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Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

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  1. Re: Das wäre Ende von...

    Autor: Linse 16.09.03 - 11:58

    moinsens............
    nu ma kurz,
    das ende von einigen 'kuenstlern' waere das, die durch weitersagen, insidertips, und auch tauschboersen im net mehr an beachtung gefunden haben,
    als wenn ihr demoband bei so einem fetta... in einer ach so maechtigen 'plettenbude' gestrandet waere, ja, deren 'ende'
    namenhafte wie ... (jeder weiss), belaecheln doch im grundegenommen diese strampelei um recht hier und recht da, ihre konzerte sind und bleiben eh ausverkauft, also, was soll dieser zirkus ?, nix, ausser sich wichtigmachen, oki, dat wars, meine meinung

    C I A O
    ollen linse

  2. Analoge Kopie reicht?

    Autor: Mucki 16.09.03 - 11:58

    Entschuldigung,

    wer von euch hat denn noch ein analoges Aufnahme / Wiedergabe-Gerät, wie z.B. Kassettenrecorder? Sorry, aber ich bin mit CD, DVD-Brenner und MiniDisc Recorder und Player im Auto überhaupt nicht in der Lage eine analoge Kopie herzustellen.

    Mucki

  3. full ACK (nt)

    Autor: bachus 16.09.03 - 11:59

    nt

  4. Re: Phonoverbände fordern Abschaffung der Privatkopie

    Autor: pig 16.09.03 - 12:00

    dieser G.G. macht sich doch nur lächerlich mit seinen forderungen. wenn die radiosender die rechte zum abspielen der titel erkaufen müssen, wodurch sollten die das finanzieren? und, müssen wir jetzt das private kopieren von cd's beantragen bzw. bezahlen? wer will kontrollieren, ob ich private kopien besitze? wird dann mein auto bei der nächsten polizeikotrolle nach "illegalen" kopien durchsucht? is schon lustig, sich die ausmaße dieser forderungen auszumalen ;)

  5. Re: Arschkarte gezogen, oder?

    Autor: TomKrus 16.09.03 - 12:00

    Hallooo, nicht warten sondern handeln! Ich schließe mich dem Aufruf eines Vorredners an und fordere die ABSCHAFFUNG DER MUSIKINDUTRIE!! Jeder Künstler kann sich heute über das Netz mit Hilfe des Radios selber promoten.

  6. Und so geht es weiter...

    Autor: Lars 16.09.03 - 12:02





    -----Ursprüngliche Nachricht-----
    Von: Jean-Reiner Jung
    Gesendet: Dienstag, 9. September 2003 10:46
    An: Manfred Reichl; Janina Wintermayr; Jana Mahnke
    Betreff: Ohren zu und durch!



    2002
    Als beste Künstler werden Madonna, Herbert Grönemeyer, Tom Jones, Cher, und Santana ausgezeichnet. Zu den Top-Hits gehören Westlife mit "Uptown Girl", die No Angels mit "All Cried Out", Kelly Osbourne mit "Papa Don't Preach", Madonna mit "American Pie". Die Musikindustrie erfährt zum ersten Mal nach einer langen Boomzeit einen Umsatzrückgang. Als Hauptursachen macht sie das in Mode gekommene Kopieren von CDs und das Tauschen von Musikdateien im Internet verantwortlich. Um den Kids klar zu machen, daß das Kopieren von Musik letzendlich die Künstler schädigt, startet die Industrie die Kampagne "Copying Music is Killing Music".


