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Gestapo Methoden bei Microsoft

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  1. Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: B. Heiner 04.03.05 - 22:51

    Bei allem Verständnis für die Verfolgung von Raubkopien, ist die Nutzung von Denunziation mit geldwerter Belohnung als Bekämpfungsmittel das widerlichste was Microsoft bisher gebracht hat. Microsoft selbst bekämpft Konkurrenz mit wettbewerbswidrigem Verhalten und äussert schon gerne mal die Unwahrheit wider besseres Wissen. An diesem Verhalten sieht man, dass ( nichtnatürliche ) Monopole nicht nur ökonomisch schädlich sind, sondern auch in totalitäre Verhaltensweisen münden.

  2. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: KAHJ 04.03.05 - 23:48

    B. Heiner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Gestapo Methoden bei Microsoft

    Genau das war mein erster Gedanke. Und Totalitarismus der zweite.
    Der dritte kam nicht mehr durch, muss was mit Fassungslosigkeit zu tun gehabt haben. Die Jungs von MSFT muessen grosse Wachstumsprobleme haben, sonst wuerden sie das so nicht machen... wir werden's bald am Aktienkurs sehen. Gruesse.

  3. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Katsenkalamitaet 04.03.05 - 23:58

    Vielleicht informierst du dich bei Gelegenheit, was die Gestapo war. Auch versehentliche Verharmloser der Nazi-Diktatur sind Helfer der Rechtsradikalen.


    B. Heiner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei allem Verständnis für die Verfolgung von
    > Raubkopien, ist die Nutzung von Denunziation mit
    > geldwerter Belohnung als Bekämpfungsmittel das
    > widerlichste was Microsoft bisher gebracht hat.
    > Microsoft selbst bekämpft Konkurrenz mit
    > wettbewerbswidrigem Verhalten und äussert schon
    > gerne mal die Unwahrheit wider besseres Wissen. An
    > diesem Verhalten sieht man, dass ( nichtnatürliche
    > ) Monopole nicht nur ökonomisch schädlich sind,
    > sondern auch in totalitäre Verhaltensweisen
    > münden.




    ____________________________________________________________________________________
    March 20 1995. Last words of Thomas J. Grasso, executed in Oklahoma by lethal injection:
    "I did not get my Spaghetti-O's, I got spaghetti. I want the press to know this."
    ____________________________________________________________________________________ Des Menschen Wille ist sein Himmelreich



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.03.05 23:58 durch Katsenkalamitaet.

  4. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Straputsky 05.03.05 - 02:52

    Wer kaa - der kaa (Wer kann, der kann) würde der Bayer vielleicht sagen. Die können halt ruhig die eine oder andere Klage riskieren.
    Naja, im Moment ist halt Microsofts große Zeit und dass die ihr Monopol halten wollen ist doch klar. Für die ist es nur eine weitere Maßnahme um ihren Gewinn zu optimieren und wer weiß ob eine andere Firma in deren Position nicht genauso handeln würde.
    Eines noch zum Thema Denunziation:
    Es ist nicht Microsoft, das jemanden denunziert, sondern wenn dann sind es wir. Schlußendlich liegt es ja an uns ob wir dieses Angebot annehmen oder nicht.

  5. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Bibabuzzelmann 05.03.05 - 06:16

    Gilt das nur einmal oder kann ich euch alle verpetzen und bekomm dann Windows mehrmals für einen geringeren Preis ?
    Kenne paar Leute die besitzen noch das alte, da könnte ich ja Geld damit verdienen lol



  6. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Christian Korff 05.03.05 - 09:11

    B. Heiner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Bei allem Verständnis für die Verfolgung von
    > Raubkopien, ist die Nutzung von Denunziation mit
    > geldwerter Belohnung als Bekämpfungsmittel das
    > widerlichste was Microsoft bisher gebracht hat.
    Ehm, Microsoft hat das Recht darauf Geld für Winodws zu nehmen. Das tun sie um die Entwicklung zu finanzieren und weil es gut läuft natürlich auch viel investieren und viel an die Aktionäre auszahlen.
    Beim Stichwort Belohnung fällt mir ein das z.B. wenn Leute dringend gesucht werden (z.B. Osama bin Laden) ja auch Belohnung gezahlt wird für sachdienliche Hinweise.


    > Microsoft selbst bekämpft Konkurrenz mit
    > wettbewerbswidrigem Verhalten und äussert schon
    > gerne mal die Unwahrheit wider besseres Wissen. An
    Die Bekämpfung von Raubkopien hat nichts mit Microsofts Firmenpolitik zu tun. Es ist ihr gutes Recht.
    > diesem Verhalten sieht man, dass ( nichtnatürliche
    > ) Monopole nicht nur ökonomisch schädlich sind,
    > sondern auch in totalitäre Verhaltensweisen
    > münden.
    Was wieder ein Thema für sich wäre.


    Christian Korff

  7. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: jemand 05.03.05 - 13:02

    Nun mit der Gestapo würde ich dieses Verhalte seitens Microsoft nicht bezeichnen.
    Wie auch schon gesagt wurde, ist es das Recht von MS für ihr Produkt Geld zunehmen. Allerdings ist die Verfolgung von Raubkopieren wohl eher Sache der Polizei.

    Seltsam finde ich allerdings, daß die Preise für WinXP in China so hoch sind (wenn man davon ausgeht, daß es sich um Systembuilder Versionen handelt)

    Und die Briten, die potentiel mehr Geld haben, als die Durchschnittschinesen bekommen Windows geschenkt falls sie eine Raubkopie besitzen , hä?

