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Mal ne Frage an Apple-User....

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  1. Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:09

    Ich hätte mal ne Frage, ganz ernsthaft. Die wurde hier schon ausgesprochen aber wieder zerredet. Da hier ja 'ne Menge Appleuser rumturnen, kann mir vielleicht jemand die Antwort geben.

    Für einen iPod Touch bezahle ich knapp 400 Euro. Was macht das iPhone im Vergleich zum Touch so teuer? Ich rechne

    iPod Touch + GSM-Chip + Kamera = iPhone

    GSM-Chips kosten im Cent-Bereich, wenn man sie in Masse verbaut. Auch Kameras sind ja nun nicht wirklich teuer. Ich weiß, das die iPhone Kamera relativ gut ist; aber das dürfte eine Frage der Software sein. Ich kenne bessere Objektive und höhere Auflösung.

    Also für was zahlt man beim iPhone so viel drauf?

    Ich hatte mir überlegt, das auch der iPod im Prinzip subventioniert sein könnte. Und zwar durch Einkäufe über Apples Musikportal. Ich habe neulich mal gelesen, wieviele Musikstücke Apple durchschnittlich pro iPod verkauft, das waren erstaunlich viele. Aber auf der anderen Seite gilt das aber für das iPhone auch; wer eins hat kann ja wirklich recht einfach ein Musikstück runterladen.

    Somit bleibe ich ratlos. Für was der Aufschlag? Und nein, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche Providergebühren oder so; mir geht es um den reinen Preis des Gerätes. Wenn das Ding standalone bei T-Mobile 999 kostet dann ist ein Preis von 800 Euro pro Gerät in meinen Augen realistisch. Aber durch was kommt der zustande?

  2. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Sargon 30.11.07 - 15:13

    Jay Äm schrieb:

    [snip]

    > Also für was zahlt man beim iPhone so viel drauf?

    Der Preis eines Produkts hat mit den Kosten rein gar nichts zu tun, ausser dass der Preis typischerweise höher ist als die Kosten. Deine Rechnung darfst Du also getrost wieder vergessen.

    Bei Fluglinien ist es beispielsweise vorgekommen, dass ein Retour-Ticket billiger war als one-way. Das kann man nur schlechterdings mit effektiven Kosten erklären.

    Sargon

  3. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: klugscheißer 30.11.07 - 15:16

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Somit bleibe ich ratlos. Für was der Aufschlag?
    > Und nein, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche
    > Providergebühren oder so; mir geht es um den
    > reinen Preis des Gerätes. Wenn das Ding standalone
    > bei T-Mobile 999 kostet dann ist ein Preis von 800
    > Euro pro Gerät in meinen Augen realistisch. Aber
    > durch was kommt der zustande?

    Ganz einfach: Das Iphone trägt den Namen Apple, ist stylisch, hipp, die Leute sind ganz scharf drauf und sollen infolgedessen auch den hohen Preis bezahlen. Wers nicht will, kann für 30 Euro bei Ebay ein anderes Handy ersteigern. So einfach ist die Welt!

    Der Preis ergibt sich nicht durch die Frage "Was kostet die Herstellung?". Markt und Nachfrage machen den Preis! Wenn es niemand kaufen würde, würde sich Apple überlegen ob sie es überhaupt herstellen sollen oder ob sie es preiswerter verkaufen.

    Und Du als potenzieller Kunde hast die Wahl: willst Du es haben (Warum? Ist doch so teuer...) oder kommst Du auch mit einem anderen Modell zurecht?

    So einfach ist die Welt...

  4. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: )) 30.11.07 - 15:17

    Angebot und Nachfrage...