    2003
    Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Nena, Kim Wilde, Ozzy Osbourne und Metallica als beste Künstler aus. Das Album Nr. 1 ist Nena mit Remixen ihrer größten Hits. In den Hitparaden finden sich neben Alexander, Juliette und Daniel K. auch Jeanette Biedermann mit "Rock my Life", das stark nach Roxette klingt. Weiterhin gehören Lichtenfels mit "Sounds like a Melody", Outlandish mit "Aicha", Kraftwerk mit "Tour de France 2003", KCPK mit "We will Rock You" und Murphy Brown mit "Axel F 2003" und Culture Beat mit "Mr. Vain Recall" zu den Tophits.
    Die meisten CDs haben Kopierschutz. Seit August ist das Kopieren kopiergeschützter CDs verboten, ebenso das Herunterladen von Musik aus dem Internet. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 15% zurück, besonders betroffen Hit-Kompilationen mit 47 .


    2004
    Die Musikindustrie zeichnet Herbert Grönemeyer, Marius Müller-Westernhagen, DJ Bobo, Marianne Faithfull und Pur aus. In den Charts stehen das Hollywood Dance Project mit "Relax Reloaded", Kajagoogoo mit "Too Shy 2004", Nena mit "Haus der 2004 Sonnen" und Nico W aus "GZSZ" mit "Ich vermiß Dich wie die Hölle" lange Zeit ganz oben.

    Mit Hilfe einer automatisierten Sauger-Suche kann die Musikindustrie alle Nutzer von Tauschbörsen ausfindig machen. Fünf Millionen Haushalte in Deutschland erhalten daraufhin Post des Münchner Anwalts G., der ultimativ die Unterzeichnung einer Unterlassungserklärung einfordert und die Erstattung von Auslagen über 583,74 Euro.

    Die Tauschbörsen brechen zusammen. Die Hälfte aller T-DSL-Anschlüsse wird gekündigt. Der Umsatz der Musikindustrie geht um weitere 10% zurück.


    2005
    Es werden Herbert Grönemeyer, Tom Jones, die Supremes, Suzi Quatro und Elvis Presley als Künstler des Jahres ausgezeichnet, dazu Status Quo mit dem Innovationspreis des Musiker-Managements. Die Charts führen an Peter Maffay mit "So bist Du 2005", Roberto Blanco mit "Ein bißchen Spaß muß wieder mal sein" und Zarah Leander mit "Ich weiß, auch 2005 wird ein Wunder gescheh'n."

    Der Umsatz der Musikindustrie schrumpft erneut um 50%.

    Die Trend-Scouts entdecken, daß unter den Jugendlichen 60er- 70er- 80er und 90er- Revivals in sind. Sie treffen sich zu FlowerPower-, Disco-, New Wave- und Rave-Parties und hören die CDs ihrer Eltern. Original-CDs und LPs der vergangenen vier Jahrzehnte werden verstärkt bei Ebay gehandelt. Es wird vermutet, daß die Kids die CD erwerben, kopieren und dann weiterverkaufen. Das ist legal, da die alten CDs keinen Kopierschutz haben und nur Originale angeboten werden.


    2006
    Die Musikindustrie bringt ein neues Tonträgerformat heraus: Die "Smart CD". Sie benötigt spezielle Abspielgeräte mit Internet-Anschluß. Die Smart-CDs lassen sich nur abspielen, nachdem vorher eine Lizenz über das Internet gekauft wurde. Lizenzen gibt es nur noch temporär, es ist nicht mehr möglich, ein Musikstück "für immer " zu erwerben. Dafür werden die "Smart-CD"-Spieler im Bundle mit einem Musik-Abo für einen Euro angeboten.

    Als erfolgreichste Künstler werden Herbert Grönemeyer, die Scorpions, Mark Oh, Oli P. und Peter Kraus ausgezeichnet. Die Charts werden beherrscht durch Songs wie "Flugzeuge im Bauch Ultimate Edition" mit Herbert Grönemeyer, Oli P. und Xavier Naidoo, "You Keep Me Hanging On" mit den Supremes, Kim Wilde und Sinema sowie "Anyplace, anywhere, whatever" von Nena, Kim Wilde und Jan Delay.

