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  5. › JackLab Audio Distribution 1.0…

letztendlich...

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  1. letztendlich...

    Autor: kulo 17.09.07 - 10:09

    Das hat ja ewig gedauert. Die Arbeiten an JAD müssen schon 2003 begonnen haben.
    Fairerweise muss man zugeben, dass es zu der Zeit noch schwerer war einen Echtzeitkernel zu erstellen bzw zu betreiben.

    Das schnell aufgekommene Ubuntustudio hat da alles andere hinter sich gelassen. (sehr unkompliziert)

    Auf Planet CCRMA hat es wohl vor kurzem auch einen Neustart für Fedora 7 gegeben.

  2. Re: letztendlich...

    Autor: metasymbol 17.09.07 - 10:26

    kulo schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das hat ja ewig gedauert. Die Arbeiten an JAD
    > müssen schon 2003 begonnen haben.

    Quatsch - das Projekt wurde Anfang 2005 gegründet und hat seine Ziele hier definiert: http://wiki.jacklab.net/index.php/JackLab_Keynote_September_05

    Die Entwicklung JAD 1.0 begann tatsächlich erst im Januar 2007

    Ich muss das wissen ;)



  3. Think For Yourself!

    Autor: Original-Free Software 17.09.07 - 10:30


    ich finde ja open source wirklich klasse, wenngleich ich selbst meine software als "normale" freeware veröffentliche, und das nur für mac und pc.

    ich fände open source aber noch besser, wenn es auch mal irgendwelche innovationen enthielte.

    es schon ein witz, wenn die meisten open-source programme von der funktionalität und auch von der graphischen oberfläche kaum noch von den kommerzielen programmen zu unterscheiden sind.

    das gilt für "open office" genauso wie für "ardour", was sich von seinem vorbild "cubase sx" egentlich nur dadurch unterscheidet, dass cubase wesentlich besser klingt, ausgereifter und stabiler ist, diverse indutrie-standards erfüllt (die man einfach braucht, solange open source noch nicht die welt kontrolliert, was ja durchaus okay wäre), und natürlich kosten cubase und nuendo ein paar euro.

    der krampfhafte versuch des projekts ardour, die (industrie-) schnittstelle VST miteinzubauen, die man dann aus rechtlichen gründen nicht als binary sonern nur als source mitliefern kann (was viele mögliche anwender ausschliesst) zeigt dabei die nicht-unahängigkeit angeblich "freier" software sehr deutlich.

    ob der grossen fortschritte in den letzten jahren bleibt insbesondere der professionelle multimedia und der spielebereich weiterhin fest in der hand des kapitals. eine wirkliche alternative zum prinzip des klauens und des kaufens - den beiden üblichen methoden sich sofwtare anzueignen - bietet open source hier noch nicht.

    aber was nicht ist, das kann ja noch werden.



  4. Re: Think For Yourself!

    Autor: mir_ist_gerade_danach 17.09.07 - 11:14

    Original-Free Software schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > ich finde ja open source wirklich klasse,
    > wenngleich ich selbst meine software als "normale"
    > freeware veröffentliche, und das nur für mac und
    > pc.
    >

    uhmmm unter mac denke ich mal das du OSX meinst und unter PC, win XP, oder Vista, vielleicht doch Linux (wahrscheinlich aber nicht nicht) wahrscheinlich ist es he nur quatsch das welche Software als "normale"
    Freeware und so innovative veröffentlicht hast(nur mal eine Vermutung, also wenn ich es machen wurde und noch damit prallen will dann wurde ich den link zu HP angeben)
    naja wie auch immer Hauptsache posten und alles schlecht machen.....

  5. Re: Think For Yourself!

    Autor: Silas 17.09.07 - 16:17

    mir_ist_gerade_danach schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ..., vielleicht doch
    > Linux (wahrscheinlich aber nicht nicht)
    > wahrscheinlich ist es he nur quatsch das welche
    > Software als "normale"
    > Freeware und so innovative veröffentlicht hast(nur
    > mal eine Vermutung, also wenn ich es machen wurde
    > und noch damit prallen will dann wurde ich den
    > link zu HP angeben)...

