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US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

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  1. US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: Golem.de 26.07.02 - 21:36

    Vier US-amerikanische Kongressabgeordnete, darunter auch der DMCA-Befürworter Howard L. Berman, haben eine Gesetzesvorlage veröffentlicht, mit der Peer-to-Peer-Raubkopiernetzwerke bekämpft werden sollen. Der "Peer to Peer Piracy Prevention Act" getaufte Gesetzesvorschlag soll der Industrie die Möglichkeit geben, sich auch mit normalerweise verbotenen technischen Mitteln aktiv gegen Raubkopierer zu wehren - so soll das gezielte Angriffe auf Peer-to-Peer-Netzwerke bzw. deren Teilnehmer erlaubt werden.

    https://www.golem.de/0207/20959.html

  2. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: pffff 26.07.02 - 21:57

    Golem.de schrieb:
    >
    > Vier US-amerikanische Kongressabgeordnete,
    > darunter auch der DMCA-Befürworter Howard L.
    > Berman, haben eine Gesetzesvorlage
    > veröffentlicht, mit der
    > Peer-to-Peer-Raubkopiernetzwerke bekämpft werden
    > sollen. Der "Peer to Peer Piracy Prevention Act"
    > getaufte Gesetzesvorschlag soll der Industrie
    > die Möglichkeit geben, sich auch mit
    > normalerweise verbotenen technischen Mitteln
    > aktiv gegen Raubkopierer zu wehren - so soll das
    > gezielte Angriffe auf Peer-to-Peer-Netzwerke
    > bzw. deren Teilnehmer erlaubt werden.


    ich hoffe die dürfen nicht auch gleich deutsche Teilnehmer angreifen ?

  3. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: Jargon 26.07.02 - 22:28

    Also, alles was ich dazu sagen kann ist... Hier wird mir zweierlei Maß gemessen und anderen Leuten etwas zugesprochen, was anderen als kriminelle Handlung verboten wird. Das ist widersinnig, denn dann könnte man genauso gut jemandem anderen sagen, er hätte das Recht Leute zu ermorden während andere dafür in den Knast wandern.

    In diesem Sinne,

    Gruß,
    Jargon

  4. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: nw42 26.07.02 - 23:02

    Raubkopien sind eine schlimme Sache - die Krimminalisierung von Kunden, die das Recht auf private Kopie einfordern auch...

    Mit illegalen Methoden gegen Raubkopien vorgehen. Betet zu Gott das ihr dabei niemandem auf die Füße tretet, der Material tauscht, an dem Ihr keine Rechte besitz.

    Denn dann werdet Ihr auf den letzten Penny verklagt, den Ihr habt!

    Wrong Way - turn back now or die...

    viele grüße an die Musikindustrie

    nw42

  5. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: Schnauze 27.07.02 - 10:00

    Wird doch eh schon längst gemacht, oder wofür hälst Du die Todesstrafe in den USA?!

  6. Wozu die Aufregung?

    Autor: hardwarewolf 27.07.02 - 11:31

    Wozu die Aufregung? Es gibt ja noch jede Menge LANs an denen frisch und fröhlich getauscht und gezogen werden kann. Einmal pro Monat einen Ausflug mit dem PC und dem Bildschirm ist für einen wahren Freak keine Belastung sondern ein Vergnügen.

    Privat kann man sich ja auch mit der entsprechenden Hardware schützen, die Kosten dafür sind immer noch geringer als für Software, Musik und Filme im Original.

    Diese Amis werden schon bald merken, dass sie sich mit dieser Gemeinheit selbst auf die Füsse treten.

    Gruss vom Wölfchen

  7. Re: Wozu die Aufregung?

    Autor: Sascha Brandhoff 27.07.02 - 11:45

    Ich wil da ja nicht vorweg greifen aber denk vieleicht mal jemmand an die Musiker und Künstler? Es stimmt wohl das es schweineteuer ist die orginale zu kaufen aber davon mal wenns billiger wäre die Orginale zu kaufen könnten ggf. die Raubkopierraten sinken.