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hätte mal ne Frage, ganz ernsthaft. Die wurde
    > hier schon ausgesprochen aber wieder zerredet. Da
    > hier ja 'ne Menge Appleuser rumturnen, kann mir
    > vielleicht jemand die Antwort geben.
    >
    > Für einen iPod Touch bezahle ich knapp 400 Euro.
    > Was macht das iPhone im Vergleich zum Touch so
    > teuer? Ich rechne
    >
    > iPod Touch + GSM-Chip + Kamera = iPhone
    >
    > GSM-Chips kosten im Cent-Bereich, wenn man sie in
    > Masse verbaut. Auch Kameras sind ja nun nicht
    > wirklich teuer. Ich weiß, das die iPhone Kamera
    > relativ gut ist; aber das dürfte eine Frage der
    > Software sein. Ich kenne bessere Objektive und
    > höhere Auflösung.
    >
    > Also für was zahlt man beim iPhone so viel drauf?
    >
    > Ich hatte mir überlegt, das auch der iPod im
    > Prinzip subventioniert sein könnte. Und zwar durch
    > Einkäufe über Apples Musikportal. Ich habe neulich
    > mal gelesen, wieviele Musikstücke Apple
    > durchschnittlich pro iPod verkauft, das waren
    > erstaunlich viele. Aber auf der anderen Seite gilt
    > das aber für das iPhone auch; wer eins hat kann ja
    > wirklich recht einfach ein Musikstück
    > runterladen.
    >
    > Somit bleibe ich ratlos. Für was der Aufschlag?
    > Und nein, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche
    > Providergebühren oder so; mir geht es um den
    > reinen Preis des Gerätes. Wenn das Ding standalone
    > bei T-Mobile 999 kostet dann ist ein Preis von 800
    > Euro pro Gerät in meinen Augen realistisch. Aber
    > durch was kommt der zustande?


  5. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:18

    Sargon schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der Preis eines Produkts hat mit den Kosten rein
    > gar nichts zu tun, ausser dass der Preis
    > typischerweise höher ist als die Kosten. Deine
    > Rechnung darfst Du also getrost wieder vergessen.
    >
    > Bei Fluglinien ist es beispielsweise vorgekommen,
    > dass ein Retour-Ticket billiger war als one-way.
    > Das kann man nur schlechterdings mit effektiven
    > Kosten erklären.

    Fluglinien mit Mobiltelefonen zu vergleichen bringt hier nicht weiter. Ich habe bereits in einer Fluggesellschaft gearbeitet und hatte Einblicke in die Preisgestaltung der Tickets, ich weiß also durchaus, wovon ich rede. Anstelle von "das ist halt kompliziert"-Gerede hätte ich gerne eine Antwort. Kannst auch einfach "weiß ich nicht" schreiben oder demnächst gar nix mehr posten... o_O

    Mal abgesehen davon, das ich durchaus Variablen genannt habe, die *NIX* mit den Herstellungskosten zu tun haben...

  6. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:19

    )) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Angebot und Nachfrage...

    Pauschal Blabla als Antwort - na toll

  7. Unterschied: Entwicklungskosten

    Autor: ActionNews 30.11.07 - 15:21

    Naja der iPhone Käufer trägt wohl die Entwicklungskosten mit. der Touch wird praktisch quer subventioniert.

    Ich nehme das iPhone haue ein paar Komponenten raus und verkaufe ihn als Touch. Das braucht nicht viel Entwicklung.

    den iPod Touch-Käufer kann es freuen.

