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Macht es wirklich einen Unterschied?

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  1. Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: freakonomics 29.11.07 - 13:27

    Ich spiele seit 16 Jahren Pc- und Konsolenspiele. Künstlerisch wertvolles wäre mir dabei eher selten aufgefallen. Ich bin, wie die meisten Spieler von Ego-Shootern der Meinung, das es um den sportlichen Vergleich (im Sinne von Reaktion und Präzision, was ja beides Körperfunktionen sind) geht. Da stellt sich mir aber wirklich dir frage: Warum muss es dann überhaupt um Gewalt gehen. Ich bin sicher nicht für ein Verbot. Doch die Initiative liegt hier nicht beim Staat, sondern bei den Spielern und bei den Produzenten.

    Hier mal ein paar Szenarien, die völlig auf Gewalt verzichten und dennoch nichts vom Spielspaß vermissen lassen:

    Szenario eins:
    Ein Spiel wie Doom3. Enge Gänge, Dunkelheit, erschreckende Momente usw. usw. Ändern wir nun das Ziel von Ballern wie verrückt auf Energie einsammeln. Man "beschießt" die Dämonen mit einem Energiestrahl, der sie wieder in Menschen verwandelt. Außerdem muss man die geretteten sicher an einen Rettungspunkt bringen. Das Spiel verliert nichts, gewinnt aber den humanitären Faktor. Außerdem gibt es weder Blut noch Leichen.

    Szenario zwei:
    Ein Spiel wie Unreal. Ändern wir das Ziel: Es geht nicht darum die Gegner zu töten, sondern ihre Punkt zu bekommen. Die Munition wird durch Kugeln oder Strahlen ersetzt, die beim treffen nicht nur die Punkte des Gegners einsammeln, sondern auch Effekte auslösen. Je nach Combo und Munition wir der Gegner z.B. zu einem Schaf, oder teilt sich in 3 Spielfiguren, lässt sich nicht mehr kontrollieren, oder wird unsichtbar, erhält punkte zurück, oder kann für kurze Zeit nichts sehen. Es gibt weder Blut noch Leichen, aber jede Menge lustige, spannende, taktische usw. Effekte.


    Also mir würde solche Spiele besser gefallen als alle Ego-Shooter die momentan am Markt sind.

  2. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Uliana 29.11.07 - 13:32

    freakonomics schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich spiele seit 16 Jahren Pc- und Konsolenspiele.
    > Künstlerisch wertvolles wäre mir dabei eher selten
    > aufgefallen. Ich bin, wie die meisten Spieler von
    > Ego-Shootern der Meinung, das es um den
    > sportlichen Vergleich (im Sinne von Reaktion und
    > Präzision, was ja beides Körperfunktionen sind)
    > geht. Da stellt sich mir aber wirklich dir frage:
    > Warum muss es dann überhaupt um Gewalt gehen. Ich
    > bin sicher nicht für ein Verbot. Doch die
    > Initiative liegt hier nicht beim Staat, sondern
    > bei den Spielern und bei den Produzenten.
    >
    > Hier mal ein paar Szenarien, die völlig auf Gewalt
    > verzichten und dennoch nichts vom Spielspaß
    > vermissen lassen:
    >
    > Szenario eins:
    > Ein Spiel wie Doom3. Enge Gänge, Dunkelheit,
    > erschreckende Momente usw. usw. Ändern wir nun das
    > Ziel von Ballern wie verrückt auf Energie
    > einsammeln. Man "beschießt" die Dämonen mit einem
    > Energiestrahl, der sie wieder in Menschen
    > verwandelt. Außerdem muss man die geretteten
    > sicher an einen Rettungspunkt bringen. Das Spiel
    > verliert nichts, gewinnt aber den humanitären
    > Faktor. Außerdem gibt es weder Blut noch Leichen.
    >
    > Szenario zwei:
    > Ein Spiel wie Unreal. Ändern wir das Ziel: Es geht
    > nicht darum die Gegner zu töten, sondern ihre
    > Punkt zu bekommen. Die Munition wird durch Kugeln
    > oder Strahlen ersetzt, die beim treffen nicht nur
    > die Punkte des Gegners einsammeln, sondern auch
    > Effekte auslösen. Je nach Combo und Munition wir
    > der Gegner z.B. zu einem Schaf, oder teilt sich in
    > 3 Spielfiguren, lässt sich nicht mehr
    > kontrollieren, oder wird unsichtbar, erhält punkte
    > zurück, oder kann für kurze Zeit nichts sehen. Es
    > gibt weder Blut noch Leichen, aber jede Menge
    > lustige, spannende, taktische usw. Effekte.
    >
    > Also mir würde solche Spiele besser gefallen als
    > alle Ego-Shooter die momentan am Markt sind.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Bei vorangegangenen Diskusionen sagten viele Spieler dass es ohne Gewalt nicht ginge, konnte mir dann aber keine konkreten Günde dafür nennen.