    Ich denke beide Parteien sollten darüber einmal nachdenken.

  8. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: rochester 27.07.02 - 13:13

    Sieht langfristig nach einer Patt-Situation aus. Langfristig belibt zu hoffen, die Musik-Industrie kommt gegenüber digitaler Verbreitung zu einer Embrace & Extend Strategie. Sprich, sie stellen ihre Produkte über das Internet zur Verfügung, erziehen die Öffentlichkeit über Kostenstrukturen, Rechte der Künstler und Arbeitsplätze in der Musikindustrie. Und arbeiten sehr deutlich an einem positiven Image, anstelle sich die Reste dessen unterm Arsch wegzuschiessen. Ted Waitt von Gateway hat da ganz interessante (wenn auch nicht ganz uneigennützige) Vorschläge.

    Die Weigerung der Musik-Industrie, sich mit modernen Vertriebswegen auseinanderzusetzen hat IMHO mehrere Ursachen:
    1. der Channel (Media Markt, Saturn und deren Pendants in anderen Ländern) machen vermutlich enormen Druck, bei den konventionellen Silberscheiben zu bleiben; schliesslich würden diesen Resellern Milliarden-Umsätze wegbrechen. Solche Effekte kennt man ja - aus der PC Industrie.
    2. Der Verkauf von Einzel-Produkten (sprich, einzelnen Songs) versus der gegenwärtigen Vertriebsform (zehn Songs gebündelt) bringt eine Menge Unwägbarkeiten ins Spiel. Kann gut passieren, daß 60% der Songs auf einer CD kaum noch gekauft werden und der Gesamt-Umsatz dramatisch sinkt. Ins kalte Wasser will keiner springen, vor allem keiner zuerst.
    3. Wenn die Kosten durch den Einsatz effizienterer Methoden (Wegfall von Resellern, neue und effizientere Marketing Methoden, Senkung der Produktionskosten) sinken, sinken auch die Markteintrittsbarrieren für neuartige Wettbewerber. Was hindert Amazon daran, in Zukunft Stars unter Vertrag zu nehmen und Musik selbst zu verlegen ?
    4. Eine Anpassung der Business-Modelle würde möglicherweise zutage bringen, daß die Strategie der "Monokulturisierung" ein der größten Kostenfaktoren ist (siehe Maria Carey's Glitter Desaster). Monokultur ist aber der einzige Faktor, der solchen schweren, trägen Dinosauriern wie den Entertainment-Konzernen etc. eine Existenzgrundlage gibt. Skaleneffekte funktionieren ja nur dann, wenn Masse abgesetzt werden kann - dafür braucht es Monokultur.

    Im Prinzip haben die schon geschnallt, daß sie sehr schnell sehr viel kleiner (sprich, leichter und schneller) werden müssen (damit haben Vorstände wie Middelhof vermutlich das geringste Problem >:-)
    Deren größte Herausforderung ist, zu schrumpfen und gleichzeitig die Macht über die Cash-Cows zu behalten - in diesem Fall via DMCA.

    Naja, T.Rex kann man heute im Museum bewundern.

    [just my 2 cents worth]

    T.S.Rochester

  9. Wozu soll ich nur Hüllen kaufen...

    Autor: cykore 27.07.02 - 13:16

    ...die überall rumliegen und nur Platz wegnehmen.

    Hab erst letzte Woche ein Paar (8) schwer erhältliche ("zehr spezieller Musikgeschack") Orginal-Musik-CDs erworben. Die Hülle des Nirvana-Soundtracks schaffte es dabei auf mein Regal - alles andere wurde digital archiviert.

    Die leeren Hüllen werden jetzt weiterverkauft, da ich sie nicht einfach einmotten will - deFacto: DIE NEHMEN EINFACH UNNÜTZ PLATZ WEG!

    Deshalb mein Appell an die Industrie etwas progressivere Taktiken im Umgang mit Medien zu entwicklen.. mobil und überall accessable sollte sie sein.

