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  5. › Acer muss Kaufpreis für…

Lange ueberfaellige Entscheidung!

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  1. Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Suomynona 25.09.07 - 21:40

    Ich hoffe dieses Urteil hat Bestand und macht Schule.

    All die Pseudo-Liberalen, die jetzt aufschreien, dass dies ein unzulaessiger Eingriff in die freie Marktwirktschaft ist, moechte ich daran erinnern, dass selbst die haertesten Verfechter der freien Marktwirtschaft eingestehen, dass unter den Bedingungen monopolistischer Marktstrukturen der freie Markt nicht mehr funktioniert und es staatlicher Reglementierung bedarf.
    Wer nun behauptet es gebe kein Monopol im Software-Markt, der moege sich getrost weiter selbst beluegen, davon wirds allerdings auch nicht wahrer.

    Tatsache ist, dass Microsoft im Marktsegment der Desktop-Systeme die Bereiche Betriebsystem, Office-Paket, sowie Email-Client und Web-Browser mit einem Marktanteil um die 80% beherrscht und damit eine Marktmacht besitzt die monopolistische Preis- und Vertragsgestaltung ermoeglichen.

    Im Grunde trifft das Urteil in Acer zunaechst den Falschen, allerdings waere es schon seit Jahren ueberfaellig, dass die Hardware-Hersteller gegen die Knebelvertraege aus dem Hause Microsoft vor Gericht zu ziehen.

    Abschliessend noch ein Wort zu den Spassvoegeln die der Meinung sind, dass man Hardware einfach mit MS-Verdongelung kauft und anschliessend die Software via Ebay versilbert:
    Abgesehen davon, dass dies von Microsoft (und anderen Softwareherstellern) ausdruecklich (egal ob rechtmaessig oder nicht) verboten wird, hat man mitunter ein ernstes Problem etwas weiterveraeusserliches in die Haende zu bekommen. Die beleigende Recovery-CD bootet nur auf dem gekauften System, sofern sie ueberhaupt beiliegt und man sich nicht mit einer "Recovery-Partition" konfontiert sieht und auch eine seperate Lizenz findet sich auch meist nicht in den Unterlagen, man kann sich gluecklich schaetzen sofern man den Lizenzaufkleber auf der Unterseite abloesen kann ohne dass sich dieser dabei selbst zerstoert weil mit Soll-Bruchstellen versehen.
    Sieht man also davon ab, dass man seinem zukuenftigen Vertragspartner keine offizielle CD und bestenfalls einen auf ein Stueck Papier transferierten Linzenzaufkleber zukommen lassen kann, muss man in Ermangelung unabhaengiger Datentraeger obendrein jemanden finden der bereit ist Betriebssystem samt Office-Light, Virenscanner, Routenplaner und was der Hersteller sonst noch reingeschnuert hat zu kaufen.

    Wer dies allen ernstes als akzeptablen oder sogar normalen Zustand betrachtet, wuerde wohl auch mit einer Niere fuer das "Privileg" bezahlen, in den Besitz eine iPhones zu gelangen.

    snafu,
    Suomynona

  2. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Linkerhoden 25.09.07 - 21:47

    Der Kunde entscheidet. Und der will kein Linux. Daran kann kein Sozialistenjurist was ändern ;.)

  3. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Autohändler 25.09.07 - 22:16