    MfG Michael

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich hätte mal ne Frage, ganz ernsthaft. Die wurde
    > hier schon ausgesprochen aber wieder zerredet. Da
    > hier ja 'ne Menge Appleuser rumturnen, kann mir
    > vielleicht jemand die Antwort geben.
    >
    > Für einen iPod Touch bezahle ich knapp 400 Euro.
    > Was macht das iPhone im Vergleich zum Touch so
    > teuer? Ich rechne
    >
    > iPod Touch + GSM-Chip + Kamera = iPhone
    >
    > GSM-Chips kosten im Cent-Bereich, wenn man sie in
    > Masse verbaut. Auch Kameras sind ja nun nicht
    > wirklich teuer. Ich weiß, das die iPhone Kamera
    > relativ gut ist; aber das dürfte eine Frage der
    > Software sein. Ich kenne bessere Objektive und
    > höhere Auflösung.
    >
    > Also für was zahlt man beim iPhone so viel drauf?
    >
    > Ich hatte mir überlegt, das auch der iPod im
    > Prinzip subventioniert sein könnte. Und zwar durch
    > Einkäufe über Apples Musikportal. Ich habe neulich
    > mal gelesen, wieviele Musikstücke Apple
    > durchschnittlich pro iPod verkauft, das waren
    > erstaunlich viele. Aber auf der anderen Seite gilt
    > das aber für das iPhone auch; wer eins hat kann ja
    > wirklich recht einfach ein Musikstück
    > runterladen.
    >
    > Somit bleibe ich ratlos. Für was der Aufschlag?
    > Und nein, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche
    > Providergebühren oder so; mir geht es um den
    > reinen Preis des Gerätes. Wenn das Ding standalone
    > bei T-Mobile 999 kostet dann ist ein Preis von 800
    > Euro pro Gerät in meinen Augen realistisch. Aber
    > durch was kommt der zustande?


  8. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:22

    klugscheißer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ganz einfach: Das Iphone trägt den Namen Apple,
    > ist stylisch, hipp, die Leute sind ganz scharf
    > drauf und sollen infolgedessen auch den hohen
    > Preis bezahlen. Wers nicht will, kann für 30 Euro
    > bei Ebay ein anderes Handy ersteigern. So einfach
    > ist die Welt!

    Das beantwortet meine Frage nicht.


    > Der Preis ergibt sich nicht durch die Frage "Was
    > kostet die Herstellung?". Markt und Nachfrage
    > machen den Preis! Wenn es niemand kaufen würde,
    > würde sich Apple überlegen ob sie es überhaupt
    > herstellen sollen oder ob sie es preiswerter
    > verkaufen.

    Mit anderen Worten, Du weißt es nicht. Der Grund, warum Du trotzdem antwortest ist....?


    > Und Du als potenzieller Kunde hast die Wahl:
    > willst Du es haben (Warum? Ist doch so teuer...)
    > oder kommst Du auch mit einem anderen Modell
    > zurecht?

    Ich bin kein potenzieller Kunde, höchstens in Form eines Anteils an einer großen Zahl


    > So einfach ist die Welt...

    Neee, so einfach bist Du


  9. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Flying Circus 30.11.07 - 15:23

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Pauschal Blabla als Antwort - na toll

    Wenn Du ne präzise Antwort willst, frag Apple, vorzugsweise die höheren Chargen. Ob die Dir das auf die Nase binden, steht auf einem anderen Blatt.

    Ansonsten ist "Angebot und Nachfrage" völlig korrekt. Warum soll ich mich als Hersteller mit den Herstellungskosten (Stückdeckungsbeitrag + bescheiden kalkulierter Gewinn) zufrieden geben, wenn mir das Ding als hip, stylisch und penisverlängernd auch für viel Geld aus der Hand gerissen wird? Wenn die Leute 999 Euro bezahlen, dann verkauft man es nicht für 500.

    Bezeichne das ruhig als Blabla, aber warum Du erwartest, daß hier jemand die Preiskalkulation von Apple kennt, ist mir ein Geheimnis. ;-)


  10. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: )) 30.11.07 - 15:24

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > )) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Angebot und Nachfrage...
    >
    > Pauschal Blabla als Antwort - na toll

    Es ist nun mal soo.... Oder willst du hören, dass sich im innern des iPhones ein Diamant versteckt der den Aufpreis bedingt?

