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Achtung! Datenverlust!

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  1. Re: Achtung! Datenverlust!

    Autor: Scherzer 07.03.08 - 11:22

    Teladi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > So viel inhaltsloses Gelaber, und das von Leuten
    > die weder jemals einen eee-pc in der Hand hielten,
    > noch wissen was ein Flash-Speicher ist. Ich frage
    > mich was dahinter steckt ?

    was soll schon dahinter stecken? Jemand mit Fachwissen?

    sorry, aber Deine komplett inhaltsleere Kritik laesst darauf schliessen, dass Du einfach kein Wort davon verstanden hast und Dich das aergert.

    Um ueber Flash-Internas Bescheid zu wissen muss man keinen eee-pc in die Haende nehmen (Wissenaufnahme funktioniert nicht durch Handauflegen), sondern einfach technische Spezifikationen lesen können.

    Oder hat er Dir grad Deinen eee-PC vermiest, den Du Dir schon sooo stark gewünscht hast? Deswegen so angegräzt?

  2. Re: Achtung! Datenverlust!

    Autor: Treobit 07.03.08 - 12:37

    div0 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Aufgelötet, und
    > tausch das mal aus...
    >
    > war mein hauptbedenken.. andererseits:
    > wie hoch ist denn die chance, dass dir das ding
    > mal irgendwo runterrutscht?.. sofa?.. bettkante?..
    > beifahrersitz?.. nen headcrash bekommste bei flash
    > nunmal nich..

    Achwas, Headcrash. Das Hauptargument (der Werbestrategen) der Flash-Hersteller. Ist ja irgendwo nicht ganz falsch - aber es ist halt trotzdem keine vollwertige Festplatte.

    Meine Notebooks rutschen nirgends runter. Schon gar nicht von Bettkanten. Auf Betten und Sofas sollen die schon deswegen nicht, weil das die Luefterschlitze verschliessen kann. Und das ist noch schlechter als der Einsatz von eingelötetem Flash-Speicher. Abgesehen davon brechen die Displays auch mal gern beim Runterwerfen, und die Mainboards sollten sich nach Möglichkeit auch nicht verformen, weil sonst kalte Kontakte und Leiterbahnabrisse drohen. Schon deswegen sollte man tunlichst davon absehen. Wer so schusselig ist, sollte vielleicht eher in Richtung Toughbook sehen oder gar keinen Rechner verwenden. Es fehlt dann vielleicht einfach die Erwachsenen-Reife dazu.

    > warum wird der kram eigentlich auch in toughbooks verbaut?..
    > weil er schnell abraucht oder weil er shock-resistant is?
    > fragen ueber fragen...

    Bei den Toughbooks sind es nur wenige Modelle und wenn, dann ist es auswechselbar (zB Steckboards). Alle anderen Toughbooks (darunter meins) haben gel-gelagerte Standard-Platten. Beim eeePC ist der Speicher fix aufgelötet. Das ist schon was ganz anderes.

    Du solltes anders herum fragen: Wer wuerde schon ein Notebook akzeptieren, bei dem Platte und DVD-Laufwerk mit dem Mainboard untrennbar verlötet sind? Das mag kaufen, wer will.

    > Aber will ich ein Gerät mit eingelötetem Flash,
    > der sich bei jedem einzelnen Schreibzugriff
    > garantiert und nachhaltig abnutzt? Nein, will ich
    > definitiv nicht.

    > ...und jetzt wartest du auf das release des
    > hover-boards, damit du keine reifen am auto
    > abnutzt...?

    Kein sinnvoller Vergleich. Alles nutzt sich ab, auch Hauptspeicher, CPU und Festplatte. Aber: die Flash-Chips haben zudem auch interne unzureichende Korrekturmechanismen. Bei der HD hat man defekte Dateien und irgendwann defekte Sektoren - für das OS erkennbar. Bei Flash hast Du defekte Dateien, die der Flash selbst prüfsummenkorrigiert auf seine Reserveblöcke umschreibt. Bei mehreren defekten Speicherzellen hintereinander gibts aber keine sinnvolle Prüfsummenkorrektur. Diese Datenbits sind einfach weg.

    Defekte Sektoren gibt es nicht, nur eine Verringerung der Kapazität. Bei der HD weisst Du wenigstens, wann Du sie austauschen solltest, weil die Datensicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Beim Flash merkst Du gar nichts ausser hin und wieder Dateisystemfehlern. Die hälst Du aber für selbstverständlich. Irgendwann hilft einfach kein Restore mehr. Denk daran, wenn es bei Dir soweit ist.