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hoffe dieses Urteil hat Bestand und macht
    > Schule.
    >
    > All die Pseudo-Liberalen, die jetzt aufschreien,
    > dass dies ein unzulaessiger Eingriff in die freie
    > Marktwirktschaft ist, moechte ich daran erinnern,
    > dass selbst die haertesten Verfechter der freien
    > Marktwirtschaft eingestehen, dass unter den
    > Bedingungen monopolistischer Marktstrukturen der
    > freie Markt nicht mehr funktioniert und es
    > staatlicher Reglementierung bedarf.
    > Wer nun behauptet es gebe kein Monopol im
    > Software-Markt, der moege sich getrost weiter
    > selbst beluegen, davon wirds allerdings auch nicht
    > wahrer.
    >
    > Tatsache ist, dass Microsoft im Marktsegment der
    > Desktop-Systeme die Bereiche Betriebsystem,
    > Office-Paket, sowie Email-Client und Web-Browser
    > mit einem Marktanteil um die 80% beherrscht und
    > damit eine Marktmacht besitzt die monopolistische
    > Preis- und Vertragsgestaltung ermoeglichen.
    >
    > Im Grunde trifft das Urteil in Acer zunaechst den
    > Falschen, allerdings waere es schon seit Jahren
    > ueberfaellig, dass die Hardware-Hersteller gegen
    > die Knebelvertraege aus dem Hause Microsoft vor
    > Gericht zu ziehen.
    >
    > Abschliessend noch ein Wort zu den Spassvoegeln
    > die der Meinung sind, dass man Hardware einfach
    > mit MS-Verdongelung kauft und anschliessend die
    > Software via Ebay versilbert:
    > Abgesehen davon, dass dies von Microsoft (und
    > anderen Softwareherstellern) ausdruecklich (egal
    > ob rechtmaessig oder nicht) verboten wird, hat man
    > mitunter ein ernstes Problem etwas
    > weiterveraeusserliches in die Haende zu bekommen.
    > Die beleigende Recovery-CD bootet nur auf dem
    > gekauften System, sofern sie ueberhaupt beiliegt
    > und man sich nicht mit einer "Recovery-Partition"
    > konfontiert sieht und auch eine seperate Lizenz
    > findet sich auch meist nicht in den Unterlagen,
    > man kann sich gluecklich schaetzen sofern man den
    > Lizenzaufkleber auf der Unterseite abloesen kann
    > ohne dass sich dieser dabei selbst zerstoert weil
    > mit Soll-Bruchstellen versehen.
    > Sieht man also davon ab, dass man seinem
    > zukuenftigen Vertragspartner keine offizielle CD
    > und bestenfalls einen auf ein Stueck Papier
    > transferierten Linzenzaufkleber zukommen lassen
    > kann, muss man in Ermangelung unabhaengiger
    > Datentraeger obendrein jemanden finden der bereit
    > ist Betriebssystem samt Office-Light,
    > Virenscanner, Routenplaner und was der Hersteller
    > sonst noch reingeschnuert hat zu kaufen.
    >
    > Wer dies allen ernstes als akzeptablen oder sogar
    > normalen Zustand betrachtet, wuerde wohl auch mit
    > einer Niere fuer das "Privileg" bezahlen, in den
    > Besitz eine iPhones zu gelangen.
    >
    > snafu,
    > Suomynona

    mal angenommen ein autohändler bietet zu einem aktionspreis einen neuwagen inklusive 2 dunlop ersatzreifen. bei diesem preis sagst du natürlich nicht nein und unterschreibst den kaufvertrag.

    ein anschließender frühjarsputz in der garage fördert 2 alte ersatzreifen zu tage und du beschliesst den autohändler auf erstattung
    des geldbetrages für die 2 dunlop ersatzreifen zu verklagen, weil du sie nicht brauchen kannst.

    schöne neue welt...

  4. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Rechtertestikel 25.09.07 - 22:23

    Linkerhoden schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kunde entscheidet. Und der will kein Linux.
    > Daran kann kein Sozialistenjurist was ändern ;.)
    >
    >

    Der Kunde hat gar keine Wahl, da es schon Jahrzehnte so abläuft.

  5. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Zunka 25.09.07 - 22:28

    Die Reifen könnte man normalerweise auf Ebay verkaufen somit wäre das kein Problem !


    Das Windows darf man nicht verkaufen also zahlt man für etwas das man nicht nutzen will.
    Solche Knebelverträge gehören abgeschafft, von daher ist das Urteil sehr zu begrüßen.


  6. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Autohändlerverkäufer 25.09.07 - 22:29

    Autohändler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > mal angenommen ein autohändler bietet zu einem
    > aktionspreis einen neuwagen inklusive 2 dunlop
    > ersatzreifen. bei diesem preis sagst du natürlich
    > nicht nein und unterschreibst den kaufvertrag.
    >
    > ein anschließender frühjarsputz in der garage
    > fördert 2 alte ersatzreifen zu tage und du
    > beschliesst den autohändler auf erstattung
    > des geldbetrages für die 2 dunlop ersatzreifen zu
    > verklagen, weil du sie nicht brauchen kannst.
    >
    > schöne neue welt...
    >


    Was hinkt so spät durch Nacht und Wind? Dein Autovergleich ist's, mein liebes Kind.

