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"Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

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  1. "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Flying Circus 09.10.07 - 09:04

    Nein, das war sie schon selbst.

  2. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Duderino 09.10.07 - 09:07

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nein, das war sie schon selbst.


    Sie ist ja genau dagegen vorgegangen weil sie keine Songs heruntergeladen hat.
    Beweise gibt es nicht. Songs wurden auf Ihrem Rechner nicht gefunden.
    Du hast ein merkwürdiges Verständnis von REcht.
    Stell dir vor du wärst in so einer LAge und müsstest dich mit der Musik MAfia anlegen die an dir ein krankes Exampel statuieren will..

  3. *Plonk*

    Autor: HerrWirfHirnVomHimmel 09.10.07 - 09:10

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nein, das war sie schon selbst.


    Guter Versuch, aber NEIN auch dafür gibt es an einem Dienstag keinen Fisch!

  4. Lektion Nr. 1

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 09.10.07 - 09:10

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nein, das war sie schon selbst.

    Eine Lektion die man lernt, wenn man sich mit Menschen beschäftigt: Es sind grundsätzlich, prinzipell und überhaupt defintiv erstmal immer die anderen schuld an der eigenen Misere.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  5. Re: Lektion Nr. 1

    Autor: ssssssssssssssssss 09.10.07 - 09:12

    > Eine Lektion die man lernt, wenn man sich mit
    > Menschen beschäftigt: Es sind grundsätzlich,
    > prinzipell und überhaupt defintiv erstmal immer
    > die anderen schuld an der eigenen Misere.

    genau
    "was? die einnahmen für unsere musik bleiben aus?"
    "ja ich glaube, wir haben einfach nachgelassen..."
    "ach was! das ist dieses neue internet, alle kopieren unseren kram anstatt ihn zu kaufen"

  6. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Flying Circus 09.10.07 - 09:16

    Duderino schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sie ist ja genau dagegen vorgegangen weil sie
    > keine Songs heruntergeladen hat.

    Korrektur: sie behauptet, sie hätte das nicht getan. Stell' es nicht als Tatsache hin.

    > Beweise gibt es nicht.

    Es ist ein Irrglaube, daß es vor Gericht 100%ige Beweise bräuchte. Häufig genug reichen Indizien schon völlig aus. Sogar Zeugenaussagen können schon ausreichen. Abgesehen davon: was würdest Du als Beweis akzeptieren?

    > Du hast ein merkwürdiges Verständnis von REcht.

    Du hast anscheinend wenig Ahnung von Recht. Siehe oben.

    > Stell dir vor du wärst in so einer LAge und
    > müsstest dich mit der Musik MAfia anlegen die an
    > dir ein krankes Exampel statuieren will..

    Du setzt voraus, daß die Guteste unschuldig ist. Und jetzt überlegen wir mal: würde sie es zugeben, wenn sie's war?

  7. Re: *Plonk*

    Autor: Flying Circus 09.10.07 - 09:17

    HerrWirfHirnVomHimmel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Guter Versuch, aber NEIN auch dafür gibt es an
    > einem Dienstag keinen Fisch!

    Ein Vertreter der Mode, daß die Schuld immer bei anderen zu suchen ist?

  8. Re: Lektion Nr. 1

    Autor: Flying Circus 09.10.07 - 09:19

    ssssssssssssssssss schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > genau
    > "was? die einnahmen für unsere musik bleiben
    > aus?"
    > "ja ich glaube, wir haben einfach
    > nachgelassen..."
    > "ach was! das ist dieses neue internet, alle
    > kopieren unseren kram anstatt ihn zu kaufen"

    Auch Du setzt einfach mal voraus, daß die Dame unschuldig ist. Ich tue das nicht. So einfach ist die Welt.

    Aber Du und Deine Kollegen, Ihr könnt ja mal sagen, was Ihr als "Beweis" akzeptieren würdet.

