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Linux besser nicht

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Linux besser nicht

    Autor: Tschüss Linux 30.11.07 - 18:37

    Hab fast 5 Jahrelang auschließlich Linux benutzt hab mir dann nen Rechner gekauft auf dem Vista war.

    Seit dem hab ich gar keinen Bedarf mehr Linux zu installieren da der Administrations und installationsaufwand von Vista nur ein Minimum von dem von Linux ist.
    Allein schon Suse oder Ubuntu auf einem aktuellen Mainbord so ans laufen zu bekommen das der xserver funktioniert bedeutet endloses frickeln und das installieren des neusten instabilen Kernels.

    Hab vor 5 jahren gedacht das sich das Problem mit der Zeit auflöst aber das ist nicht passiert.
    Generel tun die Linux entwickler nicht das geringste um die treiberentwicklung zu verbessern.

    Die könnten doch mal nen Zertifikat entwickeln das alle Linuxkompatiblen Hersteller benutzen so das man immer weis welche Hardware läuft und welche nicht.
    Ich bin der Frickelei jedoch müde und benutze lieber Vista anstatt meine Zeit mit einem OS zu verschwenden das in den letzten 5 Jahren keinen Vortschritt erziehlt hat, von irgenwelchen unsinnigen 3D Desktops mal abgesehen.

  2. Re: Linux besser nicht

    Autor: Linuxhasser 30.11.07 - 18:41

    Tschüss Linux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hab fast 5 Jahrelang auschließlich Linux benutzt
    > hab mir dann nen Rechner gekauft auf dem Vista
    > war.
    >
    > Seit dem hab ich gar keinen Bedarf mehr Linux zu
    > installieren da der Administrations und
    > installationsaufwand von Vista nur ein Minimum von
    > dem von Linux ist.
    > Allein schon Suse oder Ubuntu auf einem aktuellen
    > Mainbord so ans laufen zu bekommen das der xserver
    > funktioniert bedeutet endloses frickeln und das
    > installieren des neusten instabilen Kernels.
    >
    > Hab vor 5 jahren gedacht das sich das Problem mit
    > der Zeit auflöst aber das ist nicht passiert.
    > Generel tun die Linux entwickler nicht das
    > geringste um die treiberentwicklung zu
    > verbessern.
    >
    > Die könnten doch mal nen Zertifikat entwickeln das
    > alle Linuxkompatiblen Hersteller benutzen so das
    > man immer weis welche Hardware läuft und welche
    > nicht.
    > Ich bin der Frickelei jedoch müde und benutze
    > lieber Vista anstatt meine Zeit mit einem OS zu
    > verschwenden das in den letzten 5 Jahren keinen
    > Vortschritt erziehlt hat, von irgenwelchen
    > unsinnigen 3D Desktops mal abgesehen.


    Ohohoh.... so sehr ich Deinen Kommentar nachvollziehen kann, so sehr
    wirst Du gleich beschimpft, beleidigt und in die Hölle gewünscht.

    Wer sowas Böses über dieses Wohnzimmerbastel-"OS" sagt, wird
    hier immer abgestraft.. :)

  3. Re: Linux besser nicht

    Autor: Mal anders 30.11.07 - 19:14

    Tschüss Linux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Seit dem hab ich gar keinen Bedarf mehr Linux zu
    > installieren da der Administrations und
    > installationsaufwand von Vista nur ein Minimum von
    > dem von Linux ist.
    > Allein schon Suse oder Ubuntu auf einem aktuellen
    > Mainbord so ans laufen zu bekommen das der xserver
    > funktioniert bedeutet endloses frickeln und das
    > installieren des neusten instabilen Kernels.

    Unabhängig davon das das Mainboard nichts mit dem x-server zu tun hat, ist die 3D-Beschleunigung meist schon per installation aktiviert. Der heiss begehrte 3D-Compiz-Desktop hingegen, bedarf etwas "starthilfe", was dann aber auch die Fähigkeiten von Vista bei weitem übersteigt.

    > Hab vor 5 jahren gedacht das sich das Problem mit
    > der Zeit auflöst aber das ist nicht passiert.
    > Generel tun die Linux entwickler nicht das
    > geringste um die treiberentwicklung zu
    > verbessern.

