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Rechtslage bei Audio-CD ist anders

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  1. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Kugelfisch 14.10.07 - 16:39

    Q schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei DVDs ist die Rechtslage klar, deren
    > Kopierschutz erfüllt die Vorgaben des UrhG, sodass
    > das Kopieren nicht zulässig ist.
    CSS ist wirksam?!? Ich dache, das hätten wir durch...


    Mit Grüssen aus'm Ozean
    Kugelfisch
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  2. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Kugelfisch 14.10.07 - 16:43

    > Doch, der Kopierschutz ist wirksam, sobald man ihn
    > absichtlich umgehen muss (z.B. durch spezielle
    > Gegenmaßnahmen) - und nichts anderes ist damit
    > gemeint. Wirkt der Kopierschutz hingegen nur auf
    > einer bestimmten Plattform wie etwa Windows, und
    > auf anderen Plattformen merkst du dagegen nichts
    > davon, ist es keine wirksame technische
    > Schutzmaßnahme (es sei denn, das zu schützende
    > Material ist nur auf der vorher bestimmten
    > Plattform verwertbar).
    Da CSS nicht greift, wenn ich die DVD mit VLC abspiele (oder auf einem beliebigen Linux-Player, der libdvdcss verwendet), ist CSS unwirksam?

    Mit Grüssen aus'm Ozean
    Kugelfisch
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  3. These - Beweis? Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Günter Frhr. v. Gravenreuth 14.10.07 - 18:47

    Q schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die bei Audio-CDs eingesetzten Mechanismen sind
    > regelmäßig keine "wirksamen technischen
    > Schutzmaßnahmen" i.S.d. des UrhG.
    >

    These - Beweis?

    Mit freundlichen Grüßen


    Günter Frhr. v. Gravenreuth

  4. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Willy Webster 14.10.07 - 18:54

    Q schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die bei Audio-CDs eingesetzten Mechanismen sind
    > regelmäßig keine "wirksamen technischen
    > Schutzmaßnahmen" i.S.d. des UrhG.
    >
    > Bei DVDs ist die Rechtslage klar, deren
    > Kopierschutz erfüllt die Vorgaben des UrhG, sodass
    > das Kopieren nicht zulässig ist. Bei Audio-CDs ist
    > das aber eben nicht der Fall.
    >
    > Bitte nicht immer noch diesen Unsinn wiederholen,
    > den die Musikindustrie verbreitet, das ist
    > sachlich einfach falsch.
    "

    Tja Freundchen, das war einmal.
    Meiner Meinung nach gehören Subjekte wie du wegen Aufruf zu einer Straftat direkt eingebuchtet, aber ich bin ja leider nicht in der exekutiven tätig :)

    hier mal als kleinen Denkanreiz ein Zitat aus dem Urheberrecht

    "...Technische Maßnahmen sind wirksam, soweit durch sie die Nutzung eines geschützten Werkes oder eines anderen nach diesem Gesetz geschützten Schutzgegenstandes von dem Rechtsinhaber durch eine Zugangskontrolle, einen Schutzmechanismus wie Verschlüsselung, Verzerrung oder sonstige Umwandlung oder einen Mechanismus zur Kontrolle der Vervielfältigung, die die Erreichung des Schutzziels sicherstellen, unter Kontrolle gehalten wird..."

    Wenn ihr Crashkids wirklich Ahnung hättet, dann würdet ihr
    auch wissen, dass im Laufe der der Urheberrechtsänderungen genau dieser Punkt zum Thema Wirksamkeit des Kopierschutzes so gefasst wurde, dass Raubkopierer wie du keinen Handlungsspielraum mehr haben :)

    Traurig genug, dass erst ewig sinnlos diskutiert wird, bevor hier wirklich mal jemand wie ich sage, was Sache ist.

    n'Abend.