  9. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Duderino 09.10.07 - 09:20


    > Korrektur: sie behauptet, sie hätte das nicht
    > getan. Stell' es nicht als Tatsache hin.
    Korrektur die MI behauptet sie hätte es getan nimm es nicht als TAtsache hin nur weil es eine IP gibt!!
    >
    > > Beweise gibt es nicht.
    >
    > Es ist ein Irrglaube, daß es vor Gericht 100%ige
    > Beweise bräuchte. Häufig genug reichen Indizien
    > schon völlig aus. Sogar Zeugenaussagen können
    > schon ausreichen. Abgesehen davon: was würdest Du
    > als Beweis akzeptieren?

    Das ist ein Irrglaube dass es überhaupt Beweise gibt. Es gibt keinen einzigen. ES gibt nur Indizien.
    Beweise wären die Musikfiles. IPs und ein BenutzerAccount sind kein BEweis.

    > Du setzt voraus, daß die Guteste unschuldig ist.
    > Und jetzt überlegen wir mal: würde sie es zugeben,
    > wenn sie's war?
    Es gibt normalerweise den Grundsatz dass jemand als unschuldig gilt bis die Schuld bewiesen ist. Man kann froh sein dass du nicht in der Justiz arbeitest.

    mann mann mann

  10. Re: Lektion Nr. 1

    Autor: Duderino 09.10.07 - 09:22

    Wach auf und mach dich mal über Fehlurteile der Gerichte und Befangenheit schlau bevor du deinen unqualifizierten Senf hier abgiebst.

    Naja es ist noch früh, vielleicht bist du noch nicht ganz wach..hol dir mal besser nen KAffee, lies ein bisschen was über den Fall und versuch es später noch mal.

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ssssssssssssssssss schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > genau
    > "was? die einnahmen für unsere
    > musik bleiben
    > aus?"
    > "ja ich glaube, wir
    > haben einfach
    > nachgelassen..."
    > "ach was!
    > das ist dieses neue internet, alle
    > kopieren
    > unseren kram anstatt ihn zu kaufen"
    >
    > Auch Du setzt einfach mal voraus, daß die Dame
    > unschuldig ist. Ich tue das nicht. So einfach ist
    > die Welt.
    >
    > Aber Du und Deine Kollegen, Ihr könnt ja mal
    > sagen, was Ihr als "Beweis" akzeptieren würdet.


  11. Lektion Nr. 2

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 09.10.07 - 09:25

    ssssssssssssssssss schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > genau
    > "was? die einnahmen für unsere musik bleiben
    > aus?"
    > "ja ich glaube, wir haben einfach
    > nachgelassen..."
    > "ach was! das ist dieses neue internet, alle
    > kopieren unseren kram anstatt ihn zu kaufen"

    Das wäre tatsächlich ein Beispiel.

    Lektion Nr. 2 ist aber: Auch die Wahrheit liegt meist in der Mitte.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  12. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: magic choco 09.10.07 - 09:26

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Duderino schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Sie ist ja genau dagegen vorgegangen weil
    > sie
    > keine Songs heruntergeladen hat.
    >
    > Korrektur: sie behauptet, sie hätte das nicht
    > getan. Stell' es nicht als Tatsache hin.
    >
    > > Beweise gibt es nicht.

    Dabei betrifft die Entscheidung ja nichtmal das Herunterladen, sondern ausschließlich das Bereitstellen von 24 eindeutig in ihrem Shared-Ordner gefundenen Werken.

    > Es ist ein Irrglaube, daß es vor Gericht 100%ige
    > Beweise bräuchte. Häufig genug reichen Indizien
    > schon völlig aus. Sogar Zeugenaussagen können
    > schon ausreichen. Abgesehen davon: was würdest Du
    > als Beweis akzeptieren?
    >
    > > Du hast ein merkwürdiges Verständnis von
    > REcht.
    >
    > Du hast anscheinend wenig Ahnung von Recht. Siehe
    > oben.
    >
    > > Stell dir vor du wärst in so einer LAge
    > und
    > müsstest dich mit der Musik MAfia anlegen
    > die an
    > dir ein krankes Exampel statuieren
    > will..
    >
    > Du setzt voraus, daß die Guteste unschuldig ist.
    > Und jetzt überlegen wir mal: würde sie es zugeben,
    > wenn sie's war?