    Die Treiberunterstützung site wesentlich besser als bei Windows. Ich bin gerade XP/Vista mit einem NForce4 SLI und GF6600 am installieren. Das bedeutet für mich, das ich die Treiber beim Hersteller herunterladen und installieren muss - bei meiner Distribution brauche ich das nicht, da die Treiber schon vorhanden sind.

    > Die könnten doch mal nen Zertifikat entwickeln das
    > alle Linuxkompatiblen Hersteller benutzen so das
    > man immer weis welche Hardware läuft und welche
    > nicht.

    Das fände ich allerdings eine gute Idee !

    > Ich bin der Frickelei jedoch müde und benutze
    > lieber Vista anstatt meine Zeit mit einem OS zu
    > verschwenden das in den letzten 5 Jahren keinen
    > Vortschritt erziehlt hat, von irgenwelchen
    > unsinnigen 3D Desktops mal abgesehen.

    Dann komm mal bei mir im Ladenlokal vorbei und ich richte es Dir ein, Deine Szenarien gibt es nicht mehr.

  4. Re: Linux besser nicht

    Autor: duncan 30.11.07 - 19:43

    Linuxhasser schrieb:
    -------------------------------------------------------
    >
    > Ohohoh.... so sehr ich Deinen Kommentar
    > nachvollziehen kann, so sehr
    > wirst Du gleich beschimpft, beleidigt und in die
    > Hölle gewünscht.

    Aber eigentlich doch nur deswegen, weil er denkt, seine persönliche Erfahrung würde alle betreffen. Ich habe unter Linux in der Tat bedeutend weniger Administrationsaufwand als unter Windows. Auf der anderen Seite, habe ich schon einigen Leuten geholfen, die Probleme hatten, Hardware unter Windows zu installieren. Scheint wohl doch nicht alles vollautomatisch zu funktionieren. In der Realität sieht es doch eher so aus, dass weder Linux noch Windows in jeder Lebenslage perfekt funktionieren.

    >
    > Wer sowas Böses über dieses Wohnzimmerbastel-"OS"
    > sagt, wird
    > hier immer abgestraft.. :)

    Tja, mach dir mal Gedanken was in den meisten Kinderzimmern zu finden ist und was auf den meisten Superrechnern. Nicht dass ein Superrechner etwas für jedermann ist, widerlegt diese Tatsache jedoch deine obige Aussage vom Wohnzimmerbastel-OS.

    duncan


  5. Re: Linux besser nicht

    Autor: Tschüss Linux 30.11.07 - 20:15

    > Dann komm mal bei mir im Ladenlokal vorbei und ich
    > richte es Dir ein, Deine Szenarien gibt es nicht
    > mehr.

    Leider nicht.....

    Für den Abit nforce 630 Chipsatz + Geforce 8600 den ich verwende finde ich keine Möglichkeit das ans Laufen zu bekommen.
    Selbst im VESA bootet die Maschiene und der Bildschirm bleibt schwarz, selbst ein Zugriff auf die Komandozeile ist nicht möglich.

    Die einzige Möglichkeit auf den Rechner zuzugreifen ist über das Netzwerk.
    Habs mit Debian, Mandriva, Ubuntu und Fedora probiert leider keine Chance !



    Aber es gibt ja noch Vmware dann kann ich Linux + Apache auch virtualisieren und ansonsten mit XP arbeiten (Vista fliegt runter wegen unverschämt hohem Resourcenverbrauch).



    Verwandte von mir die Linux ausprobieren wollten hatten kürzlich auch große Probleme mit dem Xserver bzw Treibern und ein Schulkamerad hat es nicht hinbekommen die Audiotreiber ans Laufen zu bekommen.
    Ach ja auf dem Rechner von meinem Vater hat Ubuntu die USB Hardware nicht erkannt so das ich ne alte USB PCI Karte einbauen musste damit man überhaupt an die Digitalkamera bzw USB-Stick rankommt.

