1. Foren
  2. Kommentare (alt, bis 13.1.2005)
  3. Networld
  4. Politik / Recht

Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Golem.de 27.11.02 - 10:51

    Amnesty International (AI) fordert von den Behörden der Volksrepublik China die sofortige Freilassung aller Personen, die das Internet zur Verbreitung ihrer gewaltfreien Meinungen und Überzeugungen sowie zum Austausch von Informationen genutzt haben und deswegen inhaftiert worden sind. In einer am 26. November 2002 veröffentlichten Meldung dokumentiert die engagierte Menschenrechtsorganisation die Fälle von 33 Personen, die wegen Nutzung des Internets festgenommen oder inhaftiert worden sind.

    https://www.golem.de/0211/22891.html

  2. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: wernuk 27.11.02 - 11:13

    hm...die können einem echt leid tun.... :(

  3. Alda falda

    Autor: braincrusha 27.11.02 - 11:31

    hammahart.. aba naja ich denk des ist nicht des einzige land wo sowas tut.. ich mein big brotha izz watching u...

  4. Brisanz für ausl. Firmen die Internetzugang ermöglichen ?

    Autor: Martin 27.11.02 - 12:25

    Macht sich eigentlich eine ausl. Firma mit Standort in China strafbar, wenn sie den chinesischen Angestellten via Firmennetzwerk Zugang zum Internet ermöglicht ?

    Muß die Firma diese Möglichkeit unterbinden oder die bei einer Verwaltung registrieren lassen ?
    Gibt es hierzu ev. erklärende Texte im Internet ?

    Hmm.....
    Gefährliche Sache in China zu "surfen".

    Gruß,
    Martin

  5. Re: Alda falda

    Autor: Soldat 27.11.02 - 12:28

    Wenn in Deutschland eine revolutionäre Situation eintritt, würde man für weniger an die Wand gestellt werde. Das gilt für alle Gesellschaften - alle. Die Einsatzpläne liegen bereits im Tresor oder in den Köpfen der eigentlich Mächtigen. Demokratisches Kasperletheater ist nur Opium für das Volk in ruhigen Zeiten.

  6. Re: Brisanz für ausl. Firmen die Internetzugang ermöglichen ?

    Autor: Shuichiro 27.11.02 - 12:44

    Solange Sie keine Meinungen abgeben, die in geringster Art gegen die VR China ist, ist das Surfen an sich nicht verboten. Sobald aber auch nur annähernd kritisch übers Internet angeht, muss man sich als ausl. Firma in Acht nehmen. Sicher wird man nicht sofort eingreifen, aber die Methoden des "Sicherheitssystems" sind sehr speziell. Am nächsten Tag wird die Firma geschlossen wegen Verdacht auf Drogenhandel... und bevor man sich umsieht, liegt ein Päkchen im Schreibtisch.

  7. Re: Brisanz für ausl. Firmen die Internetzugang ermöglichen ?

    Autor: Jason 27.11.02 - 13:40

    Das mit Deinem "Paeckchen" ist zweifellos schon sehr realitaetsnah........... (keine Ironie)

    Aber es gibt enorme Unterschiede zwischen den Branchen. Je mehr es in Richtung High Tech geht, desto unwahrscheinlicher ist ein Paeckchen im Schreibtisch bei "falschem" Verhalten.
    Auslaendische IT Firmen in China haben es daher noch vergleichsweise gut (jedenfalls solange deren technisches Know How gebraucht wird oder man alternativ genug Geld "verschenkt")

    Jason

  8. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Cornelius 27.11.02 - 15:29

    Glaube nicht das ein Internetcafe in Deutschland weniger Regierungsdruck bekommt. Unsere IPS werden doch auch verpflichtet die Kundendaten zur Verfügung zu halten

  9. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Werner Pekrul 27.11.02 - 15:32


    China ist soooo groß,lebt auf dem weltstandart in allen bereichen.
    Doch niemand auf der Welt vermag es den Menschenrechtsver-
    letzungen dieses Landes entgegenzutreten.
    Ist dieses Land wegen der grösse unantasbar?

  10. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Knff 27.11.02 - 16:07

    > China ist soooo groß,lebt auf dem weltstandart
    > in allen bereichen.

    nönö... nur in wenigen Teilen

    > Doch niemand auf der Welt vermag es den
    > Menschenrechtsverletzungen dieses Landes
    > entgegenzutreten.
    > Ist dieses Land wegen der grösse unantasbar?

    Erklär' halt 1,7 Mio Soldaten den Krieg :-)

    Ne auch so: wir haben erstens nur von außen Einblick,
    kennen die Mentalität der Chinesen einen Scheißdreck
    und haben Null Ahnung von der Führung eines so
    unglaublich großen Volkes. Und dann kommen da
    so poplige Europäer, die so ziemlich jeden Konflikt per
    Krieg lösen, und wollen den Chinesen auch noch sagen,
    wie sie ihr Volk zu führen haben...

    Vielleicht mal nen Gang zurückschalten, A.I. ?

