1. Foren
  2. Kommentare
  3. Software-Entwicklung
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Freie Basic…

das konzept von basic nicht verstanden

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. das konzept von basic nicht verstanden

    Autor: blübb 03.01.08 - 13:32

    BASIC ist ein akronym für "beginners all purpose symbolic instruction code", die programmiersprache ist also eigentlich für programmieranfänger gedacht.

    wenn man sich aber mal code in dieser sprache (oder vb) anschaut, erkennt man relativ schnell, dass es das gleiche wie java oder object pascal ist, nur halt mit einer anderen (aber nicht unbedingt einfacheren) syntax. von der überschaubarkeit und einfachheit durch die ein basic sich auszeichnen sollte, ist hier nichts zu sehen.
    ich erkenne hier datenkapselung, select-case konstrukte und explizite allokation. die widersprechen dem konzept einer einfachen sprache.

    wer wirklich die minimalen grundlagen der programmierung mit basic lernen will, sollte sich gw-basic runterladen oder einen c64-emulator. die reduzieren den sprachumfang auf das notwendigste und sind nicht durch völlig deplatzierte hochsprachenkonzepte aufgebläht.

    das hier mag ein nettes rad-tool sein, aber den namen basic verdient es sicher nicht.

  2. Re: das konzept von basic nicht verstanden

    Autor: xry 03.01.08 - 14:48

    für dich ist wohl Basic = GOTO - bzw. die erste Generation von Basic-Interpretern damals...

    Aber BASIC hatte schon lange sowas wie SELECT-CASE... z.B. in qbasic

    Was für mich BASIC ausmacht, ist dass man sich nicht mit irgendwelchen libs rumplagen muß...

  3. Re: das konzept von basic nicht verstanden

    Autor: cperrin88 03.01.08 - 15:05

    blübb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > BASIC ist ein akronym für "beginners all purpose
    > symbolic instruction code", die programmiersprache
    > ist also eigentlich für programmieranfänger
    > gedacht.
    >
    > wenn man sich aber mal code in dieser sprache
    > (oder vb) anschaut, erkennt man relativ schnell,
    > dass es das gleiche wie java oder object pascal
    > ist, nur halt mit einer anderen (aber nicht
    > unbedingt einfacheren) syntax. von der
    > überschaubarkeit und einfachheit durch die ein
    > basic sich auszeichnen sollte, ist hier nichts zu
    > sehen.
    > ich erkenne hier datenkapselung, select-case
    > konstrukte und explizite allokation. die
    > widersprechen dem konzept einer einfachen
    > sprache.
    >
    > wer wirklich die minimalen grundlagen der
    > programmierung mit basic lernen will, sollte sich
    > gw-basic runterladen oder einen c64-emulator. die
    > reduzieren den sprachumfang auf das notwendigste
    > und sind nicht durch völlig deplatzierte
    > hochsprachenkonzepte aufgebläht.
    >
    > das hier mag ein nettes rad-tool sein, aber den
    > namen basic verdient es sicher nicht.


    Wenn ich mir überlege wie einfach für mich der einstieg in VB6 (das Gambas ja sehr ähnlich ist) und dann der umstieg auf Gambas gefallen ist im vergleich zum einstieg in c++ da kann man doch wirklich sagen das Gambas ein guter basic dialekt ist.

  4. Re: das konzept von basic nicht verstanden

    Autor: Toklobor 03.01.08 - 16:48

    blübb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ich erkenne hier datenkapselung, select-case
    > konstrukte und explizite allokation. die
    > widersprechen dem konzept einer einfachen
    > sprache.

    Einer meiner Mentoren pflegte immer zu sagen, "wir Menschen sind einfach zu doof zum programmieren - deshalb brauchen wir jede Hilfe, die uns der Compiler geben kann".
    Die Erfahrung zeigte mir immer wieder, daß er damit recht hatte.

    Meiner Meinung nach, ist eine "einfache" Programmiersprache eine, die alle Techniken, fortgeschrittener strukturierter Programmierung bietet. Zweifelsohne erhöhen diese Techniken zwar zunächst die Lernkurve aber dieser Mehraufwand *wird* sich irgendwann auszahlen.

    Eine Programmiersprache, die durch implizite Sprünge und schwach typisierte Datenstrukturen zu einem schlampigen Programmierstil erzieht ist nur solange "einfach", wie die damit entwickelten Programme klein sind. Wer das mißachtet, wird irgendwann im Debugging ersticken.

  5. Pascal

    Autor: ** 03.01.08 - 17:18

    Toklobor schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Einer meiner Mentoren pflegte immer zu sagen, "wir
    > Menschen sind einfach zu doof zum programmieren -
    > deshalb brauchen wir jede Hilfe, die uns der
    > Compiler geben kann".
    > Die Erfahrung zeigte mir immer wieder, daß er
    > damit recht hatte.
    >
    > Meiner Meinung nach, ist eine "einfache"
    > Programmiersprache eine, die alle Techniken,
    > fortgeschrittener strukturierter Programmierung
    > bietet. Zweifelsohne erhöhen diese Techniken zwar
    > zunächst die Lernkurve aber dieser Mehraufwand
    > *wird* sich irgendwann auszahlen.