  11. Re: Unterschied: Entwicklungskosten

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:25

    ActionNews schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Naja der iPhone Käufer trägt wohl die
    > Entwicklungskosten mit. der Touch wird praktisch
    > quer subventioniert.
    >
    > Ich nehme das iPhone haue ein paar Komponenten
    > raus und verkaufe ihn als Touch. Das braucht nicht
    > viel Entwicklung.
    >
    > den iPod Touch-Käufer kann es freuen.

    Wenigstens mal eine ernstgemeinte Antwort ;-)

    Naja, aber die Software auf iPhone und Touch sind ja praktisch identisch bis auf wenige Ausnahmen. Der Rückschluss wäre, das das Touch - wie ich bereits erwähnt habe - subventioniert wird. Das würde ich aber gerne wissen. Zumal... so teuer kann die Entwicklung eines solchen Systems doch nun wieder auch nicht sein. Hmf, Apple müsste da mal mit Zahlen rausrücken.

    ...ah! Idee! Ich kauf mir 'nen Touch und verklage Apple auf Herausgabe. Der Gedanke ist ja scheinbar irgendwie in. ;-)

  12. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:33

    Flying Circus schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wenn Du ne präzise Antwort willst, frag Apple,
    > vorzugsweise die höheren Chargen. Ob die Dir das
    > auf die Nase binden, steht auf einem anderen
    > Blatt.

    Doch klar, ich bin mit Steve auf perdu ;-)


    > Ansonsten ist "Angebot und Nachfrage" völlig
    > korrekt. Warum soll ich mich als Hersteller mit
    > den Herstellungskosten (Stückdeckungsbeitrag +
    > bescheiden kalkulierter Gewinn) zufrieden geben,
    > wenn mir das Ding als hip, stylisch und
    > penisverlängernd auch für viel Geld aus der Hand
    > gerissen wird? Wenn die Leute 999 Euro bezahlen,
    > dann verkauft man es nicht für 500.

    Das mag ja alles sein. Aber....


    > Bezeichne das ruhig als Blabla, aber warum Du
    > erwartest, daß hier jemand die Preiskalkulation
    > von Apple kennt, ist mir ein Geheimnis. ;-)

    ...nichtsdestotrotz ist es Blabla, eine Form von "weiß ich nicht". "Angebot und Nachfrage" ist eine Pauschalantwort und somit ohne Inhalt. Ich habe selbst ein paar Jahre BWL + VWL lernen dürfen, mir ist das also durchaus bekannt. Der Gedanke war, das irgendein Appleuser vielleicht in irgendwelchen Macnews was drüber gelesen hat. Denn mit "Angebot und Nachfrage" lassen sich empörte Kunden schlecht beruhigen. Und ich kann mir nicht vorstellen, das ich der einzige bin, der sich die Frage stellt.

  13. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:37

    )) schrieb:
    > Es ist nun mal soo.... Oder willst du hören, dass
    > sich im innern des iPhones ein Diamant versteckt
    > der den Aufpreis bedingt?

    x_O

    Wenn Dich jemand fragt, wo Du wohnst, sagst Du bestimmt "Im Universum!". Und wenn man dann sagt, das wäre etwas zu pauschal antwortest Du bestimmt auch mit "Es ist aber nun mal so" - oder?

    Ich habe nicht gesagt, das "Angebot und Nachfrage" falsch ist. Es sind aber nicht die einzigsten Faktoren und vor allem werden diese Faktoren selbst durch weiter Faktoren bestimmt - und um die geht es mir! Beispielsweise könnte der Herstellungspreis des Touch höher sein als der VK - schlicht, weil der VK nicht allzu doll über anderen MP3-Playern liegen soll. Ist aber "könnte". Ich könnte jetzt ewig solche Faktoren aufzählen, will aber nicht raten, sondern wissen.