    Von daher kann man leider davon ausgehen das Treiberprobleme unter Linux etwas alltägliches sind.
    Alte Hardware wird zwar sehr gut unterstützt aber für aktuelle ist es wohl eher die Regel das es mehr oder weniger heftige Probleme gibt.
    Somit braucht man einfach viel Technisches Know How, viel Zeit und viel viel viel Gedult wenn man Linux ernsthaft benutzen will.

    Da ich sowieso eine Windows Partition zum Spielen aktueller Spiele hab macht es für mich einfach keinen Sinn mehr zusätzlich Linux ans laufen zu bekommen, zumindest wenn der Zeitaufwand dermaßen hoch ist.
    Vor allem weil alle guten freien Programme wie Open-Office, Gimp, VLC Player usw auch problemlos unter Windows laufen.

  6. Re: Linux besser nicht

    Autor: duncan 30.11.07 - 20:39

    Tschüss Linux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Von daher kann man leider davon ausgehen das
    > Treiberprobleme unter Linux etwas alltägliches
    > sind.

    Ich habe zu Hause ein NAS von Buffalo. Auf dem läuft jetzt ein Debian Linux. Windows hab ich leider nicht zum laufen gebracht mangels Hardwareunterstützung. Nein, das ist jetzt nicht ganz ernst gemeint, soll aber verdeutlichen, dass auch Windows nur mit Hardware läuft, die dafür gemacht ist. Man kann sich nicht jede beliebige Hardware hinstellen und hoffen, dass es Treiber für Windows gibt.
    Wenn man Linux ernsthaft benutzen will, informiert man sich eben vorher, ob es für die entsprechende Hardware Treiber gibt, dann hat man keinerlei Probleme und die Installation läuft problemlos ab. Vor kurzem hatte bei mir eine Netzwerkkarte den Geist aufgegeben. Nachdem die neue eingebaut war, wurde automatisch das entsprechende Modul geladen ohne dass irgendein Assistent aufpoppte und mich mit Fragen nervte, die mich nicht interessieren.

    > Da ich sowieso eine Windows Partition zum Spielen
    > aktueller Spiele hab macht es für mich einfach
    > keinen Sinn mehr zusätzlich Linux ans laufen zu
    > bekommen, zumindest wenn der Zeitaufwand dermaßen
    > hoch ist.
    > Vor allem weil alle guten freien Programme wie
    > Open-Office, Gimp, VLC Player usw auch problemlos
    > unter Windows laufen.

    Es gibt Anwendungsbereiche, in denen Linux nicht sinnvoll ist. Wer Programme wie Photoshop o.ö benötigt oder Spielen will, wird mit Linux keine Freude haben. Auf der anderen Seite ist in manchen Einsatzgebieten Windows keine Alternative. Dazwischen gibt es eine große Schnittmenge, in der man beides einsetzen kann. Mich nervt es nur immer wieder, wenn von Linux das exakt gleiche Verhalten wie unter Windows erwartet wird. Manche Dinge mögen dem Windows-User umständlich erscheinen, aber wenn ich höre, dass man für dies und jenes Registry-Eintrag xy ändern muss, läuft es mir auch kalt den Rücken runter.

    duncan


  7. Re: Linux besser nicht

    Autor: anonymous 30.11.07 - 20:54

    auf den meisten supercomputern laeuft weder windows noch linux, denk darueber nach fanboy

  8. Re: Linux besser nicht

    Autor: ammoQ 30.11.07 - 20:59

    Die Hardwareunterstützung durch Linux ist mittlerweile sehr gut und Vista ist dem Vernehmen nach auch nicht ganz unproblematisch in dieser Hinsicht.
    Jedenfalls sollte man sich dessen bewusst sein, dass nur die HW-Hersteller selbst dafür sorgen können, dass beim Erscheinen neuer Hardware bereits der passende Treiber für Linux (oder jedes andere Betriebssystem) verfügbar ist. Kein noch so toller und fleissiger Linux-Hacker kann heute schon an einem Treiber arbeiten für Hardware, die nächstes Jahr zu Ostern rauskommt - es sei denn, der Hardware-Hersteller unterstützt ihn dabei.