    Ah ja... und jetzt bitte noch mal in deutscher Landessprache? Nagut, wahrscheinlich soll das hier sogar Deutsch darstellen, allerdings hat die Semantik deines Beitrages stark unter dieser Vergewaltigung deutscher Sprache gelitten.
    Also eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich von diesem Buchstabengulasch geradeso, mit viel Phantasie die Hälfte enträtseln kann. :)

  6. Re: Think For Yourself!

    Autor: Original-Deutsch 17.09.07 - 17:59


    > Ah ja... und jetzt bitte noch mal in deutscher
    > Landessprache? Nagut, wahrscheinlich soll das hier
    > sogar Deutsch darstellen, allerdings hat die
    > Semantik deines Beitrages stark unter dieser
    > Vergewaltigung deutscher Sprache gelitten.


    oder er ist einfach nur ein künstler- oder programmierer-kollege, einige davon sprechen ja auch oft etwas krypisch (wenn auch bewusst).

  7. Re: Think For Yourself!

    Autor: zettberlin 20.09.07 - 16:38

    Original-Free Software schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ich fände open source aber noch besser, wenn es
    > auch mal irgendwelche innovationen enthielte.

    Abgesehen davon, dass die bescheidenen Innovationen World Wide Web, Linux, LaTeX und andere aus der OSS-Welt kommen, stellt gerade das Grundkonzept von LinuxAudio eine ganz erstaunliche Innovation dar.


    > es schon ein witz, wenn die meisten open-source
    > programme von der funktionalität und auch von der
    > graphischen oberfläche kaum noch von den
    > kommerzielen programmen zu unterscheiden sind.

    Es gibt sowas wie eingeführte Konzepte, die Nutzern das Leben leichter machen...

    >
    > das gilt für "open office" genauso wie für
    > "ardour", was sich von seinem vorbild "cubase sx"

    Das ist, fachlich gesprochen, hanebüchener Unsinn. Ardour ähnelt vielleicht bis zu einem gewissen Grad Protools - Wer auch nur eine Stunde mit beiden Programmen gearbeitet hat, weiss aber, dass es zwischen Ardour und Cubase eher wenig Parallelen gibt.

    > egentlich nur dadurch unterscheidet, dass cubase
    > wesentlich besser klingt,

    ???
    HD-Recordingsoftware hat überhaupt keinen Einfluss auf den Klang der Aufnahmen, die mit ihr gemacht werden. Cubase oder Ardour an sich "klingen" überhaupt nicht und sollen das auch nicht, sie geben nur damit aufgenommene Musik wieder.
    Die Qualität hängt bei beiden von der dabei verwendeten Hardware ab.

    > ausgereifter und
    > stabiler ist,

    Da sind beide inzwischen etwa gleich auf. Ich habe auch mit extremen Versuchsaufbauten Ardour schon lange nicht mehr zum Absturz bewegen können. Liest man in Cubase-Foren nach, findet man schon mehr Beschwerden (aber auch nur wenige) dafür des öfteren Hinweise auf den Hauptgrund, der bei beiden die Stabilität wacklig machen kann: fehlerhafte Plugins.

    > diverse indutrie-standards erfüllt
    > (die man einfach braucht, solange open source noch
    > nicht die welt kontrolliert, was ja durchaus okay
    > wäre),

    Ach ja? Welche denn? Ardour exportiert generische WAV-Files auch in BC-WAVe für Profis - was sollte denn ein HD-Recorder noch für Industriestandards erfüllen?


    > der krampfhafte versuch des projekts ardour, die
    > (industrie-) schnittstelle VST miteinzubauen, die
    > man dann aus rechtlichen gründen nicht als binary
    > sonern nur als source mitliefern kann (was viele
    > mögliche anwender ausschliesst)

    So krampfhaft ist der Versuch nicht - dem Vernehmen nach funktionieren die meisten VST-Plugins ganz gut in Ardour.

    > zeigt dabei die
    > nicht-unahängigkeit angeblich "freier" software
    > sehr deutlich.