  14. @dersichdenwolftanzt

    Autor: Jay Äm 30.11.07 - 15:38

    Sag Du doch mal was dazu :/

  15. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: )) 30.11.07 - 15:41

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ...nichtsdestotrotz ist es Blabla, eine Form von
    > "weiß ich nicht". "Angebot und Nachfrage" ist eine
    > Pauschalantwort und somit ohne Inhalt. Ich habe
    > selbst ein paar Jahre BWL + VWL lernen dürfen, mir
    > ist das also durchaus bekannt. Der Gedanke war,
    > das irgendein Appleuser vielleicht in
    > irgendwelchen Macnews was drüber gelesen hat. Denn
    > mit "Angebot und Nachfrage" lassen sich empörte
    > Kunden schlecht beruhigen. Und ich kann mir nicht
    > vorstellen, das ich der einzige bin, der sich die
    > Frage stellt.

    Wenn Produkt A (iPod Touch) ähnlich wie Produkt B (iPhone) aufgebaut ist, aber wesentlich günstiger ist, dann lässt sich mit Angebot/Nachfrage einiges erklären.

    - Die Marketingforscher sehen bei Produkt B eine kleinere Preiselastizität

    Alles Weitere (also alles was du als "nicht-blabla" ansiehst), ist reine Spekulation.

  16. Re: @dersichdenwolftanzt

    Autor: dersichdenwolftanzte 30.11.07 - 15:56

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sag Du doch mal was dazu :/

    :P

    Tjo ich denke mal, daß die Entwicklungskosten deutlich höher sind. Ist ja Apple's erstes Telephon. Für's iPhone mussten sie erstmal den ganzen GSM-Teil gebacken kriegen, dazu das ganze rechtliche, Lizenzen, Bestimmungen, etc., etc.
    Außerdem ist das OS neu, der Touch bekommt das quasi gratis, weil sie die Kosten über das iPhone reinholen. Soweit mal meine Vermutung.

  17. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: nocheiner 30.11.07 - 15:57

    Jay Äm schrieb:

    > Somit bleibe ich ratlos. Für was der Aufschlag?
    > Und nein, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche
    > Providergebühren oder so; mir geht es um den
    > reinen Preis des Gerätes. Wenn das Ding standalone
    > bei T-Mobile 999 kostet dann ist ein Preis von 800
    > Euro pro Gerät in meinen Augen realistisch. Aber
    > durch was kommt der zustande?

    Vorne weg: Du wirst keine vollständige Antwort bekommen können, da Apple verständlicherweise keine Interna veröffentlichen wird.

    Obwohl es von dir als "blabla" angesehen wird (warum auch immer), ist es nunmal so das sich der Wert des Produktes nicht alleine aus den Produktionskosten ableitet.
    Die wohl bisher *einzigartige* Medienpräsenz des iPhones haben eben Begehrlichkeiten in nahezu einmaligem Umfang geweckt (und somit die Nachfrage gesteigert).
    Bei den 900 Euro sind offensichtlich noch "Strafgebühren" von T-Online drin (der Verkaufspreis in Frankreich ist ja gerigner), aber dennoch wird es Leute geben, die bereit sind diese Summe auszugeben.
    Manche lassen sich dabei auf Ratenzahlen ein (24 Monats Vertrag) andere wollen eben so "exklusiv" sein.

    Das der Preis auch nur Ansatzweise die Produktionskosten wiederspiegelt darf zumindest stark bezweifelt werden, wenn man sich etwa die Preise von Windows Mobile Geräte anguckt. Und *nein* die Software vom iPhone/iPod Touch fordert keinen besonderen Mehraufwand im Verhältnis zu WM. Sie hat einen anderen Fokus (Usability) und mit dem Unix/BSD Unterbau ein besseres Framework.

    Der iPod Touch wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch schon eine ordentliche Marge beinhalten (das ist kein Vorwurf, denn wenn die Leute es kaufen kann sich keiner wirklich beschweren).

    Demnach bezweifle ich *sehr* stark die Theorie das der iPod Touch durch das iPhone "Quersubventioniert" wird.