    Die gute Frau ist doch zumindest wohl eindeutig schuldig, was die Bereitstellung von 24 Werken angeht. Also kann sie sich weder auf unwissenheit im Umgang mit der Software noch auf das "Internet" berufen, welches sie in diese missliche Lage gebracht hätte. Hätte sie nämlich diese 24 Werke nicht bereitgestellt, wäre das Urteil weit besser zu ihren Gunsten ausgefallen.

  13. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Flying Circus 09.10.07 - 09:28

    Duderino schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Korrektur die MI behauptet sie hätte es getan nimm
    > es nicht als TAtsache hin nur weil es eine IP
    > gibt!!

    Also haben wir beide eine Meinung und sind beide der Ansicht, der andere wäre im Unrecht. So einfach kann das Leben sein.

    > Das ist ein Irrglaube dass es überhaupt Beweise gibt.

    Soll das ne Antwort auf meine Frage sein? Sprichst Du vom konkreten Fall? Deswegen frage ich ja: was würdest Du als Beweis akzeptieren.

    > Es gibt keinen einzigen.

    Schön, daß Du die volle Erkenntnis hast.

    > ES gibt nur Indizien.

    Dazu hab ich ja schon was gesagt.

    > Beweise wären die Musikfiles.

    Die in ihrem Folder waren, wenn ich den Artikel richtig verstanden habe.

    > IPs und ein BenutzerAccount sind kein BEweis.

    Jetzt wissen wir, was Du nicht als Beweis ansiehst. Jetzt muß sich das Rechtssystem nur noch nach Dir richten und Du bist glücklich.

    > Es gibt normalerweise den Grundsatz dass jemand
    > als unschuldig gilt bis die Schuld bewiesen ist.

    Informier Dich freundlicherweise, was vor Gericht in dieser Beziehung gilt. Dein persönliches Rechtsverständnis ist da überhaupt nicht von Belang, auch wenn's Dir weh tut.

    > Man kann froh sein dass du nicht in der Justiz
    > arbeitest.

    Erstens: wer sagt Dir, daß ich nicht in der Justiz arbeite? Dasselbe Gefühl, daß Dir sagt, daß die Dame unschuldig ist? Ich habe nicht die Absicht, Dir zu erzählen, wo oder als was ich arbeite. ;-)
    Zweitens: Derlei persönliche Angriffe sind mehr als nur ärmlich, sie disqualifizieren Dich als ernstzunehmenden Diskussionspartner.

    > mann mann mann

    Point in case. Ach ja, EOD.

  14. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Duderino 09.10.07 - 09:49

    Als Beweis würde ich einen Beweis akzeptieren. Was ist daran so schwer.
    Wenn die Musikindustrie sagt wir habe eine IP und darauf ohne irgend etwas weiteres zu finden eine Existenz zerstört wird erinnert dass "ein bisschen" an die McCarthy Zeit als es reichte zu sagen: Du bist ein Kommunist. Das ist doch lächerlich und hat mit Recht nichts zu tun.

    Stell dir vor hier passiert sowas die MI sagt wir haben genau deine IP, du hast nichts gemacht und musst plötzlich deine Unschuld beweisen...wie fändest du das.. es ist eine Verdrehung des Gesetzes mehr nicht.

