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Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

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  1. Re: RAUBBAU

    Autor: Martin 16.09.03 - 16:53

    Thilo Mohr schrieb:
    >
    > >Thilo Mohr schrieb:
    > >
    > >> Ich würde mir echt wünschen, daß auch nur EINER
    > >> der hohen Herren der MI diesen Thread liest.
    >
    > >Und sich hier zu Wort meldet.
    >
    > Hähä, würde der nie und nimmer. Was glaubst du,
    > was der zugeflamed würde :-)

    Kommt drauf an, was er schreibt. ;)

    Martin

  2. Re: CDs gehen natürlicherweise kaputt - Re: Phonoverbände fordern Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 16:56

    Ja, OK, wenn er bei Kassetten bleibt, hast du Recht.
    Sobald die Kasetten aber nur Mittel zum Zweck sind -- nämlich um
    diese als Tonträgergrundlage für eine digitale Aufnahme zu
    verwenden, wird's -- nach deren Vorstellungen -- illegal.

    Das wollte meinereiner zum Ausdruck gebracht wissen :-)

  3. Re: Analoge Kopien seien zur Befriedigung privater Bedürfnisse ausreichend.

    Autor: Martin 16.09.03 - 16:56

    dirk müller schrieb:
    >
    > Spinnen die nun total?
    >
    > Also wenn "Analoge Kopien seien zur Befriedigung
    > privater Bedürfnisse ausreichend" sind warum
    > werden uns dann noch CD's verkauft???

    Seeeehr gute Frage! Vielleicht werden ja mehr CDs für gewerbliche Zwecke verkauft (nein, war nicht ernst gemeint)?

    Martin

  4. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: rattenzahn 16.09.03 - 16:57

    Was für ein Mumpitz! Als es noch nicht möglich war, CD´s auf CD zu kopieren, war alles kein Problem. Die LP wurde auf Kassette kpiert, ebenso die CD....war alles kein Thema. Jetzt, wo jedermann mit PC einen Brenner hat, ist es natürlich ein Problem. Vielleicht sollte die Musikindustrie mal ihre Preisgestaltung überdenken! Wer einen breitgefächerten Musikgeschmack hat und öfter einmal etwas kaufen will, wird schnell ein Vermögen los. Ich habe noch nirgendwo eine logische Begründung gehört, dass eine CD ?15,- oder ?18,- kosten muss! Da wird das Raubkopieren doch geradezu gefördert. ?10,- sind meines Erachtens genug, dann würde ich lieber das Original haben, als zu kopieren...und trotzdem würde ich mir eine Kopie für´s Auto brennen. Ich habe die CD erworben, nicht nur das Recht, sie mir anzuhören....und solange ich damit nicht durch Kopien Geld verdiene, kann mir keiner etwas. Das ist meine Meinung. Willkommen in der Steinzeit, Musikindustrie. Sich erst mit unverschämten Preisen die Taschen füllen und dann Angst kriegen , wenn die Kunden dass nicht mehr mitmachen. Das Geld sitzt heute nicht mehr so locker...also runter mit den Preisen, dann reguliert sich das alles von selber. Kopierer und Tauschbörsen wird es zwar weiter geben, aber sich weniger. Das Problem dürfte wohl eher sein, dass man die Preise künstlich hoch halten will, oder? Eine Regulierung des Marktes scheint hier wohl nicht erwünscht zu sein. Nun ja, der Telefonmarkt hat sich auch erst verändert, ebenso die Preise, als das Monopol aufgehoben wurde. Dass sollte hier auch geschehen. Die Post ist dabei nicht vor die Hunde gegangen, oder? Man kann die Konsumenten nicht ewig knebeln...es leber der freie Wettbewerb...und Schluss mit Lobbyisten

  5. Re: Existenzielle Bedrohung für den Musikmarkt ????

    Autor: Martin 16.09.03 - 16:58

    Videofreak schrieb:
    >
    >
    > Jetzt geht das Kopieren erst richtig los
    > !!!!!!!!!!!!!!!
    >
    > Wenn die CDs + DVDs 10 Euro kosten würden, wäre
    > das Problem des Raubkopierens fast vorbei.
    > Die Musik+ Filmindustrie sollte den ' STARS' der
    > POP-Industrie nicht soviel Schotter bezahlen,
    > mit weniger gehts auch.
    > Ich frage mich sowieso, ob die Musik +
    > Filmindustrie eine Euro Umstellung gemacht hat,
    > die haben nur die Währungsangaben getauscht,
    > Schotter machen !

