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Kaiser des Informationszeitalters

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  1. Kaiser des Informationszeitalters

    Autor: Steppenwolf 15.12.07 - 12:54

    Nachdem jetzt langsam mehr über Google's Projekt bekannt wird, sieht es für mich so aus, als könnte "knol" (im Vergleich zu Wikipedia) vom Regen in die Traufe führen. Da gibt es einen ganz großen Knackpunkt und zwar die Auswahl der verantwortlichen Autoren. Wer von Google einen Claim bekommen hat, darf fortan bestimmen ob und was am Artikel geändert werden darf. Klingt für mich reichlich mittelalterlich-feudalistisch. Wenn es sich ein Autor erst mal in einem wichtigen Themengebiet bequem gemacht hat, kann er daran gehen, die Früchte seiner Grundherrschaft zu ernten. Auch kann er wohl bald die "Rechtsprechung" ausüben, wie das im Feudalismus üblich war - d.h. was ein "Knol-Fürst" schreibt, wird über kurz oder lang die Lehrmeinung dominieren. Der Lobbyismus kann sich in knol wohl noch viel ungenierter ausbreiten, als in Wikipedia.

    Google wird damit zum Kaiser des neuen Informationszeitalters, der seine Lehen nach Gutdünken (bzw. im Sinne seines Machterhalts) verteilen kann. Wie mächtig Google als Suchmaschine bereits ist, wird mir als Internet-Entwickler beinahe täglich vor Augen geführt: wer die Relevanz einer Internetseite bewahren oder steigern will, kommt nicht umhin, sich den vom Monopolisten diktierten Regeln zu unterwerfen. Eigentlich ist es höchste Zeit dass die Kartellbehörden dem Monopolisten einen Riegel vorschieben, so wie sie es in jüngster Zeit mit Microsoft machen (oder versuchen).

    Prost Mahlzeit.

  2. Re: Kaiser des Informationszeitalters

    Autor: Chomsky 16.12.07 - 20:53

    Steppenwolf schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Google wird damit zum Kaiser des neuen
    > Informationszeitalters, der seine Lehen nach
    > Gutdünken (bzw. im Sinne seines Machterhalts)
    > verteilen kann.

    Ich glaube, du übertreibst da etwas ;)
    Knol(s?) wird Wikipedia niemals den Rang ablaufen können.
    Knols wird vielleicht den einen oder anderen Artikel hübscher ausformuliert haben- an die Flexibilität und Vetrauenswürdigkeit* von Wikipedia wird es aber nie heranreichen.

    Es kann in der Informationsbeschaffung eine Ergänzung zu Wikipedia werden, aber in der Wichtigkeit untergeordnet bleiben.

    *ich behaupte natürlich nicht, dass Wikipedia das zu 100% ist ;)

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