  8. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Stasispitzel 05.03.05 - 14:03

    jemand schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nun mit der Gestapo würde ich dieses Verhalte
    > seitens Microsoft nicht bezeichnen.
    > Wie auch schon gesagt wurde, ist es das Recht von
    > MS für ihr Produkt Geld zunehmen. Allerdings ist
    > die Verfolgung von Raubkopieren wohl eher Sache
    > der Polizei.
    >
    > Seltsam finde ich allerdings, daß die Preise für
    > WinXP in China so hoch sind (wenn man davon
    > ausgeht, daß es sich um Systembuilder Versionen
    > handelt)
    >
    > Und die Briten, die potentiel mehr Geld haben, als
    > die Durchschnittschinesen bekommen Windows
    > geschenkt falls sie eine Raubkopie besitzen , hä?
    >
    >


    Türlich ist es einfach in einem totalitären Regime die Gegner des Konsenz auszuschalten. Fehlt nur noch das M$ die Todesstrafe für Raubkopierer fordert. Tja, Buisness rulz!

  9. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Katsenkalamitaet 05.03.05 - 14:18

    Ging dir schon wieder ein Nick verloren =)

    Stasispitzel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > jemand schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Nun mit der Gestapo würde ich dieses
    > Verhalte
    > seitens Microsoft nicht bezeichnen.
    >
    > Wie auch schon gesagt wurde, ist es das
    > Recht von
    > MS für ihr Produkt Geld zunehmen.
    > Allerdings ist
    > die Verfolgung von
    > Raubkopieren wohl eher Sache
    > der
    > Polizei.
    >
    > Seltsam finde ich allerdings,
    > daß die Preise für
    > WinXP in China so hoch
    > sind (wenn man davon
    > ausgeht, daß es sich um
    > Systembuilder Versionen
    > handelt)
    >
    > Und die Briten, die potentiel mehr Geld haben,
    > als
    > die Durchschnittschinesen bekommen
    > Windows
    > geschenkt falls sie eine Raubkopie
    > besitzen , hä?
    >
    > Türlich ist es einfach in einem totalitären Regime
    > die Gegner des Konsenz auszuschalten. Fehlt nur
    > noch das M$ die Todesstrafe für Raubkopierer
    > fordert. Tja, Buisness rulz!




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  10. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Ozzy - alt 05.03.05 - 14:25

    Dein Vergleich ist unangemessen. Das solltest Du selbst wissen!
    Ich bin zwar auch kein Freund von Denunziation, aber im Prinzip geht es hier doch lediglich darum, dass es sich ein Unternehmen nicht gefallen lässt, dass es permanent bestohlen wird.

  11. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: jemand 05.03.05 - 17:36

    Also um was hier klar zustellen, es geht hier um Anwender, die WindowsXP gekauft haben, aber feststellen mussten, daß der Händler sie mit einer Raubkopie beschissen hat.
    Solche Händler sind nunmal Verbrecher und gerade in China gibt es viele professionelle Raubkopierer. Es geht nicht darum zu kucken ob die Nachbarn illegalerweise eine Windowslizenz auf mehreren Rechnern verwenden.

  12. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Johnny99 07.03.05 - 08:22

    > Bei allem Verständnis für die Verfolgung von
    > Raubkopien, ist die Nutzung von Denunziation mit
    > geldwerter Belohnung als Bekämpfungsmittel das
    > widerlichste was Microsoft bisher gebracht hat.

    Na und ?
    Sieh es mal so, in einem anderem Beitrag wurde es eben schon erwähnt: Wer verpfeifft schon seinen Softwaredealer, wenn er statt 125$ nur 2 bezahlen muss.
    MS wird mit dieser Aktion wieder mal gegen die Wand fahren.

    Außerdem es ist völlig irrelevant, welche Qualität MS Produkte haben. Das die Firma wie ein stinkender Molch in Redmond sitzt und sich genauso benimmt, ist hinreichend bekannt und so langsam sollte man sich daran gewöhnen, dass das nichts anderes ist, als heiße Luft.

  13. Re: Gestapo Methoden bei Microsoft

    Autor: Ryen 07.03.05 - 11:11

    Katsenkalamitaet schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Vielleicht informierst du dich bei Gelegenheit,
    > was die Gestapo war. Auch versehentliche
    > Verharmloser der Nazi-Diktatur sind Helfer der
    > Rechtsradikalen.

    Ich stimme Dir grundsätzlich zu. Meine Polemik ist hier ein Grenzfall. Dennoch denke ich, dass diese Provokation hier noch in tragbar ist.


    >
    >
    > B. Heiner schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Bei allem Verständnis für die Verfolgung
    > von
    > Raubkopien, ist die Nutzung von
    > Denunziation mit
    > geldwerter Belohnung als
    > Bekämpfungsmittel das
    > widerlichste was
    > Microsoft bisher gebracht hat.
    > Microsoft
    > selbst bekämpft Konkurrenz mit
    >
    > wettbewerbswidrigem Verhalten und äussert
    > schon
    > gerne mal die Unwahrheit wider besseres
    > Wissen. An
    > diesem Verhalten sieht man, dass (
    > nichtnatürliche
    > ) Monopole nicht nur
    > ökonomisch schädlich sind,
    > sondern auch in
    > totalitäre Verhaltensweisen
    > münden.
    >
    > __________________________________________________
    > __________________________________
    > March 20 1995. Last words of Thomas J. Grasso,
    > executed in Oklahoma by lethal injection:
    > "I did not get my Spaghetti-O's, I got spaghetti.
    > I want the press to know this."
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    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 04.03.05 23:58.


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