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Duderino schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Korrektur die MI behauptet sie hätte es getan
    > nimm
    > es nicht als TAtsache hin nur weil es
    > eine IP
    > gibt!!
    >
    > Also haben wir beide eine Meinung und sind beide
    > der Ansicht, der andere wäre im Unrecht. So
    > einfach kann das Leben sein.
    >
    > > Das ist ein Irrglaube dass es überhaupt
    > Beweise gibt.
    >
    > Soll das ne Antwort auf meine Frage sein? Sprichst
    > Du vom konkreten Fall? Deswegen frage ich ja: was
    > würdest Du als Beweis akzeptieren.
    >
    > > Es gibt keinen einzigen.
    >
    > Schön, daß Du die volle Erkenntnis hast.
    >
    > > ES gibt nur Indizien.
    >
    > Dazu hab ich ja schon was gesagt.
    >
    > > Beweise wären die Musikfiles.
    >
    > Die in ihrem Folder waren, wenn ich den Artikel
    > richtig verstanden habe.
    >
    > > IPs und ein BenutzerAccount sind kein BEweis.
    >
    > Jetzt wissen wir, was Du nicht als Beweis
    > ansiehst. Jetzt muß sich das Rechtssystem nur noch
    > nach Dir richten und Du bist glücklich.
    >
    > > Es gibt normalerweise den Grundsatz dass
    > jemand
    > als unschuldig gilt bis die Schuld
    > bewiesen ist.
    >
    > Informier Dich freundlicherweise, was vor Gericht
    > in dieser Beziehung gilt. Dein persönliches
    > Rechtsverständnis ist da überhaupt nicht von
    > Belang, auch wenn's Dir weh tut.
    >
    > > Man kann froh sein dass du nicht in der
    > Justiz
    > arbeitest.
    >
    > Erstens: wer sagt Dir, daß ich nicht in der Justiz
    > arbeite? Dasselbe Gefühl, daß Dir sagt, daß die
    > Dame unschuldig ist? Ich habe nicht die Absicht,
    > Dir zu erzählen, wo oder als was ich arbeite. ;-)
    > Zweitens: Derlei persönliche Angriffe sind mehr
    > als nur ärmlich, sie disqualifizieren Dich als
    > ernstzunehmenden Diskussionspartner.
    >
    > > mann mann mann
    >
    > Point in case. Ach ja, EOD.


  15. Und sie hat doch....gesaugt und gestohlen

    Autor: Kaza 09.10.07 - 09:51

    Duderino schrieb:
    > Sie ist ja genau dagegen vorgegangen weil sie
    > keine Songs heruntergeladen hat.


    Erklär mir mal, warum jemand der nicht musik klaut, ein Program wie Kaza benutzt, installiert und wie in den Ordner 24 Lieder kommen.

    Ist das Hexerei?


  16. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: Duderino 09.10.07 - 09:52

    Sie ist eindeutig schuldig? ich lach mich tot.. wegen der IP?
    In deutschland würde so ein Verfahren wegen mangels an Beweisen eingestellt.

    Nur mal so am Rande: das Bereitstellen von Musik ist keine Straftat..auch das Herunterladen nicht..

    > Die gute Frau ist doch zumindest wohl eindeutig
    > schuldig, was die Bereitstellung von 24 Werken
    > angeht. Also kann sie sich weder auf unwissenheit
    > im Umgang mit der Software noch auf das "Internet"
    > berufen, welches sie in diese missliche Lage
    > gebracht hätte. Hätte sie nämlich diese 24 Werke
    > nicht bereitgestellt, wäre das Urteil weit besser
    > zu ihren Gunsten ausgefallen.
    >


  17. Re: Und sie hat doch....gesaugt und gestohlen

    Autor: Duderino 09.10.07 - 09:52

    Erklähr du mir warum man bei ihr kein Kazaa und keine Musik gefunden hat.

    Kaza schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Duderino schrieb:
    > > Sie ist ja genau dagegen vorgegangen weil
    > sie
    > keine Songs heruntergeladen hat.
    >
    > Erklär mir mal, warum jemand der nicht musik
    > klaut, ein Program wie Kaza benutzt, installiert
    > und wie in den Ordner 24 Lieder kommen.
    >
    > Ist das Hexerei?
    >
    >


  18. Was für ein Perverses Rechtsverständnis hast du?

    Autor: Pervers 09.10.07 - 09:57


    "Nur um es mal festzuhalten: Es geht hier um eine
    Schadensersatzzahlung, also eine grundsätzlich zivilrechtliche Sache
    und der Wicht von der Musikindustrie hat nichts anderen zu verkünden
    als "In Deutschland halten wir an der Strategie fest, dass die
    Strafen zwar spürbar sein sollen, die Betroffenen aber nicht an den
    Rand des Ruins treiben.".