    Flash war nie dafuer gedacht, Festplatte zu ersetzen. Es hat eine ganz bestimmte Anwendung als Permanentspeicher mit geringen Schreibzyklen. Und nur dort macht er wirklich Sinn. Völlig egal, was die Herren Marktstrategen den potentiellen Käufern einreden wollen.

    > warum kaufen leute wegwerfkameras?

    sehr billig, dafuer nur kurz verwendbar. Sollten wir diese Parameter wirklich an unsere zukünftigen Notebooks knüpfen wollen?

    > naja... definiere "Langzeiterfahrungen"... imho

    gut, ist ein Argument. Aber frisch vom Markt picken und sofort kaufen ist auch nicht übermäßig ... naja, sagen wir mal: sinnvoll. Für mich persönlich waren die Testberichte der Zeitschrift auch nicht geeignet, mir so ein Ding zu kaufen. Und das, obwohl ich schon lange nach einem handlichen, kleinen und trotzdem bezahlbaren Notebook Ausschau halte.

    Der eeePC ist einfach einen kleinen Touch ZU billig. Waere der Flash nicht festgelötet sondern austauschbar, hätte ich es in Betracht gezogen. Die von Asus hätten nur eine CF-Kontaktleiste mehr einbauen müssen, und schon hätte vermutlich ich einen eeePC gekauft. Gut, dann eben nicht, sollen sie den Mist halt behalten. Jetzt, in letzter Zeit, kommen gottseidank langsam verstärkt kleine und preiswerte Notebooks auf den Markt. Sehe ich mir halt die mal an.

    > ist die kiste mit ihrem 900@620mhz-celeron jetzt
    > schon an der grenze des verkraftbaren.. aber wie
    > hier schon so schoen gesagt wurde: um
    > konsolenarbeiten beim kunden vor ort zu verrichten
    > kann ich mich nich viel vorstellen, was
    > praktischer waere.. passt in ne grosse
    > manteltasche.. freie wahl beim OS-geschmack.. und
    > wenn's in 3 jahren den geist aufgibt.. scheiss
    > drauf.. was willst du in 3 jahren mit 620mhz noch
    > mehr reissen, als jetzt schon?

    gar nicht "mehr". Wozu immer "mehr"? Solange mir nicht immer wieder neue OS- und Programmversionen auferlegt werden (und gegen die sperr ich mich so gut es geht, kostet ja alles Geld), darf so ein Rechner ruhig 10 Jahre und aelter werden. Was spricht dagegen? Gamen, EgoShooter, Rennen fahren? Aus dem Alter bin ich lange raus. Für alles andere ist 1 GHz dick ausreichend. Nicht für Vista, ok. Aber Vista ist sowieso der totale Irrsinn, die drehen langsam komplett durch. 17 GB allein für das sog. Betriebssystem. Da ist ja XP noch freundlich dagegen.

    Ich glaub sowieso, dass der nächste Rechner wieder ein Mac wird. Ich bin vor 6 Jahren mal auf die billigere Hardware der PC-kompatiblen reingefallen und auf Windows und Linux umgestiegen. Seitdem hab ich nichts wie Ärger damit. Den werd ich mir vom Hals schaffen. Sobald mein Toughbook den Geist aufgibt, wird wohl ein MacBook angeschafft.

    Und überhaupt: Wieso soll man z.B. seine Korrespondenz nicht 15 Jahre mit dem gleichen Rechner erledigen können? Und fuer ein kleines serielles Terminalprogramm brauche ich keinen lausigen und kurzlebigen eeePC mit 900 MHz. Da reicht mein Treo (Palm) auch. Der kann noch ganz andere Dinge und ist noch viel kleiner.

    Ich bin einfach gegen diese elende Ressourcen-Verschwendung. Die momentane und in Zukunft zu erwartende Halbwertszeit stinkt gewaltig. Das Zeug taugt immer weniger und wird in immer kürzeren Zyklen ausgetauscht. Scheiss auf Umwelt und ohnehin knappe Ressourcen. Schöne, tolle Minderqualitätsgesellschaft. Was wir uns alles leisten können, Mann, was sind wir doch grandios. Richtige Wegwerf-Helden.

    Wollen wir da wirklich hin?

  3. Re: Achtung! Datenverlust!

    Autor: Nano_144 07.03.08 - 13:55

    thomass schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich habe gelesen, dass es sich im Eee-PC um eine
    > SSD handelt.
    > Die Daten sollten so auf 5 Jahre gesichert sein...
    > bis dahin gibt es eine Ersatzplatte für lau....