    Im Fall der CD ist das ganz klar. Maxi-CDs kosteten damals höchstens 6 DM.


    > Mit mir nicht .

    Mit mir noch weniger.

    Martin

  6. Re: RAUBBAU

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 16:58

    >>>> Ich würde mir echt wünschen, daß auch nur EINER
    >>>> der hohen Herren der MI diesen Thread liest.
    >>>Und sich hier zu Wort meldet.
    >> Hähä, würde der nie und nimmer. Was glaubst du,
    >> was der zugeflamed würde :-)
    >Kommt drauf an, was er schreibt. ;)
    Egal, stell dir folgende Situation vor:
    "Guten Tag, mein Name ist Meiermüllerschulze, ich bin Präsident von EMI Europa..."

    AUF IHN!
    ... to be continued

  7. Re: CDs gehen natürlicherweise kaputt - Re: Phonoverbände fordern Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Martin 16.09.03 - 16:59

    Thilo Mohr schrieb:
    >
    > Ja, OK, wenn er bei Kassetten bleibt, hast du
    > Recht.

    Das schrieb er ja. :)


    > Sobald die Kasetten aber nur Mittel zum Zweck
    > sind -- nämlich um
    > diese als Tonträgergrundlage für eine digitale
    > Aufnahme zu
    > verwenden, wird's -- nach deren Vorstellungen --
    > illegal.

    Das ist mir klar.


    > Das wollte meinereiner zum Ausdruck gebracht
    > wissen :-)

    Comprende. :)

    Martin

  8. Re: Einstweilige Verfügung gegen Musikindustrie?

    Autor: Thilo Mohr 16.09.03 - 17:00

    Genau -- genug werden für Software-Raubkopien verwendet!
    SCNR

  9. Re: RAUBBAU

    Autor: Martin 16.09.03 - 17:01

    Thilo Mohr schrieb:
    >
    > >>>> Ich würde mir echt wünschen, daß auch nur
    > EINER
    > >>>> der hohen Herren der MI diesen Thread liest.
    > >>>Und sich hier zu Wort meldet.
    > >> Hähä, würde der nie und nimmer. Was glaubst du,
    > >> was der zugeflamed würde :-)
    > >Kommt drauf an, was er schreibt. ;)
    > Egal, stell dir folgende Situation vor:
    > "Guten Tag, mein Name ist Meiermüllerschulze,
    > ich bin Präsident von EMI Europa..."
    >
    > AUF IHN!
    > ... to be continued

    Ok, hast Recht. ;)

    Martin

  10. Re: Einstweilige Verfügung gegen Musikindustrie?

    Autor: flop 16.09.03 - 17:11

    anonymus schrieb:
    >
    > Die Musikindustrie behauptet immer, dass jeder
    > Roling für Musikkopien verwandt wird. Der
    > weiteren Verbreitung dieser unbewiesenen und
    > definitiv falschen Tatsache sollte man meiner
    > Meinung nach einen Riegel vorschieben!

    genau meine Meinung... aber wahrscheinlich sind meine digitalen Fotos vom Urlaub,
    die auf CD gesichert sind, auch Raubkopien zumindest lt. der Musikindustrie ... ;-)

  11. Re: Liebe Musikindustrie, mein letzter Vorschlag

    Autor: Dagobert 16.09.03 - 17:11

    Mehrere Faktoren beeinflussen die Umsatzminderung der MI:

    1. CD-Preise sind (inbesondere nach Euro-Einführung) massiv gestiegen. Ich habe gelesen, dass in den USA vermutlich die Preise bis zu 20% gesenkt werden, aber in Deutschland weigert man sich dieser Konsumfördernden Strategie. Abwarten...
    2. Die Qualität der populären Musik sinkt kontinuierlich durch Casting-Interpreten und Retortenbands, aber auch normale Popstars sind nicht mehr gefragt. Etwas kleinere Labels haben ausgezeichnete Bands unter Vertrag genommen und unterstützen sie in gesunder Weise.
    3. Damit wären wir bei dem Problem der Musik"industrie": Das Geld wird absolut unökonomisch zum Fenster rausgeschmissen für irgendwelche übertriebenen Plastikvideos auf VIVA und auch die Werbung wirkt penetrant nervend bzw. aufdringlich. Produzenten/Manager ungeheuer teuer.
    4. Wir leben nicht unbedingt in einer Wirtschaftsflaute (denn der Wirtschaft gehts noch gut) aber das Einkommen der Menschen sinkt während die Preise bei einer Eurodeflation steigen -> Arbeitsplätze werden rationalisiert -> Nachfrage sinkt -> Produkte werden teurer -> kein Geld mehr da. Kann sich echt zu einer wahren Krise entwickeln, wenn die Politik nicht eingreift.
    5. Die Tauschbörsen (und nicht die Privatkopien!!!) können der Musik"industrie" auch schaden, aber das liegt häufig daran, dass dem Konsumenten kein Kaufanreiz mehr geboten wird, zu einer echten CD zurückzugreifen. Außerdem spielt auch die Preispolitik wieder eine große Rolle, denn das Geld sitzt nicht mehr so locker bei den Konsumenten.