    Du bekommst vom Autohändler "gratis" die Innenausstattung im Giraffenlook. Wenn du etwas anderes haben willst, musst du die Polster tauschen und es trotzdem mitbezahlen. Du kannst es natürlich zurückgeben, bekommst dann aber auch keine Preisminderung. Ausserdem hast du bei 99% der Angebote nicht die Möglichkeit, ein anderes Motiv auszuwählen. Und geht dein Giraffenmotiv mal kaputt, darfst du es gerne wieder aufziehen.
    Aber nicht wenn du dir inzwischen andere Reifen, oder einen anderen Motor hast einbauen lassen, weil der Giraffenlook nur mit dem von dir gekauften Auto funktioniert.

    Tolle Autowelt, mein Held :-P

  7. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:31

    Suomynona schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hoffe dieses Urteil hat Bestand und macht
    > Schule.
    >
    > All die Pseudo-Liberalen, die jetzt aufschreien,
    > dass dies ein unzulaessiger Eingriff in die freie
    > Marktwirktschaft ist, moechte ich daran erinnern,
    > dass selbst die haertesten Verfechter der freien
    > Marktwirtschaft eingestehen, dass unter den
    > Bedingungen monopolistischer Marktstrukturen der
    > freie Markt nicht mehr funktioniert und es
    > staatlicher Reglementierung bedarf.
    > Wer nun behauptet es gebe kein Monopol im
    > Software-Markt, der moege sich getrost weiter
    > selbst beluegen, davon wirds allerdings auch nicht
    > wahrer.

    So ein Quatsch. Ich will jetzt nicht auf Laptops eingehen, aber es gibt ein Haufen Desktop-PC Angebote, bei denen Windows nicht automatisch dabei ist, höchstens als Zukaufoption. Und trotzdem läuft auf den meisten PCs Windows.
    Ein Aufheben der Bundles bei den Laptops würde in meinen Augen wenig ändern. Am Ende kommt es den Anwender teurer, weil er zwei Vertriebsschienen bezahlen muss, wenn er sich - und das ist sein gutes Recht - auch weiterhin für Windows entscheidet. Ich glaube auch nicht, dass die Laptops ohne Windows wesentlich billiger wären als die mit Windows.

  8. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:32

    Rechtertestikel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Linkerhoden schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Kunde entscheidet. Und der will kein
    > Linux.
    > Daran kann kein Sozialistenjurist was
    > ändern ;.)
    >
    > Der Kunde hat gar keine Wahl, da es schon
    > Jahrzehnte so abläuft.

    Dummes Geschwätz.

  9. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Juergen123 25.09.07 - 22:32

