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Kungeleien?

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  1. Kungeleien?

    Autor: ike 11.10.07 - 10:10

    Hi!

    Das heißt also, dass die Jungs mit einer Minderheitheitsbeteiligung (30%) Freenet dazu bringen möchten, sich aufzusplitten, damit man sie anschließend übernehmen kann - welche Firma lässt das freiwillig über sich ergehen?

    Und das mit den Verlusten: Das klingt fast so wie: "Wir machen jetzt extra Schulden, damit wir günstig übernommen werden können." - oder täusche ich mich?

    Michael

  2. Re: Kungeleien?

    Autor: nopregt 11.10.07 - 10:19

    der Verlustvortrag ist alter Verlust bzw Abschreibungen die übernommen werden können.
    Dadurch gibts also steuerliche Vorteile für den/die Käufer weil sie ihren Gewinn drücken können und somit weniger Steuern zahlen

  3. nein - tägliche Praxis

    Autor: So Nie 11.10.07 - 10:41

    ike schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hi!
    > Das heißt also, dass die Jungs mit einer
    > Minderheitheitsbeteiligung (30%) Freenet dazu
    > bringen möchten, sich aufzusplitten, damit man sie
    > anschließend übernehmen kann - welche Firma lässt
    > das freiwillig über sich ergehen?
    > Michael
    Ich empfehle mal einen Blick auf die letzten 10 Jahre Commerzbank. Dort hat man seit Jahren Angst vor einem Mann, der nur ein Prozent der Aktien hält ! Der will aber die Commerzbank zerlegen und verkaufen. Und jährlich übernehmen weltweit mehr als 100 kleine Firmen eigentlich weit größere Firmen. Naja und das Funktionsprinzip der Heuschrecken hast Du scheinbar sowieso nicht begriffen.


  4. Re: nein - tägliche Praxis

    Autor: ike 11.10.07 - 11:06

    So Nie schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja und das Funktionsprinzip der
    > Heuschrecken hast Du scheinbar sowieso nicht
    > begriffen.

    Naja, die holen sich die Mehrheit (indem sie den Aktionären ein gutes Angebot machen) und zerschlagen die Firmen dann. Aber einer Firma vorher zu sagen: "Bitte teilt euch mal auf, damit wir euch übernehmen und zerschlagen können" ist noch ne Perversionsstufe höher, finde ich.

    Michael

  5. und das Wichtigste

    Autor: So Nie 11.10.07 - 12:55

    ike schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So Nie schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Naja und das Funktionsprinzip der
    >
    > Heuschrecken hast Du scheinbar sowieso nicht
    >
    > begriffen.
    >
    > Naja, die holen sich die Mehrheit (indem sie den
    > Aktionären ein gutes Angebot machen) und
    > zerschlagen die Firmen dann. Aber einer Firma
    > vorher zu sagen: "Bitte teilt euch mal auf, damit
    > wir euch übernehmen und zerschlagen können" ist
    > noch ne Perversionsstufe höher, finde ich.
    >
    > Michael

    Du hast nur vergessen, dass das Alles mit dem Wert der zu übernehmenden Unternehmes schon vorher bezahlt wird ! Und das zu übernehmende Unternehmen wird nach der Übernahme mit seinem eigenen Wert in Form von eigenen Schulden belastet ! Damit ergibt es sich eine runde Null. Nun entnimmt man noch alle vorhandenen Barmittel und wertvollen Teile und damit steht das Unternehmen in den roten Zahlen. Und nun steht der Konkurs an.
    Von freenet-Handybereich benötigt man nur die Kunden und von Freenet-Online die Kunden und ein bisschen Netz. Das lagert man also um. Der Rest geht dann in den Konkurs.

  6. Re: und das Wichtigste

    Autor: sinus 11.10.07 - 16:02


    > Von freenet-Handybereich benötigt man nur die
    > Kunden und von Freenet-Online die Kunden und ein
    > bisschen Netz. Das lagert man also um. Der Rest
    > geht dann in den Konkurs.

    Das wäre das Beste, was den Kunden von Freenet passieren könnte. Meines Erachtens scheitert die Übernahme jedoch z. Zt. an der Unwilligkeit des Freenet-Managements. Die Interessenten am Deal hatten fest damit gerechnet, dass sich die giftgrünen Manager einer freiwilligen Selbstentleibung unterziehen und damit den Weg frei machen.
    Pustekuchen! Wie die Kletten (neustes Freenet-Logo?) klebt die Meschpoke an ihren Stühlen, hofft auf satte Abfindung und will den S-Laden nicht in mundgerechte Appetithäppchen teilen. So wird das nichts!


  7. Re: und das Wichtigste

    Autor: Dr. Udo Brömme 12.10.07 - 13:52

    sinus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > > Von freenet-Handybereich benötigt man nur
    > die
    > Kunden und von Freenet-Online die Kunden
    > und ein
    > bisschen Netz. Das lagert man also
    > um. Der Rest
    > geht dann in den Konkurs.
    >
    > Das wäre das Beste, was den Kunden von Freenet
    > passieren könnte. Meines Erachtens scheitert die
    > Übernahme jedoch z. Zt. an der Unwilligkeit des
    > Freenet-Managements. Die Interessenten am Deal
    > hatten fest damit gerechnet, dass sich die
    > giftgrünen Manager einer freiwilligen
    > Selbstentleibung unterziehen und damit den Weg
    > frei machen.
    > Pustekuchen! Wie die Kletten (neustes
    > Freenet-Logo?) klebt die Meschpoke an ihren
    > Stühlen, hofft auf satte Abfindung und will den
    > S-Laden nicht in mundgerechte Appetithäppchen
    > teilen. So wird das nichts!
    >
    >

    Besser mal die Klappe halten wenn man die Hintergründe nicht kennt


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