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Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

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  1. Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Golem.de 15.03.04 - 09:24

    Mit einem umfangreichen Forderungskatalog kritisiert die Bundesregierung die Trusted-Computing-Pläne von Microsoft. Die Maßnahmen müssten jedoch mit Blick auf den Datenschutz gesetzeskonform sein und die legitimen Rechte der Nutzer wahren, heißt es in einer vertraulichen Stellungnahme aus Berlin, die der Computer Zeitung vorliegt.

    https://www.golem.de/0403/30243.html

  2. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Masqurin 15.03.04 - 09:34

    Schön zu lesen das man sich der TCG mal annimmt. Ich hatte immer die Befürchtung das sowas einfach unter den Tisch fällt oder nie erwähnt wird. Vielleicht haben die Zahlreichen eMails doch etwas bewirkt. :)

  3. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Blindside 15.03.04 - 09:38

    Hm, abwarten was nachher dabei rauskommt. Forderungen kann man viele stellen, aber ob dabei nachher auch was rumkommt?

  4. Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: Michael - alt 15.03.04 - 10:02

    >Und Robert Fitz von der Hamburger Hochschule für angewandte
    >Wissenschaften schimpft: "Microsoft will damit primär das
    >Raubkopieren seiner Produkte eindämmen und macht dies Anwendern
    >über Microsoft-kontrollierte Sicherheit schmackhaft."
    Ich will jetzt nicht über den unsäglichen Begriff des Raubkopierens philosophieren, aber "Raubkopieren" ist auch gleich Steuerhinterziehung. Interessant, daß der Hochschulmensch das nicht weiß....

    Ausserdem ist Microsoft wohl das Paradebeispiel dafür, Nutzeranzahlen von Software zu bekommen. Es gab keine Firma, die das Kopieren der Software so offensichtlich erlaubte bzw. nicht verfolgte. (Das Erlauben geht ja nicht wegen des Vorschubs der Steuerhinterziehung). Wenn jemand in einer Hochschule verantwortlich zu Lehre beiträgt und diese Zusammenhänge nicht kennt wundert mich Vieles bei teilweise komplett verkorksten Ansichten nichts mehr.

    Gerade kleine Softwarebuden haben somit eine Schutzmöglichkeit und die unsägliche Mitführung von Dongles oder OriginalCDs (die alle irgendwo unwirksam sind) ist damit endlich vorbei.

    Um aber keinen falschen Eindruck zu erwecken: Ich unterstreiche die Forderungen der Regierung....

    Allerdings ist der Artikel richtig? ist Microsoft bei TCPA nicht nur ein Mitglied?

  5. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: orko 15.03.04 - 11:28

    Hi

    Kann mir nicht vorstellen, das MS verhindern will, dass eigene software raubkopiert wird. Wer benutzt es denn dann noch?
    Wer hat denn wirklich den vollen preis, wenn ueberhaupt einen preis, fuer word/office bezahlt?

    Entweder ists beim rechner dabei oder man geht zum kumpel und nimmts von dem. Ich habe schon seite jahren niemand mehr gesehen, der mir auf die frage, ob er eine windows cd haette, mir eine original windows cd geben konnte.

    Entweder MS verfolgt die startegie, das sie, wenn trusted computing mal eingefuehrt ist, office verschenken und dann wieder als der gute softwaer konzern da stehen, oder sie werden eigene raubkopien nicht verfolgen, sondern es nur anderen firmen wie adobe schmackhaft machen.

    Diese wiederum steigen drauf ein und verfolgen die raubkopierer/raubkopiebenutzer. Das hat zur folge, das die leute keine adobe produkte mehr benutzen, weil es sich schueler klaus und opa kasupke nicht leisten koennen, und dann auf die "verschenkten" ms produkte umsteigen.

    MS kann also wieder nur gewinnen in der sache.

    orko

  6. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: NoQuarter 15.03.04 - 11:37

    Nun ich glaube nicht das Microsoft mit dieser Methode auf die Privatanwender zielt, sondern eher auf Unternehmen die dann dazu genötigt sind ihre Produkte von Microsoft legal zu lizenzieren.