  11. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Ralle 27.11.02 - 19:51

    Tja was soll's,

    ich find das total zum kotzen, aber wenn ein paar Millarden Menschen sich vorschreiben lassen, was Sie zu sagen, schreiben oder zu denken haben, dann finden die das entweder ganz toll, haben keinen Mumm oder es interessiert sie einen dreck - vielleicht auch weil der grösste Teil der Chinesen woll eher mit dem täglichem überleben zu kämpfen hat - es ist wohl auch eher so, dass der grösste Teil der Menschen in der VR China in ganz erbärmlichen Verhältnissen lebt.

    Warum dagegen keiner was tut oder nur wenig ? Na, mit China kann man nunmal ein riesen Berg Kohle verdienen - da übesieht man gern mal was - nicht, dass es einer Zugeben würde ....

    Gruss Ralle

  12. DDR/Stasi hätten es auch gemacht !

    Autor: AR 28.11.02 - 12:24

    Es gibt immer wieder und die Geschichte zeigt es deutlich,
    dass andere Menschen Macht über andere ausüben wollen und
    derren Tun kontrollieren wollen.

    Wenn's die DDR und die STASI noch geben würde, dann wäre
    mit Sicherheit auch dort so eine Kontrolle des Internets vorhanden !

    Wir können also froh sein, dass es bei uns solch eine Meinungsfreiheit
    gibt und wie sooo leicht an Informationen herankommen.

  13. Re: DDR/Stasi hätten es auch gemacht !

    Autor: Jason 28.11.02 - 12:41

    Du hast die "Geschichte" nicht ganz verstanden ......
    Auch bei uns wirst Du --legal-- normalerweise nur an Informationen kommen, die gesellschaftlicher "Konsens" sind ;-) (war aber keine persoenliche Anspielung...)

    Jedenfalls: was in einer Gesellschaft A ein Konsens ist, ist es bei B noch lange nicht - und umgekehrt... das "Problem" dabei ist (zum Glueck?), dass sich das Internet bisher nicht als rechtlich-geographische Grenzen haelt...

    Jason

  14. Re: DDR/Stasi hätten es auch gemacht !

    Autor: Karsten 28.11.02 - 15:24

    Meinungsfreihiet existiert nicht im luftleeren Raum, sondern ist durch gesellschaftlichen Konsens und Gesetze geregelt. Diese Grenzen werden durch den Staat überwacht. Und da ist eben China strenger als Deutschland. ABER in der USA hat man eine größere Meinungsfreiheit als in Deutschland, und selbst in Amiland bist Du schnell dran. Siehe ein paar Studenten verkleidet -> rassistisch.

    PS: Du scheinst Dich ja mit der Stasi auszukennen.

  15. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Ralf 29.11.02 - 10:55

    Das alles ist nicht wirklich neu.

    Zu einem absolut geführten Staat gehört auch Kontrolle und Zensur und trotz aller wirtschaftlichen Öffnung ist die VR China immer noch ein diktatorisch geführter Staat.

    Das ist alles andere als gut aber die Masse der Chinesen kommt damit ganz gut klar, solange die Finanzen und das persönliche Umfeld einigermaßen passen.

    Zynisch gesagt: Das chinesische Volk hat eine mehrere jahrtausend alte Erfahrung im unterdrückt werden so dass sich dort eben eine Mentalität entwickelt hat die mit diesen Konflikten anders umgeht als wir in der westlichen Welt.

    Um es klarzustellen: Ich finde es völlig daneben, wenn die persönlichen Grundrechte eingeschränkt werden wie es zweifellos in China geschieht aber mit unserer westlichen Einstellung werden wir 1,7 Mrd. Chinesen sowieso nie verstehen und 98% aller Chinesen finden die Situation weit weniger schlimm als wir Ausländer.

    Das größere Problem ist schon eher die Korruption, die sich durch den gesamten Staatapparat zieht und dass wie in anderen Postings schon erwähnt wurde auch gerne mal Fakten, die dann zur Verurteilung führen geschaffen werden. Aber auch hierbei ist es wichtig den Mentalitätsunterschied zur berücksichtigen. Gute gegenseitige Beziehungen sind in China normal und überlebenswichtig. Viele dieser im chinesischen Verständnis gegenseitigen guten Beziehungen sind nach unserem Verständnis bereits eindeutig Korruption obwohl es dort als selbstverständlich angesehen wird.

    Im übrigen wird auch in Deutschland ordentlich zensiert wie die Beispiele Judentum, NS-Geschichte, u.ä zeigt. Auch in Deutschland wird plattgemacht was nicht zur herrschenden Meinung und zur offiziellen Geschichtsschreibung passt, nur dass man es hier unter dem Mantel der Justiz versteckt die genauso wenig frei von politischem Einfluss ist wie ein Papagei im Käfig davonfliegen kann.

    Fazit: Müssen wir uns wirklich anmaßen allem und jedem unseren (westlich/amerikanischen) Stempel aufzudrücken ?