  5. Re: These - Beweis? Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Der braune Lurch 14.10.07 - 18:54

    Günter Frhr. v. Gravenreuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Q schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die bei Audio-CDs eingesetzten Mechanismen
    > sind
    > regelmäßig keine "wirksamen
    > technischen
    > Schutzmaßnahmen" i.S.d. des UrhG.
    >
    > These - Beweis?
    >
    > Mit freundlichen Grüßen
    >
    > Günter Frhr. v. Gravenreuth
    >

    Dürfte auch beim Privatgebrauch keine so große Rolle spielen, wenn ich mir §108b UrhG ansehe.

  6. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Q 14.10.07 - 22:00

    > Hast Du dazu noch mehr anzubieten, als Deine krude

    Wenn man selbst keine Argumente bringt, sollte man die Füße still halten...

    Ich hatte unlängst das Vergnügen zu dem Komplex "technische Schutzmaßnahmen" ein umfassendes Rechtsgutachten erstellen zu dürfen...

    Es macht keinen Sinn hier jur. Details auszubreiten, aber es nervt mich schon sehr, dass in den Medien immer wieder falsche Behauptungen erhoben werden, weil Blind irgend etwas nachgeplappert wird, was die Marketingabteilungen der Musik- und Filmindustrie in die Welt setzen, um die Verbraucher zu verunsichern.

    Die hier aktive technik-affine Zielgruppe interessiert sich nicht für die rechtsdogmatischen Hintergründe in der Abwägung zwischen Verbreitungsrecht des Urhebers und den Schranken des UrhG, sondern will schlicht nur wissen: Was darf ich und was nicht.

  7. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Q 14.10.07 - 22:01

    > Kopierschutz erfüllt die Vorgaben des UrhG,
    > sodass
    > das Kopieren nicht zulässig ist.
    > CSS ist wirksam?!? Ich dache, das hätten wir
    > durch...
    Wirksam im Sinne des deutschen UrhG

  8. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: ID51248 15.10.07 - 01:11

    Q schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Hast Du dazu noch mehr anzubieten, als Deine
    > krude
    >
    > Wenn man selbst keine Argumente bringt, sollte man
    > die Füße still halten...

    Deine Aussage ist etwas irreführend. Bei CDs ist es nicht grundsätzlich anders. Das Gesetz findet Anwendung, nur ist der Kopierschutz keiner im Sinne des Gesetzes (wie du schon richtig angemerkt hast.) Meistens gibt es sowieso keinen Kopierschutz, weil der entweder ein genereller Abspielschutz ist oder unwirksam.

    Grundsätzlich würde ich sagen, wenn ich eine CD in einen normales CD-Laufwerk einlege und bei einer reinen Ripping-Software ohne spezielle Anti-Kopierschutz-Funktion auf "rip" klicke und es läuft, dann ist es eben kein wirksamer Kopierschutz. Wenn ich mir eine "intelligente" Software kaufen muss war der Schutz imho wirksam, ich brauchte nämlich ein Spezialwerkzeug.

    > Ich hatte unlängst das Vergnügen zu dem Komplex
    > Es macht keinen Sinn hier jur. Details
    > auszubreiten, aber es nervt mich schon sehr, dass
    > in den Medien immer wieder falsche Behauptungen
    > erhoben werden, ...

    Ja. Aber deine Pauschalaussage im Thema ist auch irreführend.
    Die Rechtslage ist gleich, nur der Kopierschutz nicht.

    > Die hier aktive technik-affine Zielgruppe
    > interessiert sich nicht für die rechtsdogmatischen
    > Hintergründe in der Abwägung zwischen
    > Verbreitungsrecht des Urhebers und den Schranken
    > des UrhG, sondern will schlicht nur wissen: Was
    > darf ich und was nicht.

    Das weiß niemand, bis es nicht ein entsprechendes Urteil gab. Aber Privatkopien sind kein echtes Problem. Deshalb gibt es keine Anklagen und deshalb keine Urteile und deshalb keine Rechtssicherheit wie du Sie dir wünschst. Andererseits kannst du dir sicher sein, solange du nur Freunde und dich selbst versorgst, wirst du nicht auffallen. Du kannst also selbst entscheiden, was du korrekt findest. (Nicht alles womit man ungestraft davon kommt, ist erlaubt.)