  10. Re: Wozu soll ich nur Hüllen kaufen...

    Autor: hardwarewolf 27.07.02 - 14:05

    Stimmt genau!!!

    Wie wärs denn mit Papier oder Karton Hüllen? Is doch auch besser für die Umwelt und erst noch günstiger. Meine rund 1300 CD`s die ich im Laufe der Jahre gesammelt hab stecken in Papierhüllen in Kisten im Keller.
    Als mp3 hab ich die Musik und als Jpeg das Cover. Die Daten liegen auf drei 60GB Hd`s in meinem Server. Ist halt nicht nur Platzsparend sondern auch viel flexiebler. Auf eine Stereoanlage kann ich auch verzichten dank WinAmp und SB Audigy.

    Liebe Musikindustrie, das ist die Zukunft. Jedenfalls bei den heutigen Wohnraumpreisen.

    Grüsschen vom Wolfi

  11. US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer - Legaler Vandalismus

    Autor: esspunkt 27.07.02 - 18:37

    Wer garantiert mir eigentlich die Unversehrtheit meiner Person, Technik etc., wenn ich rein zufällig von solch einer Industriesabotage getroffen werde?
    Das Downloaden von MP3 etc. interessiert mich nicht, mich bewegen vielmehr Kino-Trailer, die legal(!!!) zu haben sind. Wenn der "Zufall" es will und genau eine dieser Dateien ist falsch verlinkt, was dann?!
    Sind die Bosse bei Sony, Warner Bros., Universal und wie sie alle heißen mögen, bereit diese dann berechtigten Schadensersatzforderungen zu tragen, in der gleichen Höhe, die sie fordern ???
    Auf wessen Kosten soll hier eigentlich Profitmaximierung angesichts der heutigen unrealistischen Preise und einer wachsenden Zahl von Alternativen zu CD, DVD, Video usw. betrieben werden?!
    Auch im Angesicht der letzten spektakuären DoS-Attacken bleibt die Frage unbeantwortet, ob der "Kalte Krieg" auf neuem Niveau, mit neuen Inhalten und neuen Formen ins Internet getragen werden soll !!!
    Zum letzten stellt sich mir die Frage, ob die "ach so freiheitsliebenden" USA nicht doch ein "verkappter autoritärer/antdemokratischer" Staat ist - denn, wenn es allein nach ihnen ginge, würden wir doch wohl eher dem "American way of live" fröhnen.

  12. Re: Wozu die Aufregung?

    Autor: nw42 27.07.02 - 23:31

    Wenn ein Verkäufer seine Kunden beleidigt und nötigt und versucht sie abzuzocken, dann braucht er sich nicht wundern, wenn keiner seine Produkte kauft...

    An die Musiker denken?! Was für ein Hohn!!

    In Australien werden doch jetzt diese CD-Kopier Säulen aufgestellt. Da sieht man mal, wie viel die Musiker wirklich kriegen die Lizenabgabe für Künster und Management beträgt 1,5 US$

    Der Rest versickert irgendwo. Wie viele CD's könnte man wohl bei 3 Euro pro CD verkaufen? Und würde sich raubkopieren dann noch lohnen?

    Ich kündige hiermit schon mal öffentlich an, das Ihr alle ab 2003 eine pauschale Abgabe von 10 Euro Cent pro verzehrter Semmel auf mein Privatkonto entrichten müßt. Dies ist im "War of Information Act II" eindeutig festgeschrieben, denn Ihr labt Euch gerade an meinem geistigen Eigentum ;-)

    Was heißt hier es gibt Leute die noch nie im Golem Forum gelesen haben - gar keinen Internetzugang besitzen?

    Mir doch egal, ich zahle ja auch Gema Abgaben auf CD-Rohlinge, die nur Backups meiner selbst erstllten Computeranimationen enthalten...