    Auf dem Rechner, an dem ich gerade sitze, habe ich dieses Frühjahr selbst die Problematik zu spüren bekommen - das Motherboard verwendet einen damals brandneuen Intel-Chipsatz, der unter Linux (alle möglichen Distros) das Problem hatte, dass das DVD-Rom-Laufwerk nicht ansprechbar war. Über den Umweg von CD-Images auf der XP-Partition habe ich dann Mandriva 2007 installieren können, und das läuft heute noch. Ironischerweise kann man durch entsprechende Einstellungen im BIOS erreichen, dass dieses Linux mit dem DVD-Laufwerk kann, aber dann lässt sich XP nicht mehr booten :-)) Da man unter Linux nach der Installation aber das DVD-Laufwerk praktisch überhaupt nicht mehr braucht, habe ich das alles mal so gelassen wie es jetzt ist und alle in der Familie sind zufrieden damit.

    Aufpassen muss man ausserdem noch beim Druckerkauf; da macht man sich besser vorher schlau und kauft dann Geräte, die perfekt funktionieren, besonders bei den Multifunktions-Tintenstrahlern (habe hier einen Epson Stylus DX4050, da funzt alles unter Linux - Drucken und Scannen).

  9. Re: Linux besser nicht

    Autor: ammoQ 30.11.07 - 21:09

    Windows sicher nicht (obwohl MS auch Ambitionen in diese Richtung hatte),
    Linux läuft aber auf rund 80% der Top500 der Supercomputer.

    http://www.top500.org/stats/list/30/os

    Gööö da schaust.

    anonymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > auf den meisten supercomputern laeuft weder
    > windows noch linux, denk darueber nach fanboy


  10. kann das nicht bestaetigen

    Autor: bLaNG 30.11.07 - 21:50

    Tschüss Linux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hab fast 5 Jahrelang auschließlich Linux benutzt
    > hab mir dann nen Rechner gekauft auf dem Vista
    > war.

    so far so good...

    > Seit dem hab ich gar keinen Bedarf mehr Linux zu
    > installieren da der Administrations und
    > installationsaufwand von Vista nur ein Minimum von
    > dem von Linux ist.

    > Allein schon Suse oder Ubuntu auf einem aktuellen
    > Mainbord so ans laufen zu bekommen das der xserver
    > funktioniert bedeutet endloses frickeln und das
    > installieren des neusten instabilen Kernels.

    ich weiss nicht, was du genau mit aktuellem Mainboard meinst, aber ich habe gestern meinen neuen (Zweit) Desktop zusammengeschraubt, mit nem recht neuen HD ready ASROCK Mainboard.
    Installation von Ubuntu lief ohne Probleme. Verglichen mit XP war mir sogar sehr schnell langweilig. Waehrend ich da gewohnt bin, nach der Basisinstallation noch stundenlang Treiber, Codex und andere Software einzuspielen, lief Ubuntu beinahe "out of the box". Nach Angabe von Benutzername und Passwort war alles, was noch fehlte die Installation des (nicht freien) NVIDIA Treibers. Dafuer kam ein Popup, das genau eines Klicks bedurfte, um dies zu tun.

    > Hab vor 5 jahren gedacht das sich das Problem mit
    > der Zeit auflöst aber das ist nicht passiert.
    > Generel tun die Linux entwickler nicht das
    > geringste um die treiberentwicklung zu
    > verbessern.

    Zum einen ist deine Aussage aus meiner Perspektive gesehn schlicht falsch, zum anderen ist es nicht Aufgabe der Linuxentwickler sondern der Hardware Hersteller, Treiber zu liefern.

    > Die könnten doch mal nen Zertifikat entwickeln das
    > alle Linuxkompatiblen Hersteller benutzen so das
    > man immer weis welche Hardware läuft und welche
    > nicht.

    Google ist schon jetzt dein Freund.

    > Ich bin der Frickelei jedoch müde und benutze
    > lieber Vista anstatt meine Zeit mit einem OS zu
    > verschwenden das in den letzten 5 Jahren keinen
    > Vortschritt erziehlt hat, von irgenwelchen
    > unsinnigen 3D Desktops mal abgesehen.

