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In China ok, aber in Deutschland?...

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  1. In China ok, aber in Deutschland?...

    Autor: Poseidon 04.03.05 - 13:00

    Vielleicht sollte Microsoft das auf Deutschland ausweiten, allerdings dann etwa so:
    Für ein Unternehmen, daß MS-Raubkopien einsetzt oder entsprechend unterlizensiert arbeitet, was bei vielen nämlich der Fall ist, stellt MS dem "Tippgeber" je nach Höhe des Schadens für MS, einen kompletten Multimedia-PC oder wahlweise ein Wellness-Wochenende irgendwo in Deutschland als Fangprämie in Aussicht.
    In Deutschland sind es wohl immer noch die Unternehmen, die MS in Größenordnungen schaden, weniger der private Anwender.
    Vor allem der sog. Mittelstand ist hier Vorreiter, weil deren Firmenchefs häufig in mittelalterlich verkappter kleinkrämerischer Denkweise in ihren Unternehmen wie Fürsten regieren und geltende Gesetze nach Gutdünken umformen und auslegen.
    Ich kenne bspw. eine Unternehmung, die seit über 8 Jahren mit 5 Office97-Pro-Lizenzen lebt und diese mittlerweile auf über 80 PC's einsetzt. Dort sind auch die Netzwerklizenzen so hoffnungslos unterlizensiert, daß, wenn man den Lizenzmanager einschaltet, die Hälfte der Mitarbeiter außen vorbleibt, weil die Lizenzen nicht reichen.
    Die Unterlizensierung etc. geht in diesem Unternehmen in die 10.000e Euro, seit Jahren.
    Die Geschäftsleitung dieser Firma hat wohl trotz den immer wieder deshalb "aufmuckenden" EDV-Leuten verfügt, daß so zu arbeiten ist, weil man dafür kein Geld ausgeben will. Wer das Spiel nicht mitspielt wird dort sogar aus dem Unternehmen gemobbed.
    Mit der illegal eingesetzten und aufgespielten Software macht diese Firma allerdings gutes Geld.
    Irgendwie war da doch mal was mit entgangenem Gewinn usw.
    Leider halten die Mitarbeiter solcher Unternehmen nach außen meist den Mund, weil deren Chefs ihnen genau diesen diesen glattweg verbieten und ihnen mit Verlust des Arbeitsplatzes drohen, wenn solche Geschichten an die Öffentlichkeit usw. gelangen.
    Als externer Dienstleister stößt man dann recht schnell auf solche Sachen, kann aber eigentlich auch nichts machen.
    Ich finde das selber sehr ungerecht, da ich mir meine Software für den Job teuer im Laden kaufen gehe, um ja nur ehrlich zu bleiben, während sich die selbsternannten Götter in diesen Unternehmen mit dem eingesparten Geld ein Haus am Starnberger See bauen.

  2. Re: In China ok, aber in Deutschland?...

    Autor: :-) 04.03.05 - 13:24


    Man könnte jetzt böse argumentieren: Eine Firma ist ja nicht dazu da, etwas zu produzieren oder gar Menschen Arbeit zu geben, sie dient nur dazu, das Maximum aus dem Markt herauszuholen. "Leider" geht das nicht immer ohne Produkt und Arbeitskraft.

    Idealfigur eines Unternehmers ist der Hütchenspieler, er hat kein verkaufbares Produkt (außer Glück), aber meist kommt auch er nicht ohne Mitarbeiter aus, denn die stehen im Publikum als Scheinmitspieler, die dauernd gewinnen...

    Wie anders ist es bei "normalen" Firmen? In der Werbung tauchen auch ständig glückliche Leute auf, die von den Vorteilen schwärmen.

    Bekannte Fälle: Telekom (Relaxtarif, 4,5 Mrd. Umsatzplus), Deutsche Bank (Gewinnmaximierung plus Massenentlassung), man vergißt so schnell :-)

    Aber es war ja Bill selber, der die Spielregeln vorgegeben hatte. Abgerechnet wurde nicht nach verkauften Betriebssystemen, sondern nach verkauften PCs..., also kopierte jeder Händler Windows auf den Rechner, das verursachte keine Kosten, erhöhte aber den Gewinn.

  3. Re: In China ok, aber in Deutschland?...

    Autor: Katsenkalamitaet 04.03.05 - 16:46

    Als Hütchenspieler braucht man dann auch einen Bodyguard, einen zur Gewinnmaximierung asoziierten Taschendieb, einen Schmieresteher.
    Und schon ist man auf dem Weg zum Konzern -und kriegt es mit der Gewerkschaft zu tun =)

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Man könnte jetzt böse argumentieren: Eine Firma
    > ist ja nicht dazu da, etwas zu produzieren oder
    > gar Menschen Arbeit zu geben, sie dient nur dazu,
    > das Maximum aus dem Markt herauszuholen. "Leider"
    > geht das nicht immer ohne Produkt und
    > Arbeitskraft.
    >
    > Idealfigur eines Unternehmers ist der
    > Hütchenspieler, er hat kein verkaufbares Produkt
    > (außer Glück), aber meist kommt auch er nicht ohne
    > Mitarbeiter aus, denn die stehen im Publikum als
    > Scheinmitspieler, die dauernd gewinnen...
    >
    > Wie anders ist es bei "normalen" Firmen? In der
    > Werbung tauchen auch ständig glückliche Leute auf,
    > die von den Vorteilen schwärmen.
    >
    > Bekannte Fälle: Telekom (Relaxtarif, 4,5 Mrd.
    > Umsatzplus), Deutsche Bank (Gewinnmaximierung plus
    > Massenentlassung), man vergißt so schnell :-)
    >
    > Aber es war ja Bill selber, der die Spielregeln
    > vorgegeben hatte. Abgerechnet wurde nicht nach
    > verkauften Betriebssystemen, sondern nach
    > verkauften PCs..., also kopierte jeder Händler
    > Windows auf den Rechner, das verursachte keine
    > Kosten, erhöhte aber den Gewinn.




    ____________________________________________________________________________________
    March 20 1995. Last words of Thomas J. Grasso, executed in Oklahoma by lethal injection:
    "I did not get my Spaghetti-O's, I got spaghetti. I want the press to know this."
    ____________________________________________________________________________________ Des Menschen Wille ist sein Himmelreich

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