    In wiefern? Weil Paul Davis sagt: wir schreiben freie Software - wir wollen, dass auch die Binärpakete nur vollständig frei vertrieben werden...?
    Es stünde den Leuten völlig frei, LGPL oder BSD zu verwenden, dann wäre es kein Problem mehr, VST in die Binaries einzubauen. Sie nehmen sich aber das Recht heraus, bei der Weitergabe ihrer Arbeit Bedingungen zu stellen.

    Steinberg/Yamaha sind nach Deiner Logig noch weniger unabhängig - die schaffen es nicht mal ihre Software für die kostelose Weitergabe zu lizenzieren - geschweige denn mit offenen Quellen...

    > ob der grossen fortschritte in den letzten jahren
    > bleibt insbesondere der professionelle multimedia
    > und der spielebereich weiterhin fest in der hand
    > des kapitals. eine wirkliche alternative zum
    > prinzip des klauens und des kaufens - den beiden
    > üblichen methoden sich sofwtare anzueignen -
    > bietet open source hier noch nicht.

    Ich habe den Eindruck, dass Du nicht genug Kenntnisse hast, um das beurteilen zu können. In den Letzten 2-3 Jahren hat sich die Situation dramatisch gewandelt.

    > aber was nicht ist, das kann ja noch werden.

    Ist schon weiter, als Du denkst :-)


    >
    >
    >


  8. Die Software ist nicht das Problem...

    Autor: meszi 21.09.07 - 09:18

    Hi,

    die Software ist IMO nicht das Problem.

    Ich arbeite seit über 10 Jahren mit verschiedenen Versionen von Cubase und schnupper gern hier und da mal in andere Software rein - um dann am Ende doch wieder bei Cubase zu bleiben. ;-) Seit SX2 habe ich nicht weiter geupdatet, weil ich die neuen Features noch nicht brauche bzw. sie größtenteils durch mein Setup schon vorher übernommen wurden. In Anbetracht der doch recht hohen Preise für halbwegs gute Synthesizer und Plugins habe ich mich nämlich seinerzeit für Hardware entschieden, die das Ganze deutlich ressourcen- und langfristig gesehen auch geldbeutelschonender umsetzt. Und da kommen wir zu dem Problem, das die Umsetzungen für Linux meiner Auffassung nach haben...

    ...die fehlende bzw. nicht ausreichende Hardwareunterstützung.

    Ich bin im Besitz einer Creamware-Pulsar- und einer Yamaha-DS2416-Soundkarte, die -obwohl sie etwas angestaubt wirken- unter Windows XP mit Cubase SX2 eine super Figur abgeben. Dazu nutze ich eine TC Powercore, die mir an der einen oder anderen Stelle noch einen guten VST-Effekt einschiebt. Dieses Setup ist in den vergangenen knapp 7 Jahre gewachsen und auch der PC wurde aufgerüstet, aber die grundlegende Arbeitsweise konnte ich über den gesamten Zeitraum beibehalten bzw. verfeinern. Einen Endpunkt sehe ich nun mit Windows Vista und mit den 64bit-Architekturen kommen, aber ich denke, ich kann das locker noch weitere 5 Jahre so beibehalten.

    Natürlich wäre es schön, wenn ich auch nur eine der drei Karten unter einer Linux-Oberfläche zum Laufen bekäme, aber denkste. Natürlich würde ich sofort ransetzen und wenigstens zum Test mal die eine oder andere Session jenseits der Microsoft'schen Umgebung fahren ... aber es geht einfach nicht. :-(

    Ich weiß ... es ist nicht Linux' Schuld. Aber wer Schuld hat, ist mir im Grunde egal. Ich kann die Hersteller von Profisoundkarten eigentlich auch ein wenig verstehen, denn hier beißt sich die Katze irgendwie selbst in den Schwanz. Im Gegensatz zum Mac fehlt halt der "göttliche Funken", der Linux auf einer ausreichend breiten Basis als Plattform etabliert, so dass man die Notwendigkeit erkennt, Open- oder Closed-Source-Lösungen für diese Plattform zu entwickeln.

