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Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

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  1. Re: Privatmann fordert...

    Autor: Blobaldo 16.09.03 - 14:39

    Also ganz abschaffen wäre sicherlich der falsche Weg. Zumindest erleichtert es die Musikindustrie (oder sollte es zumindest) den Bands die gut sind, ihre Platten zu produzieren. Sie finanziert das, was sich die Band alleine warscheinlich nie leisten könnte, zumindest nicht am Anfang ihrer Karriere. Das die Musikindustrie das leider falsch verstanden hat oder die Künstler nach dem Motto: Wir haben Euch zu dem Ruhm verholfen, nun müsst Ihr uns auf ewig dankbar sein und uns 90% der einnahmen überlassen!" behandelt, sollte eher Abgeschafft werden. Und die Künstler, die diese Verträge eingehen haben auch selber Schuld. Wenn man so einen Scheiss unterschreibt, muss man sich nicht wundern. Da waren dann auch bei den Künstlern die Gier und der Wunsch nach Ruhm und Reichtum größer als alles andere.

    Gruß

    Blob

  2. Re: Wir sagen Bescheid!

    Autor: MI-VAMPIR 16.09.03 - 14:40

    http://www.ifpi.de/index.htm?jumpUrl=/kontakt/index.shtml

  3. Re: Phonoverbände fordern Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 14:41

    >Also sind unsere Phonoverbände auch nicht besser als die RIAA ?
    Waren sie das je?

  4. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Wegelagerei der Musikindustrie 16.09.03 - 14:43

    Von wegen, die Musikindustrie muss an ihre Kuenstler denken. Die denken in ersterlinie nur an sich und ihre Kohle. jahrelang haben sie eine ganze generation mit ueberteuerten CD Preisen ausgebeutet und jetzt raecht sich diese eben wieder. un ddas Titti Spears und daniel Kotzbock einfach nicht ziehen, ausser bei konservenfresser ist ja wohl selbstverstaednlich
    Die MI kann nur die Internetuser kontrollieren, wenn der Staat (Lobbyorganisation) bereit ist wichtige Buergerrechte einzuschraenken und darauf scheint auch alles darauf hinaus zu zielen.
    Freie Musik fuer freie Buerger!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  5. Re: AN DIE GOLEM REDAKTION

    Autor: JP22FFM 16.09.03 - 14:45

    Hallo,

    nach ausgiebiger Studie aller Beiträge hier habe ich soeben beschlossen, keinerlei vorbespielte Tonträger bzw.Videoträger mehr käuflich zu erwerben. Des weiteren habe ich soeben zwei CD-Bestellungen bei Amazon gecanceled..

    Ich wäre sehr gespannt wie die Musikindustrie darauf reagieren würde, wenn nich nur ich das mache sondern zusätzlich meine gesamte Heimatstadt (Frankfurt am Main) samt Umgebung.

    Qualitativ hochwertig ist aktuelle Musik nicht mehr, quantitativ jedoch muss ich mich immer öfter mit Bohlen-Superstars-SaraConnor-Scheissdreck berieseln lassen. Will ich das? Nein. Ich muss mich täglich - ob im Radio, im Fernsehen, auf der Strasse oder sonstwo - von gesangsunfährigen Idioten mit unsinnigen Texten berieseln lassen. Vielleicht sollten verschiedene Menschen mal darüber nachdenken, mir Schadenersatz bzw. Schmerzensgeld zu bezahlen, da die entstandenen seelischen und audiovisuellen Schäden durch Bohlen & Co. nur durch längere Reha wieder zu beheben sind.

    Solange sich in der Musikindustrie nicht Qualität vor Quantität (bedeutet Müll) durchsetzt, werde ich diesem Industriezweig keinerlei Geld mehr in den Rachen werfen.

    In diesem Sinne
    Auf zum Boykott

    Gruß, JP

  6. Re: Achtung!

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 14:46

    Hübsch!

  7. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: OPA 16.09.03 - 14:51

    Nur gesunkene Preise und gesteigerte Qualität bringt Kunden zurück.

    Eine solche Mentalität wie hier vorgestellt provoziert eine Blockadehaltung der Kunden.

    Das geht schief.

    Gruß

    OPA

  8. Re: Privatmann fordert...

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 15:01

    >Also ganz abschaffen wäre sicherlich der falsche Weg. Zumindest erleichtert es die
    >Musikindustrie (oder sollte es zumindest) den Bands die gut sind, ihre Platten zu produzieren.
    Richtig: Sie sollte!
    Was machen sie: Sie stampfen eine Castingshow nach der anderen aus dem Boden,
    laugen ihre Musiker für ein, zwei Jahre aus (je nachdem, wie lange diese diese extreme
    Gangart durchhalten -- siehe Alexander, No Angels und der kleinen, die bei den Sugarbabes
    ausgestiegen ist) und nehmen dann die nächsten.

