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  5. › Strom erzeugen aus Abwärme

@Golem: Ihr seid schon Witzknochen

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  1. @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Michael - alt 24.01.08 - 23:02

    Man könnte sich ja im Vorfeld mal etwas schlau machen, oder?

    Ich habe selten soviel physikalischen Diletantismus gelesen. Es fehlte, daß Ihr das Perpetuum Mobile wieder zu neuem Leben erweckt.

    Um Strom nutzbar machen zu können, ist seine Umwandlung in Energie erforderlich.

    D.h. Ihr redet davon, wie man Energie erzeugen könnte. Das wäre aber falsch. Ihr wollt aber sicherlich sagen, anstatt Energie verpuffen zu lassen, versuche man diese nicht Nutzenergie in Energie umzuwandeln.

    Das ist in der Tat nichts Neues, sondern kalter Kaffee. Ebenso der hier angeführte, schon lange bekannte Effekt.

    Was die Jungs entdeckt haben, ist eine mögliche ingenieurmässige Anwendung einer alt bekannten Tatsache. Etwa so spektakulär, wie die Umwandlung von "Bremsenergie" in Beschleunigung.

    Oder so spektakulär wie die Umwandlung menschlicher Energie bei sogenannten elektronischen Feuerzeugen.

    Es wird hier scheinbar vergessen, daß das nur geht, wenn Energieverbrauch vorliegt.

    Der Teil der Lösung unserer Energieprobleme liegt bei unter 1%. Wo also ist was spektakulär?

  2. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: DrAgOnTuX 24.01.08 - 23:33

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man könnte sich ja im Vorfeld mal etwas schlau
    > machen, oder?
    >
    > Ich habe selten soviel physikalischen
    > Diletantismus gelesen. Es fehlte, daß Ihr das
    > Perpetuum Mobile wieder zu neuem Leben erweckt.
    >
    > Um Strom nutzbar machen zu können, ist seine
    > Umwandlung in Energie erforderlich.
    >
    > D.h. Ihr redet davon, wie man Energie erzeugen
    > könnte. Das wäre aber falsch. Ihr wollt aber
    > sicherlich sagen, anstatt Energie verpuffen zu
    > lassen, versuche man diese nicht Nutzenergie in
    > Energie umzuwandeln.
    >
    > Das ist in der Tat nichts Neues, sondern kalter
    > Kaffee. Ebenso der hier angeführte, schon lange
    > bekannte Effekt.
    >
    > Was die Jungs entdeckt haben, ist eine mögliche
    > ingenieurmässige Anwendung einer alt bekannten
    > Tatsache. Etwa so spektakulär, wie die Umwandlung
    > von "Bremsenergie" in Beschleunigung.
    >
    > Oder so spektakulär wie die Umwandlung
    > menschlicher Energie bei sogenannten
    > elektronischen Feuerzeugen.
    >
    > Es wird hier scheinbar vergessen, daß das nur
    > geht, wenn Energieverbrauch vorliegt.
    >
    > Der Teil der Lösung unserer Energieprobleme liegt
    > bei unter 1%. Wo also ist was spektakulär?

    schön das du bemerkt hast, dass man energie weder vernichten noch erzeugen kann.
    man kann aber aus elektrischer energie thermische energie "erzeugen" und umgekehrt.

    gerade in der IT wäre das ein grosser fortschritt. mobiltelefone die sich durch körperwärme aufladen, laptop-cpus die ein teil der "verbrauchten" energie wieder in den akku speisen.

  3. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: hummelhummel 24.01.08 - 23:44

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man könnte sich ja im Vorfeld mal etwas schlau
    > machen, oder?
    >
    > Ich habe selten soviel physikalischen
    > Diletantismus gelesen. Es fehlte, daß Ihr das
    > Perpetuum Mobile wieder zu neuem Leben erweckt.

    Ganz schön dicke Lippe...

    > Um Strom nutzbar machen zu können, ist seine
    > Umwandlung in Energie erforderlich.

    Was soll denn _das_ bitte heißen?

    > D.h. Ihr redet davon, wie man Energie erzeugen
    > könnte. Das wäre aber falsch. Ihr wollt aber
    > sicherlich sagen, anstatt Energie verpuffen zu
    > lassen, versuche man diese nicht Nutzenergie in
    > Energie umzuwandeln.