    Ich hatte einen kurzen Moment einen Hoffnungsschimmer, als Apple auf Intel-Prozessoren umschenkte ... die Codebasis könnte signifikant verkleinert werden und mit dem richtigen Willen könnte es deutlich billiger sein, plattformübergreifende Lösungen anzubieten ... aber auch das ist im Grunde verlorene Liebesmüh. Linux wird sich wohl -wie Mühlhausen- in diesem Bereich am eigenen Schopfe aus dem Sumpf ziehen müssen, wenn es irgendwann mal eine nennenswerte Anzahl von Kunden für die professionelle Nutzung von Linux in DAWs geben soll.

    Wir hatten das ja alles schon mal mit BeOS. Ich bin der festen Überzeugung, dass es weniger an der Übermacht von Microsoft lag, dass es damals nix wurde ... zu der Zeit arbeitete ich mit Windows9x und es war eine _sehr_ traurige Zeit für mich. Wirklich zuverlässig konnte man lediglich die System Freezes planen. ;-) In diese Lücke hätte BeOS springen können. Und wenn die professionelle Hardware da gewesen wäre - wer weiß, ob sich nicht eine Lösung gefunden hätte. Es gab ein ernsthaftes Interesse seitens der Computermusiker.

    Mit meinem Wechsel auf Cubase SX lernte ich das mittlerweile wirklich gut gewordene Windows XP kennen und irgendwie auch lieben. Und dennoch musste ich auch lernen, dass Produktzyklen auch in der M$-Welt enden: Ich musste meine geliebte Samplecell-Karte ausmustern. Während sich bei der DS2416 nach wie vor Programmierer (auch nicht von Yamaha bezahlte) fanden und finden, die dem guten Teil auch unter Windows XP einen weiteren Betrieb ermöglichten. Warum sollte ich also allen Ernstes erwarten, dass sich unter Linux jemand findet, um diese Nische im Nischenmarkt zu bedienen?

    C'est la vie. :-/

    Ok, mach ich mal Schluss mit meinem Monolog. Ich denke, mein Ansinnen kam an.

    Ciao,
    Mészi.

  9. Re: Think For Yourself!

    Autor: Oringal-WinMacBeOsMensch 22.09.07 - 23:08


    hey, na super, wenigsten einer hat sich provozieren lassen und ausführlich geantwortet.

    gerne ein paar kommentare zurück.

    du bist wirklich diversen gerüchten aufgesessen denke ich.


    > Abgesehen davon, dass die bescheidenen
    > Innovationen World Wide Web, Linux, LaTeX und
    > andere aus der OSS-Welt kommen, stellt gerade das
    > Grundkonzept von LinuxAudio eine ganz erstaunliche
    > Innovation dar.


    bei linux hast du völlig recht, über www möchte ich mich jetzt nicht streiten, latex kenne ich jetzt ehrlicu geagt nur die kommerziellen versionen, woher auch immer die kommen.

    aber was bitte verstehst du unter "linux audio"? die art wie linux sache wie HAL, I/O, oder dingen wie jack macht kommen von ihrer grundstruktur her aus der üblichen DSP hardware und mussten von daher nioemals erfunden werden - letztlich stellen sie nur eine vereinfachte form dessen dar, was andere mit propertiären systemen wie ASIO machen.

    übrigens ich sehe gerade den anderen beitrag - creamware ist ein sehr gutes beispiel was ich gestern auch im kopf hatte - extrem geil in sachen routing + I/O und für ein paar euro und einen PCI steckplatz hat man ein system wo linux nicht mehr mitkommt.



    > Es gibt sowas wie eingeführte Konzepte, die
    > Nutzern das Leben leichter machen...


    ich habe es nur festgestellt, nicht kritisiert, bzw falls ich das getan habe, dann war das vielleich unfair von mir.
    bei office hast du dabei allerding mehr recht als bei ardour - von dem du selbst sagst dass es eher wie protools ist aber wie cubase aussieht. :)


    > das gilt für "open office" genauso wie
    > für
    > "ardour", was sich von seinem vorbild
    > "cubase sx"
    >
    > Das ist, fachlich gesprochen, hanebüchener Unsinn.
    > Ardour ähnelt vielleicht bis zu einem gewissen
    > Grad Protools


    s.o. ich bezog mich hier massgeblich aufs design.