    Des weiteren: Früher haben die Bands ihre Lieder noch selbst geschrieben und konnten
    Instrumente spielen. Deswegen brauchten sie keine x Stunden Fitnesstraining jeden Tag
    für die Choreographie und y Stunden Gesangsunterricht: Es wurden nur Leute in die Band
    aufgenommen, die bereits etwas konnten, gesungen haben nur die, bei denen sich das auch
    nach was anhörte. Die Instrumente wurden selbst finanziert, es gab zunächst Auftritte in
    kleineren Clubs, später dann in größeren oder als Vorgruppe bei Konzerten, ggf. bei
    Festivals oä. So ergab sich im Laufe der Zeit eine gewisse Popularität. Und die Gruppen haben
    voll hinter ihren Stücken gestanden, weil sie noch von ihnen kamen.

    Und das haben nur Gruppen mit
    1. GUTER MUSIK und
    2. Durchhaltevermögen geschafft.

    Heute wird zu 80-90% gecovert und die Leute mit total durchgeknallten Choreographien gequält.

    Was glaubt ihr, warum von dem Phonofuzzis Grönemeyer und Wonderwall so hervorgehoben
    wurden? Weil sie nicht durch eine Castingshow bekannt wurden.

    Just a few thoughts.

  9. Re: Und so geht es weiter...

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 15:05

    Ja, kam ja auch nur so 5, 6 Mal im Heiseforum. Das Copy und Paste ist schon echt anstrengend!

  10. Re: Analoge Kopie reicht?

    Autor: carp 16.09.03 - 15:05

    Mucki schrieb:
    >
    > Total überflüssig. Schließlich gibt es genug
    > Tools, die sich in den Sound-Strom des
    > Betriebssystem einklinken, sei es Windoze, Linux
    > oder Apple und die Daten abgreifen, bevor sie an
    > die Soundkarte gehen.

    Das setzt aber voraus, dass sich der Soundstrom bereits im Computer befindet, also z.B. Streaming Radio a la Shoutcast.

    > Da soll mir mal einer nachweisen, ich hätte irgendeine Art von
    > Kopierschutz umgangen, schließlich handelt es
    > sich lediglich um ein elektronisches SP/DIF Kabel.

    Die Frage ist, ob es darauf ankommt, auf welchem Weg man eine Kopie erzeugt hat.

    Gruß
    Carsten

  11. Verbraucher fordern Abschaffung der Musikindustrie

    Autor: NoFelet 16.09.03 - 15:09

    so muss es wohl richtig heißen

  12. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 15:09

    Wenn die MI so weiter macht, wirst du IMHO Recht behalten.

  13. Re: AN DIE GOLEM REDAKTION

    Autor: Thomas O 16.09.03 - 15:09

    Kind! Geh wo anders spielen! *tätschel* *schubs*

  14. Re: CDs gehen natürlicherweise kaputt

    Autor: Miranda 16.09.03 - 15:13

    Karl-Heinz schrieb:
    (..)
    > Das ist etwas ganz anderes! Früher hat man seine
    > LPs auf Band überspielt um die Originale zu
    > schützen. Deswegen gibt es ja (noch) das Recht
    > auf Privatkopie.

    Aber das ist doch genau der springende Punkt: das Recht auf Privatkopie wurde pervertiert durch den Zusatz, daß kopiergeschützte Medien eben nicht mehr "privat kopiert" werden dürfen.

    Man wollte zwei Herren gleichzeitig dienen: dem Volk, dem die Politiker einzig verpflichtet sind, und der Lobby-starken Großindustrie. Also hat man etwas getan, wobei sich Salomon im Grabe herumdrehen würde: einen faulen Kompromiß gefunden.

    Schon alleine der Fakt, daß man ja die eine CD bitgetreu kopieren darf, weil sie nicht geschützt ist, die andere CD aber nicht, weil sie geschützt ist, zeigt die fehlende Logik des Ganzen. Nicht mehr der Käufer darf frei entscheiden, ob er sein Recht, eine Privatkopie anzulegen, ausüben will, sondern er obliegt der Willkür des Herstellers.