    Haarspalterei.

    > Das ist in der Tat nichts Neues, sondern kalter
    > Kaffee. Ebenso der hier angeführte, schon lange
    > bekannte Effekt.
    >
    > Was die Jungs entdeckt haben, ist eine mögliche
    > ingenieurmässige Anwendung einer alt bekannten
    > Tatsache. Etwa so spektakulär, wie die Umwandlung
    > von "Bremsenergie" in Beschleunigung.

    Meinst Du jetzt den thermoelektrischen Effekt (wirklich schon länger bekannt) oder die thermoelektrischen Eigenschaften dieser Si-Nanodrähte (die sind angeblich noch nicht bekannt gewesen)? Kannst Du das mit Zitat belegen?

    > Es wird hier scheinbar vergessen, daß das nur
    > geht, wenn Energieverbrauch vorliegt.

    Eh klar.

    > Der Teil der Lösung unserer Energieprobleme liegt
    > bei unter 1%. Wo also ist was spektakulär?

    Du behauptest also, dass die Energieverbraucher im Durchschnitt nahe 99% Effizienz haben? Oder wo kommt dieses eine Prozent her?

    Abschließend könntest Du Dir deinen eigenen Rat gern zu Herzen nehmen...

  4. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: :-) 25.01.08 - 00:01

    DrAgOnTuX schrieb:
    -------------------------------------------------------

    >
    > gerade in der IT wäre das ein grosser fortschritt.
    > mobiltelefone die sich durch körperwärme aufladen,
    > laptop-cpus die ein teil der "verbrauchten"
    > energie wieder in den akku speisen.


    In der IT scheinen ja andere Gesetze zu bestehen, als sonst üblich. Natürlich kannst du statt einem Verbraucher, jetzt zwei hintereinander an die Batterie klemmen, dann fällt aber die Leistung am ersten Widerstand geringer aus. Und natürlich könntest du die Leistung des zweiten Verbrauchers wieder hochtransformieren und damit die Batterie aufladen. Aber gewonnen hast du damit gar nichts.

    Ich weiß, solche Beispiele aus dem elektrischen Bereich sind schwer vermittelbar. Dann stell dir ein Wasserkraftwerk vor. Das Wasser nach der Turbine kommt mit hohen Getöse heraus, es ist die gleiche Wassermenge, die da pro Sekunde heraus kommt, wie sie oben hereinkam. Du möchtest jetzt also noch eine zweite Turbine hinterherschalten, um auch diesen Schwung des Wassers noch zu nutzen. Sehe ich das so richtig?


  5. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: DrAgOnTuX 25.01.08 - 01:22

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DrAgOnTuX schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > gerade in der IT wäre das ein grosser
    > fortschritt.
    > mobiltelefone die sich durch
    > körperwärme aufladen,
    > laptop-cpus die ein
    > teil der "verbrauchten"
    > energie wieder in den
    > akku speisen.
    >
    > In der IT scheinen ja andere Gesetze zu bestehen,
    > als sonst üblich. Natürlich kannst du statt einem
    > Verbraucher, jetzt zwei hintereinander an die
    > Batterie klemmen, dann fällt aber die Leistung am
    > ersten Widerstand geringer aus. Und natürlich
    > könntest du die Leistung des zweiten Verbrauchers
    > wieder hochtransformieren und damit die Batterie
    > aufladen. Aber gewonnen hast du damit gar nichts.
    >
    > Ich weiß, solche Beispiele aus dem elektrischen
    > Bereich sind schwer vermittelbar. Dann stell dir
    > ein Wasserkraftwerk vor. Das Wasser nach der
    > Turbine kommt mit hohen Getöse heraus, es ist die
    > gleiche Wassermenge, die da pro Sekunde heraus
    > kommt, wie sie oben hereinkam. Du möchtest jetzt
    > also noch eine zweite Turbine hinterherschalten,
    > um auch diesen Schwung des Wassers noch zu nutzen.
    > Sehe ich das so richtig?
    >
    >

    nein -.-

    der grösste teil des stroms der durch eine cpu fliesst wird in wärme umgewandelt. diese wärme wird zur Zeit durch eine passive oder aktive kühllösung in die umwelt gepustet (hauptsache weg von der maschine).
    da durch diese "neue" lösung theoretisch ein teil der abwärme wieder in strom umgewandelt werden kann, muss somit 1. weniger strom von der maschine/cpu abtransportiert werden und 2. kann man so ein teil des stroms "recyclen" und wieder einspeisen (z.B. bei einem Laptop wieder in den akku, der akku sinkt dadurch zwar immernoch aber nicht mehr so lange, vielleicht wäre damit sogar das lüfterlose notebook möglich...)


    aber da alles noch auf reiner theorie baut kann man nur hoffen...

