1. Foren
  2. Kommentare
  3. Politik/Recht
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Creative Commons verklagt

Jemand der einfach "nur mal ein Bild aufgenommen hat",

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Jemand der einfach "nur mal ein Bild aufgenommen hat",

    Autor: Billy Idle 02.10.07 - 14:35

    ist mit Sicherheit kein Fotograf. Ein solcher sollte wissen, was er vor Veröffentlichung seiner Werke zu abzuklären hat.

    Sollte es sich hier um einen solchen, wie im Artikel angegeben, handeln, gehört ihm Berufsverbot erteilt.

    Auch sonst würde ich an ihm ein Exempel statuieren. Es kann einfach nicht sein, daß Bilder im Internet kursieren, von denen die abgebildeten Personen weder etwas wissen, noch irgend etwas dagegen tun können.

    Oder kann man sie etwa (alle!) zurückfordern? ;-)

    Das ist für mich wesentlich schlimmer als "raub"-kopieren!

    BI

  2. Re: Jemand der einfach "nur mal ein Bild aufgenommen hat",

    Autor: Steffi Fotograf 02.10.07 - 14:38

    Billy Idle schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ist mit Sicherheit kein Fotograf. Ein solcher
    > sollte wissen, was er vor Veröffentlichung seiner
    > Werke zu abzuklären hat.
    >
    > Sollte es sich hier um einen solchen, wie im
    > Artikel angegeben, handeln, gehört ihm
    > Berufsverbot erteilt.
    >
    > Auch sonst würde ich an ihm ein Exempel
    > statuieren. Es kann einfach nicht sein, daß Bilder
    > im Internet kursieren, von denen die abgebildeten
    > Personen weder etwas wissen, noch irgend etwas
    > dagegen tun können.
    >
    > Oder kann man sie etwa (alle!) zurückfordern? ;-)
    >
    > Das ist für mich wesentlich schlimmer als
    > "raub"-kopieren!
    >
    > BI
    >
    >

    Geh woanders trollen.

  3. Nicht einverstanden

    Autor: Cobi 02.10.07 - 15:02

    Steffi Fotograf schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Billy Idle schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > ist mit Sicherheit kein Fotograf. Ein
    > solcher
    > sollte wissen, was er vor
    > Veröffentlichung seiner
    > Werke zu abzuklären
    > hat.
    >
    > Sollte es sich hier um einen
    > solchen, wie im
    > Artikel angegeben, handeln,
    > gehört ihm
    > Berufsverbot erteilt.
    >
    > Auch sonst würde ich an ihm ein Exempel
    >
    > statuieren. Es kann einfach nicht sein, daß
    > Bilder
    > im Internet kursieren, von denen die
    > abgebildeten
    > Personen weder etwas wissen,
    > noch irgend etwas
    > dagegen tun können.
    >
    > Oder kann man sie etwa (alle!)
    > zurückfordern? ;-)
    >
    > Das ist für mich
    > wesentlich schlimmer als
    >
    > "raub"-kopieren!
    >
    > BI
    >
    > Geh woanders trollen.
    >


    Mit dem Abwinken als trollen, wenn eine andere Meinung nicht gefällt ist sicher kein besserer Beitrag geleistet als ihn ein Troll selbst verfassen könnte.

    Sicher ist es daneben, öffentlich ein Berufsverbot zu fordern und was das jetzt direkt mit raubkopieren zu tun hat, hätte sich auch schöner ausdiskutieren lassen.

    Aber jetzt die eigentliche Antwort.

    Soweit ich mich entsinne, gilt nicht nur bei Minderjährigen, sondern generell das Recht, daß auf Fotografien abgebildete Personen der Veröffentlichung dieser Fotografie zustimmen müssen.
    So gesehen kann der Fotograf ohne Einverständnis eines gesetzlichen Vormundes der abgebildeten Minderjährigen dieses Foto erst mal unter gar keine Lizenz stellen.
    Tut er dies, ist er dafür verantwortlich.

    Der Portalbetreiber, welcher das Foto verwendet hat, hat sich einfach auf die Lizenzierung des Fotografen verlassen. Ob das alleine schon genügt, um ein Foto im öffentlichen Bereich zu verwenden mag ein Streitpunkt sein.

    Mir persönlich entgeht jedoch, warum die Schöpfer einer Lizenz verantwortlich gemacht werden sollten. Diese haben weder mit der Erstellung der Fotografie etwas zu tun, noch haben diese die Fotografie vermarktet.

    Meiner Auffassung nach, sollten die Eltern das Label verklagen, diese würden dann den Grafiker/Designer verklagen, welcher letztlich den Fotografen verklagen dürfte.

    Und wer dabei wie viel Schuld, oder welche Wiedergutmachung an wen zu zahlen hat, das müssen dann schon die Gerichte beschleißen.

    Für mich ist die Klage der Eltern recht aussichtslos, da sie ihre Klage an die falsche Organisation richten.

    Cu, Cobi

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Paravan Technologie GmbH & Co. KG, Schorndorf
  2. Interxion Deutschland GmbH, Düsseldorf
  3. Hessischer Rundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Frankfurt am Main
  4. ABB AG, Mannheim

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,99€
  2. (-10%) 8,99€
  3. 27,99€
  4. gratis (bis 7. April, 18 Uhr)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Buglas: Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser
Buglas
Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

Mehr Datenupload und Zunahme der Sprachtelefonie bringe die Netze unter Druck. FTTB/H-Betreiber bleiben gelassen.
Eine Exklusivmeldung von Achim Sawall

  1. PEPP-PT Neuer Standard für Corona-Warnungen vorgestellt
  2. Coronavirus Covid-19-App der Telekom prüft Zertifikate nicht
  3. Corona Lidl Connect setzt Drosselung herauf

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. Coronavirus Funktion zur Netflix-Drosselung war längst geplant
  2. Coronakrise China will Elektroautoquote vorübergehend lockern
  3. Corona-Krise Palantir könnte Pandemie-Daten in Europa auswerten

Star Trek - Der Film: Immer Ärger mit Roddenberry
Star Trek - Der Film
Immer Ärger mit Roddenberry

Verworfene Drehbücher, unzufriedene Paramount-Chefs und ein zögerlicher Spock: Dass der erste Star-Trek-Film vor 40 Jahren schließlich doch in die Kinos kam, grenzt an ein Wunder. Dass er schön aussieht, noch mehr.
Von Peter Osteried

  1. Machine Learning Fan überarbeitet Star Trek Voyager in 4K
  2. Star Trek - Picard Hasenpizza mit Jean-Luc
  3. Star Trek Voyager Starke Frauen und schwache Gegner