    Mein Beispiel mit den Kindern war nur ein Beispiel. Nie habe ich gefordert, wie es dieser beleidigende kinder- und hundefeindliche Nonopopel unterstellte, daß ich für meine zekratzten CDs einen Ersatz vom Hersteller will! Für die Rohlinge komme ich selber auf.
    Sondern ich fordere mein uneingeschränktes Recht auf Privatkopie.
    Weil man weiß, daß man eine CD kopieren kann (jedenfalls bis vorgestern), macht es dieses Medium so interessant und läßt auch eine nicht panzerknackersichere Lagerung zu: also im Wohnzimmer im CD-Ständer beispielsweise. Software bzw. digitale Daten unterscheideen sich eben von der nur an der Materie festgemachten Materie: man kann erstere 1:1 kopieren und damit sichern. Deswegen ist die Forderung nach einem totalem Verbot von Privatkopie sogar ein Angriff, der ins Metaphyische reicht. (Man muß zu dieser Feststellung nicht einmal Eric Raymond gelesen und gemocht haben.)

    Ich bleibe dabei: die Unterhaltungsindustrie ist unverschämt und machtgierig. Siehe auch TCPA, das ist sozusagen "Verbot der Privatkopie" Teil II - und Endlösung.
    Es wird hohe Zeit, daß sich das Volk als einziges Souverän seine Macht zurückholt und die Handvoll Großkapitalisten, die ganze Kontinente unter ihre Knute geholt haben, in die Wüste zu schicken.

  15. Re: mehr Musikunterricht

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 15:16

    >Das gilt auch, wenn Du alles selbst komponiert hast.
    Bitte? Wenn ich selbst komponiert und der Gema keine Gebühren für's Schützen
    GEZahlt (SCNR) habe, haben die IMHO gar keine rechtliche Handhabe, mir das zu verbieten.

    Es ist unglaublich dreist von der GEMA, daß die das trotzdem gemacht haben. Mir fehlen echt die Worte!

    Viel Glück weiterhin!

    Gruß,
    Thilo.

  16. Re: mehr Musikunterricht

    Autor: Gorilla 16.09.03 - 15:17

    Dann also nix selbstgeschaffenes, sonder nur alte Werke von lange (ich weiss gerade nicht wie lange) toten Künstlern. Da kann die Gema nämlich keine Knete für kriegen.

  17. Re: Verbraucher fordern Abschaffung der Musikindustrie

    Autor: No Copy 16.09.03 - 15:19

    Bin dabei!!!

    NoFelet schrieb:
    >
    > so muss es wohl richtig heißen

  18. Tcpa ist die Endlösung

    Autor: Miranda 16.09.03 - 15:21

    0x47462278 schrieb:
    >
    > Wie oft muss man es noch sagen, dass die
    > derzeitigen Kopierprobleme mit TCPA ein für
    > allemal ein Ende haben werden und die Wirtschaft
    > insgesamt wieder in den Aufwind kommen wird!
    >
    > JA, TCPA ist die Lösung!

    Ich nehme an, daß Du die ironisch meinst. :-)
    Dann stimme ich Dir in der eigentlichen Aussage zu.

    Was wir mit dem Privatkopie-Verbot erleben, ist auch nur eine Vorstufe zu TCPA (heißt ja jetzt anders, weil TCPA zu stark durchleuchtet wurde und daher ein neuer Name für denselben alten Mist her mußte. Aber ich bleibe beim Begriff TCPA).
    Vielleicht auch eine Art von Probe - Generalprobe sogar? Immerhin ist der Palladium-artige DRM-
    -Client vom großen Bruder aus Redmond bereits im Einsatz seit kurzer Zeit. Das bereitet TCPA vor. Und für Linux haben "freundliche" Zeitgenossen auch schon einen TCPA-Lader geschrieben. (Und viele Linux-Leute fanden das gut und sahen nicht dahinter.).
    Usw.

    Stimmt jedenfalls: sobald TCPA da sein wird, wird es keine Diskussion mehr um Privatkopie mehr geben "müssen". Dann hat es sich ein für allemal auskopiert.

  19. Schafft sich sowieso selbst ab...

    Autor: No Copy 16.09.03 - 15:24

    Wenn die so weitermachen, schafft die sich selbst ab!

    Aber grundsätzlich kann ich zu Deinem Gedanken nur sagen: BIN DABEI!!!

    :-)

    Lutze schrieb:
    >
    > Da es jetzt das Internet gibt, kann man doch so
    > eine ähnliche Plattform wie ebay oder Amazon
    > einrichten, auf der jeder Künstler selber sein
    > Zeugs verkauft ...
    >
    > Lutze

  20. Wer die Kinderarbeit wieder eingeführt hat ...

    Autor: Clank 16.09.03 - 15:28

    ... und wer junge Menschen so gnadenlos verheizt und
    der Jugen so schlechte, falsche Vorbilder abliefert - man
    betrachte nur die Arschwackel-Aufgeil-Musikclips -,
    der soll sich BITTE nicht als Hüter über das Recht aufspielen.

    Wer verbietet endlich solche gesellschaftsschädigenden Praktiken?

    Gruß Clanky

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