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Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

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  1. Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: LinuxUser16746416 02.11.07 - 19:28

    Wozu braucht man das jetzt? Ich muss ehrlich sagen, mir ist als Desktop-User egal, was unter meinem Gnome nun arbeitet; Linux, BSD, Sun Solaris, ...
    Ich erwarte vernünftige Hardware-Unterstützung. Da die Hardware-Hersteller keine 87658 Betriebssysteme unterstützen können, würde ich darum das meistverbreitete Unix-Derivat zum Standard erheben und den Rest einstampfen. Wenn dann dafür jeder Hardware-Hersteller Treiber hätte, wäre das großartig. Ich vermute, der Sieger wäre Linux, aber ich weiß es nicht.
    Die ganze nicht Hardware-nahe Software (z.B. der Desktop) lässt sich doch heutzutage ohnehin auf jedem Unix-Derivat kompilieren und nutzen.

    Möge der Posting-Krieg beginnen ;-)

  2. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: KillerCat 02.11.07 - 19:54

    > Möge der Posting-Krieg beginnen ;-)

    Nö. Keine Lust. (Auch wenn Freitag ist)

    Nur ein paar Anmerkungen :

    1. GNU/Linux ist kein Unix Derivat. Es ist unixoid. Hat aber mit dem Unix Tree keine Verwandschaft. (Im Gegensatz zu BSD und Solaris)

    2. GNU/Linux, BSD und Solaris haben unterschiedliche "Spirits", d.h Vorstellungen, Ansätze und Lösungen.

    3. Genauso könntest du fragen ob es nicht zuviele GNU/Linux Distributionen gibt. Schliesslich gibt 345 aktive Linux distries. (laut distrowatch.com)

    4. Ebenfalls genauso könntest du danach fragen ob nicht alle OS eingestampft werden sollte und weltweit nur ein einziges OS von allen benutzt werden soll. (muss nicht mal Windows sein)

    Du hast recht das man als Klicki-Bunti User es einem egal sein KÖNNTE (!), was für eine Architektur (GNU/Linux, Solaris, *BSD) drunter werkelt. Das Problem ist, das es eben nicht nur mit GUI und Kernel getan ist. Da gibts noch Sachen wie : Filesystem (unterschiedlich bei den 3 genannten), Paketverwaltung, Systemtools, etc pp. Ausserdem ist es halt so bei Unix System das irgendwann der Tag kommt an dem die auf die Shell muss/willst.

    BTW : PC-BSD 1.4 "Da Vinci" ist draussen! :)
    (alte News, aber musste mal wieder gesagt sein)

    LinuxUser16746416 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wozu braucht man das jetzt? Ich muss ehrlich
    > sagen, mir ist als Desktop-User egal, was unter
    > meinem Gnome nun arbeitet; Linux, BSD, Sun
    > Solaris, ...
    > Ich erwarte vernünftige Hardware-Unterstützung. Da
    > die Hardware-Hersteller keine 87658
    > Betriebssysteme unterstützen können, würde ich
    > darum das meistverbreitete Unix-Derivat zum
    > Standard erheben und den Rest einstampfen. Wenn
    > dann dafür jeder Hardware-Hersteller Treiber
    > hätte, wäre das großartig. Ich vermute, der Sieger
    > wäre Linux, aber ich weiß es nicht.
    > Die ganze nicht Hardware-nahe Software (z.B. der
    > Desktop) lässt sich doch heutzutage ohnehin auf
    > jedem Unix-Derivat kompilieren und nutzen.
    >


  3. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: c++fan 02.11.07 - 21:46

    LinuxUser16746416 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wozu braucht man das jetzt? Ich muss ehrlich
    > sagen, mir ist als Desktop-User egal, was unter
    > meinem Gnome nun arbeitet; Linux, BSD, Sun
    > Solaris, ...
    > Ich erwarte vernünftige Hardware-Unterstützung. Da
    > die Hardware-Hersteller keine 87658
    > Betriebssysteme unterstützen können, würde ich
    > darum das meistverbreitete Unix-Derivat zum
    > Standard erheben und den Rest einstampfen. Wenn
    > dann dafür jeder Hardware-Hersteller Treiber
    > hätte, wäre das großartig. Ich vermute, der Sieger
    > wäre Linux, aber ich weiß es nicht.
    > Die ganze nicht Hardware-nahe Software (z.B. der
    > Desktop) lässt sich doch heutzutage ohnehin auf
    > jedem Unix-Derivat kompilieren und nutzen.
    >
    > Möge der Posting-Krieg beginnen ;-)

    Nun ja, es stimmt... Der reine Desktop-User merkt nicht viel davon, was drunter läuft, ein X.org/GNOME kriegt man fast überall hin. Wie du schon sagst ist die Hardware-Unterstützung unter Umständen problematisch, mit Linux ist man da wohl am besten beraten.