  3. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: FranUnFine 29.11.07 - 13:35

    Uliana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dem kann ich mich nur anschließen. Bei
    > vorangegangenen Diskusionen sagten viele Spieler
    > dass es ohne Gewalt nicht ginge, konnte mir dann
    > aber keine konkreten Günde dafür nennen.

    Muss man das?

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

  4. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Uliana 29.11.07 - 13:36

    FranUnFine schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Uliana schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Dem kann ich mich nur anschließen. Bei
    >
    > vorangegangenen Diskusionen sagten viele
    > Spieler
    > dass es ohne Gewalt nicht ginge,
    > konnte mir dann
    > aber keine konkreten Günde
    > dafür nennen.
    >
    > Muss man das?

    Ne Begründung wär schon ganz nett. Ansonsten fällt es mir schwer deren Aussage nachzuvollziehen. Ich würde schon gerne wissen warum es angeblich ohne Gewalt nicht geht?

  5. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: FranUnFine 29.11.07 - 13:38

    Uliana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ne Begründung wär schon ganz nett. Ansonsten fällt
    > es mir schwer deren Aussage nachzuvollziehen. Ich
    > würde schon gerne wissen warum es angeblich ohne
    > Gewalt nicht geht?

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum so viele Frauen mit Männern zusammen sein wollen, und sie können keine Gründe dafür nennen. Aber ich akzeptiere es. Schließlich kommt dabei niemand zu Schaden, also können sie tun und lassen, was sie wollen, auch wenn ich es noch so eigenartig finde.

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

  6. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: piffpaff 29.11.07 - 13:39

    also ich verstehe in dem zusammenhang nicht was denn bei der darstellung und abspielen des tötungsvorgangs so schlimm ist.

    ich für meinen teil bin sehr wohl in der lage derartige ereignisse und bilder zu filtern und von meinem bewustseinszentrum fernhalten!!!

    würde jetzt nach dem was du geschrieben hast unterstellen, dass deine intellektuelle leistung nicht ausreicht um des gleichen zu bewältigen? N00B!?!

  7. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: the_spacewürm 29.11.07 - 13:39

