Rechtssystem wird missbraucht und so ein Wald-und-Wiesen-Jurist der keine Karriere gemacht hat hält sich so über Wasser. Erbärmlich sowas.



    khan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Femtopartikel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > buntklicker.de schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Wenn es das erste Mail
    > gewesen wäre, würde
    > ich Dir
    > zustimmen.
    > Ist es aber nicht. Das
    > Gericht hat eine
    >
    > vergleichsweise harte Strafe
    > verhängt, weil
    > hier
    > offenbar nicht die
    > geringste
    > Absicht erkennbar
    > war, sich künftig
    >
    > rechtskonform zu verhalten.
    >
    > Warnschüsse
    > hat es gegeben, aber die hat er
    > nicht
    >
    > gehört.
    >
    > Sorry, aber das
    > hört sich nicht nach
    > Gerechtigkeit, sondern
    > nach Machtgehabe an.
    >
    > Sorry Leute, aber das was hierzulande als
    > Abmahnpolitik betrieben wird, ist echt
    > Rechtsauslegung frei Schnauze... ich finde man
    > sollte endlich mal ein Exempel statuieren und
    > diese parasitere und assoziale Machtausübung ein
    > für alle Mal verbieten ! ! !
    >
    > Ein Anwalt sollte nicht das Recht haben z.B. vor
    > eBay zu sitzen um im Internet willkürlich nach
    > OPFERN zu suchen um sich so unter dem Vorwand
    > einen Mandanten zu "SCHÜTZEN" selbst zu
    > bereichern. Jeder kann heutzutage fast schon
    > willkürlich bestraft werden, auch wenn man
    > eigentlich überhaupt nichts falsch und schon gar
    > nicht vorsätzlich gemacht hat. Ist klar, dass
    > Unkenntnis nicht vor Strafe schützt, aber DAS ist
    > doch echt lächerlich !
    >
    > Gerade das double-opt-in Verfahren wird ja
    > speziell deswegen eingesetzt, damit der Betreiber
    > auf der sicheren Seite ist, um nicht die User mit
    > ungewolltem SPAM zu überschütten. Wenn der Typ
    > einen NEwsletter abonniert hat, dann WILL er doch
    > von denen neue Infos haben... so ein Quatsch...
    > ARMES DEUTSCHLAND ! ! ! !


  10. Re: Urteil angemessen?

    Autor: Hibbel 12.09.07 - 22:56

    Knux schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Er hat unrechtmäßig eine Domain gepfändet

    muß man dazu nicht einen Pfändungsbeschluss haben? Wer stellt denn den aus? Etwa der Weihnachtsmann oder kann man das selbst erledigen?

  11. Re: Urteil angemessen?

    Autor: Ahnungsvoller 13.09.07 - 00:28

    >
    > Also mir persönlich fehlt in dem Urteil noch was:
    > Ein BERUFSVERBOT.
    >

    Ich weiß es nicht hundertprozentig, aber mit einer Bestätigung des Urteiles (nach Revision) kann der Mann sofort seine Anwaltslizenz schreddern ... Der Stand der Anwälte möchte doch nicht, daß man auf sie zeigt und behauptet, daß Krimilenne in ihren Reihen sitzen ,..

  12. Re: Urteil angemessen?

    Autor: vollbio 13.09.07 - 01:11

    Hibbel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Knux schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Er hat unrechtmäßig eine Domain gepfändet
    >
    > muß man dazu nicht einen Pfändungsbeschluss haben?
    > Wer stellt denn den aus? Etwa der Weihnachtsmann
    > oder kann man das selbst erledigen?

    Natürlich nicht, das macht der Rechtspfleger.

    Aber Gravenreuth hat hier nichts anderes gemacht, was Sozialbetrüger, die sich durch falsche Angaben Sozialleistungen erschwindeln, machen: Er hat einen Pfändungs- und Überweisungsbeschluss erschlichen, indem er die Zahlung der taz hat unter den Tisch fallen lassen. Mit anderen Worten: Er hat den Beschluss bekommen, indem er das Gericht belogen hat.

