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Sinnvoller wäre

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  1. Sinnvoller wäre

    Autor: johnmcwho 03.12.07 - 11:13

    Die anderen Geräte teuerer zu machen. Das ist einfacher und kostet den Steuerzahler kein Geld. Vorteil wäre auch das die Elektroindustrie ihre überteuerten Stromsparer endlich los wird. Es ist schon Wahnsinn wann kommt mal einer auf die Idee diese Subventionswahnsinn zu beenden. Bringt nichts un macht die Märkte kaputt. Und der Bundes-/Landeshaushalt würde wieder im Plus landen.

  2. Re: Sinnvoller wäre

    Autor: :-) 03.12.07 - 11:43

    johnmcwho schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die anderen Geräte teuerer zu machen. Das ist
    > einfacher und kostet den Steuerzahler kein Geld.
    > Vorteil wäre auch das die Elektroindustrie ihre
    > überteuerten Stromsparer endlich los wird. Es ist
    > schon Wahnsinn wann kommt mal einer auf die Idee
    > diese Subventionswahnsinn zu beenden. Bringt
    > nichts un macht die Märkte kaputt. Und der
    > Bundes-/Landeshaushalt würde wieder im Plus
    > landen.


    Klingt alles sehr logisch, was du da sagst :-)

  3. Re: Sinnvoller wäre

    Autor: Wäre schön 03.12.07 - 12:31

    johnmcwho schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die anderen Geräte teuerer zu machen. Das ist
    > einfacher und kostet den Steuerzahler kein Geld.
    > Vorteil wäre auch das die Elektroindustrie ihre
    > überteuerten Stromsparer endlich los wird. Es ist
    > schon Wahnsinn wann kommt mal einer auf die Idee
    > diese Subventionswahnsinn zu beenden. Bringt
    > nichts un macht die Märkte kaputt. Und der
    > Bundes-/Landeshaushalt würde wieder im Plus
    > landen.

    Obwohl natürlich zwei Punkte zu sagen wären:
    1. Bezahlt auch hier der Steuerzahler, nur in anderer Form:
    Ob ich für ein Gerät 100€ ohne Subvention bezahle oder 90€ und 10€ Steuern für die Subventionen, macht keinen Unterschied. Ich zahle beide Male 100€. (Das Beispiel ist sehr simpel gehalten, um den Zusammenhang aufzuzeigen. Natürlich gibt es da noch andere Faktoren)
    2. Subventionen haben durchaus ihre Berechtigung. Nur weil sie viel zu oft falsch eingesetzt werden, heißt das nicht, dass sie schlecht sind. Das liegt an den Politikern und nicht an den Subventionen ansich.

    Ansonsten ist es eine Frage, wie das Ganze am besten realisiert wird. Leider ist halt Strom ansich anscheinend noch viel zu billig, als dass sich die Leute Gedanken darüber machen würden. Da hilft wirklich nur, dass die stromsparenden Geräte günstiger werden als die anderen oder man erhöht kräftig die Strompreise...

  4. Re: Sinnvoller wäre

    Autor: punkt 03.12.07 - 15:52

    Wäre schön schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > oder man erhöht kräftig die Strompreise...


    Um die Familien zu bestrafen, die einfach kein Geld aufbringen, um neue Geräte zu kaufen? Um die Schlucht zwischen Arm und Reich noch weiter zu öffnen????
    Die Strompreise sind jetzt schon horrend hoch. Die Energieunternehmen streichen jetzt schon genug Gewinn ein und erhöhen die Energiepreise eh schon unverhältnismässig schnell und v.a. stark an.
    Man kann jetzt argumentieren, dass es sich nach ner gewissen Zeit ja auszahlen würde, aber es gibt genug Familien (v.a. in den unteren Schichten), die sich diese einmalige Investition von mehreren 100€ für nen aktuellen Kühlschrank, oder ner Waschmaschine, oder nem Geschirrspüler usw. nicht leisten können, dann bringt das auch nix, wenn es sich nach 2-3 Jahren auszahlt. Und Kredite oder Ratenzahlungen sind, wegen der meist schon hohen Verschuldung, auch nicht möglich. Also würde eine (auch noch vom Staat aufgezwungene) weitere Preiserhöhung nur dazu führen, dass es den Leuten, denen es schon jetzt elend geht, noch elender geht.

  5. Re: Sinnvoller wäre

    Autor: Wäre schön 03.12.07 - 19:58

    punkt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wäre schön schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > oder man erhöht kräftig die Strompreise...
    >
    > Um die Familien zu bestrafen, die einfach kein
    > Geld aufbringen, um neue Geräte zu kaufen? Um die
    > Schlucht zwischen Arm und Reich noch weiter zu
    > öffnen????
    > Die Strompreise sind jetzt schon horrend hoch. Die
    > Energieunternehmen streichen jetzt schon genug
    > Gewinn ein und erhöhen die Energiepreise eh schon
    > unverhältnismässig schnell und v.a. stark an.
    > Man kann jetzt argumentieren, dass es sich nach
    > ner gewissen Zeit ja auszahlen würde, aber es gibt
    > genug Familien (v.a. in den unteren Schichten),
    > die sich diese einmalige Investition von mehreren
    > 100€ für nen aktuellen Kühlschrank, oder ner
    > Waschmaschine, oder nem Geschirrspüler usw. nicht
    > leisten können, dann bringt das auch nix, wenn es
    > sich nach 2-3 Jahren auszahlt. Und Kredite oder
    > Ratenzahlungen sind, wegen der meist schon hohen
    > Verschuldung, auch nicht möglich. Also würde eine
    > (auch noch vom Staat aufgezwungene) weitere
    > Preiserhöhung nur dazu führen, dass es den Leuten,
    > denen es schon jetzt elend geht, noch elender
    > geht.

    Naja, die höheren Strompreise in den letzten Jahren sind eindeutig dem Staat zuzuordnen. Wohl auch aufgrund der neuen Umweltpolitik und der hohen Einspeisungsvergütungen für umweltfreundliche Energie.
    Das grundsätzliche Problem, dass energiesparende Produkte zu teuer sind, muss gelöst werden. Eine höhere Steuer auf Strom bedeutet zunächst höhere Einnahmen für den Staat. Dieser kann die Einnahmen dazu verwenden, um mittels Transferzahlungen die einkommensschwachen Familien zu unterstützen.
    Da davon auszugehen ist, dass alle Firmen ihre Produkte fortan stromsparender konzipieren, setzt ein neuer Wettbewerb ein. Dieser führt auch wieder zu sinkenden Preisen, nur mit dem Unterschied, dass die neuen biligen Geräte wesentlich stromsparender sind als die alten. Sowohl beim Käufer als auch beim Produzenten wurden die Prioritäten vertauscht: Stromsparen steht jetzt an erster Stelle und Leistung erst an zweiter.
    Die steigenden Spritpreise haben gezeigt, dass es durchaus möglich ist günstige Autos mit wenig Verbrauch zu konstruieren. Warum sollte dies nicht auch hier möglich sein?
    Wir leben in einem Sozialstaat und es ist durchaus möglich (und wünschenswert) einkommensschwachen Familien zu helfen. Es kann allerdings nicht die Lösung sein, Maßnahmen für den Umweltschutz zu unterbinden, weil man die Verelendung von Familien befürchtet. Um dieses Problem zu lösen gibt es andere Möglichkeiten.

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