    Aber im Serverbereich (auch Heimserver ^^) schauts anders aus. Je nachdem, was ich vorhabe kann Solaris oder ein BSD seine Vorteile haben.

  4. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: KillerCat 02.11.07 - 22:10

    Sach das nicht (BSD nur für Server). Dürfte bekannt sein das ich BSD (FreeBSD) als Desktop System benutze (als einziges) ... :)

    Null Problemo.

    PS : Natürlich mit KDE! ;)

    c++fan schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nun ja, es stimmt... Der reine Desktop-User merkt
    > nicht viel davon, was drunter läuft, ein
    > X.org/GNOME kriegt man fast überall hin. Wie du
    > schon sagst ist die Hardware-Unterstützung unter
    > Umständen problematisch, mit Linux ist man da wohl
    > am besten beraten.
    >
    > Aber im Serverbereich (auch Heimserver ^^) schauts
    > anders aus. Je nachdem, was ich vorhabe kann
    > Solaris oder ein BSD seine Vorteile haben.


  5. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: GrinderFX 03.11.07 - 15:47

    KillerCat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sach das nicht (BSD nur für Server). Dürfte
    > bekannt sein das ich BSD (FreeBSD) als Desktop
    > System benutze (als einziges) ... :)
    >
    > Null Problemo.
    >
    > PS : Natürlich mit KDE! ;)


    Wenn man das ding mit den treibern vernachlässigt, dann magst du recht haben. Ich spreche auch nicht von exotischer hardware. Du musst das nun auch nicht leugnen, es ist fakt, wie man aus unzähligen bsd foren entnehmen kann.

  6. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: KillerCat 03.11.07 - 15:54

    Klar mag es probleme mit exotischer Hardware geben. (Auch wenn ich sie selbst noch nicht hatte. (pg = persönliches Glück (der Gegenentwurf zu pp)).

    Aber unter welchem OS gibt es keine Probleme mit Hardware? (oder software...)
    Die Windowsforen sind auch voll mit Threads.

    Optimal wäre es wenn die Hardwarefirmen nen Treiber für Windows fertig für die DAUs anbieten und portablen Sourcecode für alternativ Systeme. Die jeweiligen OSe könnten dann den Treiber selbst draus basteln. *träum*


    GrinderFX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn man das ding mit den treibern vernachlässigt,
    > dann magst du recht haben. Ich spreche auch nicht
    > von exotischer hardware. Du musst das nun auch
    > nicht leugnen, es ist fakt, wie man aus unzähligen
    > bsd foren entnehmen kann.
    >


  7. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: LinuxUser16746416 03.11.07 - 17:34

    > 1. GNU/Linux ist kein Unix Derivat. Es ist
    > unixoid. Hat aber mit dem Unix Tree keine
    > Verwandschaft. (Im Gegensatz zu BSD und Solaris)

    Da habe ich mich in der Tat falsch ausgedrückt. Jedenfalls ist Linux näher an Unix als an Windows :-)

    > 2. GNU/Linux, BSD und Solaris haben
    > unterschiedliche "Spirits", d.h Vorstellungen,
    > Ansätze und Lösungen.

    Natürlich. Siehe aber unten.

    > 3. Genauso könntest du fragen ob es nicht zuviele
    > GNU/Linux Distributionen gibt. Schliesslich gibt
    > 345 aktive Linux distries. (laut distrowatch.com)

    Auch das würde ich ganz klar bestätigen. Es gibt zu viele! Auch hier wäre eine Konzentration auf max. 10 Stück sinnvoll. Siehe auch unten.