    Da könnte man auch mal drüber nachdenken.

    grüße

    nw42

  13. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer

    Autor: nw42 27.07.02 - 23:34

    jop - so sieht das aus...

    mal schauen ob der Dinosaurier das checkt :-)

    nw42

  14. Re: Wozu soll ich nur Hüllen kaufen...

    Autor: nw42 27.07.02 - 23:36

    Hallo liebe Musikindustrie :-)

    Hier ist ein Kundenwunsch - wenn Ihr nicht mehr auf Eure Kunden eingehen wollt, dann stellt doch den Geschäftsbetrieb einfach ein...

    nw42

  15. Re: US-Gesetzesvorschlag für Onlineangriffe gegen Raubkopierer - Legaler Vandalismus

    Autor: nw42 27.07.02 - 23:46

    Hi!

    "Wer garantiert mir eigentlich die Unversehrtheit meiner Person, Technik etc., wenn ich rein zufällig von solch einer Industriesabotage getroffen werde?"

    Ganz einfach dann erwägst Du auch den Einsatz "ungesetzlicher Methoden" (könntest ja dann mit Billigung durch die Regierung Hacker anheuern, die die Server der Musikindustrie killen) um Dich gegen die ungesetzlichen Methoden der Musikindustrie zu wehren, die vorgibt, damit gegen die "ungesetzlichen Methoden" der Raubkopierer vorzugehen, die gar keine Raubkopierer sind, weil sie ja Gema und andere Gebühren für jeden CD-Brenner, Scanner und CD-Rohling zahlen, den sie kaufen, auch wenn sie dann gar keine Musik drauf speichern...


    Selbstjustiz nennt man sowas glaube ich und wozu das führt ist bekannt...

    Willkommen im Info War des 21' Jahrhunderts!

    grüße an alle unfreiwilligen Insassen in diesem Irrenhaus ;-)

    nw42

  16. Weiterer Vandalismus-Vorschlag

    Autor: Frank 28.07.02 - 06:47

    Hallo,

    ein weiterer Vandalismus-Vorschlag dürfte bereits jetzt in Kraft getreten sein.

    Vor ungefähr 2 Jahren wurde im US-Staat Maryland ein Gesetz beschlossen, das ein Jahr später in Kraft treten sollte.

    Damals stand das in der Washington Post.

    Danach sollte der Software-Industrie die Möglichkeit gegeben werden, Software über das Internet auf den Rechnern der User unbrauchbar zu machen, wenn diese Raubkopien benutzten.

    Ob das Gesetz jetzt aber tatsächlich in Kraft getreten ist, ist mir allerdings nicht bekannt.

    Dieses Gesetz wurde mit dem Schutz der Software-Industrie vor Raubkopien begründet.

    Nach dem Gesetz wurde somit das Einloggen in fremde Rechner und Änderung von Dateien - somit auch das Verursachen von Schäden - legalisiert!

    Wer solche Gesetze durch seine Lobbyisten durchdrücken läßt, hat doch genau das vor, was das Gesetz erlaubt. Oder sehe ich das falsch?

    Da stellt sich wirklich die Frage, ob man tatsächlich noch alle Updates von neuer Software einspielt - es könnte ja ein Trojaner sein.


    Tschüß


    Frank

  17. Re: Weiterer Vandalismus-Vorschlag

    Autor: rochester 28.07.02 - 12:35

    das kann wirklich nur nach hinten losgehen - das image der musik- und entertainment-industrie - bereits seit jahren unbeliebt bei kuenstlern und konsumenten - mutiert allmaehlich zu einer haesslichen fratze.

    die zahlungsbereitschaft eines freien menschen hat IMHO heute zunehmend mit
    (a) nachvollziehbarkeit von kosten (fair value) und
    (b) integrität des handelspartners zu tun
    (wer von gierigen vorständen gemelkt und von korrupten politikern regiert wird, wird ohne schlechtes gewissen steuern hinterziehen; wer von unternehmen gehackt wird, raecht sich wahrscheinlich mit den selben mitteln)

    bleibt eigentlich nur ein fazit: personal firewalls, die gegen spyware, malware, hacker und spam schützen bekommen hochkonjuktur

    kennt jemand einen hersteller der bereits an einem wirksamen schutz gegen RIAA und MPAA arbeitet ? zonelabs?