  6. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: kappuutt 25.01.08 - 01:53

    hummelhummel schrieb:
    -------------------------------------------------------
    scheint zwar in Mode zu sein spaltenweise irgendetwas in ein-Wort Sätzen zu widerlegen, was du versuchst darzustellen ist jedoch etwas anderes, probiers' mal mit erklärungen und (richtigen) widerlegungen...



  7. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Sowas 25.01.08 - 03:00

    DrAgOnTuX schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > da durch diese "neue" lösung theoretisch ein teil
    > der abwärme wieder in strom umgewandelt werden
    > kann, muss somit 1. weniger strom von der
    > maschine/cpu abtransportiert werden und 2. kann
    > man so ein teil des stroms "recyclen" und wieder
    > einspeisen (z.B. bei einem Laptop wieder in den
    > akku, der akku sinkt dadurch zwar immernoch aber
    > nicht mehr so lange, vielleicht wäre damit sogar
    > das lüfterlose notebook möglich...)
    >
    > aber da alles noch auf reiner theorie baut kann
    > man nur hoffen...

    Der Threadstarter hat aber recht - Das mithilfe einer Wärmedifferenz Energie gewonnen werden kann ist bekannt, dass dies auch mithilfe thermoelektrischer Stoffe geht ebenso. Nur das es auch mit Silizium funktioniert ist neu.
    Und wenn du unbedingt aus der Abwärme deiner CPU Strom erzeugen möchtest, dann bau eben eine Dampfturbine, die auf einer Flüssigkeit mit niedrigem Siedepunkt basiert, in deinen CPU-Kühler ein...

    Dazu musst du nicht auf die "neuesten Forschungsergebnisse der theoretischen Physik" warten!

  8. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: felixat 25.01.08 - 03:49

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich weiß, solche Beispiele aus dem elektrischen
    > Bereich sind schwer vermittelbar.
    ja, ich merks :-) aber ich wills trotzdem mal probieren

    > Dann stell dir
    > ein Wasserkraftwerk vor. Das Wasser nach der
    > Turbine kommt mit hohen Getöse heraus, es ist die
    > gleiche Wassermenge, die da pro Sekunde heraus
    > kommt, wie sie oben hereinkam. Du möchtest jetzt
    > also noch eine zweite Turbine hinterherschalten,
    > um auch diesen Schwung des Wassers noch zu nutzen.
    neee, du verstehts da was falsch - das glaubt hier keiner. Es geht vielmehr um folgendes:

    Stell dir ein Kohlekraftwerk vor in dessen abgasstrom ein waermetauscher eingebaut wird fuer fernwaerme. Damit wird der wirkungsgrad des kraftwerks erhoeht weil man die thermische energie, die durch die verbrennung frei wird, besser nutzt.

    nun ist aber ein anschluss des notebooks ans lokale fernwaermenetz -- bei aller liebe fuer die umwelt -- eher unpraktisch. Es waere angenehmer die abwaerme anders zu nutzen. Ein anderer poster hat vorgeschlagen ein turbinenkraftwerk einzubauen, supa idee, laesst sich aber in heutzutage uebliche notebooks schwer einpassen. trotzdem waers waers nett wenn man die vorhandene thermische energie net irgendwo rausblaest, sondern in elektrische energie umwandeln koennte. Wenn das mit einem einfachen, kleineren bauteil funktioniert (wie im artikel beschrieben) waer das supa und wuerde den wirkungsgrad von notebooks verbessern. (also im wesentlichen ein CPU kuehler aus dem strom kommt)