    > 4. Ebenfalls genauso könntest du danach fragen ob
    > nicht alle OS eingestampft werden sollte und
    > weltweit nur ein einziges OS von allen benutzt
    > werden soll. (muss nicht mal Windows sein)

    Nein, ein wenig Auswahl muss sein. Es muss für übliche Anforderungen (und jeden Geldbeutel) ein OS geben. Allerdings glaube ich, dass es keinen Sinn macht, wegen jeder Kleinigkeit gleich eine neue Linux-Distribution / ein anderes Unix-Derivat einzuführen.

    Im Leben muss man Kompromisse eingehen. Dazu gehört als Softwareentwickler auch, dass man manchmal Konzepte umsetzen muss, die einem selbst nicht zusagen oder die man für technisch nicht optimal hält. Unter dem Strich ist es dennoch besser, wenn Viele zusammen ein umfassend gepflegtes OS auf die Beine stellen, als wenn eine Gruppe aus fünf Leuten ein weiteres Ubuntu-Derivat (nur als Beispiel) auf den Markt wirft, nur weil ihnen eine Funktion in Ubuntu fehlt.

    Ein Betriebssystem ist eine Basis. Was man darauf stellt, ist eine andere Sache. Eine Menge Betriebssysteme könnten wegfallen, wenn ihre Entwickler akzeptieren könnten, dass ihre Idee eben kein eigenes OS rechtfertigt, sondern ebensogut als eine Erweiterung in einem anderen OS laufen kann.


    > Du hast recht das man als Klicki-Bunti User es
    > einem egal sein KÖNNTE (!), was für eine
    > Architektur (GNU/Linux, Solaris, *BSD) drunter
    > werkelt. Das Problem ist, das es eben nicht nur
    > mit GUI und Kernel getan ist. Da gibts noch Sachen
    > wie : Filesystem (unterschiedlich bei den 3
    > genannten), Paketverwaltung, Systemtools, etc pp.
    > Ausserdem ist es halt so bei Unix System das
    > irgendwann der Tag kommt an dem die auf die Shell
    > muss/willst.

    Das Dateisystem ist den meisten Anwendern völlig egal. Frag einen Windows-Nutzer, ob er FAT32 oder NTFS einsetzt. Er wird es in 90% der Fälle nicht wissen (Über den Kenntnisstand von Windows-Nutzern sage ich jetzt mal nichts, aber wie man sieht, kann man ohne diese Kenntnis auch sehr gut überleben!).
    Sicherlich ist es für den Profi interessant, ob er ein Journaling Filesystem hat oder sogar ein DB-ähnliches, mit dem die Suche besser läuft. Aber auch hier kann man eigentlich in jedes OS verschiedene FS-Treiber einbinden.

    Paketverwaltung: Im Grunde auch egal, Hauptsache sie installiert die Anwendungen zuverlässig ;-)

    Systemtools können in der Tat sehr variieren. Aber auch hier gilt: Es ist alles Umgewöhnungssache.

    > BTW : PC-BSD 1.4 "Da Vinci" ist draussen! :)
    > (alte News, aber musste mal wieder gesagt sein)

    Kannte ich noch gar nicht. Werde ich mir bei Gelegenheit ansehen.

  8. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: KillerCat 03.11.07 - 18:26

    LinuxUser16746416 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Auch das würde ich ganz klar bestätigen. Es gibt
    > zu viele! Auch hier wäre eine Konzentration auf
    > max. 10 Stück sinnvoll. Siehe auch unten.

    Ui! :)

    Da werden sich die 2-Mann Distries aber beschweren, das sie doch ach so wichtig sind. hehehe. Ist aber echt so : viele Unterscheiden sich nur durch nen anderes Wallpaper, ne paar andere Icons und ne andere default Paket Auswahl. Wie spannend. (Sarkasmus)

    Gibts eigentlich ne Linux-Destrie-Constructionkit Distrie? (If you know what I mean).


    > Nein, ein wenig Auswahl muss sein. Es muss für
    > übliche Anforderungen (und jeden Geldbeutel) ein
    > OS geben. Allerdings glaube ich, dass es keinen
    > Sinn macht, wegen jeder Kleinigkeit gleich eine
    > neue Linux-Distribution / ein anderes Unix-Derivat
    > einzuführen.