  7. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Blindside 15.03.04 - 11:41

    orko schrieb:
    > Kann mir nicht vorstellen, das MS verhindern
    > will, dass eigene software raubkopiert wird. Wer
    > benutzt es denn dann noch?

    Die Leute, welche die Software dringend brauchen oder der Meinung sind mit etwas anderem nicht arbeiten zu können...

    > Wer hat denn wirklich den vollen preis, wenn
    > ueberhaupt einen preis, fuer word/office bezahlt?

    Ich hab vor langer Zeit mal n Office97Prof gekauft. Hat mehr als 1000 Steine gekostet soweit ich mich noch erinnern kann. Musste damals halt sein.

    > Entweder ists beim rechner dabei oder man geht
    > zum kumpel und nimmts von dem. Ich habe schon
    > seite jahren niemand mehr gesehen, der mir auf
    > die frage, ob er eine windows cd haette, mir
    > eine original windows cd geben konnte.

    Das liegt je nach dem an der Zielgruppe. Gerade um Win-CDs kommt man doch in den seltesten Fällen drum rum, es sei denn, man baut seine Rechner wirklich aus allen Einzelteilen zusammen.

    > Entweder MS verfolgt die startegie, das sie,
    > wenn trusted computing mal eingefuehrt ist,
    > office verschenken und dann wieder als der gute
    > softwaer konzern da stehen, oder sie werden
    > eigene raubkopien nicht verfolgen, sondern es
    > nur anderen firmen wie adobe schmackhaft machen.

    M$ verschenkt seine Software zu genüge z.B. in Schulen an Lehrer, an Regierungsbeamte oder Armee-Angehörige (siehe Spiegel Netzwelt). Überall da, wo man der Meinung ist, mit solchen Geschenken die Weichen für die Zukunft stellen zu können. Zuerst anfixen, abkassiert wird dann später.

    > Diese wiederum steigen drauf ein und verfolgen
    > die raubkopierer/raubkopiebenutzer. Das hat zur
    > folge, das die leute keine adobe produkte mehr
    > benutzen, weil es sich schueler klaus und opa
    > kasupke nicht leisten koennen, und dann auf die
    > "verschenkten" ms produkte umsteigen.

    Früher oder später wird jede Software entweder direkt von M$ stammen oder von einer Firma bei denen sie beteiligt sind. Oder aber die Software ist entweder unbedeutend oder sehr innovativ 8-)
    Zumindest muss das das logische Ziel von M$ (und jeder anderen Firma) sein, absolutes Wachstum, denn Stillstand ist Verlust.
    Auf der anderen Seite gibt es ja mittlerweile eine starke Gegenströmung. Man darf gespannt sein...

  8. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Blindside 15.03.04 - 11:46

    Kann ich mir auch vorstellen. M$ wäre nicht M$ wenn es nicht wieder einen Weg drum herum geben würde. Man will ja seine Installations-Basis nicht schrumpfen sehen.

    Ob das ganze überhaupt etwas bringt oder nicht wird sich eh erst noch zeigen müssen.

  9. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: Nischi 15.03.04 - 12:09

    also ich habe eine Powerpoint präsentation von Microsoft persönlich gesehen und darin stand,dass Microsoft nicht vorhabe die Raubkopiererei aufzuhalten mit diesem Sicherheitssubsystem, sonder nur SOFTWARE vor SOFTWARE zu schützenm, das heisst mit sicheren Speicherbereichen arbeiten.SOFTWARE vor SOFTWARE schützen heisst, Programme vor Viren und weiter schädliche Programme zu schützen.
    Sie haben auch in erster linie die Firmenkunden in sicht und NGSCB wird DEAKTIVIERT geliefter, also wer will kann dies aktivieren, es gibt keinen zwank

    Greez Nischi

  10. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: orko 15.03.04 - 12:56

    Sag ich ja. nur nicht die wirklichen raubkopierer belangen, sonst faellt die kundschaft weg.