    Ich vermute dein beissreflex wurde dadurch ausgeloest dass du den artikel etwas zu oberflaechlich gelesen hast - der draht wird auf _einer_ seite angeheitzt. Man sollte sich also keine wunder erwarten, die thermische energie reicht nicht aus um elektrische energie zu bekommen, sondern man braucht immer noch eine temperatur_differenz_. Ansonsten wuerde das dem 2.Hauptsatz der thermodynamik wiedersprechen (hab grad nachgeschaut) und man koennte extrem laessige kuehlschraenke bauen. So ein bauteil waere zwar sehr cool (im wahrsten sinne), ist aber nicht sehr wahrscheinlich. (waer aber auf jeden fall einen artikel hier wert :) )

    hoffe geholfen zu haben
    Felix



  9. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Sharra 25.01.08 - 08:16

    Du gehst davon aus, dass man hinten genausoviel Energie rauskriegt wie man einmal vorne reingestopft hat. Dem ist aber nicht so. Es wird nur darauf hingearbeitet, dass die Abwärme (also der massive Energieverlust) wieder in nutzbare Energie umgewandelt wird.

    Dadurch verringert sich der Verlust und das Gerät kann länger betrieben werden. Niemand behauptet (sofern er Ahnung hat) man müsse vorne nur anstubsen und das Ding pendelt ewig mit der eingespeisten Energie.

    Wenn man jetzt aber sagen wir die 60% Wärmeverlust wieder in Strom umwandeln könnte (mit einem angenommenen Wirkungsgrad von 50%) hätte man zumindest mal grob 30% mehr Akkuleistung beim Laptop. Warum damit die Gegend heizen, wenn man damit Strom erzeugen kann?

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DrAgOnTuX schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    >
    > >
    > gerade in der IT wäre das ein grosser
    > fortschritt.
    > mobiltelefone die sich durch
    > körperwärme aufladen,
    > laptop-cpus die ein
    > teil der "verbrauchten"
    > energie wieder in den
    > akku speisen.
    >
    > In der IT scheinen ja andere Gesetze zu bestehen,
    > als sonst üblich. Natürlich kannst du statt einem
    > Verbraucher, jetzt zwei hintereinander an die
    > Batterie klemmen, dann fällt aber die Leistung am
    > ersten Widerstand geringer aus. Und natürlich
    > könntest du die Leistung des zweiten Verbrauchers
    > wieder hochtransformieren und damit die Batterie
    > aufladen. Aber gewonnen hast du damit gar nichts.
    >
    > Ich weiß, solche Beispiele aus dem elektrischen
    > Bereich sind schwer vermittelbar. Dann stell dir
    > ein Wasserkraftwerk vor. Das Wasser nach der
    > Turbine kommt mit hohen Getöse heraus, es ist die
    > gleiche Wassermenge, die da pro Sekunde heraus
    > kommt, wie sie oben hereinkam. Du möchtest jetzt
    > also noch eine zweite Turbine hinterherschalten,
    > um auch diesen Schwung des Wassers noch zu nutzen.
    > Sehe ich das so richtig?
    >
    >


  10. Das Neue daran ist...

    Autor: monettenom 25.01.08 - 08:33

    ... dass dieser natürlich schon lange bekannter Effekt eben auch mit feinen Siliziumdrähten genutzt werden kann und die Ausbeute offenbar nun groß genug ist, dass man sie wirklich ökonomisch sinnvoll nutzen kann. Bisher war der Wirkungsgrad nicht sehr hoch und der benötigte Temparaturunterschied war zu hoch.

  11. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Anonymous Cow 25.01.08 - 09:52

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Man könnte sich ja im Vorfeld mal etwas schlau
    > machen, oder?
    >

    Könnte man, wie man sieht...

    > Ich habe selten soviel physikalischen
    > Diletantismus gelesen. Es fehlte, daß Ihr das
    > Perpetuum Mobile wieder zu neuem Leben erweckt.
    >

    Es wirkt leicht arrogant, aber nur leicht, was du da schreibst....

    > Um Strom nutzbar machen zu können, ist seine
    > Umwandlung in Energie erforderlich.
    >

    Strom in Energie umwandeln - die Aussage macht so keinen Sinn. Welche Energie? Elektr. Strom is Transport von Energie, und zwar von elektrischer.

    > D.h. Ihr redet davon, wie man Energie erzeugen
    > könnte. Das wäre aber falsch. Ihr wollt aber
    > sicherlich sagen, anstatt Energie verpuffen zu
    > lassen, versuche man diese nicht Nutzenergie in
    > Energie umzuwandeln.