    Bezüglich Linux : ACK.

    Allerdings solltest du beachten das es BSD und Solaris weit vor Linux gab.
    Deiner Logik folgend müsste sich Linux selbst auflösen wollen. Alle Linuxer können doch zu BSD oder Solaris wechseln. Warum nicht??

    Und bei BSD gibt es auch weit weniger Varianten als bei Linux mit ziemlich klarer Aufgabenverteilung (im Gegensatz zu Linux).

    FreeBSD = general purpose BSD, auch für Desktop geeignet

    NetBSD = OS mit der meisten Anzahl an HW-Ports (da kommt selbst Linux nicht mit). NetBSD läuft auf mindestens 57 Hardwareplattformen (inkl PS3 übrigens!)

    OpenBSD = Sicherheits und Stabilitätsschlachtschiff.

    DragonFlyBSD = für Cluster und SMP Maschinen.


    Als Ableger von FreeBSD dann noch PC-BSD als Fix-und-Fertig BSD System für Jedermann.

    Alle anderen BSDs sind mehr oder weniger tot. Insgesamt sehr übersichtlich und alle keineswegs überflüssig.

    http://video.google.com/videoplay?docid=7833143728685685343 :) hehehe
    (Danke an PrivatePaula für den Hinweis auf dieses Video)

    > Im Leben muss man Kompromisse eingehen. Dazu
    > gehört als Softwareentwickler auch, dass man
    > manchmal Konzepte umsetzen muss, die einem selbst
    > nicht zusagen oder die man für technisch nicht
    > optimal hält.

    Tja, du kannst ja zu BSD wechseln. :D

    > Unter dem Strich ist es dennoch
    > besser, wenn Viele zusammen ein umfassend
    > gepflegtes OS auf die Beine stellen, als wenn eine
    > Gruppe aus fünf Leuten ein weiteres Ubuntu-Derivat
    > (nur als Beispiel) auf den Markt wirft, nur weil
    > ihnen eine Funktion in Ubuntu fehlt.

    ACK.

    > Eine Menge
    > Betriebssysteme könnten wegfallen, wenn ihre
    > Entwickler akzeptieren könnten, dass ihre Idee
    > eben kein eigenes OS rechtfertigt, sondern
    > ebensogut als eine Erweiterung in einem anderen OS
    > laufen kann.

    Welches OS kann denn wegfallen?

    > Das Dateisystem ist den meisten Anwendern völlig
    > egal.

    Hat aber Auswirkungen auf deine tägliche Arbeit.
    ICH möchte nicht Ext2 oder Ext3 auf meiner Platte haben.
    UFS2 ist mir da viel lieber. :)

    (BTW : UFS2 kann um zwei Grössenordnungen grössere Platten verwalten als ZFS.... (1000 hoch 8 statt 1000 hoch 6, also Yottabyte statt nur Exabyte. Hehehe. Ich weiss. Ist nur für wenige interesant.)


    > wissen (Über den Kenntnisstand von Windows-Nutzern
    > sage ich jetzt mal nichts, aber wie man sieht,
    > kann man ohne diese Kenntnis auch sehr gut
    > überleben!).

    Naja, oder auch nicht. Sonst würden nicht so viele Leute Hilfe rufen wenn sie ihren USB Stick mit NTFS zerschossen haben, oder fragen warum sie auf ihre Windowsplatte nicht komplett zugreifen können nachdem sie ein anderes OS (Linux, etc) gebootet haben.

    > Aber auch hier kann man eigentlich in jedes OS
    > verschiedene FS-Treiber einbinden.

    Linux unterstüzt kein UFS2 (höchstens lesend). Nur zum Beispiel.
    Historisch haben die verschiedenen OSe halt verschiedene (Basis-)Filesystems erzeugt.

    > Paketverwaltung: Im Grunde auch egal, Hauptsache
    > sie installiert die Anwendungen zuverlässig ;-)

    Tja, aber streiten sich halt die Geister.
    Der eine mag die BSD Art, der andere mag eher die Linux Variante.


    > Systemtools können in der Tat sehr variieren. Aber
    > auch hier gilt: Es ist alles Umgewöhnungssache.

    Manch ein Systemtool gibt es aber unter den verschiedenen OSse nicht.

