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Und weshalb genau...

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  1. Und weshalb genau...

    Autor: StarFire 24.10.07 - 10:54

    ... wurde Thunderbird nun ausgegliedert? Bei den dreifachen Einnahmen der Ausgaben hätte man wohl problemlos auch den einen oder anderen zusätzlichen Entwickler für Thunderbird einstellen können...

    Gruss SF

  2. Re: Und weshalb genau...

    Autor: Youssarian 24.10.07 - 11:03

    StarFire schrieb:

    > ... wurde Thunderbird nun ausgegliedert? Bei den
    > dreifachen Einnahmen der Ausgaben hätte man wohl
    > problemlos auch den einen oder anderen
    > zusätzlichen Entwickler für Thunderbird einstellen
    > können...

    Auch bei Non-Profit-Unternehmungen endet die
    Freundschaft beim Geld, denn wer über ein Budget
    verfügt, verfügt auch über Macht. Insofern wäre
    es plausibel, dass der eigentliche Grund der
    Auslagerung in Eifersüchteleien und Neid zu
    suchen wäre. (Aber: Die Wahrheit ist immer
    plausibel, das Plausible aber nur selten die
    Wahrheit.)

  3. Re: Und weshalb genau...

    Autor: SebastianX 24.10.07 - 11:03

    StarFire schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... wurde Thunderbird nun ausgegliedert? Bei den
    > dreifachen Einnahmen der Ausgaben hätte man wohl
    > problemlos auch den einen oder anderen
    > zusätzlichen Entwickler für Thunderbird einstellen
    > können...

    Der Sinn der Ausgliederung ist, dass Thunderbird unter dem Firefox-Rummel nicht untergeht und immer im Schatten des großen Bruders steht.

    Deshalb gibt's ein eigenes Management, das eigene Marketing-Aktionen planen kann.
    Deshalb gibt's ein eigenes Budget (3 Millionen Dollar Startkapital - mehr, als der Firefox am Anfang hatte).

    David Asher, der neue CEO der noch zu benennenden Firma, die Thunderbird entwickelt, ist gerade dabei, in Zusammenarbeit mit der Mozilla Corporation (Also die, die ab jetzt alles außer den Thunderbird entwickeln und der Mozilla Foundation gehört, die ihrerseits das ganze Geld besitzt.), neue Leute einzustellen. Das werden eindeutig mehr sein als bisher.

    Und da ab sofort kein "Human-Kapital" mehr geteilt werden muss, weil die "MailCo" ja ein völlig eigenständiges Unternehmen ist, werden sie hoffentlich in der Lage sein, mehr weiter zu bringen und ein innovativeres Produkt zu entwickeln.
    Denn ehrlich jetzt: Thunderbird ist nicht der Hammer.

    Ach ja, und zum Thema Geld: Die MailCo hat keine Pflicht, profitabel zu werden, sie soll allerdings schauen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, wenigstens einen Teil der Ausgaben wieder zu verdienen. (Was definitiv möglich ist, wenn man zB Enterprise Support macht, oder so.)
    Die Chefin von Mozilla hat schon angekündigt, dass sie aber auch gerne dauerhaft die Entwicklung subventionieren, wenn das notwendig ist.

  4. Re: Und weshalb genau...

    Autor: bla blub 24.10.07 - 12:30

    SebastianX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > StarFire schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > ... wurde Thunderbird nun ausgegliedert? Bei
    > den
    > dreifachen Einnahmen der Ausgaben hätte
    > man wohl
    > problemlos auch den einen oder
    > anderen
    > zusätzlichen Entwickler für
    > Thunderbird einstellen
    > können...
    >
    > Der Sinn der Ausgliederung ist, dass Thunderbird
    > unter dem Firefox-Rummel nicht untergeht und immer
    > im Schatten des großen Bruders steht.
    >
    > Deshalb gibt's ein eigenes Management, das eigene
    > Marketing-Aktionen planen kann.
    > Deshalb gibt's ein eigenes Budget (3 Millionen
    > Dollar Startkapital - mehr, als der Firefox am
    > Anfang hatte).
    >
    > David Asher, der neue CEO der noch zu benennenden
    > Firma, die Thunderbird entwickelt, ist gerade
    > dabei, in Zusammenarbeit mit der Mozilla
    > Corporation (Also die, die ab jetzt alles außer
    > den Thunderbird entwickeln und der Mozilla
    > Foundation gehört, die ihrerseits das ganze Geld
    > besitzt.), neue Leute einzustellen. Das werden
    > eindeutig mehr sein als bisher.
    >
    > Und da ab sofort kein "Human-Kapital" mehr geteilt
    > werden muss, weil die "MailCo" ja ein völlig
    > eigenständiges Unternehmen ist, werden sie
    > hoffentlich in der Lage sein, mehr weiter zu
    > bringen und ein innovativeres Produkt zu
    > entwickeln.
    > Denn ehrlich jetzt: Thunderbird ist nicht der
    > Hammer.
    >
    > Ach ja, und zum Thema Geld: Die MailCo hat keine
    > Pflicht, profitabel zu werden, sie soll allerdings
    > schauen, ob es nicht Möglichkeiten gibt,
    > wenigstens einen Teil der Ausgaben wieder zu
    > verdienen. (Was definitiv möglich ist, wenn man zB
    > Enterprise Support macht, oder so.)
    > Die Chefin von Mozilla hat schon angekündigt, dass
    > sie aber auch gerne dauerhaft die Entwicklung
    > subventionieren, wenn das notwendig ist.


    Ja, ich gehe auch davon aus das Thunderbird am profitabelsten mit Enterprise Support wird. Eine Funktion wie in Firefox würde bei einem Mail-CLient wohl kaum Geld abwerfen.

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