    Eigentlich ist P2P nur so erfolgreich, weil die 4. ersten Probleme nicht bekämpft werden sondern dafür der Verbraucher. Seit es Medien gibt, haben die Käufer diese gesichert und warum sollte dies jetzt anders werden? Weil einfach absolut unfähige Leute an den Spitzen sind, die keine Ahnung haben aber bis zum Lebensende ein feines Auto fahren wollen. Meinetwegen sollen die großen Monopole zu Grunde gehen, denn dann ist wieder etwas mehr Platz für kleinere Labels mit interessanteren Künstlern (und das ist das erste mal, dass ich dieses Wort "Kunst" mit eingebracht habe, denn die MusikINDUSTRIE(!) produziert NIEMALS Kunst sondern nur Massenware).

  12. Die Misere der MI

    Autor: Dagobert 16.09.03 - 17:12

    Mehrere Faktoren beeinflussen die Umsatzminderung der MI:

    1. CD-Preise sind (inbesondere nach Euro-Einführung) massiv gestiegen. Ich habe gelesen, dass in den USA vermutlich die Preise bis zu 20% gesenkt werden, aber in Deutschland weigert man sich dieser Konsumfördernden Strategie. Abwarten...
    2. Die Qualität der populären Musik sinkt kontinuierlich durch Casting-Interpreten und Retortenbands, aber auch normale Popstars sind nicht mehr gefragt. Etwas kleinere Labels haben ausgezeichnete Bands unter Vertrag genommen und unterstützen sie in gesunder Weise.
    3. Damit wären wir bei dem Problem der Musik"industrie": Das Geld wird absolut unökonomisch zum Fenster rausgeschmissen für irgendwelche übertriebenen Plastikvideos auf VIVA und auch die Werbung wirkt penetrant nervend bzw. aufdringlich. Produzenten/Manager ungeheuer teuer.
    4. Wir leben nicht unbedingt in einer Wirtschaftsflaute (denn der Wirtschaft gehts noch gut) aber das Einkommen der Menschen sinkt während die Preise bei einer Eurodeflation steigen -> Arbeitsplätze werden rationalisiert -> Nachfrage sinkt -> Produkte werden teurer -> kein Geld mehr da. Kann sich echt zu einer wahren Krise entwickeln, wenn die Politik nicht eingreift.
    5. Die Tauschbörsen (und nicht die Privatkopien!!!) können der Musik"industrie" auch schaden, aber das liegt häufig daran, dass dem Konsumenten kein Kaufanreiz mehr geboten wird, zu einer echten CD zurückzugreifen. Außerdem spielt auch die Preispolitik wieder eine große Rolle, denn das Geld sitzt nicht mehr so locker bei den Konsumenten.

    Eigentlich ist P2P nur so erfolgreich, weil die 4. ersten Probleme nicht bekämpft werden sondern dafür der Verbraucher. Seit es Medien gibt, haben die Käufer diese gesichert und warum sollte dies jetzt anders werden? Weil einfach absolut unfähige Leute an den Spitzen sind, die keine Ahnung haben aber bis zum Lebensende ein feines Auto fahren wollen. Meinetwegen sollen die großen Monopole zu Grunde gehen, denn dann ist wieder etwas mehr Platz für kleinere Labels mit interessanteren Künstlern (und das ist das erste mal, dass ich dieses Wort "Kunst" mit eingebracht habe, denn die MusikINDUSTRIE(!) produziert NIEMALS Kunst sondern nur Massenware).