    So ein paar Monate für Wiederholungstäter ist da noch im Rahmen dessen, was Strafrichtern Sozialbetrügern, die zum wiederholten Male dort aufschlagen, aufbrummen. Dass Gravenreuth als Organ der Rechtspflege eine besondere Vertrauensstellung innehat, dürfte sich außerdem mit Sicherheit nicht strafmildernd, sondern strafverschärfend ausgewirkt haben.

    Dumme Ausreden ziehen schon bei geistig eher minderbemittelten ehemaligen Arbeitslosen, die einen neuen Job gefunden haben, nicht: Mit "Ich dachte, das meldet der Arbeitgeber" kommen die vorm Strafrichter nicht durch, genauso wenig wie mit Chaos ihren Papieren.

    Warum soll ausgerechnet Gravenreuth mit den Ausreden, er könne ein Landgerichts-Aktenzeichen und eine Datumsangabe nicht als solche erkennen, und in seiner Kanzlei herrsche Chaos, durchkommen? Bei solchen fadenscheinigen Ausreden kommen Richter schon mal zu dem Schluss, dass der Mann uneinsichtig ist und dass man es ihm, einem Wiederholungstäter, aus spezialpräventiven Gründen richtig einschenken muss.

    Wenn der überhaupt eine Chance auf Bewährung haben will, dann geht der vors Landgericht im Büßerhemd und weist nach, dass er seine Schulden bei der taz auf Heller und Pfennig bezahlt hat.

  13. Re: Urteil angemessen?

    Autor: Vollstreckter 13.09.07 - 01:14

    Ahnungsvoller schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > >
    > Also mir persönlich fehlt in dem Urteil
    > noch was:
    > Ein BERUFSVERBOT.
    >
    > Ich weiß es nicht hundertprozentig, aber mit einer
    > Bestätigung des Urteiles (nach Revision) kann der
    > Mann sofort seine Anwaltslizenz schreddern ... Der
    > Stand der Anwälte möchte doch nicht, daß man auf
    > sie zeigt und behauptet, daß Krimilenne in ihren
    > Reihen sitzen ,..

    Anwälte sind doch Organe der Rechtspflege, die machen sowas doch nicht.

    Daher können die auch pfänden, ohne dass der Gerichtvollzieher das prüft (er ist ja nur ausführendes Organ). Und daher prüfen die Gerichte eine "Erinnerung" auch nicht, weil der Anwalt ja wohl schon recht hat.

    Ja, Danke; ich freue mich, dass es keine Schwarzen Schafe gibt!

  14. Re: Urteil angemessen?

    Autor: blah 13.09.07 - 04:12

    Femtopartikel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Geltungsbedürfnis. Das Volk muß also nicht vor dem
    > Mann geschützt werden, sondern vor dem, was er
    > tut! Vor diesem Hintergrund ist die Strafe
    > unangemessen.

    Stimmt, Berufsverbot und Berufsverbot ihn ähnlichen Berufen auf Lebenszeit wäre zusätzlich angebracht!

  15. Re: Urteil angemessen?

    Autor: Gernot 13.09.07 - 07:56

    Aber Halloooo!
    Rechtsanwälte sollen doch der Rechtspflege und Rechtskultur
    dienen. Wie kann es denn sein, das ein RA in 60 Fällen
    Urkundenfälschung betreibt und immernoch seinen Titel hat?
    Da steckt doch gehörige kriminelle Energie dahinter, die
    in ihrer Summe (aller Einzelfälle) die rechtspflegerische
    Eignung dieses Herrn ausschließen.
    So ganz arm wird er doch nicht werden, wenn der seine
    Kanzleitür das letzte Mal hinter sich schließt, schließlich
    ist seine Mandantenliste doch ein paar Cent wert.
    Und ein Nachfolger darf sich zudem noch an den körperliche
    Reizen seiner RA-Gehilfin Tanja erfreuen ... *pfeif*

