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Künast: Neuer Betrug mit 0190-Nummern muss beendet werden

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  1. Stellt euch vor ...

    Autor: =) 06.03.02 - 21:50

    ... ihr habt Euch nur verwählt und müßt dafür 40DM oder EUR oder was auch immer dafür bezahlen

    ... ihr habt keinen großen Schimmer von eurem Rechner und ein Trojaner installiert euch einen Dialer, welcher sich schneller einwählt als manch einer mit den Augen folgen kann und saugt Non-Stop die Kohle ab

    ... ihr habt den Dialer übersehen oder wüßt gar nicht was das ist, und jedesmal wenn ihr den Rechner startet und die automatische Einwahl ins Internet aktiviert ist weiß man nicht, ob die 0190er statt 1,69 Cent 1,69 Euro frißt

    ... etc.

    Bei anderen Gelegenheiten im Leben um seine Kohle erleichtert zu werden muß man mindestens diese Handlung noch durch irgendeine Willenserklärung in Form z. B. drücken der einzelnen Ziffern auf dem Telefonapparat noch absegnen, beim Internet ist dies vollautomatisch und meist unbemerkt. DSL ist hier noch der einzige Schutz dagegen, vermutlich aber nicht mehr lange, die Geldeintreiber lauern schon!

  2. Re: Selbstschutz

    Autor: Lex Incognito 06.03.02 - 22:34

    Das Telephon/Modem ist eine besonders üble Sache, weil man nie weiss, wieviel
    es nun wirklich kostet. Meiner Meinung nach müsste jedes Telephon/Modem einen
    Tax-Zähler mit Grenzwerteingabe (z. B. 10 Franken) haben, sodass die
    Verbindung mechanisch unterbrochen wird, wenn der eingestellte Betrag
    erreicht ist.
    Neu einschalten liesse es sich ausschliesslich durch das Reindrücken einer
    schwergängigen Taste, welche dann nach 10 Franken wieder rausspickt.
    Denkbar wäre auch eine Lösung mit Anlaufwarnung und Zweihandrelais.

    Ich habe aber eine andere Lösung gewählt. Um sicherzustellen, dass meine
    Internetaufenthalte nur die monatliche Anschlussgebühr kosten, habe ich
    auf Internet über das Fernsehkabel umgestellt (Datenvolumen unbegrenzt).
    Zusätzlich enthält mein PC nur Fantasiepersonalien und sicher nicht meine
    eigenen. So kann mein PC nicht insgeheim Waren für mich bestellen.
    Auf diese Art kann ich bedenkenlos drauflosklicken und sicher sein, dass es
    nie etwas kostet. Mit der teuren Juristerei muss ich mich auch nicht
    rumquälen, zumal dieses Juristendeutsch ja so schwerverständlich und nur
    darauf ausgerichtet ist, möglichst viele Schlupflöcher offen zu lassen und
    Verfahrensfehler zu provozieren. Recht mag zwar am Ende der teuren Verfahren
    gesprochen weren, was aber nicht unbedingt gleichbedeutend sein muss mit
    Gerechtigkeit.

    Häufig lässt sich auch shareware durch freeware ersetzen.

    Unbekannte Emails, welche ich bei Freemailern erhalte, lösche ich seitenweise.
    Das Löschen ohne zu öffnen bewahrt mich vor unangenehmen Ueberraschungen.

    Wenn ich etwas kaufe über das Internet, so lasse ich mir von einem
    in der Nähe meines Wohnortes gelegenen Geschäft per Email ein Angebot
    machen für Abholen mit Barzahlung (keine Kreditkarte), handle den Preis
    etwas herunter und versuche mehr Garantie zu erhalten.


    Zugabe:

    Wenn das Telephon klingelt und ein Unbekannter dran ist, der was labert, so
    frage ich, ob er etwas verkaufen möchte. Ich mache ihn dann sehr höflich
    darauf aufmerksam, dass ich am Telephon nichts kaufe und auch keine
    Geschenke entgegennehme, und dass ich Eigentlich gerade am Meditieren gewesen
    sei. Er müsse es per Email über meine Freemail-Adresse versuchen.