  13. Re: Liebe Musikindustrie, mein letzter Vorschlag

    Autor: Martin 16.09.03 - 17:22

    Dagobert schrieb:
    >
    > Mehrere Faktoren beeinflussen die
    > Umsatzminderung der MI:
    >
    > 1. CD-Preise sind (inbesondere nach
    > Euro-Einführung) massiv gestiegen. Ich habe
    > gelesen, dass in den USA vermutlich die Preise
    > bis zu 20% gesenkt werden, aber in Deutschland
    > weigert man sich dieser Konsumfördernden
    > Strategie. Abwarten...

    20% wären immer noch viel zu wenig, schließlich wurden die CDs hierzuland um 50 Prozent teurer!


    > 2. Die Qualität der populären Musik sinkt
    > kontinuierlich durch Casting-Interpreten und
    > Retortenbands, aber auch normale Popstars sind
    > nicht mehr gefragt. Etwas kleinere Labels haben
    > ausgezeichnete Bands unter Vertrag genommen und
    > unterstützen sie in gesunder Weise.

    Ack.


    > 3. Damit wären wir bei dem Problem der
    > Musik"industrie": Das Geld wird absolut
    > unökonomisch zum Fenster rausgeschmissen für
    > irgendwelche übertriebenen Plastikvideos auf
    > VIVA und auch die Werbung wirkt penetrant
    > nervend bzw. aufdringlich. Produzenten/Manager
    > ungeheuer teuer.

    Und sowas wird von Politikern (SPD) auch noch unterstützt.


    > 4. Wir leben nicht unbedingt in einer
    > Wirtschaftsflaute (denn der Wirtschaft gehts
    > noch gut) aber das Einkommen der Menschen sinkt
    > während die Preise bei einer Eurodeflation
    > steigen -> Arbeitsplätze werden rationalisiert
    > -> Nachfrage sinkt -> Produkte werden teurer ->
    > kein Geld mehr da. Kann sich echt zu einer
    > wahren Krise entwickeln, wenn die Politik nicht
    > eingreift.

    Ich bin gespannt...


    > 5. Die Tauschbörsen (und nicht die
    > Privatkopien!!!) können der Musik"industrie"
    > auch schaden, aber das liegt häufig daran, dass
    > dem Konsumenten kein Kaufanreiz mehr geboten
    > wird, zu einer echten CD zurückzugreifen.

    Gründe hast du ja schon genannt.


    > Außerdem spielt auch die Preispolitik wieder
    > eine große Rolle, denn das Geld sitzt nicht mehr
    > so locker bei den Konsumenten.

    Eben: Handy, DVD, Kino (auch sehr teuer geworden, wenn man mal die Kino-Tage außer Acht lässt) etc. tragen auch dazu bei, dass (teure) Un-CDs nicht mehr so viel gekauft werden. Vom Aspekt des Kopierschutzes mal ganz abgesehen.


    > Eigentlich ist P2P nur so erfolgreich, weil die
    > 4. ersten Probleme nicht bekämpft werden sondern
    > dafür der Verbraucher. Seit es Medien gibt,
    > haben die Käufer diese gesichert und warum
    > sollte dies jetzt anders werden? Weil einfach
    > absolut unfähige Leute an den Spitzen sind, die
    > keine Ahnung haben aber bis zum Lebensende ein
    > feines Auto fahren wollen. Meinetwegen sollen
    > die großen Monopole zu Grunde gehen, denn dann
    > ist wieder etwas mehr Platz für kleinere Labels
    > mit interessanteren Künstlern (und das ist das
    > erste mal, dass ich dieses Wort "Kunst" mit
    > eingebracht habe, denn die MusikINDUSTRIE(!)
    > produziert NIEMALS Kunst sondern nur Massenware).

    Leider, leider. Allerdings gab es früher sehr viel bessere Songs (in der Relation zum Gesamtmarkt gesehen). Ob das nun Seal, Snap, Tasmin Archer, Tanita Tikaram, Enya oder andere Künstler waren.

    Martin

  14. Re: Einstweilige Verfügung gegen Musikindustrie?

    Autor: Martin 16.09.03 - 17:24

    flop schrieb:
    >
    > anonymus schrieb:
    > >
    > > Die Musikindustrie behauptet immer, dass jeder
    > > Roling für Musikkopien verwandt wird. Der
    > > weiteren Verbreitung dieser unbewiesenen und
    > > definitiv falschen Tatsache sollte man meiner
    > > Meinung nach einen Riegel vorschieben!
    >
    > genau meine Meinung... aber wahrscheinlich sind
    > meine digitalen Fotos vom Urlaub,
    > die auf CD gesichert sind, auch Raubkopien
    > zumindest lt. der Musikindustrie ... ;-)

    Nein, denn in Analogie dazu könntest du auch eigene Musikstücke produzieren und sie nach Belieben auf digitale Medien kopieren.