    Uliana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > freakonomics schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich spiele seit 16 Jahren Pc- und
    > Konsolenspiele.
    > Künstlerisch wertvolles wäre
    > mir dabei eher selten
    > aufgefallen. Ich bin,
    > wie die meisten Spieler von
    > Ego-Shootern der
    > Meinung, das es um den
    > sportlichen Vergleich
    > (im Sinne von Reaktion und
    > Präzision, was ja
    > beides Körperfunktionen sind)
    > geht. Da stellt
    > sich mir aber wirklich dir frage:
    > Warum muss
    > es dann überhaupt um Gewalt gehen. Ich
    > bin
    > sicher nicht für ein Verbot. Doch die
    >
    > Initiative liegt hier nicht beim Staat,
    > sondern
    > bei den Spielern und bei den
    > Produzenten.
    >
    > Hier mal ein paar
    > Szenarien, die völlig auf Gewalt
    > verzichten
    > und dennoch nichts vom Spielspaß
    > vermissen
    > lassen:
    >
    > Szenario eins:
    > Ein Spiel
    > wie Doom3. Enge Gänge, Dunkelheit,
    >
    > erschreckende Momente usw. usw. Ändern wir nun
    > das
    > Ziel von Ballern wie verrückt auf
    > Energie
    > einsammeln. Man "beschießt" die
    > Dämonen mit einem
    > Energiestrahl, der sie
    > wieder in Menschen
    > verwandelt. Außerdem muss
    > man die geretteten
    > sicher an einen
    > Rettungspunkt bringen. Das Spiel
    > verliert
    > nichts, gewinnt aber den humanitären
    > Faktor.
    > Außerdem gibt es weder Blut noch Leichen.
    >
    > Szenario zwei:
    > Ein Spiel wie Unreal.
    > Ändern wir das Ziel: Es geht
    > nicht darum die
    > Gegner zu töten, sondern ihre
    > Punkt zu
    > bekommen. Die Munition wird durch Kugeln
    > oder
    > Strahlen ersetzt, die beim treffen nicht nur
    >
    > die Punkte des Gegners einsammeln, sondern
    > auch
    > Effekte auslösen. Je nach Combo und
    > Munition wir
    > der Gegner z.B. zu einem Schaf,
    > oder teilt sich in
    > 3 Spielfiguren, lässt sich
    > nicht mehr
    > kontrollieren, oder wird
    > unsichtbar, erhält punkte
    > zurück, oder kann
    > für kurze Zeit nichts sehen. Es
    > gibt weder
    > Blut noch Leichen, aber jede Menge
    > lustige,
    > spannende, taktische usw. Effekte.
    >
    > Also mir würde solche Spiele besser gefallen
    > als
    > alle Ego-Shooter die momentan am Markt
    > sind.
    >
    > Dem kann ich mich nur anschließen. Bei
    > vorangegangenen Diskusionen sagten viele Spieler
    > dass es ohne Gewalt nicht ginge, konnte mir dann
    > aber keine konkreten Günde dafür nennen.


    Es gibt ja auch genug Spiele, die nicht gewalttätig sind, und die meisten Spieler spielen auch nicht ausschließlich eine Sorte von Spielen. Aber wie es bei Filmen, Büchern, ... auch Genres gibt die sich mit Gewalt, Tod und ähnlichem beschäftigen, gibt es sowas bei Computerspielen eben auch.
    Filme, Bücher, ... und Spiele spiegeln eben die Realität aber auch die Phantasie wieder und in letzterer ist eben alles möglich und wird dementsprechend auch umgesetzt.

  8. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 29.11.07 - 13:39

    FranUnFine schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum so viele
    > Frauen mit Männern zusammen sein wollen, und sie
    > können keine Gründe dafür nennen.

    Naja, Genetik?

    Das andere dann wohl auch...

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  9. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Oggy_ 29.11.07 - 13:41

    Nicht 100% gewaltfrei, aber geht schon stark in diese Richtung. Auf den Servern ist sogar gelegentlich mal was los.

    http://www.worldofpadman.com/

  10. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: FranUnFine 29.11.07 - 13:41

    ^Andreas Meisenhofer^ schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja, Genetik?

    Der Kampf Nature vs. Nurture ist auch bei dem Thema noch lange nicht ausgefochten.^^

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

  11. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: the_spacewürm 29.11.07 - 13:42

    Uliana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > FranUnFine schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Uliana schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Dem kann ich mich nur
    > anschließen. Bei
    >
    > vorangegangenen
    > Diskusionen sagten viele
    > Spieler
    > dass es
    > ohne Gewalt nicht ginge,
    > konnte mir dann
    >
    > aber keine konkreten Günde
    > dafür nennen.
    >
    > Muss man das?
    >
    > Ne Begründung wär schon ganz nett. Ansonsten fällt
    > es mir schwer deren Aussage nachzuvollziehen. Ich
    > würde schon gerne wissen warum es angeblich ohne
    > Gewalt nicht geht?