    Post, welche mit "Sie haben gewonnen..." beginnt, öffne ich und versuche die
    Firma herauszufinden. Wenn es gelingt, so schreibe ich ein Email, um den
    Genauen Zeitpunkt der Ueberbringung des Gewinnes herauszufinden (damit ich
    auf diesen Zeitpunkt hin noch eine neue Kravatte kaufen kann).

    Wenn Post von einem Fernheiler oder Maria Duval kommt, so bestelle ich
    manchmal mit dem beigelegten Bestellformular. Dieses Bestellformular
    ändere ich ganz nach meinem Gutdünken ab, sodass ich für die Lieferung
    nicht 79 Franken bezahle, sondern 79 Franken erhalte und dies nicht mit
    Vorauszahlung, sondern erst einen Monat nach Eingang der Lieferung.

  3. Re: 0190 ist kriminell - Generelles Verbot

    Autor: Frank 07.03.02 - 02:50

    Da kann ich Dir nur Recht geben!!
    Alle Die, die an diesen Abzockmethoden beteilligt sind und diese erst möglich machen, müssen genadenlos und schwer bestraft werden!!!
    Und zwar keine Geldstrafen oder Haftstrafen mit Bewährung... Nein Diese Abzocker müssen mindestens ein halbes Jahr hinter Schloß und Riegel und in dem miesesten Knast, den das Land zu bieten hat!! Die müssen mit den richtig schweren Jung's zusammen in eine Zelle gesperrt werden!! Über Geldstrafen lächen die doch nur müde... die werden doch aus der Portokasse bezahlt..
    Das gilt auch für die ganze Telefonsex-Scheiße!! Alle 0190er oder 11884, oder ähnliche Abzocknummern müssen gesperrt werden!! Hier sind mal wieder die Politiker gefordert.. Aber die vesagen hier genau so, wie bei allen anderen Problemen!!
    Auch die Telekom, die diese Abzocke erst möglich macht und sich daran bereichert muß gezwungen werden ALLE Verantwotlichen an den Pranger zu stellen, damit Diese ihrer gerechen Strafe zugeführt werden können!! Allen vorann Telekom-Cheff "Ron Sommer"!!
    Das wollte ich schon lange mal Loswerden!! Es wird aller höchste Zeit, daß in diesem Land mal richtig aufgeräumt wird!!!

  4. Re: Sorry, aber darüber kann ich nur lachen.

    Autor: Dr. Grille 07.03.02 - 03:54

    Also mir fällt kein Unixartiges Betriebssystem ein, dass soetwas zulässt. Jedenfalls nicht in der Art und Wiese, wie es bei M$ möglich ist. Die Benutzer solcher Unix-Systeme sind aber auch nicht die angestrebte Zielgruppe solcher Betrügereien.

  5. Zwei kleine Korrekturen

    Autor: M.Kessel 07.03.02 - 22:54

    1. AGB sind nicht immer rechtsgültig. Im Zweifelsfall bitte erst die Regeln im BGB über das Zustandekommen eines gültigen Vertrages durchlesen! Denn Papier ist bekanntlich geduldig.

    Hinweis -> Warum lenkt die Telekom bei solchen Verfahren meistens ein ???? -> Die wollen kein Grundsatzurteil!

    2. Der Irrglaube, Eltern haften für Ihre Kinder ist leider weit verbreitet. Denn da steht noch ein kaum bekanntes JA, aber ... dahinter. Gesetzt den Fall ich habe meinem Kind erklärt, das telefonieren teuer sein kann, und das es ohne mich nur im Notfall telefoniert, und das Kind dann Trotz dieses Hinweises testweise telefoniert, und unglücklicherweise eine solch teure Nummer für die Aktion aussucht, passiert folgendes.

    Ich bin meiner Aufsichtspflicht nachgekommen, und habe gesagt, das Telefonieren teuer sein kann, und das es bitte nicht ohne Aufsicht, oder nur in Notfällen telefoniert! Niemand kann von mir verlangen mein Kind ständig zu überwachen! Und kein Verletzen der Aufsichtspflicht = Eltern haften nicht für ihre Kinder.