    Vielleicht sollte man dem Herrn mal etwas davon erzählen, dass ein
    Schadensersatz _nicht_ zum Strafen da ist, sondern, wie der Begriff
    schon sagt, um einen durch ein Unrecht erlittenen Schaden wieder "gut
    zu machen". Das BGB definiert ihn ganz eindeutig als "Ersatz des ...
    entstehenden Schadens" Für Strafen sind ausschliesslich die Gerichte
    in Strafverfahren zuständig, nicht der Geschädigte in einem
    Zivilprozess.

    Das ist in den USA etwas anders, daher auch die astronomische Summe,
    aber wir sind hier nunmal in der BRD.

    Was dieser nette Herr Michalk hier verkaufen zu versucht, ist, dass
    seine Lobbymannschaft hier in Deutschland nicht ganz so drakonisch
    Selbstjustiz (man könnte es auch treffender "Rache" nennen) übt, wie
    die Kollegen in den USA. Ich nenne das eine schizophrene,
    alttestamentarische Rechtsauffassung.

    Man muss sich mal überlegen, worum es hier geht: Für das mögliche
    Kopieren einiger Musikstücke und dem möglichen Schaden von maximal
    ein paar Dollar (wobei neutrale Experten ja eher von exakt $0,00
    Schaden ausgehen) wird eine Frau mit voller Absicht in den Ruin
    getrieben, um ein Exempel zu statuieren.

    Fehlt nur noch, dass die Köpfe von Ladendieben vor dem Kaufhaus
    aufgespiesst werden - das würde ja auch abschrecken, tolle Sache
    also. Im Ernst: Das hat nichts mehr mit Rechtsstaat zu tun, das ist
    Barbarei. Und Herr Michalk rühmt sich noch dessen, dass er ein
    halbwegs zivilisierter Barbare sei.

    Pfui, Teufel. Ekelig ist das."

    http://www.heise.de/newsticker/foren/go.shtml?read=1&msg_id=13666523&forum_id=125229

  19. Re: "Das Internet hat sie in diese missliche Lage gebracht"?

    Autor: zander 09.10.07 - 10:01


    > Nur mal so am Rande: das Bereitstellen von Musik
    > ist keine Straftat..auch das Herunterladen nicht..

    Das wusste ich (noch)nicht. Dachte bislang, dass zumindest das Bereitstellen zum Upload eine Straftat darstellt.Könntest Du das mal näher erläutern?
    Danke!

  20. Re: Was für ein Perverses Rechtsverständnis hast du?

    Autor: Flying Circus 09.10.07 - 10:04

    Pervers schrieb:
    -------------------------------------------------------
    [eine Menge]

    Deutlicher kann man in die Subject-Zeile ja nicht schreiben, daß man sich nicht unterhalten möchte.

    Ich bin aber so großzügig und drösele Dir trotzdem mal Dein größtes und peinlichstes Mißverständis auf:

    Besagte Dame hat laut Beweiswürdigung Dateien hochgeladen, damit andere sie sich runterladen können.
    Das "Internet" hat damit nur insoweit zu tun, als es das dazu benutzte Mittel war. Das "Internet" ist aber an ihrer Misere genauso wenig schuld, wie es ein Küchenmesser am Ableben eines Menschen wäre, wenn man selbiges dazu benutzt, ihn an einer lebenswichtigen Stelle zu perforieren.
    Das war der Kern meiner Aussage.

    Jetzt kommst Du daher und faselst was daher von wegen Schadenersatz (und wirfst auch noch D und USA in einen Topf) und "perversem Rechtsverständnis".

    Ich werde mir nicht die Mühe machen, Deinen Text zu zerpflücken. Hübscher Nick, übrigens.

    Auch für Dich: EOD.

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