    Hmm... warum kann man nicht mehr Krimis drehen, in denen es nicht um Mord geht? Selbst bei Tatort sind die Folgen in denen es nur um simplen Diebstahl geht in der unterzahl... wenn du raus findest, warum das so ist, könntest du der Antwort für deine vorherige Frage vll. etwas näher sein...

  12. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Uliana 29.11.07 - 13:45

    FranUnFine schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Uliana schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ne Begründung wär schon ganz nett. Ansonsten
    > fällt
    > es mir schwer deren Aussage
    > nachzuvollziehen. Ich
    > würde schon gerne
    > wissen warum es angeblich ohne
    > Gewalt nicht
    > geht?
    >
    > Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum so viele
    > Frauen mit Männern zusammen sein wollen, und sie
    > können keine Gründe dafür nennen. Aber ich
    > akzeptiere es. Schließlich kommt dabei niemand zu
    > Schaden, also können sie tun und lassen, was sie
    > wollen, auch wenn ich es noch so eigenartig finde.

    Das ist ja wohl ein ganz schwacher Versuch vom Thema abzulenken.

  13. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: ^Andreas Meisenhofer^ 29.11.07 - 13:45

    FranUnFine schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Kampf Nature vs. Nurture ist auch bei dem
    > Thema noch lange nicht ausgefochten.^^

    Er war längst beendet, erst die moderne Medizin hat ihn wieder von neuem entfacht.

    -------------------------------------------------------
    "We're semi-trained quasi-professionals, at any rate."

  14. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Tsume78 29.11.07 - 13:45

    Ich spiele sowohl Spiele die "Gewalt" beinhalten als auch solche die dies nicht tun. Dabei ist die "Gewalt" für mich auch nicht wichtig als Kriterium ob ich ein Spiel spiele oder nicht. Allerdings würde ein Crysis oder ein Battlefield 2 schon seltsam anmuten, sollten die keine Waffen, keine Aliens, keine "Gewalt" beinhalten. Was mich an diesen Spielen aber wirklich überzeugt ist das Spiel als Gesamteinheit. Bei Crysis ist es die umwerfende Grafik gepaart mit intelligenten Gegnern, welche mich ständig dazu bringen mir neue Taktiken etc. auszudenken. Ausserdem ist die Story durchaus spannend. Bei Battlefield ist es hingegen eher das Teamplay und natürlich auch ein taktischer Effekt. Deswegen könnte ich auch nie Spiele wie Manhunt spielen, nur weil sie so Gewalthaltig sind. Manhunt ist nicht umsonst eingezogen und in Deutschland gänzlich verboten.

    Ich bin dieser Diskussion insgesamt mittlerweile sehr müde. Ständig neue Gruppen die angeblich neues fundiertes Wissen haben und alle nur dasselbe sagen. Dagegen eine Gemeinschaft von Gamern die sich pauschal ins Abseits gestellt sehen wo sie als Sündenböcke fungieren sollen. Wann rallen die Menschen das endlich, dass die Welt nicht in Schwarz und Weiss zu diferenzieren ist, sondern dass es wesentlich mehr Facetten gibt.

    Uliana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > FranUnFine schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Uliana schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Dem kann ich mich nur
    > anschließen. Bei
    >
    > vorangegangenen
    > Diskusionen sagten viele
    > Spieler
    > dass es
    > ohne Gewalt nicht ginge,
    > konnte mir dann
    >
    > aber keine konkreten Günde
    > dafür nennen.
    >
    > Muss man das?
    >
    > Ne Begründung wär schon ganz nett. Ansonsten fällt
    > es mir schwer deren Aussage nachzuvollziehen. Ich
    > würde schon gerne wissen warum es angeblich ohne
    > Gewalt nicht geht?