    Aus Anlaß der Fußball-WM wird mit großem Marketing-Aufwand eine neue Latino-Salsa-Welle propagiert, mit Carlos Santana und Richie Valens ("La Bamba World Cup 2006 Mousse T. Remix") als Galionsfiguren. Obwohl Brasilien zum sechsten Mal Weltmeister wird, hat die Welle nur mäßigen Erfolg.

    Der Absatz der Musikindustrie sinkt weiter.


    2007
    Mit Hinweis auf die vielen bedrohten Arbeitsplätze setzt die Musik-Lobby ein Gesetz durch, nachdem der Rückruf einmal erteilter Lizenzen möglich ist. Prompt widerruft die Industrie alle bisher erteilten Lizenzen auf nicht kopiergeschützte Tonträger. Damit werden alle älteren CDs und alle LPs illegal, ebenso Plattenspieler und CD-Spieler, die nicht dem "Smart CD" Standard entsprechen. Im Austausch für ihre Original-CDs bietet die Industrie CD-Besitzern eine Einjahreslizenz für die auf der CD vorhandene Musik an.

    Nach einer erneuten Abmahnwelle der Kanzlei G. aus M. bricht der Tonträgerhandel über eBay zusammen.

    Auf die Veröffentlichung von Charts und die Auszeichnung von Künstlern wird verzichtet. Zunächst einmal müssen die Lagerbestände an Smart CDs abverkauft werden.


    2008
    Musik wird in Deutschland nur noch im Radio oder bei Konzerten gehört. Das Radio verliert aber an Popularität, seit die Industrie die Sender zwingt, nur noch neueste Produktionen zu spielen und über diese drüberzusprechen, damit das Aufnehmen mit Tapedecks verhindert wird. Konzerte sind fast unbezahlbar geworden, da das gesamte Management von den Eintrittspreisen mitbezahlt werden muß.

    Dagegen häufen sich die sogenannten "Open Jams", spontane Zusammenschlüsse von Hobby-Musikern, die auf öffentlichen Plätzen mit Gitarre, kleinem Schagzeug, Keyboard, Saxophon etc. Musik spielen und von begeisterten Zuhörern gefeiert werden.


    2009
    Die Musiklobby setzt beim Gesetzgeber das Verbot öffentlicher und privater Performance urheberrechtlich geschützen Materials durch. Musikinstrumente werden mit einer Urheber-Abgabe belegt, da man ja eine Gitarre etwa zum Raub-Abspielen von Stones-Songs mißbrauchen kann. "Making music is killing music" lautet die begleitende Kampagne, die den Leuten Unrechtsbewußtsein beibringen soll.


    2010
    Um Arbeitsplätze bei Musikern zu schützen, wird Musikunterricht rationiert: Es dürfen nur noch so viele Nachwuchsmusiker ausgebildet werden, wie der Markt braucht. Da dieser schneller schrumpft als die Musiker wegsterben, bedeutet das faktisch ein Verbot des Musikunterrichts. Hunderte Musikschulen werden geschlossen.


    2011
    Sarah Connor versucht mit "Terminate Me" einen neuen, nicht gecoverten Song herauszubringen, wird aber dafür von den Anwälten der Musikrechteinhaber verklagt, die es nicht erlauben, daß neue Urheber am kleiner werdenden Kuchen mitverdienen wollen. "Composing music is killing music" heißt das Schlagwort der Inhaber alter Rechte. Sarah Connor gewinnt den Rechtsstreit, wird aber kurz darauf unter mysteriösen Umständen ermordet aufgefunden. Von nun an traut sich niemand mehr, neue Songs zu schreiben.


    2012
    Die Eltern des 6-jährigen Wolfgang Amadeus Moherb, des "Jugend-musiziert"-Siegers, werden zu 150.000 Euro Schadenersatz an die Musikindustrie verurteilt, weil sich herausgestellt hat, daß ihr Kind erst seit eineinhalb Jahren musiziert, also nach dem Inkrafttreten der Unterrichts-Rationierung. Seine Lehrerin, die Violinistin Anne-Sophie Mutter, entzieht sich einer Gefängnisstrafe durch Flucht in den Irak, dem einzigen Land, das nicht unter Kontrolle der westlichen Wertegemeinschaft und damit der Musikindustrie ist.


