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Ein Hoch auf die Mainstream-Musikindustrie!

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  1. Ein Hoch auf die Mainstream-Musikindustrie!

    Autor: M. 24.10.07 - 19:55

    Tja, da hat die Mainstream-Musikindustrie wohl ein ganz großes Schnäppchen gemacht. Jetzt können sie wieder statt 75 Milliarden, 75,0001 Milliarden verdienen.
    Die Folgen für die Indie-Label werden natürlich in keinster Weise beachtet. Ich kenne einige Label, die auf scene-releases und Releases auf Seiten wie oink angewiesen sind, da ihnen die Millionen für die Klingeltonmarketingmaschinen fehlen um ihre Musik zu vermarkten. Ich betreibe selbst ein kleines Label und habe durch Oink mehr Leute für die Musik begeistern können (die sie am Ende auch gekauft haben) als durch herkömmliche Vertriebswege.
    Darüberhinaus war Oink der einzige Platz im Internet wo man auch die obskurste, längst vergriffene Platte in guter Qualität finden konnte und wo man noch besser als bei last.fm o.Ä. neue Musik entdecken konnte.
    Für mich gibt es eigentlich nur eine Konsequenz: Die Label, die an solchen Aktionen beteiligt sind, boykottieren.

  2. Re: Ein Hoch auf die Mainstream-Musikindustrie!

    Autor: Froz3nT1ger 24.10.07 - 21:46

    M. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die Folgen für die Indie-Label werden natürlich in
    > keinster Weise beachtet.

    Was interessiert Firma A die Situation von Firma B? Sowas nennt man Konkurrenz und sowas gibt es schon ein Weilchen.

    > Ich kenne einige Label,
    > die auf scene-releases und Releases auf Seiten wie
    > oink angewiesen sind, da ihnen die Millionen für
    > die Klingeltonmarketingmaschinen fehlen um ihre
    > Musik zu vermarkten.

    Wieso eröffnen die keinen eigenen Tracker und stellen ihre Musik auf ihrer eigenen HP zur Verfügung? Da kann auch keiner was dicht machen.

    > Ich betreibe selbst ein
    > kleines Label und habe durch Oink mehr Leute für
    > die Musik begeistern können (die sie am Ende auch
    > gekauft haben) als durch herkömmliche
    > Vertriebswege.

    Woher weißt du, dass diese Leute dann auch die Musik gekauft haben?

    > Darüberhinaus war Oink der einzige Platz im
    > Internet wo man auch die obskurste, längst
    > vergriffene Platte in guter Qualität finden konnte

    Nur, weil es etwas auf legalem Wege nicht mehr zu kaufen gibt, hat man dadurch noch lange nicht automatisch das Recht, es sich auf illegalem Wege zu beschaffen.



    > und wo man noch besser als bei last.fm o.Ä. neue
    > Musik entdecken konnte.

    Es gibt viele Onlineradio-Sender und überall läuft was anderes.



  3. Re: Ein Hoch auf die Mainstream-Musikindustrie!

    Autor: Frickeln ade 25.10.07 - 08:51

    Froz3nT1ger schrieb: bloedsinn!
    -------------------------------------------------------
    > Was interessiert Firma A die Situation von Firma
    > B? Sowas nennt man Konkurrenz und sowas gibt es
    > schon ein Weilchen.

    Neu ist aber, dass man sich mittels Interpol der Konkurrenz entledigt...

    > > Ich kenne einige Label,
    > die auf
    > scene-releases und Releases auf Seiten wie
    >
    > oink angewiesen sind, da ihnen die Millionen
    > für
    > die Klingeltonmarketingmaschinen fehlen
    > um ihre
    > Musik zu vermarkten.
    >
    > Wieso eröffnen die keinen eigenen Tracker und
    > stellen ihre Musik auf ihrer eigenen HP zur
    > Verfügung? Da kann auch keiner was dicht machen.

    Weil die Seite niemand kennt vielleicht? Und weil vllt. keine Gelder fuer Werbung vorhanden sind? Wer lesen (und denken) kann, ist klar im Vorteil...

    > > Ich betreibe selbst ein
    > kleines Label
    > und habe durch Oink mehr Leute für
    > die Musik
    > begeistern können (die sie am Ende auch
    >
    > gekauft haben) als durch herkömmliche
    >
    > Vertriebswege.
    >
    > Woher weißt du, dass diese Leute dann auch die
    > Musik gekauft haben?

    Wenn sich nach dem Einstellen auf Oink der Umsatz vervierfacht, kann man sicher mutmaassen, dass es daher kommt. Aber richtig, wissen kann man das nicht!?

    > > Darüberhinaus war Oink der einzige Platz
    > im
    > Internet wo man auch die obskurste,
    > längst
    > vergriffene Platte in guter Qualität
    > finden konnte
    > Nur, weil es etwas auf legalem Wege nicht mehr zu
    > kaufen gibt, hat man dadurch noch lange nicht
    > automatisch das Recht, es sich auf illegalem Wege
    > zu beschaffen.

    Dass der Weg illegal ist, hat einzig allein die Musikindustrie erreicht (vllt. noch durch einen Haufen korrupter Politiker bzw. Politiker, die eben bei der Musikindustrie arbeiten...). Damit ist "illegal" zum hoechst dehnbaren Begriff geworden. Und wenn die "legale" Industrie solche Titel nicht mehr anbietet, entsteht ihnen durch die "Raubkopie"(!?) auch kein Schaden - so sieht's naemlich aus.

    > > und wo man noch besser als bei last.fm o.Ä.
    > neue
    > Musik entdecken konnte.
    >
    > Es gibt viele Onlineradio-Sender und überall läuft
    > was anderes.

    Aber praktisch nirgends kriegt man mit, wo man die Musik kaufen kann. Erst ueberlegen, dann schreiben!

  4. Re: Ein Hoch auf die Mainstream-Musikindustrie!

    Autor: Janus 25.10.07 - 09:44

    Froz3nT1ger schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > M. schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Folgen für die Indie-Label werden
    > natürlich in
    > keinster Weise beachtet.
    >
    > Was interessiert Firma A die Situation von Firma
    > B? Sowas nennt man Konkurrenz und sowas gibt es
    > schon ein Weilchen.

    Konkurrenz bei Musik? Also wenn ich Band A gut finde und Band B auch Musik macht die mir gefällt, dann höre ich einfach beides! Konkurrenz? Fehlanzeige!

    Ok, mein Musikgeschmack spielt sich zu 95% im Indie Bereich ab und es kann gut sein, dass es im Mainstream hier unterschiede gibt. Aber ich höre nunmal gerne Musik mit einem für mich gewissen Qualitätsanspruch.

  5. Ack!

    Autor: Jay Äm 25.10.07 - 12:58


    >>> Ich kenne einige Label, die auf scene
    >>> -releases und Releases auf Seiten wie
    >>> oink angewiesen sind, da ihnen die
    >>> Millionen für die
    >>> Klingeltonmarketingmaschinen fehlen
    >>> um ihre Musik zu vermarkten.

    >> Wieso eröffnen die keinen eigenen Tracker und
    >> stellen ihre Musik auf ihrer eigenen HP zur
    >> Verfügung? Da kann auch keiner was dicht machen.

    > Weil die Seite niemand kennt vielleicht? Und weil
    > vllt. keine Gelder fuer Werbung vorhanden sind?
    > Wer lesen (und denken) kann, ist klar im
    > Vorteil...

    Danke. Wer so nen unüberlegten, tumben Bullshit schreibt wie der Vorschreiber, der braucht mal klare Worte. Wie blöd muß man eigentlich sein???

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