    Autohändler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Suomynona schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich hoffe dieses Urteil hat Bestand und
    > macht
    > Schule.
    >
    > All die
    > Pseudo-Liberalen, die jetzt aufschreien,
    > dass
    > dies ein unzulaessiger Eingriff in die freie
    >
    > Marktwirktschaft ist, moechte ich daran
    > erinnern,
    > dass selbst die haertesten
    > Verfechter der freien
    > Marktwirtschaft
    > eingestehen, dass unter den
    > Bedingungen
    > monopolistischer Marktstrukturen der
    > freie
    > Markt nicht mehr funktioniert und es
    >
    > staatlicher Reglementierung bedarf.
    > Wer nun
    > behauptet es gebe kein Monopol im
    >
    > Software-Markt, der moege sich getrost weiter
    >
    > selbst beluegen, davon wirds allerdings auch
    > nicht
    > wahrer.
    >
    > Tatsache ist, dass
    > Microsoft im Marktsegment der
    > Desktop-Systeme
    > die Bereiche Betriebsystem,
    > Office-Paket,
    > sowie Email-Client und Web-Browser
    > mit einem
    > Marktanteil um die 80% beherrscht und
    > damit
    > eine Marktmacht besitzt die monopolistische
    >
    > Preis- und Vertragsgestaltung ermoeglichen.
    >
    > Im Grunde trifft das Urteil in Acer
    > zunaechst den
    > Falschen, allerdings waere es
    > schon seit Jahren
    > ueberfaellig, dass die
    > Hardware-Hersteller gegen
    > die Knebelvertraege
    > aus dem Hause Microsoft vor
    > Gericht zu
    > ziehen.
    >
    > Abschliessend noch ein Wort zu
    > den Spassvoegeln
    > die der Meinung sind, dass
    > man Hardware einfach
    > mit MS-Verdongelung
    > kauft und anschliessend die
    > Software via Ebay
    > versilbert:
    > Abgesehen davon, dass dies von
    > Microsoft (und
    > anderen Softwareherstellern)
    > ausdruecklich (egal
    > ob rechtmaessig oder
    > nicht) verboten wird, hat man
    > mitunter ein
    > ernstes Problem etwas
    > weiterveraeusserliches
    > in die Haende zu bekommen.
    > Die beleigende
    > Recovery-CD bootet nur auf dem
    > gekauften
    > System, sofern sie ueberhaupt beiliegt
    > und
    > man sich nicht mit einer "Recovery-Partition"
    >
    > konfontiert sieht und auch eine seperate
    > Lizenz
    > findet sich auch meist nicht in den
    > Unterlagen,
    > man kann sich gluecklich
    > schaetzen sofern man den
    > Lizenzaufkleber auf
    > der Unterseite abloesen kann
    > ohne dass sich
    > dieser dabei selbst zerstoert weil
    > mit
    > Soll-Bruchstellen versehen.
    > Sieht man also
    > davon ab, dass man seinem
    > zukuenftigen
    > Vertragspartner keine offizielle CD
    > und
    > bestenfalls einen auf ein Stueck Papier
    >
    > transferierten Linzenzaufkleber zukommen
    > lassen
    > kann, muss man in Ermangelung
    > unabhaengiger
    > Datentraeger obendrein jemanden
    > finden der bereit
    > ist Betriebssystem samt
    > Office-Light,
    > Virenscanner, Routenplaner und
    > was der Hersteller
    > sonst noch reingeschnuert
    > hat zu kaufen.
    >
    > Wer dies allen ernstes
    > als akzeptablen oder sogar
    > normalen Zustand
    > betrachtet, wuerde wohl auch mit
    > einer Niere
    > fuer das "Privileg" bezahlen, in den
    > Besitz
    > eine iPhones zu gelangen.
    >
    > snafu,
    >
    > Suomynona
    >
    > mal angenommen ein autohändler bietet zu einem
    > aktionspreis einen neuwagen inklusive 2 dunlop
    > ersatzreifen. bei diesem preis sagst du natürlich
    > nicht nein und unterschreibst den kaufvertrag.
    >
    > ein anschließender frühjarsputz in der garage
    > fördert 2 alte ersatzreifen zu tage und du
    > beschliesst den autohändler auf erstattung
    > des geldbetrages für die 2 dunlop ersatzreifen zu
    > verklagen, weil du sie nicht brauchen kannst.
    >
    > schöne neue welt...
    >


    Dieser Vergleich hinkt aber gewaltig. Es ist ja nicht so, dass Dunlop ein Reifenmonopol hat und es am Markt auch nur Autos mit Dunlop-Reifen gibt. Von daher gefärhrdet das nicht den Markt. Es ist wirklich eine gute Entscheidung, was da passiert. Ich hoffe, dass wir in Deutschland auch diese Entwicklung haben. Ich selbst verwende Linux, und habe trotzdem Windows subventioniert, da keine andere Wahl blieb. Ich will kein Geld zurück, aber eigentlich sollte Microsoft eine Strafe zahlen und die sollte Open Source zu gute kommen.



    www.mcdutch.de

  10. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Zunka 25.09.07 - 22:33

    > Ich glaube auch nicht, dass die
    > Laptops ohne Windows wesentlich billiger wären als
    > die mit Windows.

    Natürlich liefert der Hersteller Windows gratis mit seiner Hardware aus.
    Microsoft verschenkt ja sein OS und will auch daran gar nichts verdienen
    von daher hat das keinen Einfluss auf den Preis ob da Windoofs mit dabei ist oder nicht.

  11. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:41

    Juergen123 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Dieser Vergleich hinkt aber gewaltig. Es ist ja
    > nicht so, dass Dunlop ein Reifenmonopol hat und es
    > am Markt auch nur Autos mit Dunlop-Reifen gibt.
    > Von daher gefärhrdet das nicht den Markt.

    Wenn jemand seine Systeme verdongled, dann ist das Apple.
    Es gibt genug PCs ohne Windows zu kaufen. Aber der Otto-Normal-Kunde WILL das gar nicht. Der Kunde WILL Windows. Da kannst du jammern wie du willst.
    Das Urteil ist in meinen Augen Blödsinn. Was kommt als nächstes? Muss jetzt jeder Autoproduzent quasi ein nacktes Auto verkaufen, weil zB jemand meint, er möchte das Geld für ABS zurückhaben, da er es gar nicht benötigt?