    > Kannte ich noch gar nicht. Werde ich mir bei
    > Gelegenheit ansehen.

    Yeah! Allein deswegen hat es sich gelohnt es zu erwähnenen. :)

  9. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: LinuxUser16746416 03.11.07 - 18:54

    > Gibts eigentlich ne Linux-Destrie-Constructionkit
    > Distrie? (If you know what I mean).

    Ja, das Ubuntu Customization Kit bietet so was in der Art :-D

    > Bezüglich Linux : ACK.
    >
    > Allerdings solltest du beachten das es BSD und
    > Solaris weit vor Linux gab.
    > Deiner Logik folgend müsste sich Linux selbst
    > auflösen wollen. Alle Linuxer können doch zu BSD
    > oder Solaris wechseln. Warum nicht??

    Ich hätte da kein großes Problem mit. Ich komme von DOS 3.3 -- ... --> Windows XP/Server 2003, fand Alternativen dazu langsam immer interessanter und habe Linux mittlerweile zu meinem Haupt-OS zu Hause erkoren, um dem laaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhmen Windows Vista zu entgehen (XP auf ewig ist keine Lösung!). Allerdings habe ich mich nicht wirklich bewußt für Linux entschieden. Es war einfach die Alternative, über die ich am meisten gehört hatte, also habe ich damit angefangen. Das schließt nicht aus, dass ich mit BSD zurechtkommen könnte - ich habe es einfach nie probiert.
    Am Anfang meines Studiums gab es in der Uni auch noch einen Pool von Sun-Maschinen mit Solaris, was mich damals mit seiner - aus meiner Sicht - vorsteinzeitlichen grafischen Oberfläche einfach nicht begeistern konnte.
    Ich habe nichts gegen die Konsole und komme auch keinen Tag ohne sie aus, aber ich schätze den Komfort einer GUI dennoch sehr hoch ein!

    > Tja, du kannst ja zu BSD wechseln. :D

    Wie gesagt: Wenn das die verbreitetere Basis ist, kann ich das akzeptieren. Ich wünsche mir einfach etwas weniger Diversifikation und etwas mehr Standard.

    > Welches OS kann denn wegfallen?

    Wieder mal eine zu plakative Aussage von mir. Ich meinte vorrangig Linux-Distributionen. Ich finde allerdings auch, man müsste einem sterbenden OS - egal was es ist - seinen Tod gönnen ;-) Ich möchte mich gar nicht darauf festlegen, was sterben soll - ich bin einfach dafür, die mit der kleinsten installierten Basis. Da dazu auch Router, Server und andere, weitere Geräte zählen, könnte mich das Ergebnis einer Statistik dazu durchaus überraschen - vielleicht ist sogar Windows plötzlich nicht mehr ganz vorne ;-)

    > Hat aber Auswirkungen auf deine tägliche Arbeit.
    > ICH möchte nicht Ext2 oder Ext3 auf meiner Platte
    > haben.
    > UFS2 ist mir da viel lieber. :)

    Gut. Warum? Ich habe mit EXT3 keine Probleme.

    > (BTW : UFS2 kann um zwei Grössenordnungen grössere
    > Platten verwalten als ZFS.... (1000 hoch 8 statt
    > 1000 hoch 6, also Yottabyte statt nur Exabyte.
    > Hehehe. Ich weiss. Ist nur für wenige
    > interesant.)

    Wie du schon sagst...

    > Manch ein Systemtool gibt es aber unter den
    > verschiedenen OSse nicht.

    Ein OS bringt aber doch in aller Regel die dafür nötigen Tools mit. Mag sein, dass etwas auf BSD da ist, was Linux fehlt, aber der Linuxer hat es dann wohl auch noch nicht vermisst...

  10. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: GrinderFX 03.11.07 - 18:56

    KillerCat schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Klar mag es probleme mit exotischer Hardware
    > geben. (Auch wenn ich sie selbst noch nicht hatte.
    > (pg = persönliches Glück (der Gegenentwurf zu
    > pp)).
    >
    > Aber unter welchem OS gibt es keine Probleme mit
    > Hardware? (oder software...)
    > Die Windowsforen sind auch voll mit Threads.
    >
    Mit problemen meinte ich eher, dass es gar keine treiber für diese hardware gibt. Ich behaupte sogar, für 50% der geräte gibts für bsd und co. keine treiber.