    2020
    Nahezu jede tonliche Äußerung, darunter Motorgeräusche, Trittschall, Türschließgeräusche und gesprochenes Wort, sind unter urheberrechtlichen Schutz gefallen. Eine Tür zumachen darf quasi nur noch, wer nachweisen kann, daß der dabei erzeugte Schall nicht dem von Porsche patentierten ähnelt. Die einzigen lizenzfreien Worte sind "der", "die", "das", "und" und "hallo". Die Gespräche von Menschen, die sich das "Deutsche Sprache Abo" nicht leisten können, sind daher fast unverständlich geworden. Überhaupt ist es sehr still geworden, da fast jede Schallerzeugung das Risiko einer Abmahnung durch den Münchner Justizkonzern G. und Söhne mit sich birgt.

    Die Anwälte der Ton und Schall Industrie-Gemeinschaft machen Jagd auf Park- und Waldbesitzer, die in ihren Anwesen das illegale Singen von Vögeln dulden.


    2050
    Europa und die USA sind in einem Handstreich vom Irak eingenommen worden. Die Iraker brauchten nur einen einzigen Muezzin, um die halbe Streitmacht der Westmächte auszuschalten, die sich, an Schall nicht mehr gewöhnt, mit zugehaltenen Ohren am Boden wälzte. Die andere Hälfte und die zivile Bevölkerung wurden dadurch gewonnen, daß man ihnen Kinderlieder vorsang. Die Menschen fingen an zu weinen und den Invasoren auf Knien zu danken, für diese neue und wunderbare Gabe, die sie so lange vermißt hatten. Seither ist der Islam die größte Weltreligion und das Reich Allahs unter der weisen Herrschaft des Kalifen von Washington schwingt sich auf zu neuer Blüte.

  7. Re: Analoge Kopie reicht?

    Autor: Gorilla 16.09.03 - 12:02

    Ähh ... also nen Kassettendeck hab ich noch ... sogar nen recht gutes. :-D

    Doof nur, dass mein "normaler" CD Player an der Anlage viele Kopiergeschützte Un-CDs nicht abspielen mag. :-/

  8. Re: Wieviel kostet eigentlich derzeit

    Autor: carp 16.09.03 - 12:03

    Ein Album eines Künstlers/Band kostet beim MediaMarkt in Hamburg IMHO durchschnittlich 17,49 EUR. Kopierschutz inklusive (nein, den gibt es nicht kostenlos). Über (Maxi-)Singles oder Sampler kann ich nichts sagen, da sie mich nicht interessieren (Hallo MI!).

    Möchte nicht wissen, was die Musik-Apotheke "WOM" inzwischen durchschnittlich verlangt.

    Mittlerweile habe ich auch schon Wiederauflagen älterer Alben gesehen, die in der neuen Version einen Kopierschutz haben (wahrscheinlich das einzig Neue auf diesen Alben).

    Gruß
    Carsten

  9. Re: Und so geht es weiter...

    Autor: Rollercoaster 16.09.03 - 12:03

    Hm, von wem ist jetzt das orginal ?

    Der Text taucht zum zweiten Mal hier auf.

    Und wenn wir schon bei Postings auf Plagiate zurückgreifen, na dann gute Nacht, Kiste zu und 2 Meter tiefer legen.

  10. Re: Und so geht es weiter...

    Autor: Rollercoaster 16.09.03 - 12:04

    Hm, von wem ist jetzt das orginal ?

    Der Text taucht zum zweiten Mal hier auf.

    Und wenn wir schon bei Postings auf Plagiate zurückgreifen, na dann gute Nacht, Kiste zu und 2 Meter tiefer legen.