    Gruß
    Sascha

  9. Re: Rechtslage bei Audio-CD ist anders

    Autor: Youssarian 15.10.07 - 12:17

    Q schrieb:

    >> Hast Du dazu noch mehr anzubieten, als Deine krude
    >> Interpretation des § 94a UrhG?

    > Wenn man selbst keine Argumente bringt, sollte man
    > die Füße still halten...

    Nun, dann halt sie doch still! ;-)

    > Ich hatte unlängst das Vergnügen zu dem Komplex
    > "technische Schutzmaßnahmen" ein umfassendes
    > Rechtsgutachten erstellen zu dürfen...

    > Es macht keinen Sinn hier jur. Details
    > auszubreiten, [...]

    Es ist nun Deine Sache, dies persönlich zu nehmen,
    oder nicht. Aber für mich stellt es sich so dar:
    Jemand, der sich "Q" nennt, behauptet, gewichtige
    Argumente zu haben, nur um dsnn fortzufahren, dass
    es keinen Sinn mache, diese anzuführen. Was übrig
    bleibt, ist also auch bei Dir nur die Aussage.

    > Die hier aktive technik-affine Zielgruppe
    > interessiert sich nicht für die rechtsdogmatischen
    > Hintergründe in der Abwägung zwischen
    > Verbreitungsrecht des Urhebers und den Schranken
    > des UrhG, sondern will schlicht nur wissen: Was
    > darf ich und was nicht.

    Ich darf alle meine Audio-CDs rippen oder kopieren
    und in einem gewissen Rahmen an eine begrenzte An-
    zahl Personen meines unmittelbaren Lebensumfeldes
    weitergeben. Grund: Soweit ich CDs besitze, die
    über einen sogenannten "Kopierschutz" verfügen,
    sind diese älter als das Gesetz, dass die Umgehung
    eines sogenannten "wirksamen Kopierschutzes" ver-
    bietet.

    Nach 2002 habe ich auf solche CDs generell verzich-
    tet, und das kann ich allen nur zur Nachahmung
    empfehlen. Es ist nämlich der einzige Weg, die
    Rechteinhaber dazu zu bewegen, keine technisch
    verkrüppelten CDs unter's Volk zu bringen. Auch
    zunächst nur mit "Kopierschutz" erhältliche Alben
    sind inzwischen teilweise auf einer normgerechten
    Audio-CD herausgekommen.

    Zurück zum Thema: Es gibt Audio-CDs, die sind mit
    im Handel erhältlichen Kopierprogrammen nicht kopier-
    bar. Ich müsste nun "besondere Anstrengungen" unter-
    nehmen, diese offensichtlich Kopiersperre zu umgehen.
    Das muss nicht gleich AnyDVD sein, dafür gibt es auch
    Freeware und Open Source. Diese enthalten Routinen, um
    bestimmte Kopierschutzmaßnahmen zu umgehen.

    Nun kommst Du daher, und behauptest, das dürfe man,
    weil es bei Audio-CDs i.S.d.UrhG überhaupt keinen
    "wirksamen Kopierschutz" gäbe und schwadronierst von
    der FUD-Strategie der Rechte-Inhaber. Damit unter-
    scheiden sich Deine "Argumente" durch nichts von dem,
    was andere hier ablassen. Thesen kann jeder aufstellen
    und selbst Anwälte sind doch überwiegende Versager,
    schließlich verlieren sie im Schnitt 50% ihrer
    Prozesse, oder sehe ich das falsch? :-))

    Jaja, natürlich setze ich dabei einfach so voraus,
    dass es in jedem Prozess zwei Parteien mit je einem
    Anwalt gibt und es jeder Prozess in einer Form ent-
    schieden wird, dass genau eine der beiden Parteien
    gewinnt. Sonst wird es zu kompliziert. <g>

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