    Vista hingegen kenne ich nur vom Lappi meines Bruders. Der hat dort schon mehrere Bluescreens gehabt, unter anderem von Skype verursacht. Genial.

    Was die 3D Desktops angeht...man muss sie nicht benutzen, auch nicht unter Linux. Wenn du keinen Fortschritt siehst, dann frage ich mich ernsthaft, was du ueberhaupt in den letzten 5 Jahren so an deinem System gemacht hast? Klingt nicht gerade, als ob du dir viel Wissen angeeignet hast in den letzten 5 Jahren.

  11. Re: Linux besser nicht

    Autor: duncan 30.11.07 - 23:19

    anonymous schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > auf den meisten supercomputern laeuft weder
    > windows noch linux, denk darueber nach fanboy

    Du solltest dich informieren bevor du schreibst, sonst machst du dich nur lächerlich.
    http://www.top500.org/stats/list/30/osfam

    duncan

  12. Re: Linux besser nicht

    Autor: Dread_Lord 30.11.07 - 23:59

    duncan schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Es gibt Anwendungsbereiche, in denen Linux nicht
    > sinnvoll ist. Wer [...] Spielen will, wird mit Linux
    > keine Freude haben.

    Doch - durchaus :)

    Wine ist gut und es läuft auch einiges nativ. Außerdem
    entgeht einem unter Windows leicht, wieviel gute
    freie Spiele es eigentlich gibt.

    > Auf der anderen Seite ist in manchen
    > Einsatzgebieten Windows keine Alternative.

    Rechneradministration zum Beispiel ;P

    CU
    Dread_Lord

  13. Re: Linux besser nicht

    Autor: GLIO 01.12.07 - 00:03

    Tschüss Linux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hab vor 5 jahren gedacht das sich das Problem mit
    > der Zeit auflöst aber das ist nicht passiert.
    > Generel tun die Linux entwickler nicht das
    > geringste um die treiberentwicklung zu
    > verbessern.
    ---snip---
    Hab erst vor ein paar Tagen meinem kleinen Linux-Server mit Ubuntu 6.10 das Epox-Mainboard mit VIA-Chipsatz entrissen und gegen ein aktuelleres ASRock mit SIS-Chipsatz getauscht. Linux gebootet, fertig.
    Zeig' mir das bitte mal unter XP/Vista...

  14. Re: Linux besser nicht

    Autor: 7900 GTX. 01.12.07 - 00:59

    Ich füttere ungerne Trolle, fühle mich aber doch dazu hingerissen, meine Erfahrungen zu schildern.

    Angefangen habe ich mit Ubuntu 6.04 und konnte mit meinem alten Athlon 3000+ und einem Gigabyte Speicher alles problemlos in Betrieb nehmen, von Problemchen mit der X800 GTO von ATI mal abgesehen. Erst ab 6.10 machte 'radeon' mehr Spaß. Unter anderem, weil mir die Reaktionszeit von X via AIGLX mehr zusagt. Mit möglichst wenigen Eyecandy-Effekten. Irgendwann im Februar folgte der Umstieg auf Fedora.

    Vor einigen Monaten wurde mir die Kiste dann zu langsam (inbesondere Inkscape reagierte mir nicht schnell genug, was wohl an der CPU lag), also musste eine CPU her. Wo ich ohnehin Mainboard (nun: ASUS P5K) und CPU (Intel C2D E6750) getauscht habe, legte ich mir auch gleich eine 7900 GTX (hätte ich vorher gewusst, wie UT3 damit läuft, hätte ich auf den 8800er-Pentand gesetzt) von Nvidia und 4GB RAM zu (von denen ich bisher nur 3GB nutze, da ich Fedora mit 32bit betreibe und die 64bit-Entwicklung weiterhin beobachte).

    Aufgrund der unterschiedlichen SATA-Controller sorgte der erste Boot im neuen System vom "alten" Fedora (Moonshine) für eine Kernel Panic. Da ich unter F7 ohnehin etwas zuviel experimentiert hatte, war mir eine Neuinstallation lieber.

