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Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

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  1. Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

    Autor: Golem.de 21.07.03 - 09:48

    Die Bundereagierung will offenbar verstärkt gegen Versender von Spam vorgehen. Bereits im Herbst werde der Bundestag eine Gesetzesverschärfung beschließen, nach der E-Mail-Werbung nur noch mit vorheriger Zustimmung des Empfängers verschickt werden darf, so die Berliner Zeitung unter Berufung auf Verbraucherschutzministerin Renate Künast.

    https://www.golem.de/0307/26544.html

  2. Re: Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

    Autor: TWO 21.07.03 - 12:27

    Abgesehen davon, dass es von unbestrittenem Nutzen wäre, Zeitdiebe zu bekämpfen, scheinen hier die doitschen VolXvertreter eine Posse zu schlagen, die zum Himmel schreit.

    Die Fabers, NKLs, SKLs und Co. (um nur einige zu nennen) spammen jede Woche fleissig durch diese Republik (auf Papier) und verursachen ein interessant sinnloses Verkehrsaufkommen und damit Ressourcenverschwendung ohne Gleichen und nun soll diese Doppelmoral (Staat verdient mit) gesetzlich geregelt werden, weil die Post kein Porto für eine E-Mail kassieren kann.

    Konsequent wäre es dann die Post "An Alle Haushalte ..." und Infopost, die nicht an einen namentlichen Ansprechpartner gesendet wird zu verbieten. Aber soweit reicht es eben vom Verständnis her nicht.

    Wer uns da vertritt weiss nicht was er tut - und das mit ganzer Kraft! Kann man nur hoffen, dass das hier ein Sommerloch ist.

  3. Re: Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

    Autor: Virint 21.07.03 - 13:13

    Vor allen Dingen ist ein Verbieten von Handlungen im internationalen Netz schlichtweg unmöglich, aber das Verbieten oder die Durchsetzung von Verboten anzukündigen, ungeachtet ob möglich oder nicht, scheint derzeit sehr beliebt zu sein und so einfach und bequem...

    Lasst uns bitte bitte Krebs verbieten, Ja? Der ist auch übel und die Erfolgsquote ist ähnlich vielversprechend...

  4. Re: Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

    Autor: c.b. 21.07.03 - 13:21

    Völlig richtig!

    Es ist nicht nur das.
    In unserem Haus (fünf Wohnparteien) werden wir pro Woche mit sage und schreibe 5! Wochenblättern (man kennt diese Käseblätter im Zeitungsformat mit 99% Anzeigenfriedhof) zugemüllt. (eine 30.000-Einwohner-Stadt).
    Dazu kommen unzählige Prospekte und Sonderblättchen. Das ganze ja mal 5 Briefkästen. Macht zusammen pro Woche einen Stapel von 30!!!!!cm Höhe (das ist kein Witz, ich hab mich draufgesetzt..80 Kilo--*g*) definitiv ungelesenes Altpapier.
    Und es nützen die berühmten *Robinson-Schildchen*--Bitte keine Werbung-- überhaupt nichts.
    Da ich derjenige bin, den den ganzen Mist Woche für Woche entsorgt, habe ich schon drüber nachgedacht, vor der Haustür gleich einen Behälter aufzustellen (in 10 Sprachen beschriftet), man möge es gleich dort hineintun. Dann habe ich weniger Arbeit.
    Und das in Zeiten, in denen nun hinlänglich bekannt ist, dass die Papierherstellung/aufbereitung die schlimmste Umweltbelastung dastellt.....

    Dann schon lieber Spams.
    Ausserdem will die Regierung *Zitat-ja nicht strafrechtlich vorgehen*......kann sie auch nicht, das Internet ist rechtsfrei.

    Das ist der Preis....:-(((

    c.b.

  5. Re: Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

    Autor: hetzer 21.07.03 - 14:37

    wenn du dir schon soviel zeit nehmen willst mit dem mülleimer, dann würde ich dem zeitungsausträger gleich auslauern und ihn mit dem Robinson-Schildchen vertraut machen

  6. Re: Snail-Mail-Spam Abwehr

    Autor: Heb 21.07.03 - 15:16

    Tipp gegen ungewollte gelbe-Post Sendungen:

    Eigene Adresse durchstreichen (sollte noch leserlich sein)
    "Annahme verweigert/Retour" draufschrieben
    und in den gelben Briefkasten werfen.