    Ralf

  16. Re: Chinesische Internet-Nutzer leben gefährlich

    Autor: Werner Pekrul 28.05.07 - 11:13

    DaS WIR DEN GLEICHEN NAMEN HABEN;IST JA DER hAMMER:hOFFE dU SCHAUST MAL REIN UND ENTDECKST MICH: wÜRDE GERN IN KONTAKT MIT dIR TRETEN

    wERNER pEKRUL RAVENSBURG


  17. sorry stasi erlebt vom eigenen vater verraten

    Autor: opfer1 27.07.07 - 23:19

    Jason schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Du hast die "Geschichte" nicht ganz verstanden
    > ......
    > Auch bei uns wirst Du --legal-- normalerweise nur
    > an Informationen kommen, die gesellschaftlicher
    > "Konsens" sind ;-) (war aber keine persoenliche
    > Anspielung...)
    >
    > Jedenfalls: was in einer Gesellschaft A ein
    > Konsens ist, ist es bei B noch lange nicht - und
    > umgekehrt... das "Problem" dabei ist (zum
    > Glueck?), dass sich das Internet bisher nicht als
    > rechtlich-geographische Grenzen haelt...
    >
    > Jason


  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. picturesafe media/data/bank GmbH, Hamburg
  3. MVTec Software GmbH, München
  4. SIZ GmbH, Bonn

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Schräges von der CES 2020: Die Connected-Kartoffel
Schräges von der CES 2020
Die Connected-Kartoffel

CES 2020 Wer geglaubt hat, er hätte schon alles gesehen, musste sich auch dieses Jahr auf der CES eines Besseren belehren lassen. Wir haben uns die Zukunft der Kartoffel angesehen: Sie ist smart.
Ein Bericht von Martin Wolf

  1. Smart Lock Netatmo und Yale zeigen smarte Türschlösser
  2. Eracing Simulator im Hands on Razers Renn-Simulator bringt uns zum Schwitzen
  3. Zu lange Ladezeiten Ford setzt auf Hybridantrieb bei autonomen Taxis

Amazon, Netflix und Sky: Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming
Amazon, Netflix und Sky
Disney bringt 2020 den großen Umbruch beim Videostreaming

In diesem Jahr wird sich der Video-Streaming-Markt in Deutschland stark verändern. Der Start von Disney+ setzt Netflix, Amazon und Sky gehörig unter Druck. Die ganz großen Umwälzungen geschehen vorerst aber woanders.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Peacock NBC Universal setzt gegen Netflix auf Gratis-Streaming
  2. Joyn Plus+ Probleme bei der Kündigung
  3. Android TV Magenta-TV-Stick mit USB-Anschluss vergünstigt erhältlich

Kaufberatung (2020): Die richtige CPU und Grafikkarte
Kaufberatung (2020)
Die richtige CPU und Grafikkarte

Grafikkarten und Prozessoren wurden 2019 deutlich besser, denn AMD ist komplett auf 7-nm-Technik umgestiegen. Intel hat zwar 10-nm-Chips marktreif, die Leistung stagniert aber und auch Nvidia verkauft nur 12-nm-Designs. Wir beraten bei Komponenten und geben einen Ausblick.
Von Marc Sauter

  1. SSDs Intel arbeitet an 144-Schicht-Speicher und 5-Bit-Zellen
  2. Schnittstelle PCIe Gen6 verdoppelt erneut Datenrate

  1. 30 Jahre Champions of Krynn: Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier
    30 Jahre Champions of Krynn
    Rückkehr ins Reich der Drachen und Drakonier

    Champions of Krynn ist das dritte AD&D-Rollenspiel von SSI, es zählt zu den Highlights der Gold-Box-Serie. Passend zum 30. Geburtstag hat sich unser Autor den Klassiker noch einmal angeschaut - und nicht nur mit Drachen, sondern auch mit dem alten Kopierschutz gekämpft.

  2. Beoplay E8 3.0: B&O verbessert seine Bluetooth-Hörstöpsel
    Beoplay E8 3.0
    B&O verbessert seine Bluetooth-Hörstöpsel

    B&O hat seine Bluetooth-Hörstöpsel Beoplay E8 das dritte Mal überarbeitet. Die True Wireless In-Ears sollen eine bessere Klangqualität und eine längere Akkulaufzeit erhalten. Zudem wird eine bessere Qualität bei Telefonaten versprochen und die Stöpsel wurden kleiner gemacht.

  3. Autos: Subaru will in 15 Jahren rein elektrisch fahren
    Autos
    Subaru will in 15 Jahren rein elektrisch fahren

    Der japanische Autohersteller Subaru plant, bis Mitte der 2030er Jahre alle Fahrzeuge elektrisch zu betreiben. In zehn Jahren sollen 40 Prozent aller Fahrzeuge elektrisch oder als Hybrid unterwegs sein.


  1. 08:59

  2. 08:48

  3. 08:26

  4. 07:39

  5. 07:30

  6. 17:20

  7. 17:07

  8. 16:45