  15. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: freakonomics 29.11.07 - 13:46

    piffpaff schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > also ich verstehe in dem zusammenhang nicht was
    > denn bei der darstellung und abspielen des
    > tötungsvorgangs so schlimm ist.
    >
    > ich für meinen teil bin sehr wohl in der lage
    > derartige ereignisse und bilder zu filtern und von
    > meinem bewustseinszentrum fernhalten!!!
    >
    > würde jetzt nach dem was du geschrieben hast
    > unterstellen, dass deine intellektuelle leistung
    > nicht ausreicht um des gleichen zu bewältigen?
    > N00B!?!
    >

    Ok, du hast den Text nicht verstanden. Es geht mir nicht darum ob man es bewältigen kann, sondern warum es gebraucht wird. Um ein Beispiel zu nennen, das du vielleicht besser verstehen kannst: Braucht man Asbest für den Hausbau? Nein? Gut, dann lassen wir ihn weg.

  16. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Papa Moll 29.11.07 - 13:49

    > Hmm... warum kann man nicht mehr Krimis drehen, in
    > denen es nicht um Mord geht? Selbst bei Tatort
    > sind die Folgen in denen es nur um simplen
    > Diebstahl geht in der unterzahl... wenn du raus
    > findest, warum das so ist, könntest du der Antwort
    > für deine vorherige Frage vll. etwas näher sein...

    "Schwarz Rot Gold" Lief in den 80ern und 90ern im TV. Völlig ohne Morde, meist ging es um Zoll oder Steuerverbrechen. War trotzdem superspannend. Regisseure u.A. Dieter Wdeel.
    Oder Kinofilme: "Die Unbestechlichen" mit Robert Redford und Dustin Hoffman. Hochspannung ohne Tote, es geht um die Watergate Affäre.
    ...

  17. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: sirtom 29.11.07 - 13:50

    freakonomics schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich spiele seit 16 Jahren Pc- und Konsolenspiele.
    > Künstlerisch wertvolles wäre mir dabei eher selten
    > aufgefallen. Ich bin, wie die meisten Spieler von
    > Ego-Shootern der Meinung, das es um den
    > sportlichen Vergleich (im Sinne von Reaktion und
    > Präzision, was ja beides Körperfunktionen sind)
    > geht. Da stellt sich mir aber wirklich dir frage:
    > Warum muss es dann überhaupt um Gewalt gehen. Ich
    > bin sicher nicht für ein Verbot. Doch die
    > Initiative liegt hier nicht beim Staat, sondern
    > bei den Spielern und bei den Produzenten.
    >
    > Hier mal ein paar Szenarien, die völlig auf Gewalt
    > verzichten und dennoch nichts vom Spielspaß
    > vermissen lassen:
    >
    > Szenario eins:
    > Ein Spiel wie Doom3. Enge Gänge, Dunkelheit,
    > erschreckende Momente usw. usw. Ändern wir nun das
    > Ziel von Ballern wie verrückt auf Energie
    > einsammeln. Man "beschießt" die Dämonen mit einem
    > Energiestrahl, der sie wieder in Menschen
    > verwandelt. Außerdem muss man die geretteten
    > sicher an einen Rettungspunkt bringen. Das Spiel
    > verliert nichts, gewinnt aber den humanitären
    > Faktor. Außerdem gibt es weder Blut noch Leichen.
    >
    > Szenario zwei:
    > Ein Spiel wie Unreal. Ändern wir das Ziel: Es geht
    > nicht darum die Gegner zu töten, sondern ihre
    > Punkt zu bekommen. Die Munition wird durch Kugeln
    > oder Strahlen ersetzt, die beim treffen nicht nur
    > die Punkte des Gegners einsammeln, sondern auch
    > Effekte auslösen. Je nach Combo und Munition wir
    > der Gegner z.B. zu einem Schaf, oder teilt sich in
    > 3 Spielfiguren, lässt sich nicht mehr
    > kontrollieren, oder wird unsichtbar, erhält punkte
    > zurück, oder kann für kurze Zeit nichts sehen. Es
    > gibt weder Blut noch Leichen, aber jede Menge
    > lustige, spannende, taktische usw. Effekte.
    >
    > Also mir würde solche Spiele besser gefallen als
    > alle Ego-Shooter die momentan am Markt sind.