  11. Re: Analoge Kopie reicht?

    Autor: bachus 16.09.03 - 12:07

    analoge Kopien sind doch weiterhin legal, oder nicht ? Na dann schließe ich eben ein richtig gutes und kurzes Kabel an meine vernünftige Stereoanlage und meinen PC mit guter Soundkarte. Die minimalen Verluste sind doch nicht bemerkbar!

  12. Re: Analoge Kopie reicht?

    Autor: carp 16.09.03 - 12:07

    Über den Line-In-Anschluß der Soundkarte Deines PCs müsstest Du weiterhin analoge Kopien herstellen können. Qualitativ fast so gut wie eine digitale Kopie (in der c't war mal ein entsprechender Artikel), nur halt in Single-Speed.

    Anschließend kannst Du die Musikstücke natürlich wieder auf CD brennen, in MP3 oder Ogg konvertieren usw.

    Gruß
    Carsten

  13. Re: Und so geht es weiter...

    Autor: tritop 16.09.03 - 12:08

    Bravo!

    Auch wenn ich befürchte, dass Du damit nur die geheimen Wünsche der inzwischen volkommen verklakten Musikindustriebosse zusammen gestellt hast. ;-)

  14. ICH FORDERE

    Autor: Retro 16.09.03 - 12:08


    die Abschaffung der Musikindustrie. Es reicht. Ich kaufe nichts mehr !

  15. Hat Bill Gates einen Bruder?

    Autor: Robert 16.09.03 - 12:09

    Das sind ja fast Utopien wie sie Bill Gates haben möchte. Ich dachte der Sommer wäre vorbei aber auf dem Assytoaster kann man sich wohl auch einen Sonnenstich holen?

    Also wenn es wirklich so weit kommt dann ist alles vorbei. Dann gibt es bald keine Musik mehr. Bleibt eigentlich nur der Open Source Gedanke. Freie Musik für freie Zuhörer. Musik zum Selbstkostenpreis und ggf. mit geringer Gewinnspanne. Die Künstler müssen sich zusammen tuen und einfach ihre eigenen Sachen selbst produzieren and der MI vorbei. Wer brauch Irgnoranten wie EMI (mein persönlicher Feind nach regem Briefverkehr) oder sonst einen von diesen Firmenbossen. Wenn keiner mehr hingeht bzw. was kauft dann können die mal zusehen wo die ihre Gehälter herbekommen. Die hat man wohl als Babys zu heiß gebadet?

    Ich kann es irgenwie immer noch nicht glauben was ich da gelesen habe. Aber wollen die jetzt auch allen Ernstes das man bettelt das man sch31ß3 im Radio spielen darf?

    Wollt ihr die totale Kontrolle? JAAAAAAAAAAA! Na dann willkommen bei den Muisknazis! Im Parteiprogramm der MSDAP (Musikalisch Soziale Deutsche Audiohörer Partei) steht die MJ (Musik Jugend) im Vordergrund um den jungen MS (Musik Sozialisten) beizubringen was deutsche Jugentliche an Musik zu hören und zu kaufen haben. Musik Heil!

    Ich bin mal gespannt wo das noch hinführen wird!

  16. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: HighEnd 16.09.03 - 12:09

    hallo,warum lese ich nirgends etwas von dem versuch ebay einhalt zu gebieten......es usern zu erlauben cd's zu kaufen ...zu copieren...meinetwegen auch analog.......und dann weiterzuverkaufen......ich wuerde gerne mal wissen wieviel geld der MI dadurch verloren geht......das cd's 100 mal weiterverkauft werden..........und die MI nur einmal verdient hat.....
    das kostet den ebayer hoechstens 1-2 euro porto....und er hat top qualitaet......

  17. Re: Das wäre Ende von...

    Autor: Gizzmo 16.09.03 - 12:10

    Uh, schwer zu lesen.. aber ich denk, ich hab dich verstanden...