    Martin

  15. Re: Musikindustrie fordert Abschaffung der Privatkopie

    Autor: Sven 16.09.03 - 17:44

    Regt euch nicht auf ...

    kauft einfach keine Cd`s mehr.

    Musik ist etwas schönes, aber nichts lebensnotwendiges.
    Wenn die Musikindustrie der Meinung ist unsere Freiheiten, in Bezug auf
    durch sie vertriebene musikalische Information, vernichten zu müssen, sollten wir sie
    links liegen lassen.

    Meine Freiheit ist mir wichtiger als jede Cd. !!!

    Wenn die Gesellschaft diesen Unternehmen in ihren rechtlichen Forderungen zustimmt, ist der Verlust des Rechtes auf eine Privatkopie nur die Spitze des Eisbergs.

    Nach und nach würden mehr Freiheiten entzogen -- in Bezug auf sämtliche digital gespeicherte Information. (Musik, Film, EBooks, Software, Internet).
    Sie wollen eine lecksichere Verbindung ihrer Informationen (mit eingebautem Gebührenzähler)
    in unserer Hirn (Pay per View, Pay per Hear, Pay per Use etc.).

    Ich denke das sich für Musiker neue Vertriebswege ihrer Werke entwickeln lassen (gerade im Zeitalter der digitalen Medien).

    Die Musikindustrie als zwischengeschalteter Fledderer der Verwertungsrechte ist
    komplett überfüssig.

  16. Das muss doch wehtun, oder?

    Autor: 5Tonner 16.09.03 - 17:45

    "Angesichts der Tatsache, dass in Deutschland mehr Musik kopiert als gekauft wird, muss die Entscheidung über Kopiermöglichkeiten in die Befugnis der Rechteinhaber zurückgeführt werden", so der Bundesverband der Phonoverbände (IFPI).
    ___________________________________________________



    Richtig müsste es lauten, dass in Deutschland mehr Müll auf den Markt kommt und den Leuten mehr Geld aus der Tasche gezogen wird, als es in einem liberalen Musikmarkt eigentlich möglich ist.

    Hoppla! Vielleicht haben ja die wenigen marktbeherrschenden Musikunternehmen die URSÄCHLICHEN Fehler gemacht??? Ich fürchte nur die haben's immer noch nicht gecheckt, das sich die Konsumenten nicht verarschen lassen.

    Richtig ist auch, dass geistiges Eigentum genauso geschützt gehört wie dingliches Eigentum. Doch das hat nichts mit den wirtschaftlichen Interessen der Musikfirmen zu tun. Merkt euch das, ihr da in den Chefetagen! Künstler brauchen Schutz, vor den Musikfirmen!

    Gruss 5Tonner

  17. Re: Liebe Musikindustrie, mein letzter Vorschlag

    Autor: Dagobert 16.09.03 - 17:57

    Martin schrieb:

    > 20% wären immer noch viel zu wenig, schließlich
    > wurden die CDs hierzuland um 50 Prozent teurer!

    Ja, schon, aber ich freue mich auch über kleine Schritte in Richtung Verbraucher :).

    > Eben: Handy, DVD, Kino (auch sehr teuer
    > geworden, wenn man mal die Kino-Tage außer Acht
    > lässt) etc. tragen auch dazu bei, dass (teure)
    > Un-CDs nicht mehr so viel gekauft werden. Vom
    > Aspekt des Kopierschutzes mal ganz abgesehen.

