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damit mache ich mich doch strafbar!

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  1. damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: Horst Fischer 12.11.07 - 21:41

    Wenn jemand verbotene Dateien auf meinem Rechner speichert,
    dann bin ich vor der Justiz auch der Haftende -
    ich also Eigentümer und Festplattenbesitzer bin dafür verantwortlich!

    Und jetzt soll keiner behaupten, die Dateien sind ja verschlüsselt.
    In England gibt es bereits ein Gesetz, dass den Bürger mit hohen Haftstrafen zur Herausgabe des Schlüssels zwingen kann, in Deutschland funktioniert indirekt genauso!

    Diesem Risiko werde ich mich sicher nicht aussetzen, ich habe Arbeit und Familie, das stelle ich nicht wegen ein bischen online-Speicherplatz aufs Spiel!

  2. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: ogern 12.11.07 - 22:49

    Horst Fischer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und jetzt soll keiner behaupten, die Dateien sind
    > ja verschlüsselt.
    > In England gibt es bereits ein Gesetz, dass den
    > Bürger mit hohen Haftstrafen zur Herausgabe des
    > Schlüssels zwingen kann, in Deutschland
    > funktioniert indirekt genauso!

    den schluessel hast du selbst doch sowieso nicht, das wird selbst justizia einsehen.

    -aber wenn der andere den schluessel rausgibt???
    -dann hast du sowieso wieder deine ruhe

  3. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: peterchen 12.11.07 - 23:43

    Außerdem denke ich, dass auf jeder einzelnen Festplatte höchstens ein Fragment von vielleicht 100 zu liegen kommt - was auch mit passendem Schlüssel höchstens ausreichen dürfte, um den Dateityp herauszufinden, kaum aber den Inhalt.


    ==
    http://www.turbobrain.de

  4. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: Horst Fischer 13.11.07 - 00:05

    peterchen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Außerdem denke ich, dass auf jeder einzelnen
    > Festplatte höchstens ein Fragment von vielleicht
    > 100 zu liegen kommt - was auch mit passendem
    > Schlüssel höchstens ausreichen dürfte, um den
    > Dateityp herauszufinden, kaum aber den Inhalt.
    >
    > ==
    > corticelli.blogspot.com
    Wenn sich eine einzelne Datei auf mehrere Fesplatten und hunderte Fragmente verteilt, dann würde man vor zu große Performanceprobleme gestellt.

  5. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: niabot 13.11.07 - 00:37

    > Wenn sich eine einzelne Datei auf mehrere
    > Fesplatten und hunderte Fragmente verteilt, dann
    > würde man vor zu große Performanceprobleme
    > gestellt.

    Das stimmt so nicht, denn ein peer2peer Netzwerk lebt ja gerade von dieser Zersplitterung und wird dadurch auch schnell. Wäre doch doof wenn ich es von einem laden müsste der 2 kBit/s Upload hat. Besser ist es dann doch von 100 Leuten 2 kBit/s zu bekommen. Allerdings dürfte die Datenredundanz recht hoch sein, bzw. sie muss es sein, damit mindestens insgesammt eine komplette Kopie der Datei auf erreichbaren Rechnern liegt.

  6. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: Horst Fischer 13.11.07 - 17:57

    niabot schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Wenn sich eine einzelne Datei auf
    > mehrere
    > Fesplatten und hunderte Fragmente
    > verteilt, dann
    > würde man vor zu große
    > Performanceprobleme
    > gestellt.
    >
    > Das stimmt so nicht, denn ein peer2peer Netzwerk
    > lebt ja gerade von dieser Zersplitterung und wird
    > dadurch auch schnell. Wäre doch doof wenn ich es
    > von einem laden müsste der 2 kBit/s Upload hat.
    > Besser ist es dann doch von 100 Leuten 2 kBit/s zu
    > bekommen. Allerdings dürfte die Datenredundanz
    > recht hoch sein, bzw. sie muss es sein, damit
    > mindestens insgesammt eine komplette Kopie der
    > Datei auf erreichbaren Rechnern liegt.
    Dass eine Datei auch in Fragmenten übertragen und gemanaged werden kann, das ist wahrlich eines der Grundgerüste des P2P-Datenaustausch.
    Allerdings werden normalerweise von einer bereits vollständigen Datei (aus mehreren Quellen parallel) die Fragmente übertragen und synchronisiert, auch wenn schon unvollständige Dateien als Fragmente in die Synchronisation mit einbezogen werden können.

    Es ist deshalb davon auszugehen, dass vollständige Dateien auch bei wuala redundant auf verschiedenen Festplatten gespeichert werden
    und nicht nur Einzelteile.
    Ein Straftatbestand durch illegale, fremde Dateien auf dem heimischen Rechner, wäre damit gegeben.
    Wer möchte sich diesem Risiko, Alles wegen ein bischen online-Speicher zu verlieren, ernsthaft aussetzen?