    Django_ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Femtopartikel schrieb:
    >
    > > Sorry, aber das hört sich nicht nach
    >
    > Gerechtigkeit, sondern nach Machtgehabe an.
    >
    > Er wurde bereits wegen Urkundenfälschung in 60
    > Fällen verurteilt und ist somit vorbestraft. Je
    > öfter man straffällig wird, desto vergleichsweise
    > höher werden die Strafen. Dies wird auch bei
    > anderen Straftätern angewandt.
    >
    > Django_


  16. der erste Schritt wäre getan...

    Autor: flutschige Seife 13.09.07 - 08:29

    [x] Absolut angemessen.

    Wenn es eine Möglichkeit gibt "Normal Otto" eine zu verpassen, wird auch keine Chance ausgelassen, warum sollte man also vor dem Adel *hust* halt machen.

    mfg

    flutschige Seife :)




    Femtopartikel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei allem Verständnis für ein wenig
    > forumübergreifende Schadenfreude, hier meine
    > Frage: Haltet ihr das Urteil bezogen auf den
    > zugrundeliegenden Tatumstand für angemessen?
    > Immerhin ist es eine Freiheitsstrafe (These:
    > Strafe=Raub ==> Legitimität und Angemessenheit
    > für Strafe unter Berücksichtigung aller Umstände).
    > Auch wenn es mal wieder unfein war, aber er hat
    > hier niemandem etwas zuleide getan. Und
    > Rachejustiz darf es nicht geben. Für mich hat der
    > Mann lediglich ein übersteigertes
    > Geltungsbedürfnis. Das Volk muß also nicht vor dem
    > Mann geschützt werden, sondern vor dem, was er
    > tut! Vor diesem Hintergrund ist die Strafe
    > unangemessen.


  17. Aber sicher !!

    Autor: Ferdd 13.09.07 - 08:31

    Femtopartikel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei allem Verständnis für ein wenig
    > forumübergreifende Schadenfreude, hier meine
    > Frage: Haltet ihr das Urteil bezogen auf den
    > zugrundeliegenden Tatumstand für angemessen?
    > Immerhin ist es eine Freiheitsstrafe (These:
    > Strafe=Raub ==> Legitimität und Angemessenheit
    > für Strafe unter Berücksichtigung aller Umstände).

    Das Strafmaß geht in Ordnung. Der Herr hat bereits eine einschlägige Veruteilung in ähnlichem Gebiet. Insofern ist die Strafe nicht zur Bewährung auszusetzen.

  18. Du vergisst

    Autor: Ferdd 13.09.07 - 08:34

    avarus.com.ar schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich finde 6 Monate ohne Bewaehrung echt
    > unverschaemt. Fuer das, was er da getan hat,
    > wuerde eine saftige Geldstrafe viel besser
    > wirken.


    Du vergisst: Er wurde bereits (2000/2001??) schon einmal verurteilt. Eine Milde ist daher fehl am Platz. Die Richterin ging offenbar nach Presseberichten von einem Wiederholungstäter aus. Wenn es immer nur Bewährungsstrafen geben würde, bräuchten wir keine Gefängnisse.

  19. Re: Urteil angemessen?

    Autor: Hibbel 14.09.07 - 10:12

    vollbio schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Bei solchen fadenscheinigen Ausreden kommen
    > Richter schon mal zu dem Schluss, dass der Mann
    > uneinsichtig ist und dass man es ihm, einem
    > Wiederholungstäter, aus spezialpräventiven Gründen
    > richtig einschenken muss.

    Das darf man dann aber getrost "fadenscheidiger Schluss" nennen, da es ja wohl nicht zulässig wäre, sachgerechte, logische Schlüsse auf Grund fadenscheidiger Aussagen zu ziehen.

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