    Basis der verkaufstrategie ist,: erst den privatanwender abhaengig machen und dann draengt ders auch schon in die frima rein. Siehe der fall der verschenken office packete an armee angehoerige (slashdot).

    orko

  11. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: LaLeLu 15.03.04 - 13:07

    Und wie würdest du das Einspielen eines No-CD Patches nennen, Sherlock?

  12. Ein paar Millionen...

    Autor: noname 15.03.04 - 13:54

    ... und die Kritik wird ganz schnell wieder verschwinden ;)

    Wetten?

    In letzter Zeit hat doch die Regierung immer wieder tapfer bewiesen, wie sie von der Industrie gesteuert wird (siehe Urhebergesetz).

  13. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: ZDragon 15.03.04 - 14:05

    Soweit ich weiss kannst du (aus dem sicheren Bereich heraus) beliebige Software manuell in diesen einschleusen. D.h. Der Patch ist zuerst im nicht-sicheren Bereich und wird dann manuell eingeschleust. Ein Virus hat dennoch keine Chance - denn der befindet sich selbst nach dem Download erst einmal im nicht-sicheren Bereich und kann also nicht aus dem sicheren Bereich sich selbst einschleusen.

    Zumindest wurde es mir so von einem (zugegeben Microsoft-Fantatischen) Bekannten erklärt...

  14. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: Blindside 15.03.04 - 14:22

    Und ich hatte immer dem Marketing geglaubt und gedacht es wär schon alles sicher. 8-)

    Da wird es dann eine schlecht implementierte Prüf-Funktion geben über die man per Bufferoverflow nen exe-code ausführen kann, es wird vieleicht gefälschte Zertifikate geben (btw, woher bekommt man diese für seine Anwendung (als freier Entwickler)) oder es wird irgend ne Schwachstelle in der Hardware sein. Und zu guter Letzt wird es immer noch die Mehrheit an Usern geben, die grundsätzlich alles im geschützten bzw ungeschützten Bereich ausführen lassen (oder wird dem Anwender der Ort/Breich der Ausführung aufgezwungen?)

  15. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: Der_Ing. 15.03.04 - 14:41

    > ... aber "Raubkopieren" ist auch gleich
    > Steuerhinterziehung. Interessant, daß der
    > Hochschulmensch das nicht weiß....
    > ... Das Erlauben geht ja nicht wegen des
    > Vorschubs der Steuerhinterziehung ...

    Ich sehe da keine Steuerhinterziehung. Umsatzsteuer hätte der Verkäufer für den Verkaufserlös zu zahlen, Einkommenssteuer fällt mangels Einkommen aus dem ja nicht erfolgten Geschäft auch nicht an.
    Der illegale Kopierer, soweit er nicht gewerblich, gewerbsmäßig oder gewerbeähnlich handelt, also keine Einnahmen erzielt, hat auch keine Steuern dafür zu zahlen.
    Der Rechteinhaber, der um seine Einnahmen kommt, kann aber unter Umständen immerhin Verluste steuermindernd geltendmachen. Und da ist es ja schon wieder praktisch, wenn man einen hohen Listenpreis nicht erzielt hat statt einen geringeren Straßenpreis erhalten zu haben. (Die Diskettensätze von WIN 3.11 und WfW 3.11 wurden bei Nicht-Abnahme von M$ garnicht und von Händlern mit max. DM 5,00 vergütet, der Listenpreis lag bei mehr als DM 50,00.)
    Nur zur Klarstellung: Ich halte es für vertretbar, Software, die jemand für private Nutzung niemals kaufen würde, für ebendiese private Nutzung zu kopieren, und die einzigen, die dabei geschädigt würden, wären die nicht zum Zuge gekommenen Konkurrenten, deren Produkte auch nicht gekauft würden. Das illegale Kopieren zum Geldverdienen ist imho dagegen kriminell.