    wenn ja, dann gibts nur eins: aktien von besagtem hersteller kaufen. x-millionen filesharer sind ein dankbares publikum


    rochesterFrank schrieb:
    >
    > Hallo,
    >
    > ein weiterer Vandalismus-Vorschlag dürfte
    > bereits jetzt in Kraft getreten sein.
    >
    > Vor ungefähr 2 Jahren wurde im US-Staat Maryland
    > ein Gesetz beschlossen, das ein Jahr später in
    > Kraft treten sollte.
    >
    > Damals stand das in der Washington Post.
    >
    > Danach sollte der Software-Industrie die
    > Möglichkeit gegeben werden, Software über das
    > Internet auf den Rechnern der User unbrauchbar
    > zu machen, wenn diese Raubkopien benutzten.
    >
    > Ob das Gesetz jetzt aber tatsächlich in Kraft
    > getreten ist, ist mir allerdings nicht bekannt.
    >
    > Dieses Gesetz wurde mit dem Schutz der
    > Software-Industrie vor Raubkopien begründet.
    >
    > Nach dem Gesetz wurde somit das Einloggen in
    > fremde Rechner und Änderung von Dateien - somit
    > auch das Verursachen von Schäden - legalisiert!
    >
    > Wer solche Gesetze durch seine Lobbyisten
    > durchdrücken läßt, hat doch genau das vor, was
    > das Gesetz erlaubt. Oder sehe ich das falsch?
    >
    > Da stellt sich wirklich die Frage, ob man
    > tatsächlich noch alle Updates von neuer Software
    > einspielt - es könnte ja ein Trojaner sein.
    >
    > Tschüß
    >
    > Frank

  18. nachschlag

    Autor: IIO 29.07.02 - 07:54


    der herr nw42 ist schlecht informiert, zwar stimmt es nicht, dass du
    heute gema gebühren auf CD rohligne bezahlst, aber das mit den
    brötchen ist so eine sache.
    in der brd sind heute ca 700 industrielle backmischungen oder backzusätze
    paatantiert, und werden daher von lizenznehmern zum produzieren verwendet.
    man zahlt also tatsächlich einen anteil "urheberlizenzen" auf die
    frühstücksbrötchen.
    willkommen in der gegenwart !nw42 schrieb:

  19. Re: nachschlag

    Autor: André 29.07.02 - 08:37

    Stimmt auch nicht, du zahlst derzeit 6 Cent GEMA Gebühren auf die Rohlinge. Das Ganze soll auf 17 Cent erhöht werden.

  20. Re: nachschlag nötigung...

    Autor: nw42 29.07.02 - 11:50

    Hi IIO!

    "der herr nw42 ist schlecht informiert, zwar stimmt es nicht, dass du
    heute gema gebühren auf CD rohligne bezahlst... "

    genau 6,14 Cent/CD - den Rest kannst Du hier nachlesen:
    http://www.heise.de/newsticker/data/tol-27.06.02-000/

    "in der brd sind heute ca 700 industrielle backmischungen oder backzusätze
    paatantiert, und werden daher von lizenznehmern zum produzieren verwendet.
    man zahlt also tatsächlich einen anteil "urheberlizenzen" auf die
    frühstücksbrötchen."

    Da gibt es aber einen gewaltigen Unterschied!! Ich zahle nur für die Backmischungs-Patente, wenn ich auch wirklich Brötchen esse.

    Aber Gema Abgaben leiste ich ohne eine Gegenleistung zu bekommen. (meine Datenbackups für grafische Anwendungen enthalten kein GEMA geschützes Material)

    Ich werde also wie bei einem gemeinen Raubüberfall gezwungen Geld zu geben, und erhalte keine Gegenleistung.

    Das ist meiner Ansicht nach krimminell!

    grüße

    nw42

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