    Und wir haben uns alle lieb und die heile heile Welt bla bla. Können sich die Leute mal um wichtigeres kümmern? Warum sind/waren Soldaten im Kongo/Kosovo/Afghanistan und nicht in Sudan und Ruanda?

    Zum Thema Ballerspiele / Killerspiele -> Verbot für ALLE Ballerspiele für nicht Volljährige. Höhere Strafen für Händler / Erwachsene, die diese Spiele an Minderjährige weitergeben.

    Da bin ich schwer dafür! Doch anstelle immer alles zu verbieten, sollte man mal die Eltern in die Kandarre nehmen, warum die Kids mit 13 schon GTA San Andreas spielen (mMn eines der genannten perversen Spiele die kein Mensch braucht) und die Eltern das dulden?

    Wenn ich als Elternteil nicht kontrollieren kann, was meine Kinder - für die ich die Verantwortung trage - am PC machen, dann dürfen die Kinder keinen PC zuhause haben, ganz einfach!

    Eltern = Administratoren
    Kinder = Benutzer

    Aber als Volljähriger sollte man doch bitte von jedweder Zensur verschont bleiben! Das ist doch schlimmer als alles andere - und das in einem "freien, demokratischen Land".

  18. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: FranUnFine 29.11.07 - 13:52

    Uliana schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Das ist ja wohl ein ganz schwacher Versuch vom
    > Thema abzulenken.

    Nö, das ist genau das, worum es geht. Du verstehst es nicht. "Sie" könen keine für dich schlüssigen Gründe dafür liefern, warum es ihnen Spaß macht.

    Und selbst wenn es einfach "niedere Instinkte" befriedigt. Das könntest du wahrscheinlich auch nicht verstehen. Man kann eben nicht alles verstehen.

    __________
    Whisky, Ferraris and gambling; aren't they rather more amusing than knitting, housekeeping and one's savings.
    - Francoise Sagan

  19. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: freakonomics 29.11.07 - 13:53


    > Es gibt ja auch genug Spiele, die nicht
    > gewalttätig sind, und die meisten Spieler spielen
    > auch nicht ausschließlich eine Sorte von Spielen.
    > Aber wie es bei Filmen, Büchern, ... auch Genres
    > gibt die sich mit Gewalt, Tod und ähnlichem
    > beschäftigen, gibt es sowas bei Computerspielen
    > eben auch.
    > Filme, Bücher, ... und Spiele spiegeln eben die
    > Realität aber auch die Phantasie wieder und in
    > letzterer ist eben alles möglich und wird
    > dementsprechend auch umgesetzt.


    Ja, aber der Unterschied ist das man es in einem Spiel das man selbst steuern nicht nur selbst tut, sondern auch selbst auslöst. Das ist keine Zusehen, sondern eine aktive Entscheidung. Da besteht schon ein unterschied. Warum wollen wir z.B. Szenen aus Filmen und Büchern nachspielen? Ganz einfach: Es ist was völlig andere ob man James Bond zuguckt, oder ob man selbst im Game als James Bond unterwegs ist.

  20. Re: Macht es wirklich einen Unterschied?

    Autor: Tsume78 29.11.07 - 13:53

    Der Vergleich hinkt allein schon deswegen, weil die Schädlichkeit von Asbest nachgewiesen ist. Das ist bei "Killerspielen" aber nicht eindeutig geklärt bis jetzt. Ausserdem gibt es auch massenweise Spiele ohne Gewalt (Die Sims sind immernoch einer der Verkaufsrenner). Warum überlässt du es nicht mir und allen anderen mündigen Menschen SELBST zu entscheiden was sie spielen möchten und was nicht. (Menschenverachtende Games wie Manhunt lass ich jetzt mal aussen vor, die könnt ihr nicht nur verbieten, sondern meinetwegen auch verbrennen ;-))