  16. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: Blindside 15.03.04 - 15:18

    Hm, welche Software wird denn für private Nutzung nie gekauft? Mir fällt da spontan SAP R3 ein (wird hoffentlich keiner hier seine Lebensmittelvorräte und DVDs damit verwalten).
    Aber was machen dann die Leute mit so ner Software wenn sie die kopieren dürften? Kopieren und an die Wand hängen? 8-)

    Ich finde wer etwas benutzt soll dafür den geforderten Preis bezahlen. Wenn er den nicht bezahlen will kann er ja auf die Nutzung ganz verzichten oder ein anderes, günstigeres Produkt verwenden - egal ob privat oder geschäftlich.

  17. Re: Fitz und in der Hochschule? Sollte man da nicht Ahnung haben?

    Autor: Michael - alt 15.03.04 - 16:50

    >Nur zur Klarstellung: Ich halte es für vertretbar, Software, die
    >jemand für private Nutzung niemals kaufen würde, für ebendiese
    >private Nutzung zu kopieren, und die einzigen, die dabei
    >geschädigt würden, wären die nicht zum Zuge gekommenen
    >Konkurrenten, deren Produkte auch nicht gekauft würden. Das
    >illegale Kopieren zum Geldverdienen ist imho dagegen kriminell.
    Nicht nur Du. Das war MS-Praxis viele Jahre. Daher ja auch mein Widerspruch.

    Das mit der Steuerhinterziehung solltest Du nochmals überlegen. Eventuell habe ich das falsche Wort benutzt. Aber die Tatsache, daß keine Mehrwertsteuer anfällt bedeutet Ausfall für den Staat, ausgelöst durch eine kriminelle Machenschaft.

    Wenn Du mal ne Schnapsfabrik besuchst, lernst Du das gleich mit... (Natürlich gehts dann um die Alkoholsteuer). Und wenn Du aus dem Softwarebereich stammst, dann kennst Du ja SAP. Wegen dieser Alkoholsteuer gibt es für Getränkefritzen recht komplizierte Zusammenhänge. Unterschied der Flasche, wenn sie runterfällt und wennsie jemand austrinkt...)

  18. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Michael - alt 15.03.04 - 16:52

    Das machen Unternehmen sowieso; da zu klauen macht nun überhaupt keinen Sinn. Und seine Mitarbeiter anzuweisen, kriminelle Handlungen auszuführen ist gleich nochmals einen Straftatbestand oben drauf.... also ich habe noch kein großes Unternehmen gesehen, das sich hier nicht peinlich genau um korrekte Abrechnung bemüht.

  19. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: SiD 6.7 15.03.04 - 18:10

    Tach zusammen,

    also ich hätte ja gedacht, dass es zumindest hier Leute gibt, die da ein wenig informiert sind :-(
    Will jetzt bei weitem nnicht damit sagen, dass ich sonderlich gut informiert bin, aber ich habe das Thema vor ein paar Tagen mal wieder aufgegriffen...
    Kann nur JEDEM raten, sich mal damit auseinanderzusetzen und für sich selbst Vor- und Nachteile herauszufinden - ich will hier Niemanden beeinflussen.

    http://www.againsttcpa.com
    unter http://moon.hipjoint.de/tcpa-palladium-faq-de.html findet ihr eine gute FAQ zu dem Thema, die dessen Schwachstellen und Sinn des Ganzen recht gut darstellt.

    Ich habe auch mal wieder das Gefühl, dass alle mal wieder auf Microsoft schimpfen und M$ als Initiator des ganzen ansehen. Naja da liegt ihr falsch - ausgegangen ist das ganze von Intel, da man aber damals mit den P3-Seriennummer auf die Schnauze gefallen ist, hat man sich mal schnell mit ein paar anderen Grossen zusammengetan und die TCG gegründet.
    Die Hardwareentwicklung wird z.B. von Infineon (Fritz!Chip) gemacht - soll nachher in Intel CPUs integriert werden. Naja und wer das nötige "sichere" Betriebssystem dafür macht, dürft ihr jetzt mal raten.