    Erster Boot: Alles funktioniert. Korrete Auflösung (1680x1050), keinerlei Probleme. Lediglich die xDSL-Verbindung musste konfiguriert werden (ich wählte mich noch ohne Router ein, zu dem Zeitpunkt) und das Livna-Repository musste hinzugefügt - danach noch yum install kmod-nvidia eingetippt werden. Ein Neustart von X, und der proprietäre Treiber tat seinen Dienst. Alles andere funktionierte out of the box. Abgesehen von proprietären Codecs, die in 2 Minuten installiert sind, wenn man die Paketbezeichnungen von gstreamer auswendig kennt. Mein vor einigen Monaten - auf gut Glück gekaufter - Multifunktionsscanner/-drucker, ein Epson Stylus DX6050 wird dank Gutenprint direkt erkannt. Lediglich der Scanner verlangte mir 10 Sekunden unter vim ab.

    Meine Erfahrung hingegen mit XP: Ethernet-Treiber von der ASUS-CD installieren, den vorgeschlagenen Neustart ablehnen, Internetverbindung herstellen, feststellen, dass die HD Audio-Komponente sowohl mit dem Installer von der ASUS-CD als auch dem aktuelleren Treiber aus dem Netz nicht funktioniert und ein "Unbekanntes Gerät" (nicht entfern- und aktualisierbar, da angeblich für den Boot erforderlich) den Gerätemanager belagerte. Systemwiederherstellungspunkt lad... argh, da war was. Nach stundenlanger Suche mit Google in diversen Foren entschloss ich mich zu einer Neuinstallation. Ich solle während der Installation der Treiber bei der Abfrage, ob die Treiber installiert werden sollen, "Cancel" klicken. Logisch. Immerhin funktioniert es danach. Da ich unter Windows ohnehin nur UT3 starte, ersparte ich mir die Jagd nach diversen Codecs und sparte dadurch Zeit. Der Drucker wird von XP nicht erkannt und ich werde desöfteren darum gebeten, doch die Treiber-CD einzulegen, wenn ich vergesse, den Drucker während des Reboots zu XP auszuschalten.

    Ich weiß ja nicht, was jetzt simpler und mit weniger Nervenfolter und Arbeitsaufwand verbunden ist.

    Bevorzugen werde ich aber auch weiterhin Linux, bzw. Fedora in meinem Fall. Mittlerweile übrigens in der Werewolf-Version, also 8. Sobald UT3 nativ läuft, wird XP ohnehin wieder entfernt.

    Bestellt habe ich gestern ein HP Compaq 6720S. Ich bin gespannt, wie sich Fedora dort schlägt. Probleme erwarte ich nicht.

    Gruß,
    der 7900 GTX-Heini. :o)

  15. Re: Linux besser nicht

    Autor: debianguy 01.12.07 - 11:27

    Tschüss Linux schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich bin der Frickelei jedoch müde und benutze
    > lieber Vista anstatt meine Zeit mit einem OS zu
    > verschwenden das in den letzten 5 Jahren keinen
    > Vortschritt erziehlt hat

    damit magst du ja recht haben ... wenn deine linux-cd, die du dir vor 5 jahren besorgt hast immer noch unverändert in deinem cd-laufwerk liegt.

    und was machst du viesta-typ überhaupt im bereich für die coolen linuxer?
    verschwinde doch, wenn du linux nicht magst! ... oder bring konstruktive kritik!

    was seid ihr für kunden? kommt zu golem und schreibt zu einem thema über grafikkarten, das ihr linux nicht mögt?
    nehmt doch euer dämliches viiiiiiiesta und freut euch.
    wir linuxer haben doch kein problem damit ... es gibt sogar tools, die sicher funktionieren um window$ auf linux anzumachen.
    till aids ist auch auf linux neidisch!
    zitat: "ich sehe lieber ein illegales windows als ein linux auf einem rechner"

  16. Re: Vista besser nicht

    Autor: Rainer Zufall 01.12.07 - 11:45

    Freitagstroll schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hab fast 5 Jahrelang auschließlich Linux benutzt

    Nettes Märchen.

    > hab mir dann nen Rechner gekauft auf dem Vista war.

    Gute Entscheidung.