    Wo hast Du das gelesen, dass das austauschbar ist? Alle mir bekannten Quellen berichten von aufgelöteten Chips.

    Weiter: die 5 Jahre beziehen sich auf den reinen Datenerhalt. Der ist bei normalen SD-Karten lt. Herstellerangaben ungefaehr doppelt so hoch, variert aber. Wenn Du oft schreibend darauf zugreifen willst, sieht das ganz anders aus. Bei durchschnittlich 8-10 Stunden / Woche (Privat-User) kannst Du die tatsächliche Laufzeit mindestens halbieren. Willst Du auch noch was machen, was viel temporären Schreibzugriff erfordert, kommst Du nicht über ein Jahr ohne Datenverluste.

    Das Problem sind vor allem die schleichenden Datenverluste. Also diejenigen, die nicht vom Betriebssystem bemerkt werden, weil die Flash-Chips das anhand ihrer Prüfsummen passend (aber nicht fehlerfrei) auf ihre Reserveblöcke umlagern.

    > Ich sehe also keinen Grund, Angst vor einem
    > Datenverlust zu haben - zumal kein vernünftiger
    > Mensch hingehen würde und extrem wichtige Daten
    > auf diesem Zwerg zu lagern - könnte ja auch mal
    > abhanden kommen.

    Stimmt, ein Backup ist natürlich immer Gold wert.

    > Dazu kommt noch, dass bei Solid State Disks in der
    > Regel mehr Speicher enthalten ist als angegeben.
    > Defekte Bereiche werden dann einfach durch neue,
    > intakte ersetzt und alle Bereiche gleich stark
    > belastet. Tests haben gezeigt das diese Platten
    > durchaus mit konventionellen mithalten können, was
    > die Lebensdauer betrifft.

    Die Tests sind eher mit Vorsicht zu geniessen. Den c't-Test kennen sicher einige, bei dem USB-Sticks zig-fach überbelastet wurde und selbst nach einigen Millionen Schreibzugriffen noch funktionierte. Die Frage ist: wie lange sind Daten auf einem derartig gestressten Chip dann noch sicher? Wann kippen sie um (und das werden sie)? Darüber ist natürlich nichts bekannt, wie auch. Und letztendlich ist es auch noch relevant, welche Art von Daten dabei verwendet wurde. Z.B. musterartige Daten sind bei Prüfsummen deutlich einfach zu handhaben als Mischdaten. Immer die selbe Datei ist auch einfacher als zufällige Mischdateien. Auf diese Weise fallen dann Defekte auch erheblich weniger auf, wenn überhaupt.

    Wie bei allen anderen Themen ist es wichtig, immer schön zu differenzieren. Auch kleine Details sind wichtig. Sonst erhält man keine sinnvollen Schlußfolgerungen.

    > Vor allem Zugriffszeit, Stromverbrauch und die
    > Unempfindlichkeit gegenüber Erschütterungen zeigt
    > das hier wohl die Zukunft der Festspeicher
    > liegt...
    > Ich sehe da ein Paradigma zum Röhren und LCD
    > Monitor... nur noch eine Frage der Zeit!

    Nicht mit den Flash-Speichern der heutigen Art. Die werden im Moment gerade etwas kommerziell mißbraucht. Sowas könnte sich nie durchsetzen, würde das Qualitätsbewusstsein der Deutschen nicht ständig sinken.

    Aber naja - jeder kriegt, was er verdient. Soll sich in 10-15 Jahren keiner beschweren, wenn man nur noch halben Sondermüll kaufen kann, der nach einem Vierteljahr und 2 x schief ansehen den Geist aufgibt. Die Gewährleistung werden sie bis dahin auch noch entsprechend aufweichen.

    > Allerdings weiß ich nun nicht, um welches Modell
    > Festplatte es sich hier speziell handelt... oft
    > steht SSD drauf, was aber drin ist, ist wiederumm
    > eine andere Frage!

    SSD = Solid State Disk (oder Drive). Es bedeutet nichts anderes, als dass einer oder mehrere Speicherchips wie eine Festplatte angesprochen werden können. Gibts in Flash, SDRAM und SRAM. Es ist schon sowas drin. Die Frage ist, in welcher Ausführung und Qualität.

    Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Solid_State_Drive

    oder auch

    http://de.wikipedia.org/wiki/Flash-Speicher

    Das reicht für einen ersten Eindruck. Das Defekt-Management ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich und qualitativ nicht immer gut. Ist aber ein gesondertes Thema wert, da muß man schon etwa mehr ins Detail gehen.

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