  12. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Zunka 25.09.07 - 22:42

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Juergen123 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dieser Vergleich hinkt aber gewaltig. Es ist
    > ja
    > nicht so, dass Dunlop ein Reifenmonopol
    > hat und es
    > am Markt auch nur Autos mit
    > Dunlop-Reifen gibt.
    > Von daher gefärhrdet das
    > nicht den Markt.
    >
    > Wenn jemand seine Systeme verdongled, dann ist das
    > Apple.
    > Es gibt genug PCs ohne Windows zu kaufen. Aber der
    > Otto-Normal-Kunde WILL das gar nicht. Der Kunde
    > WILL Windows. Da kannst du jammern wie du willst.
    >
    > Das Urteil ist in meinen Augen Blödsinn. Was kommt
    > als nächstes? Muss jetzt jeder Autoproduzent quasi
    > ein nacktes Auto verkaufen, weil zB jemand meint,
    > er möchte das Geld für ABS zurückhaben, da er es
    > gar nicht benötigt?

    Ich bin Kunde und will KEIN Windows da ich bereits eine orginal Lizenz besitze und nich doppel zahlen will oder Linux bevorzuge.

  13. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Rechtertestikel 25.09.07 - 22:43

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Rechtertestikel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Linkerhoden schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Der Kunde entscheidet. Und
    > der will kein
    > Linux.
    > Daran kann kein
    > Sozialistenjurist was
    > ändern ;.)
    >
    > Der Kunde hat gar keine Wahl, da
    > es schon
    > Jahrzehnte so abläuft.
    >
    > Dummes Geschwätz.

    Du meinst Dich? Zwei Worte und so viel Wahrheit.

    Ja, DU, als Kunde, würdest bestimmt das Angebot ausschlagen dir einen Komplettrechner zu kaufen und hinterher ein Betriebssystem GÜNSTIG zu bekommen und selbst auszuwählen. Aber Du stehst bestimmt auf OEM-Versionen.
    Und hinterher würdest du behaupten Du hättest es gleich gewusst, dass die Softwarepreise steigen würden. Die Hersteller kosten diese OEM-Versionen bestimmt ein Vermögen. Kannst mir nicht weismachen, dass man das nicht auch anders lösen könnte. Welche Wahl hat man denn? Man kauft wohl oder übel Windows mit, kenne genug Leute, die mehrere Windows-Installationsmedien bei sich herumliegen haben, weil sie immer irgendeinem Rechner beilagen.

  14. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:43

    Zunka schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Ich glaube auch nicht, dass die
    > Laptops
    > ohne Windows wesentlich billiger wären als
    >
    > die mit Windows.
    >
    > Natürlich liefert der Hersteller Windows gratis
    > mit seiner Hardware aus.
    > Microsoft verschenkt ja sein OS und will auch
    > daran gar nichts verdienen
    > von daher hat das keinen Einfluss auf den Preis ob
    > da Windoofs mit dabei ist oder nicht.

    Da stand "nicht wesentlich billiger" du Gnom... kennst du den Unterschied zwischen "der Preis bleibt gleich" und der "nicht wesentlich billiger"? Offensichtlich nicht.

  15. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Rechtertestikel 25.09.07 - 22:46

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Juergen123 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Dieser Vergleich hinkt aber gewaltig. Es ist
    > ja
    > nicht so, dass Dunlop ein Reifenmonopol
    > hat und es
    > am Markt auch nur Autos mit
    > Dunlop-Reifen gibt.
    > Von daher gefärhrdet das
    > nicht den Markt.
    >
    > Wenn jemand seine Systeme verdongled, dann ist das
    > Apple.
    > Es gibt genug PCs ohne Windows zu kaufen. Aber der
    > Otto-Normal-Kunde WILL das gar nicht. Der Kunde
    > WILL Windows. Da kannst du jammern wie du willst.
    >
    > Das Urteil ist in meinen Augen Blödsinn. Was kommt
    > als nächstes? Muss jetzt jeder Autoproduzent quasi
    > ein nacktes Auto verkaufen, weil zB jemand meint,
    > er möchte das Geld für ABS zurückhaben, da er es
    > gar nicht benötigt?