    > ???
    > HD-Recordingsoftware hat überhaupt keinen Einfluss
    > auf den Klang der Aufnahmen, die mit ihr gemacht
    > werden. Cubase oder Ardour an sich "klingen"
    > überhaupt nicht und sollen das auch nicht, sie
    > geben nur damit aufgenommene Musik wieder.
    > Die Qualität hängt bei beiden von der dabei
    > verwendeten Hardware ab.


    hier irrst du dich ganz gewaltig.

    der "klang" von software ergibt sich massgeblich durch die art und weise wie kanäle zusammegemischt werden, und dies ist exakt der grund, warum im (entschuldigung für das blöde wort:) professionellen bereich niemals jemand ardour benutzen würde.

    du kannst dir, wenn du es aus der (musik-)praxis nicht kennst (also nicht hören kannst) ja einfach einmal ausrechnen wie hoch die fehlerhäufigkeit bzw wie hoch die abweichung ist wenn man 100 32 bit float values miteinander multipliziert.

    bei programen wie cubase oder protools hört man zwischen jeder version einen unterschied wenn man die ohren und die verstärkeranlage dazu hat. die summing engines solcher anwendung arbeitet in bereichen von bis zu 192 bit.
    oder nimm protools HD als beispiel, wo die präzision der kanäle mit 48 bit schon doppelt so hoch ist
    (wie die von nicht-HD), ganz zu schweigen vom summing.

    dass beim aufnehmen die hardware nicht unwichtig ist stimmt zwar, aber das habe ich unter linux das nächste problem: je professioneller ein interface desto geringer die wahrscheinlichkeit, dass es dafür linux treiber gibt. nicht die schuld von open source sondern die vom industriescheiss, aber eben fakt, und ein echtes problem, wenn man guten sound will.


    > > ausgereifter und
    > stabiler ist,
    >
    > Da sind beide inzwischen etwa gleich auf. Ich habe
    > auch mit extremen Versuchsaufbauten Ardour schon
    > lange nicht mehr zum Absturz bewegen können. Liest
    > man in Cubase-Foren nach, findet man schon mehr
    > Beschwerden (aber auch nur wenige) dafür des
    > öfteren Hinweise auf den Hauptgrund, der bei
    > beiden die Stabilität wacklig machen kann:
    > fehlerhafte Plugins.


    nun cubase hatte ja, vor allem unter max os X, auch jahrelang probleme bis es mal einigermassen stabil lief., da war wahrscheinlich ardour 0.1 beta besser als das SX 1.0 ;)

    der plug-in vergleich hinkt allerdings insofern, als das es für linux im vergleich zu windows oder mac ja praktisch "nichts" gibt.



    > Ach ja? Welche denn? Ardour exportiert generische
    > WAV-Files auch in BC-WAVe für Profis - was sollte
    > denn ein HD-Recorder noch für Industriestandards
    > erfüllen?


    es gibt ungefähr 100 verschiedene audio formate - aber selbst wenn linux wirklich nur wave kennen würde, wäre das noch das geringste problem.

    die insgesamt 37 multichannel codecs/standards zum beispiel gibt es für linux nicht, schon weil sie der open source ideologie widersprechen und/oder es kohle kostet die patente zu verwenden.

    dann dinge wie der export verschiedender audiodatei formate - nur wav ist schon etwas heftig - auch diverse technolgien von drittherstellern werden eher noch wenig verwendet.

    nimm DIRAC und MPEX-2, die sind ja open source. aber wo kommen sie her?
    stefan hat steinberg inzwischen MPEX-3 verkauft, MPEX-2 ist .. tja, das abfallprodukt davon.
    darüber sagen dann ganz schlaue linux user: "kuck mal, das haben wir gemacht. das ist freie software, ganz ohne kapitalismus."
    dass das kommerzielle original inzwischen drei mal besser ist, sagen sie nicht.