    DVD's sind teilweise echt teuer, aber das liegt häufig an dem ganzen Bonusmaterial. Interviews und so'n Kram können die meinetwegen über Bord werfen, aber viele bieten mittlerweile zwei oder mehrere Versionen von dem selben Film an (diese ganze Sache mit "Special Edition-Boxen" und noch spezialeren "Enhanced Special Edition Deluxe Boxen inklusive 'Danke schön'-DVD". Das Hinterfrundmaterial ist sowieso häufig zum Sterben langweilig, also ich brauche sowas nicht. Aber zum Thema zurück: Die "Low Budget"-DVD's von bekannten Filmen sind häufig knapp 10 Euro teuer und "Low/Midprice"-CD's sind genau in der gleichen Preisstufe einzuordnen. Da frage ich mich, wessen Aufwand denn nun größer ist:

    Ein DVD-Rohling ist aufgrund der Herstellung schon mal teuerer als ein gewöhnlicher CD-Rohling (mir ist häufig aufgefallen, dass die Rohlinge gekaufter Musikalben der reinste Schrott sind, die noch nicht mal mit den Billig-Rohlingen aus dem Supermarkt mithalten können). In der Regel wird das Video- und Audiomaterial auf der DVD nachbearbeitet um die Qualität an dieses Medium anzupassen (in Bezug auf Rauschen im Bild etc.). Ganz zu Schweigen vom Aufwand der Herstellung eines teuren Films - auch in Hollywood bleibt man als Produzent nicht von Umsatzdefiziten verschont. Trotzdem gibts die DVD's von guten Filmen in relativ guter Qualität mittlerweile zum guten Preis (beispielsweise "Die fabelhafte Welt der Amélie" oder "Sieben"), allerdings nur wenn man auf eine Bonus-DVD verzichten kann. Ich finde das Preis-/Leistungsverhältnis ist somit immer noch besser als bei einer Low Budget-Musik-CD die genauso teuer ist wie eine günstige DVD. Irgendwas haben die Musikkonzerne doch verschlafen, oder irre ich mich?

    > Leider, leider. Allerdings gab es früher sehr
    > viel bessere Songs (in der Relation zum
    > Gesamtmarkt gesehen). Ob das nun Seal, Snap,
    > Tasmin Archer, Tanita Tikaram, Enya oder andere
    > Künstler waren.
    >
    > Martin

    Ja, es gibt auch heute noch gute Interpreten im Mainstream-Geschäft, aber die muss man mittlerweile mit einer Lupe suchen.

  18. Re: Das muss doch wehtun, oder?

    Autor: Sven 16.09.03 - 17:58

    5Tonner schrieb:

    >Richtig ist auch, dass geistiges Eigentum genauso geschützt gehört wie dingliches Eigentum.

    Das ist kompletter Blödsinn.

    "Geistiges Eigentum" ist ein schwammiger Propagandebegriff der einen glauben machen soll, es
    gebe tatsächlich "Geistige Eigentum". Das ist nicht der Fall.

    Unter dem Oberbegriff "Geistiges Eigentum" tummeln sich das Urheberrecht, Patentrecht und Markenrecht.

    Diese drei Dinge haben rechtlich ganz Bewusst NICHTS miteinender zu tun haben aber gemeinsam
    das sie NICHT wie dingliches Eigentum behandelt werden.

    Wir geben Urhebern und Erfindern diese Rechte zum Wohle der Gesellschaft, da wir uns so erhoffen möglichst viele Werke jedweder Form zu bekommen.

    Damit die Gesellschaft einen Nutzen von Urheberrechtlich geschützten Werken hat, gibt es das Recht auf eine Privatkopie (noch?!).

    Patentrecht und Markenrecht sind (auch wieder zum Wohle der Gesellschaft) bewusst zeitlich befristet.

    Was die Musik-/Filmindustrie und die Softwareindustrie uns Glauben machen will, ist das es wirklich soetwas wie geistiges "Eigentum" gibt, das ist aber nicht der Fall !!!!

  19. So wird man die CD's nicht mehr an den Mann bringen!

    Autor: sarge 16.09.03 - 18:06

    Ich will eine Kopie für's Auto und ich will die Lieder im MP3 Format kodiert auf meinen tragbaren Spieler kopieren. Geht das nicht wegen einem Kopierschutz, dann ist es nur logisch das ich den einfachen Weg wähle und mir den Kram aus der Tauschbörse lade. Wann kapieren die das?

  20. Re: Das muss doch wehtun, oder?

    Autor: 5Tonner 16.09.03 - 18:19


    Ich wollte natürlich nicht die Argumentation der Musikindustrie unterstützen, sondern nochmal hervorheben, dass Urheberrechte grundsätzlich einen Sinn besitzen (wie auch bereits von dir weiter ausgeführt).
    Doch was uns die Plattenindustrie weis machen will, hat mit dem wie gesagt nichts mehr zu tun.

    Greetings 5Tonner

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