    Bisher half's.

    Bei Emails wird damit leider nur das Gegenteil erreicht, weil der Absender nun weiss: die Adresse ist gueltig und das Postfach wird geleert.

    Bye
    Heb

  7. Re: Snail-Mail-Spam Abwehr

    Autor: c.b. 21.07.03 - 19:08

    man müsste den Austrägern das Schild auf die Stirn kleben...LOL

  8. Hm, nicht ganz.....

    Autor: M.Kessel 22.07.03 - 14:50

    .... denn man muß hier genauso tun, als wäre die Email-Adresse nicht vorhanden.

    Diese Mails muß man zurück-"bouncen", so das es wie ein Reply aussieht.

    Ist meiner Meinung nach sowieso die einzige Methode Spam loszuwerden, denn die haben auch Filter, und keine Lust, sich selber zumailen zu lassen. Immer mit der Technik arbeiten, nicht gegen Sie.

    Ich verwende den "Mailwasher", in dem man auch die üblichen White und Blacklists anlegen kann.

    Vielleicht sollte unsere geschätzte Ministerin sich mal mit der Bedienung solcher Programme vertraut machen, und eine Merkblatt rausbringen, so das das Programm dann auch von Hinz und Kunz benitzt werden kann. Das ist viel sinnvoller als Gesetze zu erlassen, und Spam zu verbieten. Gesetze gegen Spam haben hier ebensowenig Sinn, wie das private Kopieren von Musik zu verbieten. Sinnlos, Überflüssig und dumm.

    Gruß Michael

  9. Re: Snail-Mail-Spam Abwehr

    Autor: M.Kessel 22.07.03 - 15:02

    c.b. schrieb:
    >
    > man müsste den Austrägern das Schild auf die
    > Stirn kleben...LOL


    Nützt nix, die können meist nicht lesen :D

    Auch hier hat die Methode, die sich gegen die Absender dieses Papiermülls richtet mehr Sinn. Bei diesen Anzeigeblättchen, einfach die Post sammeln, den Herausgeber im Impressum ausmachen, und ihm die Zeitung mit der Bitte um Unterlassung in seinen Briefkasten stopfen, oder einfach in einem Karton vor die Tür legen. Er muß dem Kram nämlich bei Nichtgefallen zurücknehmen. :D :D Dieses Verfahren macht zudem noch diebisches Vergnügen.

    Ach diese Werbepost unfrei zurückzuschicken, mit der Bitte um zukünftige Nichtzustellung ist ein erfolgversprechender Weg. Es gibt nur ein paar Uneinsichtige, bei denen man sich dann mit den "unzustellbar: Empfänger verstorben" :D -- oder ähnlichem helfen kann.

    Nur bei AOL habe ich noch keine Möglichkeit gefunden, die scheinen völlig lernresistent zu sein..

    Gruß Michael

  10. Re: Snail-Mail-Spam Abwehr

    Autor: c.b. 22.07.03 - 20:35

    Hi...

    die Methode mit dem durchgestrichenen Absender ist Klasse.
    Auch Deine Aussage der *diebischen Freude* juckt mich in den Fingern.
    Völlig richtig.

    Aber den ganzen Müll wieder an den Verursacher zu fahren?...naja, soooo weit wärs ja nicht. Aber wer zahlt den Sprit?....*ggg*.

    Was AOL anbetrifft......sorry, wer sich damit noch abgibt, naja.....

    Auf ein erfrischendes Adressendurchstreichen...ich werde das tatsächlich tun....
    Einen schönen Feierabend
    Gruss
    c.b.

  11. Re: Bundesregierung will gegen Spam vorgehen

    Autor: Executor17361 04.08.03 - 12:41

    sie sollten den leuten die sich durch SPAM belästigt fühlen das rechtsmittel der in rechnungstellung des durch spam genutzen speicherplatzes geben das würde sicher helfen da es sich mehrere firmen überlegen werden so etwas zu versenden sobald es anfängt geld zu kosten

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