  7. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: lesen lernen 15.11.07 - 12:41

    Horst Fischer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > niabot schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Wenn sich eine einzelne Datei auf
    >
    > mehrere
    > Fesplatten und hunderte
    > Fragmente
    > verteilt, dann
    > würde man vor
    > zu große
    > Performanceprobleme
    >
    > gestellt.
    >
    > Das stimmt so nicht, denn ein
    > peer2peer Netzwerk
    > lebt ja gerade von dieser
    > Zersplitterung und wird
    > dadurch auch schnell.
    > Wäre doch doof wenn ich es
    > von einem laden
    > müsste der 2 kBit/s Upload hat.
    > Besser ist es
    > dann doch von 100 Leuten 2 kBit/s zu
    >
    > bekommen. Allerdings dürfte die
    > Datenredundanz
    > recht hoch sein, bzw. sie muss
    > es sein, damit
    > mindestens insgesammt eine
    > komplette Kopie der
    > Datei auf erreichbaren
    > Rechnern liegt.
    > Dass eine Datei auch in Fragmenten übertragen und
    > gemanaged werden kann, das ist wahrlich eines der
    > Grundgerüste des P2P-Datenaustausch.
    > Allerdings werden normalerweise von einer bereits
    > vollständigen Datei (aus mehreren Quellen
    > parallel) die Fragmente übertragen und
    > synchronisiert, auch wenn schon unvollständige
    > Dateien als Fragmente in die Synchronisation mit
    > einbezogen werden können.
    >
    > Es ist deshalb davon auszugehen, dass vollständige
    > Dateien auch bei wuala redundant auf verschiedenen
    > Festplatten gespeichert werden
    > und nicht nur Einzelteile.
    > Ein Straftatbestand durch illegale, fremde Dateien
    > auf dem heimischen Rechner, wäre damit gegeben.
    > Wer möchte sich diesem Risiko, Alles wegen ein
    > bischen online-Speicher zu verlieren, ernsthaft
    > aussetzen?
    >



    --> bullshit, lies das interview nochmal

  8. Re: damit mache ich mich doch strafbar!

    Autor: CyberEye 29.11.07 - 17:08

    Man macht sich nicht strafbar, wenn man verschlüsselte Dateifragmente von Dritten auf seinem Rechner hat. Hinter den Fragmenten kann alles Mögliche stecken. Was das ist, weißt weder du und erst recht nicht der Kläger.
    (Und auch Stoiber könnte damit nichts anfangen. ;-) )
    Es ist einfach nur Bit & Byte Salat.
    Sonst müsste man sich ja theoretisch auch dann strafbar machen, wenn man eine Datei aus zufälligen Bytes generiert und auf der Platte speichert. (Könnte ja "zufällig" der neue Vista-Nachfolger dabei herauskommen *LOL*)

    Strafbar würdest du dich nur dann machen, wenn du selber bewusst illegale Inhalte (Raubkopien) veröffentlichst ... man also eine bestimmte Datei exakt auf dich zurückführen kann.
    Und selbst dann müssten die (die Kläger) erstmal beweisen, dass du wirklich im Besitz der Datei bist.

    Das ist von der rechtlichen Seite her alles noch sehr schwammig.

    mfg

    CyberEye

    Horst Fischer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > niabot schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Wenn sich eine einzelne Datei auf
    >
    > mehrere
    > Fesplatten und hunderte
    > Fragmente
    > verteilt, dann
    > würde man vor
    > zu große
    > Performanceprobleme
    >
    > gestellt.
    >
    > Das stimmt so nicht, denn ein
    > peer2peer Netzwerk
    > lebt ja gerade von dieser
    > Zersplitterung und wird
    > dadurch auch schnell.
    > Wäre doch doof wenn ich es
    > von einem laden
    > müsste der 2 kBit/s Upload hat.
    > Besser ist es
    > dann doch von 100 Leuten 2 kBit/s zu
    >
    > bekommen. Allerdings dürfte die
    > Datenredundanz
    > recht hoch sein, bzw. sie muss
    > es sein, damit
    > mindestens insgesammt eine
    > komplette Kopie der
    > Datei auf erreichbaren
    > Rechnern liegt.
    > Dass eine Datei auch in Fragmenten übertragen und
    > gemanaged werden kann, das ist wahrlich eines der
    > Grundgerüste des P2P-Datenaustausch.
    > Allerdings werden normalerweise von einer bereits
    > vollständigen Datei (aus mehreren Quellen
    > parallel) die Fragmente übertragen und
    > synchronisiert, auch wenn schon unvollständige
    > Dateien als Fragmente in die Synchronisation mit
    > einbezogen werden können.
    >
    > Es ist deshalb davon auszugehen, dass vollständige
    > Dateien auch bei wuala redundant auf verschiedenen
    > Festplatten gespeichert werden
    > und nicht nur Einzelteile.
    > Ein Straftatbestand durch illegale, fremde Dateien
    > auf dem heimischen Rechner, wäre damit gegeben.
    > Wer möchte sich diesem Risiko, Alles wegen ein
    > bischen online-Speicher zu verlieren, ernsthaft
    > aussetzen?
    >


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