    Nun, was jetzt! Man kann jetzt, da ich meine Aufsichtpflicht erfüllt habe, mich nicht belangen. Ich kann dann der Gegenpartei nur raten, mein Kind anzuklagen. Wie das ausgeht, kann man sich denken, da (meine) Kinder allerhöchsten Taschengeldgeschäfte abwickeln dürfen, und für alles andere gar keine Geschäftsgrundlage besitzen.

    Ich bin genau aus diesem Grund dieser Rechtsunsicherheit für die eindeutige Identifikation des Gegenübers. Was ist das denn für seriöse Händler für ein System, bei dem ich noch nicht mal sicher sein kann, das mein Gegenüber auch eine reell geschäftsfähige Person ist, begründet auf rechtlich bedenklichen AGB's einiger Telefonanbieter.

    Und wenn das als Grund noch nicht ausreicht, besteht immer noch der Grund, das man sich eine Verbindung an außenliegenden Telefondosen "erschleichen" kann.

    Alleine DAS sollte als Grund für die Identifikation ausreichen.


    MfG M. Kessel

    P.S. Man kann Dialer auch OHNE Einverständniserklärung instalieren -> s. Trojaner und anderer Müll. Also bitte nicht so blauäugig die Schuld immer auf den dummen User schieben. Es ist für mich schon ein Fehler in der Bedienung eines Programmes, wenn EIN einfacher Klick ausreichen würde, einen solchen Dialer zu installieren. Alleine das würde das Geschäft in meinen Augen rechtsunwirksam werden lassen. Ein einfacher Mausklick ist schnell mal falsch gesetzt. Wenn man über Telefon wählt, dann muß man die Nummer ja wissentlich eingeben, und das ist schon ein nicht unwesentlicher Unterschied!

  6. Re: 0190 ist kriminell - Generelles Verbot

    Autor: bigsmiley 10.04.02 - 15:14

    Hi,

    da Politiker lediglich einen Querschnitt aus der Bevölkerung darstellen, sind Sie genau so Kriminell wie Otto Normalverbraucher und Eva Standard, so kriminell wie Du und ich. Tausche alle Politiker aus, und nichts wird sich ändern.

    big:)

  7. Re: OPFER einer 0190-0 NR. :Re: Künast: Neuer Betrug mit 0190-Nummern muss beendet werden

    Autor: bigsmiley 10.04.02 - 15:27

    Hi,

    ich wollte nur anmerken, das die Sperrung der 0190 Nummern nicht ausreicht, um sich gegen teure Telefonrechnungen zu Schützen; zum einen gibt es kostenpflichtige Nummern im Ausland, zum anderen gibt es Kostenpflichtige Nummern, die eben NICHT mit 0190 anfangen....

    Als letztes Argument verweise ich noch auf die Geschädigten, bei denen 0190 Nummern auf der Rechnung auftauchten, obwohl diese gesperrt waren. Zahlen mussten die geschädigten damals trotzdem....

    big:)

  8. Re: OPFER einer 0190-0 NR. :Re: Künast: Neuer Betrug mit 0190-Nummern muss beendet werden

    Autor: Horst Blass 12.04.02 - 20:25

    Viele Erfolg bei Ihrer Auseinandersetzung.
    Schreiben Sie doch bitte wie es ausgegangen ist.

    Ich habe auch schon ab und zu gezahlt, z.B. für meine Kids.

    Heute habe ich gerade eine "Verbraucher Info" mit Faxabruf 1090-8 bekommen, die offensichtlich kriminell ist. Ich wüsste gerne, wo man soetwas anzeigen kann.

    H. Blass

  9. Re: Künast: Neuer Betrug mit 0190-Nummern muss beendet werden

    Autor: Moep 30.07.02 - 17:48

    An alle notgeile oder perverse/pädophile:

    Schaft euch das verdammte ADSL (keine Analoge TK-Anlage vor ADSL installieren!)

    Gruß

    Alex

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