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Ich bin dafür.

Über PC-Games lässt sich am besten ohne nerviges Gedöns oder Flamewar labern! Dafür gibt's den Freiraum!
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  1. Ich bin dafür.

    Autor: Amüsierter Leser 29.12.07 - 21:41

    Wer dagegen ist wird auf dem Scheiterhaufen verbrannt.
    Oder vergast.
    Oder weggebombardiert.
    Je nach geschichtlicher Epoche.

    Eingekerkert wird ja durchgehend.

    Das Geschäft mit der Angst ist ein einträgliches.
    Keine kleine Interessengemeinschaft hat es geschafft ein solches Geschäft dauerhaft aufrecht zu erhalten. Interessengemeinschaften wie Religionen und Staatsformen sind daran immer wieder gescheitert. Und jetzt probieren es Industrieverbände. Um Waffen zu verkaufen. Um Musik zu verkaufen. Um sich selbst höher zu stellen, um alleine reich zu werden, um das Primae Noctis auszuüben und Ablassbriefe zu verkaufen. Ja, Primae Noctis ist vielleicht (noch) etwas weit hergeholt, aber die Ablassbriefe gibt es schon.

    Es sind Lehrstunden der Menschheit. Eine aufregende Zeit erleben wir hier, hier wird Geschichte geschrieben. Wir schreiben Geschichte.

    Wir haben gelernt die Religion vom Staat zu trennen, wir haben das Herrenrecht abgeschafft und allen Menschen gleiche Grundrechte zugestanden, wir haben Diktatoren vom Staat getrennt können in dem wir den Staat in unabhängige Instanzen aufgeteilt haben.
    Wir werden auch lernen Kultur und Staat zu trennen.
    Wir werden auch lernen Industrie und Staat zu trennen.

    Wer Kultur schafft, muss entlohnt werden, muss leben können, um mehr Kultur zu schaffen. Wer den Fluss Kultur bremst oder zu verhindern versucht, verbrennt auch Bücher.

    Liebe Musik- und Plattenverleger, es ist Zeit umzudenken. Das Geschäft wird enden. Ihr werdet Kulturdatenträger verkaufen. Wie Notizbücher, Kalender, Papier. Ich darf mein Papier selbst herstellen und auch mit der Reihenfolge der Tage beschriften. Ich kann mir aber auch einfach einen Kalender kaufen.
    So werdet ihr Kultur anbieten. Auf Papier, Datenträgern und im Internet und als Gegenleistung für das Drucken, Pressen und bereithalten auf Euren Servern werdet ihr Geld erhalten. Kulturschaffende werden durch eine neue Instanz der Gemeinschaft - vom Staat - entlohnt. Entsprechend ihrer Verbreitung, ihrer Bewertung durch die Allgemeinheit, ihrer Langlebigkeit.

    Der Reichtum der Kultur wird sich verteilen und unter allen vermehren. Und je mehr ihr euch dagegen wehrt, desto schneller wird die Mehrheit der Bevölkerung die Parallelen erkennen, wo einzelne Interessengruppen eine Vormachtsstellung zu behaupten versuchten, und nicht nur kopieren, um zu konsumieren, sondern kopieren, um zu protestieren, um zu verteilen.

    Und darum bin ich dafür, grundlegende Menschenrechte für belanglose Dinge wie die Kriege der Waffenindustrie auf einem anderen Kontinent und die Top 100 der Musikcharts aufzugeben.
    Damit mehr Menschen merken, das die Industrie als Lehnsherr kein Weg in eine Zukunft ist und sich dazu deutlich äußern, dass sie ihre Menschenrechte unabhängig der Gesetzgebung nicht abgeben werden.

  2. Re: Ich bin dafür oder auch nicht...

    Autor: jemandvonheute 30.12.07 - 11:56

    ...irgendwann mal in der geschichtsstunde vor langer zeit fragte mich mal der lehrer warum hitler als einzigster seine rechte hand nicht nach vorne sondern nach oben aber hinter seinen kopf hob.

    es wäre deshalb gewesen, weil dass die geldgabe reicher unternehmer hinter ihm symbolisieren würde. arbeitskräfte und güter durch enteignung alles für (fast?) umsonst!?

    irgendwie sehe ich dabei halt sehr viele parallelen was auch heute unternehmen wollen würden...

    es muss der staat und der gesunde menschenverstand dabei abwägen was von den forderungen eines unternehmens gewährt werden darf und was nicht! ein unternehmen kann dabei nicht objektiv selbst entscheiden!

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