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Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

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  1. Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: Golem.de 11.07.03 - 15:26

    Das "Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er/0900er-Mehrwertdiensterufnummern" hat am heutigen 11. Juli 2003 den zweiten Anlauf im Bundesrat geschafft. CDU/CSU hatten sich am 20. Juni 2003 noch gegen das neue Verbraucherschutzgesetz entschieden, am 2. Juli 2003 war der Gesetzentwurf noch einmal Gegenstand von Beratungen im Vermittlungsausschuss.

    https://www.golem.de/0307/26415.html

  2. Re: Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: Silent One 11.07.03 - 16:55


    könntet ihr dem artikel noch das datum hinzufügen, an dem das neue gesetz in kraft treten wird?

    mfg
    mathias

  3. Re: Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: Jens 11.07.03 - 18:21

    Hi,

    und was ist mei den beliebten 01379 Nummern?

    - J.

  4. Re: ... 0137x kosten

    Autor: w_ing 14.07.03 - 11:20

    Hi,

    0137x er Nr. haben mit Dailer NIX zu tun - hier kostet es FESTE Beträge JE ANRUF. Höhe ca. unter einem Euro und damit sind/werden die Nummern "nur" für votings genutzt...

    grüßle
    w_ing

  5. Re: Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: ein Programmierer 14.07.03 - 14:31

    Hallo,

    na ja, 120 Euro für eines Stunde unbeabsichtigtes Surfen über einen Dialer sind immer noch zu viel.

    Warum schreibt das Gesetz keine Lösung, vor, die den Anschlußinhaber wirklich schützt, z.B. diese:

    Direkt nach der eigentlichen Rufnummer ist eine 4-stellige Pin zu wählen, die der Anschlußinhaber selbst festgelegt hat und jederzeit ändern kann. Ohne Pin kein Verbindungsaufbau.

    Wer einen 0190/0900-Dialer nutzen will, trägt in diesen die PIN mit ein.

    Der Anschlußinhaber ist geschützt, nicht nur gegen Dialer, sondern auch gegen Leute die "nur mal kurz" telefonieren wollen und eine Spezialnummer anrufen, und die eigenen Kinder hat man auch gleich unter Kontrolle.

    Technisch sicher kein großes Problem, müßten halt die Vermittlungsstellen etwas umprogrammiert werden.

    Gruß, Wolfgang

  6. Re: Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: Günter 14.07.03 - 17:25

    Reicht leider nicht. Man hat den Namen des Gesetzes offenbar absichtlich so abgefaßt, daß andere Servicenummern wie 0118, 0136, oder 0137 erfaßt werden und daher davon ausgegangen werden kann, dass die Betrüger schnell auf diese Vorwahlen wechseln werden. Schließlich soll Telekom, an der der Bund schließlich maßgeblich beteiligt ist, an den Betrügereien weiter kräftig mitverdienen. Es geht also hier nur um die Beruhigung der früher und in Zukunft Abgezockten. Sonst hätte man statt Geldstrafen (wenn man zweistellige Millionenbeträge kassiert, lacht man über 100.000) mehrjährige Haftstrafen für die Verantwortlichen vorgesehen. Die Gerichte tun ihr Übriges und leisten Hilfestellung, indem sie die Beweislast nach wie vor weitgehend den Opfern der Abzocker aufbürdet. Eine selten schöne Allianz unserer Cybergesellschaft! Wer wundert sich da noch, wenn das Unrechtsbewußtsein von Steuer- und Sozialbetrügern immer weiter gegen NULL geht!

  7. Re: Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: neo 15.08.03 - 00:05

    den br kann man erst ernstnehmen wenn er gesetze zu seiner auflösung beschliesst.

    DIE DANN AUCH ANGEWENDET WERDEN SOLLTEN

    bis dahin gilt: sind meine kinder satt, könnte ich zumindest aufgrund des verminderten lärmpegels ruhig schlafen. wenn es ruhig wird drängt sich aber immer der kontostand vor.

    in diesem deutschem lande fühle ich mich nicht alleine

  8. Wirklicher Dialerschutz

    Autor: Uwe K. 26.11.03 - 11:28

    Oooh - Dieser Ansatz ist ja so genial wie einfach ! Das sollte man nach vorne bringen!

  9. Re: Bundesrat verabschiedet Gesetz gegen Dialer-Mißbrauch

    Autor: Anton Zimmer 11.06.05 - 00:48

    Golem.de schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das "Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von
    > 0190er/0900er-Mehrwertdiensterufnummern" hat am
    > heutigen 11. Juli 2003 den zweiten Anlauf im
    > Bundesrat geschafft. CDU/CSU hatten sich am 20.
    > Juni 2003 noch gegen das neue
    > Verbraucherschutzgesetz entschieden, am 2. Juli
    > 2003 war der Gesetzentwurf noch einmal Gegenstand
    > von Beratungen im Vermittlungsausschuss.
    >
    >


  10. Dialer-Missbrauch

    Autor: Anton Zimmer 22.06.05 - 14:17


    Wenn man für eine 4-sekundige Einwahl 30 € bezahlen muss unter Androhung eines Anwaltes dann ist das gegen das Gesetz. Die Telekom
    braucht sich doch um dieses Gesetz nicht zu kümmern, es ist einfach für sie nicht da. Sogar der oberste Chef der Telekom Kai-Uwe Ricke ist nicht bereit, das Gesetz anzuerkennen und durchzuführen, warum wurde es überhaupt gemacht?

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