    Dem stimme ich voll zu.

    Ich habe z.B. früher mit QBasic angefangen (ja, das was bei MS-DOS 6.x mitgeliefert wurde) und war mit dem leichten Einstieg sehr zufrieden. Die Dokumentation dazu war in der Tat auch für Anfänger sehr verständlich formuliert. Aber eigentlich war das eher nur für kleine Programme geeignet.

    Richtig Programmieren hatte ich eigentlich erst mit Turbo Pascal gelernt und hatte dort erst wirklich begriffen, welchen Vorteil das strukturierte und saubere Programmieren hatte. Nicht nur, dass der Compiler einem genauer sagen konnte, was man "falsch" gemacht hat, sondern er war auch in der Lage, den Quelltext effizienter zu kompilieren, da Vereinbarungen und eigentliche Programmteile strikt getrennt wurden und somit keine Missverständnisse zuließ.

    Später musste ich mich auch mit C auseinandersetzen und merkte, dass es dort viele Parallelen zu Basic gab und mehr Disziplin erforderte, sauber zu programmieren. Außerdem verzweifelte ich dort schon manchmal an den ungenauen Compilermeldungen, wenn ich mich irgendwo vertippt hatte oder etwas vergessen hatte. Daher programmiere ich selbst heute noch am liebsten mit Pascal (in Form von FreePascal).

  6. Re: das konzept von basic nicht verstanden

    Autor: OhMyStrogg 05.01.08 - 17:33

    blübb schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > BASIC ist ein akronym für "beginners all purpose
    > symbolic instruction code", die programmiersprache
    > ist also eigentlich für programmieranfänger
    > gedacht.
    >
    > wenn man sich aber mal code in dieser sprache
    > (oder vb) anschaut, erkennt man relativ schnell,
    > dass es das gleiche wie java oder object pascal
    > ist, nur halt mit einer anderen (aber nicht
    > unbedingt einfacheren) syntax.

    Tja, dann hast Du Dir den code dieser Sprache nicht gründlich genug angeschaut. Die Syntax ist definitiv einfach und gleichzeit sehr mächtig. Allerding ist das beste an GAMBAS die enorme Erleichterung, mal eben eine GUI zu basteln.

    > von der
    > überschaubarkeit und einfachheit durch die ein
    > basic sich auszeichnen sollte, ist hier nichts zu
    > sehen.
    > ich erkenne hier datenkapselung, select-case
    > konstrukte und explizite allokation. die
    > widersprechen dem konzept einer einfachen
    > sprache.

    Nein. Sie werten die Sprache auf.

    > wer wirklich die minimalen grundlagen der
    > programmierung mit basic lernen will, sollte sich
    > gw-basic runterladen oder einen c64-emulator. die
    > reduzieren den sprachumfang auf das notwendigste
    > und sind nicht durch völlig deplatzierte
    > hochsprachenkonzepte aufgebläht.

    Na klar. Und dann schreib doch mal damit eine Gnome oder KDE Anwendung...

    > das hier mag ein nettes rad-tool sein, aber den
    > namen basic verdient es sicher nicht.

    Doch. Es besinnt sich auf die Basis der Programmierung von Anwendungen. Schnell, leicht und komfortabel.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Sie müssen ausserdem in Ihrem Account-Profil unter Forum einen Nutzernamen vergeben haben. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Senior Fullstack Softwareentwickler (m/w/d)
    Jobware GmbH, Paderborn
  2. Trainer (m/w/d) - Android App Entwickler / Developer
    WBS GRUPPE, deutschlandweit (Home-Office)
  3. IT Operator Support (m/w/d)
    RIEDEL Communications GmbH & Co. KG, Wuppertal
  4. Head of IT Project Services (m/f/d) EMEA
    Fresenius Medical Care, Bad Homburg vor der Höhe

Detailsuche


Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 599€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Tretroller: Wer E-Scooter anbietet, muss den Schrott wegräumen
Tretroller
Wer E-Scooter anbietet, muss den Schrott wegräumen

Elektrische Tretroller sind in deutschen Städten oft ein Umweltärgernis, für das die Betreiber einstehen sollten.
Ein IMHO von Tobias Költzsch

  1. Tretroller Bergung eines E-Scooters kostet um die 200 Euro
  2. Rhein Versenkte E-Scooter werden von Unterwasser-Drohnen geborgen
  3. Forderung der Städte Verleihfirmen sollen schrottreife E-Scooter entsorgen

Rückschau E3 2021: Galaktisch gute Spiele-Aussichten
Rückschau E3 2021
Galaktisch gute Spiele-Aussichten

E3 2021 Es hat sich selten wie eine E3 angefühlt - dennoch haben Spiele- und Hardware-Ankündigungen Spaß gemacht. Meine persönlichen Highlights.
Von Peter Steinlechner


    Ohne GTA 6: Diese Spiele haben wir auf der E3 vermisst
    Ohne GTA 6
    Diese Spiele haben wir auf der E3 vermisst

    E3 2021 Kein Dragon Age, kein neues Star-Wars-Spiel und Bioshock: Golem.de erklärt, welche Top-Spiele gefehlt haben - und warum.

    1. Xbox Microsoft mit Trailern, Terminen und Top Gun