    Sinn des ganzen - zumindest nach meinem logischem Menschenverstand - ist z.Zt. nicht das Raubkopieren von irgendwelchen Programmen, sondern eher DRM zum Zwecke der Film- und Musikindustrie.
    Wenn man der FAQ von oben genannter Seite und einem Video des CCC, was man auch auf der Seite herunterladen kann, glauben darf, können die das mit TCPA nachher so weit treiben, dass von zentraler Stelle aus alle bekanntgewordenen illegalen MP3s/AVIs/MPEGs und was auch immer, auf euren Rechnern gelöscht werden, bzw. sämtliche Programme es verweigern, diese Dateien in irgendeiner Weise abzuspielen.
    So geschützte Musikstücke könntet ihr auch nicht einfach Brennen (für Autoradio z.B.) oder auf einen tragbaren MP3-Player kopieren, da das Betriebssystem dies nicht zulassen würde - ausser wahrscheinlic Ihr erwerbt weitere Lizenzen.

    Die können euch nachher vorschreiben, welche Progamme ihr überhaupt benutzen dürft, die totale Kontrolle über euren Rechner gebt ihr somit in die Hand dritter!

    Wie gesagt, lest euch die FAQ durch, ich finde es sehr interessant und denke, es muss irgendwie dafür gesorgt werden, dass diese Fakten an die breite Öffentlichkeit kommen, da sehr viele Leute darüber scheinbar nicht Bescheid wissen.
    Ich arbeite in einer EDV-Firma als Außendienstmitarbeiter - KEINER meiner Arbeitskollegen hat den Begriff TCPA / PAlladium / DRM / Fritz-Chip schonmal gehört. War ziemlich enttäuschend für mich.

    Nur gemeinsam kann man was dagegen tun.
    Ich persönlich werde jetzt keine Hardware mehr bei Herstellern kaufen, die Mitglied in der TCG sind. Und werden den Herstellern auch per Mail mitteilen, warum ich dies nicht mehr tue. Naja zugegeben, wenn ich das allein mache, wird die das nicht besonders jucken, aber wenn das viele machen und die bekommen hunderte von Mails pro Woche, dann werden sie schon irgendwann aufwachen (hoffe ich zumindest).



    Viel Spaß in der neuen digitalen Welt (ohne Rechte), die einige Hersteller uns da versuchen zu bauen...



    SiD 6.7

  20. Re: Bundesregierung kritisiert Microsofts Trusted-Computing

    Autor: Michael - alt 15.03.04 - 20:47

    Ist schon spannend, daß Du es als DEIN Recht ansiehst, Dinge zu tun, welche die Hersteller mit einem käuflichen Nutzungsrecht verbinden.
    Anscheinend bedeutet der Gebrauch eines Computers für manche Menschen, sich einen rechtsfreien Raum eingehandelt zu haben und sein eigenes Recht leben kann, wie es ihm beliebt.
    Aber möglicherweise würden Sonntagsgottesdienste (oder gemeinsame Moralvereinbarungen an dem jeweiligen Glauben angemessenen anderen Tagen) das gemeinsame Moralempfinden etwas heben. Ich bin sicher, zu diesen Themen gibt es auch irgendwelche FAQ's irgendwo.
    Nur schön, daß das Rights-Management um den Gebrauch des eigenen Autos (mit Einschränkungen) durch den Gebrauch eines Autoschlüssels geklärt ist..... wo kämen wir da hin, wenn jeder mein Auto fahren würde.....
    Daher meine ich, bedeutet Dein Aufruf eher ein Boykott der Regeln, nach denen wir zu leben in weiten Bereichen vereinbart haben.
    Dies bedeutet aber trotzdem, daß ich die Bemühungen der Regierung um eine Abstimmung der vorgesehenen TCPA's mit dem Rest des gesetzlichen Regelwerks gutheiße und auch für notwendig empfinde.

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