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  5. › Strom erzeugen aus Abwärme

und der Wirkungsgrad ?

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  1. und der Wirkungsgrad ?

    Autor: Karlos2 24.01.08 - 22:23

    toll,

    aber aus Wärme Elektrizität zu machen ist ein sehr alter Hut, wird in jedem Atomkraftwerk betrieben, soweit ist weiß aber nur mit einem Wirkungsgrad von 20% oder so.. also sollten diese Siliziumleiter schon einiges mehr hergeben, damit die damit ihr Brot verdienen können..

  2. Re: und der Wirkungsgrad ?

    Autor: DrAgOnTuX 24.01.08 - 22:30

    Karlos2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > toll,
    >
    > aber aus Wärme Elektrizität zu machen ist ein sehr
    > alter Hut, wird in jedem Atomkraftwerk betrieben,
    > soweit ist weiß aber nur mit einem Wirkungsgrad
    > von 20% oder so.. also sollten diese
    > Siliziumleiter schon einiges mehr hergeben, damit
    > die damit ihr Brot verdienen können..


    20% der abwärme eines quadcores, einer northbridge oder einer highend graka sind schon ne menge holz im PC bereich. da kann man schon was an energie sparen bei nem pc.

    bei nem rechenzentrum fällt der wirkungsgrad wahrscheinlich noch ein bisschen...

  3. Re: und der Wirkungsgrad ?

    Autor: JP 24.01.08 - 22:33

    Karlos2 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > toll,
    >
    > aber aus Wärme Elektrizität zu machen ist ein sehr
    > alter Hut, wird in jedem Atomkraftwerk betrieben,
    > soweit ist weiß aber nur mit einem Wirkungsgrad
    > von 20% oder so.. also sollten diese
    > Siliziumleiter schon einiges mehr hergeben, damit
    > die damit ihr Brot verdienen können..


    Außerdem arbeiten AKWs/KKWs mit Wasser... davon dürfte man sicherlich bei diesen Nanodrähten nicht von ausgehen, deswegen denke ich, dass die Effizienz ein wenig höher sein wird.

  4. Re: und der Wirkungsgrad ?

    Autor: AKW 24.01.08 - 23:59

    Ihr vergleicht Äpfel und Birnen, Thermoelektrizität ist das eine, AKW Kühlung was ganz andres:
    Atomkraftwerke basieren auf Kühlkreislaufen, die über Wärmetauscher Wasserdampf, welcher durch Turbinen geleitet wird, woraus dann der Strom gewonnen wird. Der Wirkungsgrad, also der Anteil der durch die Spaltreaktion gewonnen thermischen Energie, der in elektrische Energie umgewandelt wird, liegt zwischen 30% und 40%.

    Aber die Abwärme von PCs ist viel zu gering, um sie mit einem ähnlichen Prinzip zurückzugewinnen. Die Temperatur im Reaktor liegt je nach Prinzip zwischen 300 °C und über 1000 °C...

  5. Re: und der Wirkungsgrad ?

    Autor: DrAgOnTuX 25.01.08 - 01:41

    AKW schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ihr vergleicht Äpfel und Birnen,
    > Thermoelektrizität ist das eine, AKW Kühlung was
    > ganz andres:
    > Atomkraftwerke basieren auf Kühlkreislaufen, die
    > über Wärmetauscher Wasserdampf, welcher durch
    > Turbinen geleitet wird, woraus dann der Strom
    > gewonnen wird. Der Wirkungsgrad, also der Anteil
    > der durch die Spaltreaktion gewonnen thermischen
    > Energie, der in elektrische Energie umgewandelt
    > wird, liegt zwischen 30% und 40%.
    >
    > Aber die Abwärme von PCs ist viel zu gering, um
    > sie mit einem ähnlichen Prinzip zurückzugewinnen.
    > Die Temperatur im Reaktor liegt je nach Prinzip
    > zwischen 300 °C und über 1000 °C...

    was für temparaturen wären dann bei diesem (golem artikel) verfahren nötig? entweder hab ichs überlesen oder es stand nicht im artikel.
    weiss jemand mehr?

  6. Re: und der Wirkungsgrad ?

    Autor: Der_Ing. 25.01.08 - 08:42

    > was für temparaturen wären dann bei diesem (golem
    > artikel) verfahren nötig? entweder hab ichs
    > überlesen oder es stand nicht im artikel.
    > weiss jemand mehr?
    >
    Du hast es nicht überlesen, aber wohl den Link zu http://www.lbl.gov/Science-Articles/Archive/MSD-silicon-nanowires.html übersehen. Dort steht etwas von Funktionsfähigkeit bereits bei Raumtemperatur, d.h. ca. 20°C im Mittel und einige Kelvin drüber bzw. drunter für die nötige Temperaturdifferenz. Bei einem Notebook mit CPU-Temperaturen von 75-85°C und Außentemperaturen von ca. 30°C dürfte schon etwas, wenn auch wohl nicht sehr viel, rückzugewinnen sein. Und wenn dann noch der Strom für den Lüfter zumindest reduziert werden könnte, wäre das ja auch ein Gewinn.

  7. Re: und der Wirkungsgrad ?

    Autor: brinker 25.01.08 - 15:40

    Der_Ing. schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Du hast es nicht überlesen, aber wohl den Link zu
    > www.lbl.gov übersehen. Dort steht etwas von
    > Funktionsfähigkeit bereits bei Raumtemperatur,
    > d.h. ca. 20°C im Mittel und einige Kelvin drüber
    > bzw. drunter für die nötige Temperaturdifferenz.

    Das kann jedes Thermoelement.
    Und wie gross ist der Wirkungsgrad in dem Artikel?

    > Bei einem Notebook mit CPU-Temperaturen von
    > 75-85°C und Außentemperaturen von ca. 30°C dürfte
    > schon etwas, wenn auch wohl nicht sehr viel,
    > rückzugewinnen sein. Und wenn dann noch der Strom
    > für den Lüfter zumindest reduziert werden könnte,
    > wäre das ja auch ein Gewinn.

    Wie kommt denn die Kälte zum Thermo-Kühlkörper der CPU?
    Liegt der Kühlkörper denn außerhalb des Notebooks?



    Es gibt Desktop Pcs die brauchen zwischen 10 und 30 Watt.

    Es ist einfacher und kostengünstiger bei einem Notebook das Officeprogramm nicht mit 2Ghz und die Gafik bis zum Anschlag laufen zu lassen.

    Office mit einem schlanken Windowsmanager reduzierter Farbpalette und Abschaltung der sprechenden Affenklammer bringt eindeutig längere Laufzeiten. Mehr als mit einem Thermosystem eingespart werden kann.

    Viele Programme laufen auch im 500Mhz Takt.

    eine flexible Taktregelung muss her.
    Bei den Handys ist es genau so, das meiste wird sowieso beim Handy nicht immer gebraucht.
    Teile des Handys sollten sich einzeln zuschalten lassen können.

    Alles das bringt wesentlich mehr als an den Symptomen rumzudoktern.

    Schon mal überlegt warum ein Batteriewecker für 6,95 mit der Batterie trotz 2 mal Wecken am Tag die Batterie gut ein Jahr hält?
    Der Strombetriebene Wecker, der das gleiche macht, verbraucht gut 3,5 bis 15 Watt. Bei 3,5 Watt und 0,20 Cent pro kwh sind das 6,13 Euro im Jahr.
    Darin liegt das Problem, und daher kann alles noch so schön gepriesene Zukunftsversion, wie der Golemartikel, auch nichts daran ändern.

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