    Jaar, weil es jahrelang so angeboten wird, WILL der Kunde natürlich nichts Anderes. Das Urteil ist überzogen von den Kosten her, aber immerhin war es ein großer Hersteller. Sie hätten imo ihre Selbstausgaben für die Softwarebeilagen ersetzen können.

  16. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:46

    Zunka schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ich bin Kunde und will KEIN Windows da ich bereits
    > eine orginal Lizenz besitze und nich doppel zahlen
    > will oder Linux bevorzuge.

    Dann kauf das Produkt nicht. Es gibt sehr wohl auch Laptopangebote ohne Windows auf dem Markt. Es ist nicht die Pflicht eines Herstellers, ein dir genehmes Angebot zu machen. Ich meine dann kann man ja auch Macs ohne Macsoftware einfordern. Und Nokiahandys ohne Betriebssoftware.. schließlich könnte man ja auch theoretisch Linux draufspielen.

  17. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Servicedschungel 25.09.07 - 22:47

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Zunka schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ich bin Kunde und will KEIN Windows da ich
    > bereits
    > eine orginal Lizenz besitze und nich
    > doppel zahlen
    > will oder Linux bevorzuge.
    >
    > Dann kauf das Produkt nicht. Es gibt sehr wohl
    > auch Laptopangebote ohne Windows auf dem Markt. Es
    > ist nicht die Pflicht eines Herstellers, ein dir
    > genehmes Angebot zu machen. Ich meine dann kann
    > man ja auch Macs ohne Macsoftware einfordern. Und
    > Nokiahandys ohne Betriebssoftware.. schließlich
    > könnte man ja auch theoretisch Linux draufspielen.
    >
    >


    Der Kunde ist doch angeblich König.

  18. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:47

    Rechtertestikel schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Jaar, weil es jahrelang so angeboten wird, WILL
    > der Kunde natürlich nichts Anderes. Das Urteil ist
    > überzogen von den Kosten her, aber immerhin war es
    > ein großer Hersteller. Sie hätten imo ihre
    > Selbstausgaben für die Softwarebeilagen ersetzen
    > können.

    Vielleicht haben sie ja genau das getan.

  19. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Rechtertestikel 25.09.07 - 22:48

    Lall schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Rechtertestikel schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Jaar, weil es jahrelang so angeboten wird,
    > WILL
    > der Kunde natürlich nichts Anderes. Das
    > Urteil ist
    > überzogen von den Kosten her, aber
    > immerhin war es
    > ein großer Hersteller. Sie
    > hätten imo ihre
    > Selbstausgaben für die
    > Softwarebeilagen ersetzen
    > können.
    >
    > Vielleicht haben sie ja genau das getan.


    Du hast den Text nicht gelesen.

  20. Re: Lange ueberfaellige Entscheidung!

    Autor: Lall 25.09.07 - 22:55

    Rechtertestikel schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Du hast den Text nicht gelesen.

    Woher willst du wissen, wieviel Acer für die Software bezahlt hat? Ich wette einige geben sogar kostenlos Light-Versionen bei, in der Hoffnung, daß ein gewisser Prozentsatz die Vollversion kauft und sich das ganze rechnet. Und nur weil Windows im Laden über 100 EUR kostet heist das noch lange nicht, daß Acer das bezahlt. Erstens, weil ein Händler ohnehin weniger bezahlt, 2. weils eine OEM Version ist, 3. weil Acer natürlich einen gewaltigen Mengenrabatt bekommt und 4. weil Microsoft sicher auch ein gewisses Interesse an der Geschichte hat.

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Bestandsdatenauskunft: Experten fordern besseren Schutz von Nutzungsdaten
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Experten fordern besseren Schutz von Nutzungsdaten

Der Bundestag muss nach einem Gerichtsurteil die Bestandsdatenauskunft neu regeln. Doch Experten beklagen ein "absurdes Komplexitätsniveau".
Ein Bericht von Friedhelm Greis

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Data-Mining: Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen
Data-Mining
Wertvolle Informationen aus Datenhaufen ziehen

Betreiber von Onlineshops wollen wissen, was sich verkauft und was nicht. Mit Data-Mining lassen sich aus den gesammelten Daten über Kunden solche und andere nützliche Informationen ziehen. Es birgt aber auch Risiken.
Von Boris Mayer


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