    (dass man seine eigene software nur verschenken kann, wenn man anderweitig seinen lebesunterhalt verdient, ist so ein punkt, denn ich bis heute bei stallman vermisse. gut, er entschuldigt das damit dass er nicht politisch sei - aber dann ist eben das meine kritk an der open source philosophie. :) )

    wenn die pegelanzeige in ardour wenigstens eine andere FARBE hätte als in protools!
    NICHTS könne die alleine!
    wenn du anhand dieser bewussten übertreibung vielleicht verstehst was ich meine.

    aber ganz im ernst: was doch vor allem fehlt bei linux audio sind solche dinge wie OMF, EDL, treiber für die übliche hardware und all diese dinge, ohne die es eben einfach nicht geht in der praxis.


    > Steinberg/Yamaha sind nach Deiner Logig noch
    > weniger unabhängig - die schaffen es nicht mal
    > ihre Software für die kostelose Weitergabe zu
    > lizenzieren - geschweige denn mit offenen
    > Quellen...


    selbstverständlich sind sie noch unabhängier, um gottes willen, ich spreche doch nicht für die industrie.
    ich benutze aber deren software, weil sie "besser" ist, OBWOHL ich open source für "richtiger" halte.


    > Ich habe den Eindruck, dass Du nicht genug
    > Kenntnisse hast, um das beurteilen zu können. In
    > den Letzten 2-3 Jahren hat sich die Situation
    > dramatisch gewandelt.


    mensch, du hast oben ardour mit protools verglichen. ich kenne ardour - aber kennst du protools?

    ich kenne überhaupt nicht ein einziges musik oder filmstudio, und ich kenne hunderte, was für irgend einen teil der arbeit open source system einsetzt, schlichtweg weil solche gar nicht gibt.
    oder wo sind sie? wenn es sie gäbe, müsste ich sie doch kennen oder? :)

    zeig mir mal einen _einzigen richtig guten audio kompressor und einen _einzigen richtig guten audio raumhall für linux und ich bin still.

    und ausser OS X und IRIX (z.b. für discreet) habe ich im multimedia bereich auch noch nirgends ein *nix gesehen. zeigs mir wenn du mich überzeugen willst.

    die SAE benutzt jetzt ardour, das ist aber selbst für ardour eine beleidigung.


    wenn du noch einmal antwortest würde ich gernee mal an einem beispiel zeigen, was mein praktisches problem ist. (d.h. abgesehen vonm philosophischen)





  10. Re: Think For Yourself!

    Autor: Original-Ach 22.09.07 - 23:51


    ach und von wegen standards: wie sieht es denn mit dithering algos aus? ...

  11. Re: Think For Yourself!

    Autor: ka 22.09.07 - 23:58

    Original-Ach schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > ach und von wegen standards: wie sieht es denn
    > mit dithering algos aus? ...


    Keine Ahnung, hab ich noch nie was von gehört.

  12. Re: Think For Yourself!

    Autor: Original-kicher 23.09.07 - 00:05

    Original-Ach schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > ach und von wegen standards: wie sieht es denn
    > mit dithering algos aus? ...


    oder muticore unterstützung für die plug-in schnittstelle?

    oder distributed processing für die plug-in schnittstelle?

    gigasampler import?

    DSD?


    ..gibts eigentlich überhaupt irgendwas für linux was ich täglich brauche?

    *übertreib* :P




  13. Re: Think For Yourself!

    Autor: Audio-Mensch 2007 15.10.07 - 02:30

    Oringal-WinMacBeOsMensch schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > dass beim aufnehmen die hardware nicht unwichtig
    > ist stimmt zwar, aber das habe ich unter linux das
    > nächste problem: je professioneller ein interface
    > desto geringer die wahrscheinlichkeit, dass es
    > dafür linux treiber gibt. nicht die schuld von
    > open source sondern die vom industriescheiss, aber
    > eben fakt, und ein echtes problem, wenn man guten
    > sound will.

    RME? sind wahrscheinlich zu unprofessionell, was?

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