    freakonomics schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > piffpaff schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > also ich verstehe in dem zusammenhang nicht
    > was
    > denn bei der darstellung und abspielen
    > des
    > tötungsvorgangs so schlimm ist.
    >
    > ich für meinen teil bin sehr wohl in der
    > lage
    > derartige ereignisse und bilder zu
    > filtern und von
    > meinem bewustseinszentrum
    > fernhalten!!!
    >
    > würde jetzt nach dem was
    > du geschrieben hast
    > unterstellen, dass deine
    > intellektuelle leistung
    > nicht ausreicht um
    > des gleichen zu bewältigen?
    > N00B!?!
    >
    > Ok, du hast den Text nicht verstanden. Es geht mir
    > nicht darum ob man es bewältigen kann, sondern
    > warum es gebraucht wird. Um ein Beispiel zu
    > nennen, das du vielleicht besser verstehen kannst:
    > Braucht man Asbest für den Hausbau? Nein? Gut,
    > dann lassen wir ihn weg.
    >


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SSD-Kompendium
AHCI, M.2, NVMe, PCIe, Sata, U.2 - ein Überblick

Heutige SSDs gibt es in allerhand Formfaktoren mit diversen Anbindungen und Protokollen, selbst der verwendete Speicher ist längst nicht mehr zwingend NAND-Flash. Wir erläutern die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Solid State Drives.
Von Marc Sauter

  1. PM1733 Samsungs PCIe-Gen4-SSD macht die 8 GByte/s voll
  2. PS5018-E18 Phisons PCIe-Gen4-SSD-Controller liefert 7 GByte/s
  3. Ultrastar SN640 Western Digital bringt SSD mit 31 TByte im E1.L-Ruler-Format

Akku-FAQ: Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!
Akku-FAQ
Vergesst den Memory-Effekt - vorerst!

Soll man Akkus ganz entladen oder nie unter 20 Prozent fallen lassen - oder garantiert ein ganz anderes Verhalten eine möglichst lange Lebensdauer? Und was ist mit dem Memory-Effekt? Wir geben Antworten.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Müll Pfand auf Fahrrad-Akkus gefordert
  2. Akku-FAQ Wo bleiben billige E-Autos?
  3. Echion Technologies Neuer Akku soll sich in sechs Minuten laden lassen

Inside Bill's Brain rezensiert: Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos
Inside Bill's Brain rezensiert
Nicht nur in Bill Gates' Kopf herrscht Chaos

Einer der erfolgreichsten Menschen der Welt ist eben auch nur ein Mensch: Die Netflix-Doku Inside Bill's Brain - Decoding Bill Gates zeichnet das teils emotionale Porträt eines introvertierten und schlauen Nerds, schweift aber leider zu oft in die gemeinnützige Arbeit des Microsoft-Gründers ab.
Eine Rezension von Oliver Nickel

  1. Microsoft Netflix bringt dreiteilige Dokumentation über Bill Gates

  1. Supply-Chain-Angriff: Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden
    Supply-Chain-Angriff
    Spionagechips können einfach und günstig eingelötet werden

    Ein Sicherheitsforscher zeigt, wie er mit Equipment für unter 200 US-Dollar mit einem Mikrochip eine Hardware-Firewall übernehmen konnte. Damit beweist er, wie günstig und realistisch solche Angriffe sein können. Vor einem Jahr berichtete Bloomberg von vergleichbaren chinesischen Spionagechips.

  2. IT an Schulen: Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf
    IT an Schulen
    Intelligenter Stift zeichnet Handschrift von Schülern auf

    Stabilo und der Bund wollen einen Stift entwickeln, der Kinder bei Defiziten mit der Handschrift unterstützt. Mit Hilfe von Machine Learning und einer mobilen App analysiert das System das Geschriebene und passt Übungen an. Das Projekt ist mit 1,77 Millionen Euro beziffert.

  3. No Starch Press: IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor
    No Starch Press
    IT-Verlag wirft Amazon Verkauf von Schwarzkopien vor

    Der Fachverlag No Starch Press wirft Amazon vor, Schwarzkopien von Büchern aus seinem Verlagsangebot zu verkaufen. Dabei handele es sich explizit nicht um Drittanbieter, sondern Amazon selbst als Verkäufer. Das geschieht nicht das erste Mal.


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