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Kompletter Adressraum?

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  1. Kompletter Adressraum?

    Autor: morgoth 02.03.05 - 19:23

    ---- Schnipp ------
    "[...] den kompletten Adressraum von 64-Bit-Architekturen zu verwenden."
    ---- Schnapp ------

    Echt? Die ganzen 16 EByte? (1 Exabyte = 1,152,921,504,606,846,976 Bytes oder ein Haufen Holz) Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Und bis dahin halte ich es für eine Golem-Ente...

  2. Re: Kompletter Adressraum?

    Autor: Anonymaus 02.03.05 - 23:03

    Ich seh das Problem nicht. Das heißt doch nur, dass der Kernel in der Lage ist, den Speicher zwischen dem Byte mit der Adresse 0x0000000000000000 und 0xFFFFFFFFFFFFFFFF (oder dem Ende des physikalischen Speichers, je nachdem was zuerst kommt) zu nutzen. Wieso sollten die das nicht hinbekommen?

  3. Re: Kompletter Adressraum?

    Autor: Julian 03.03.05 - 11:54

    morgoth schrieb:
    > Echt? Die ganzen 16 EByte?

    Ja, genau die. Auch wenn es momentan wohl kaum Anwendungen gibt, die den Adressraum komplett ausnutzen, so ist der Kernel theoretisch in der Lage dazu. Dass die Größe des Adressraumes keinen direkten Zusammenhang zur Größe des physikalischen Speichers hat, brauche ich dir wohl nicht zu sagen, oder?

  4. Re: Kompletter Adressraum?

    Autor: morgoth 03.03.05 - 17:50

    Julian schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Ja, genau die. Auch wenn es momentan wohl kaum
    > Anwendungen gibt, die den Adressraum komplett
    > ausnutzen, so ist der Kernel theoretisch in der
    > Lage dazu. Dass die Größe des Adressraumes keinen
    > direkten Zusammenhang zur Größe des physikalischen
    > Speichers hat, brauche ich dir wohl nicht zu
    > sagen, oder?

    Nein, brauchst Du nicht. Denn bislang kann meines Wissens nach keine Linux-typische Plattform mehr als 4 TB adressieren - so etwa der Power5 von IBM. Und auch die kann keine marktübliches Board aufnehmen, Standardboards hören bei 4 Slots auf, die größten Speicherriegel haben 2 GB. Ergo ist eh bei 8 GB für Standardkisten Schluss.

    Nette Nebenrechnung: 4 TB RAM kosten im Handel über 600.000 Euro.


  5. Re: Kompletter, virtueller Adressraum?

    Autor: blau 03.03.05 - 19:43

    morgoth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Julian schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja, genau die. Auch wenn es momentan wohl
    > kaum
    > Anwendungen gibt, die den Adressraum
    > komplett
    > ausnutzen, so ist der Kernel
    > theoretisch in der
    > Lage dazu. Dass die Größe
    > des Adressraumes keinen
    > direkten Zusammenhang
    > zur Größe des physikalischen
    > Speichers hat,
    > brauche ich dir wohl nicht zu
    > sagen, oder?
    >
    > Nein, brauchst Du nicht. Denn bislang kann meines
    > Wissens nach keine Linux-typische Plattform mehr
    > als 4 TB adressieren - so etwa der Power5 von IBM.
    > Und auch die kann keine marktübliches Board
    > aufnehmen, Standardboards hören bei 4 Slots auf,
    > die größten Speicherriegel haben 2 GB. Ergo ist eh
    > bei 8 GB für Standardkisten Schluss.
    >
    > Nette Nebenrechnung: 4 TB RAM kosten im Handel
    > über 600.000 Euro.

    Es geht um virtuellen Speicher, nicht um RAM.

  6. Re: Kompletter, virtueller Adressraum?

    Autor: morgoth 03.03.05 - 19:57

    blau schrieb:
    > Es geht um virtuellen Speicher, nicht um RAM.

    Right. Und wo kommt der her? Was nutzt die theoretische Adressierung von virtuellem Speicher in einem Bereich, der auf keine Art virtualisiert werden kann?


  7. Re: Kompletter Adressraum?

    Autor: Kernel 64Bit, Prozesse 47Bit 04.03.05 - 02:19

    Vielleicht hilft der Link:
    http://lwn.net/Articles/117749/

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