    > Optimal wäre es wenn die Hardwarefirmen nen
    > Treiber für Windows fertig für die DAUs anbieten
    > und portablen Sourcecode für alternativ Systeme.
    > Die jeweiligen OSe könnten dann den Treiber selbst
    > draus basteln. *träum*
    >
    > GrinderFX schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn man das ding mit den treibern
    > vernachlässigt,
    > dann magst du recht haben.
    > Ich spreche auch nicht
    > von exotischer
    > hardware. Du musst das nun auch
    > nicht
    > leugnen, es ist fakt, wie man aus unzähligen
    >
    > bsd foren entnehmen kann.
    >
    >


  11. Re: Gibt es nicht zu viele Unix-Derivate?

    Autor: KillerCat 03.11.07 - 19:18

    LinuxUser16746416 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > noch einen Pool von Sun-Maschinen mit Solaris, was
    > mich damals mit seiner - aus meiner Sicht -
    > vorsteinzeitlichen grafischen Oberfläche einfach
    > nicht begeistern konnte.

    Jaaa...CDE war nicht der Hit was die Optik betraf.... Kann mich auch noch an unsere Sparcs erinnen. Oh man ist das lange her....

    Aber CDE ist eh tot. Siehst du ja : Auch OpenSolaris nimmt jetzt was moderneres.

    > Ich habe nichts gegen die Konsole und komme auch
    > keinen Tag ohne sie aus, aber ich schätze den
    > Komfort einer GUI dennoch sehr hoch ein!

    Klar. Ich mag auch ne GUI haben, obwohgl bei mir fast stänig mindestens eine Konsole (csh) offen ist. Hab auch in der Steinzeit angefangen als es noch gar keine GUI gab. Hehehe. Hab noch gelernt zu tippen ohne nen Anfall zu bekommen.

    > Wie gesagt: Wenn das die verbreitetere Basis ist,
    > kann ich das akzeptieren. Ich wünsche mir einfach
    > etwas weniger Diversifikation und etwas mehr
    > Standard.

    Kann ich verstehen.

    > allerdings auch, man müsste einem sterbenden OS -
    > egal was es ist - seinen Tod gönnen ;-)

    Ok Linux. Geh sterben. ;-)
    (hihi)

    (BTW : BSD wird seit langem (so circa 30 Jahre) gesagt es würde sterben. Erfreut sich immer noch bester Gesundheit...)


    > Ich möchte
    > mich gar nicht darauf festlegen, was sterben soll
    > - ich bin einfach dafür, die mit der kleinsten
    > installierten Basis. Da dazu auch Router, Server
    > und andere, weitere Geräte zählen, könnte mich das
    > Ergebnis einer Statistik dazu durchaus überraschen
    > - vielleicht ist sogar Windows plötzlich nicht
    > mehr ganz vorne ;-)

    Dann müsste MacOS als erstes Sterben. Danach AIX, HP-UX und Solaris.

    > Gut. Warum? Ich habe mit EXT3 keine Probleme.

    Ext3 unterstützt kein Internal snapshotting / branching, keine Block suballocation, keine Variable file block size und keine Creation Timestamps.
    Dazu kommt das du das filesystem nicht mal checken kannst währrend es gemountet ist (fsck). Defragmentation ist nicht möglich es sei den du konvertierst ext3 Platten zu ext2 (das Dreck ist) und dann kann dir das e2defrag toll die Platte zerschiessen.

    Das Journaling das es bietet kannst du gepflegt in die Tonne treten da es nicht mal Checksums davon anlegt.

    Ausserdem stammt es von dem völlig verhunzten, unzuverlässigem Ext2 ab. Hab kein Vertrauen.

    Du siehst ich bin begeistert. ;)

    > Ein OS bringt aber doch in aller Regel die dafür
    > nötigen Tools mit. Mag sein, dass etwas auf BSD da
    > ist, was Linux fehlt, aber der Linuxer hat es dann
    > wohl auch noch nicht vermisst...

    Tja, da siehstes mal. Weisst gar nicht wie elegant BSD ist.

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