    > Seit dem hab ich gar keinen Bedarf mehr Linux zu installieren da der Administrations und installationsaufwand von Vista nur ein Minimum von dem von Linux ist.

    Wie jetzt, Du hast Dir einen Rechner mit installiertem Vista gekauft und feierst dass der Installationsaufwand von Vista minimal ist? Mega-ROFL

    > Allein schon Suse oder Ubuntu auf einem aktuellen Mainbord so ans laufen zu bekommen das der xserver funktioniert bedeutet endloses frickeln

    Das hab ich in den letzten Jahren mehrfach gemacht - es war jedesmal überhaupt kein Problem. Allerdings kaufe ich Hardware so dass sie unter Linux läuft. Nichts anderes hast Du mit Vista gemacht. In beiden Fällen ist das Ergebnis sehr befriedigend.

    Meine letzte Erfahrung war (neulich) die Installation von "UT 2004" unter Linux. Also Nvidias proprietären Scheissendreck-Treiber gesaugt, installiert und...lief. Einfach so, auf Anhieb. UT habe ich dann eine weile wieder ziemlich intensiv gezockt - kein Absturz, keine Grafikfehler.

    Das war allerdings abgesehen von Videoschnitt mein einziger Ausflug in die Welt "des Multimedia".

    > und das installieren des neusten instabilen Kernels.

    Wenn Du auf solche Schweinereien stehst - Dein Ding. Ich hab sowas bisher nicht nötig gehabt.

  17. Re: Linux besser nicht

    Autor: yhnydhf 01.12.07 - 13:01

    > Wine ist gut und es läuft auch einiges nativ.
    > Außerdem
    > entgeht einem unter Windows leicht, wieviel gute
    > freie Spiele es eigentlich gibt.

    Wine erfordert sehr viel Config aufwand bis ein aktueller Titel überhaupteinmal funktioniert !!!

    Auch dann funktionieren die Shader nicht was zu Grafikfehlern führt.
    In meiner Wine installation werden z.B bei CS Source mit aktiviertem HDR die Texturen teilweise nicht dargestellt.

    Das ist dann schon ein Heftiger Vorteil da man durch die Wände sehen kann und immer weis wenn jemand um die Ecke kommt.
    Das Beste ist das der Cheatschutz von Valve diese Fehler nicht erkennt und ich fröhlich munter den ganzen Server leer räumen kann ohne das man mir einen Chtea nachweisen kann (ist ja auch kein Cheat !) ;)

    Einer der Gründe warum ich lieber XP benutze, auf die dauer wirds einfach langweilig wenn man immer so extrem unfair spielt ;)

  18. Re: Linux besser nicht

    Autor: 7900 GTX. 01.12.07 - 14:21

    > Auch dann funktionieren die Shader nicht was zu
    > Grafikfehlern führt.
    > In meiner Wine installation werden z.B bei CS
    > Source mit aktiviertem HDR die Texturen teilweise
    > nicht dargestellt.
    GLSL aktiv?

  19. Re: Linux besser nicht

    Autor: yhnydhf 01.12.07 - 14:24

    > GLSL aktiv?

    Ich weis noch nichtsmal was dass ist und erhrlich gesagt will ichs auch gar nicht wissen.
    Ich will nur einfach zocken und im Moment geht das leider nur unter windows.

    Hoffentlich wird mal irgendwann wieder mehr OpenGL benutzt, dann passieren solche Probleme nicht mehr.


  20. Re: Linux besser nicht

    Autor: Dread_Lord 01.12.07 - 14:37

    yhnydhf schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Wine erfordert sehr viel Config aufwand bis ein
    > aktueller Titel überhaupteinmal funktioniert !!!

    Weiß nicht - das hab ich mir bisher nicht angetan. Entweder es läuft oder es läuft nicht. Zu meiner Überraschung läuft selbst mit dieser restriktiven Einstellung relativ viel.
    Das alles läuft erwarte ich gar nicht - vieles interessiert mich auch nicht so. Aber grad die alten Spiele, die teilweise sogar unter Windows Probleme machen, tun unter Wine ganz nett.

    CU
    Dread_Lord

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