    Tja, erzähl das mal den Vertretern der Musikindustrie, die mit ihren geistigen Blähungen immer wieder aufs neue glänzen *kopfschüttel*

  18. Re: mehr Musikunterricht

    Autor: GEMA-Fan 16.09.03 - 12:11

    Gorilla schrieb:
    >
    > hab ja früher Akkordeon gespielt ... da freuen
    > sich bestimmt alle, wenn ich das auf meiner
    > nächsten Fete rauskrame und allen mein
    > Selbstgeschaffenes vorspiele!

    Wenn Du auf einer Feier mit mehr als vier Zuhörern spielst, gilt das als öffentliche Vorführung und ist daher GEMA-pflichtig! Demzufolge Liste der zu spielenden Stücke aufschreiben, an die GEMA schicken, die erhaltene rechnung bezahlen und DANN erst spielen!
    Das gilt auch, wenn Du alles selbst komponiert hast.


    P.S.: Klingt vielleicht übertrieben, aber ich habe es hinter mir. Bei der 80. Geburtstagsfeier meiner Oma habe ich mit drei Freunden zusammen gespielt, alles selbstgeschrieben Stücke. Irgendwie (bis heute weiß ich nicht, wie, aber ich habe den Restaurantchef im verdacht, der redet zu viel) hat die GEMA davon erfahren und uns eine saftige Strafandrohung geschickt: Wir sollen jeder (!) 730 Euro Pauschalgebühr zahlen, um das Recht zu "begleichen", Stücke aus deren Fundus zu spielen. Ich habe hingeschrieben, dass wir alles selbst komponiert hatten (bzw. aus dem Stehgreif improvisiert). Ergebnis war, das eine Woche später die Polizei vor meiner Tür stand, mit einer einstweiligen Verfügung, und meine Instrumente und meine zwei Computer beschlagnahmt hat. Da ich glücklicherweise rechtsschutzversichert bin, habe ich meinen Anwalt angerufen, der sich auch sofort darum gekümmert hat.
    Trotzdem hat es fast zwei Monate gedauert, bis ich das meiste zurückbekommen habe. Meine Computer sowie die Backup-Tapes habe ich immer noch nicht zurück, und ich habe mich bereits an den Gedanken gewöhnt, die nie wieder zu sehen. Zumindest auf meinem Chello kann ich nicht mehr spielen, da es dermaßen nass gelagert wurde, dass sich das Holz soweit verzogen hat, dass es an mehreren Stellen gebrochen ist. Das LG Gericht hat in schriftlicher Verhandlung die Klage abgewiesen, da die GEMA ein gesetzliches "Vorrangrecht" hat und "keine Fahrlässigkeit der ausführenden Beamten nachzuweisen ist". Wegen letzterem hat mein Anwalt bereits Berufung beim OLG Düsseldorf eingereicht, Verhandlung ist am 14. Oktober. Hoffentlich gerate ich an einen vernünftigeren Richter. :-(

  19. Na Toll! Ein Beispiel!

    Autor: The Thargoid 16.09.03 - 12:12

    vor ca. 1 Jahr hatte ich einen Riss in meiner Age of Empire Conquerors Expansion CD

    Als braver Anwender hatte ich keine Kopie gemacht (wobei das mit CloneCD möglich gewesen wäre, Safedisk ist ja kein Problem)

    Nun wollte ich meine Orginal CD bei MS umtauschen jedoch wären die Kosten so hoch gewesen
    das mir der MS Mitarbeiter gesagt hat ich solle die CD doch einfach neu Kaufen.

    Da ich nur dieses Spiel zocke und das auch durch Kauf honoriere tat ich dies auch.

    Jetzt habe ich allerdings eine "Gebrauchskopie" mit CloneCD (Programm wird nicht mehr vertrieben) gemacht. Bin ich jetzt Kriminell?

    Also das ist doch echt die Höhe!

  20. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Seppl77 16.09.03 - 12:13

    Jetzt sind sie endgültig ausgetickt...holt die Bolzenschussgeräte...

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