    Apple hat einfach verstanden was Marketing ist und wie man den letzten Cent aus seiner "Anhängerschaft" rausquetschen kann und zudem eben nichtmal so schlechte Produkte abliefert.


  18. Re: Mal ne Frage an Apple-User....

    Autor: Inge 30.11.07 - 16:05

    Aber er hat doch Recht! Der Preis eines Produktes hat, bis auf die Tatsache das er normalerweise, aber nicht unbedingt, über den Herstellungskosten liegt, absolut nichts mit den Herstellungskosten zu tun. Vielmehr richtet sich der Preis nach dem maximal möglichen Gewinn.

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Sargon schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Der Preis eines Produkts hat mit den Kosten
    > rein
    > gar nichts zu tun, ausser dass der
    > Preis
    > typischerweise höher ist als die
    > Kosten. Deine
    > Rechnung darfst Du also getrost
    > wieder vergessen.
    >
    > Bei Fluglinien ist es
    > beispielsweise vorgekommen,
    > dass ein
    > Retour-Ticket billiger war als one-way.
    > Das
    > kann man nur schlechterdings mit effektiven
    >
    > Kosten erklären.
    >
    > Fluglinien mit Mobiltelefonen zu vergleichen
    > bringt hier nicht weiter. Ich habe bereits in
    > einer Fluggesellschaft gearbeitet und hatte
    > Einblicke in die Preisgestaltung der Tickets, ich
    > weiß also durchaus, wovon ich rede. Anstelle von
    > "das ist halt kompliziert"-Gerede hätte ich gerne
    > eine Antwort. Kannst auch einfach "weiß ich nicht"
    > schreiben oder demnächst gar nix mehr posten...
    > o_O
    >
    > Mal abgesehen davon, das ich durchaus Variablen
    > genannt habe, die *NIX* mit den Herstellungskosten
    > zu tun haben...


  19. 2 Möglichkeiten!

    Autor: Dietbert 30.11.07 - 16:10

    Jay Äm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Was macht das iPhone im Vergleich zum Touch so
    > teuer?
    > Also für was zahlt man beim iPhone so viel drauf?
    > Somit bleibe ich ratlos. Für was der Aufschlag?
    > Und nein, ich beziehe mich nicht auf irgendwelche
    > Providergebühren oder so; mir geht es um den
    > reinen Preis des Gerätes. Wenn das Ding standalone
    > bei T-Mobile 999 kostet dann ist ein Preis von 800
    > Euro pro Gerät in meinen Augen realistisch. Aber
    > durch was kommt der zustande?


    In der klassischen BWL gibt es zwei Systeme einen Preis zu bestimmen:

    1. über Kosten
    wird meist auf Märkten mit Konkurrenz und im Grunde vergleichbaren Produkten angewendet.

    2. über die Zahlungsbereitschaft
    Apple hat es durch konsequente Imagepflege und der Verweigerungshaltung gegenüber MS geschafft, sich eine breite Fanbasis aufzubauen. Gleichzeitig ist die Zielgruppe auch nicht die Geiz-ist-Geil-Fraktion. So hatte Apple einfach nur auszuloten wie die Zahlungsbereitschaft ist und ziemlich genau diesen Preis zu verlangen. Die Kosten spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle, solange sie kleiner als der Preis sind.

    Gleiche Frage anders verpackt:
    Warum kosten Nike-Schuhe 100€ mehr als baugleiche ohne den Nike-Aufdruck?

  20. Re: 2 Möglichkeiten!

    Autor: dersichdenwolftanzte 30.11.07 - 16:15

    Dietbert schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Gleiche Frage anders verpackt:
    > Warum kosten Nike-Schuhe 100€ mehr als baugleiche
    > ohne den Nike-Aufdruck?

    Na irgendwer muß doch das Koks für die Marketingabteilung bezahlen!

    Deswegen sind meine Schuhe auch von Adidas, dort rauchen die Gras, ist mir symphatischer.

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