    Dein Oberlehrer Getue macht echt keinen Spaß... wenn du wenigstens sinnvolle Beiträge schreiben würdest.
    Du schlägst vor man soll, statt Energie verpuffen zu lassen, diese in Energie umwandeln. Was ist das denn für eine Aussage?


    > bla

    Keine weiteren Kommentare. Ist verschwendete Energie.

  12. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: DER GORF 25.01.08 - 10:12

    Sowas schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > DrAgOnTuX schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > da durch diese "neue" lösung theoretisch ein
    > teil
    > der abwärme wieder in strom umgewandelt
    > werden
    > kann, muss somit 1. weniger strom von
    > der
    > maschine/cpu abtransportiert werden und
    > 2. kann
    > man so ein teil des stroms "recyclen"
    > und wieder
    > einspeisen (z.B. bei einem Laptop
    > wieder in den
    > akku, der akku sinkt dadurch
    > zwar immernoch aber
    > nicht mehr so lange,
    > vielleicht wäre damit sogar
    > das lüfterlose
    > notebook möglich...)
    >
    > aber da
    > alles noch auf reiner theorie baut kann
    > man
    > nur hoffen...
    >
    > Der Threadstarter hat aber recht - Das mithilfe
    > einer Wärmedifferenz Energie gewonnen werden kann
    > ist bekannt, dass dies auch mithilfe
    > thermoelektrischer Stoffe geht ebenso. Nur das es
    > auch mit Silizium funktioniert ist neu.
    > Und wenn du unbedingt aus der Abwärme deiner CPU
    > Strom erzeugen möchtest, dann bau eben eine
    > Dampfturbine, die auf einer Flüssigkeit mit
    > niedrigem Siedepunkt basiert, in deinen CPU-Kühler
    > ein...



    Das mit der Dampfturbine ist ne echte Scheissidee... Aber ich glaube das hattest du ja beabsichtigt. Das mit dem Energyrecycling aus CPU abwärme zum gegenwärtigen Zeitpunkt übrigens auch.

    Ich verstehe trotzdem nicht warum sich der Threadstarter aufregt, In dem ganzen Artikel gings doch nur darum, dass das so toll ist das es mit Silizium auch geht.

    ---

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  13. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Michael - alt 25.01.08 - 10:46

    hummelhummel schrieb:

    du kennst die antwort auf deinen namen???

    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Man könnte sich ja im Vorfeld mal etwas
    > schlau
    > machen, oder?
    >
    > Ich habe
    > selten soviel physikalischen
    > Diletantismus
    > gelesen. Es fehlte, daß Ihr das
    > Perpetuum
    > Mobile wieder zu neuem Leben erweckt.
    >
    > Ganz schön dicke Lippe...

    Kann ich mir erlauben. Bin Physiker....


    >
    > > Um Strom nutzbar machen zu können, ist
    > seine
    > Umwandlung in Energie erforderlich.
    >
    > Was soll denn _das_ bitte heißen?

    Der physikalische Begriff Strom ist nicht gleich Energie...... zur Energie fehlt noch was...... Wie Dir zum Wissen ein paar Bücher asl offenbar notwendige, aber sicher nicht hinreichende Voraussetzung.

    >
    > > D.h. Ihr redet davon, wie man Energie
    > erzeugen
    > könnte. Das wäre aber falsch. Ihr
    > wollt aber
    > sicherlich sagen, anstatt Energie
    > verpuffen zu
    > lassen, versuche man diese nicht
    > Nutzenergie in
    > Energie umzuwandeln.
    >
    > Haarspalterei.

    Nein. Das ist eine wesentliche Erkenntnis. Es gibt keine Energieerzeugung. Nur Umwandlung. Und dann kommt ein Effizienzrgad ins Bild. Wie jemand anders sehr richtig hier geschrieben hat: Der Effekt taugt nur zur Verbesserung des Wirkungsgrades eines vorgeschalteten Energieumwandlers. Damit ist die zahlenmässige Aussage im Golem-Artikel ein mathematischer Witz.

    >
    > > Das ist in der Tat nichts Neues, sondern
    > kalter
    > Kaffee. Ebenso der hier angeführte,
    > schon lange
    > bekannte Effekt.
    >
    > Was
    > die Jungs entdeckt haben, ist eine mögliche
    >
    > ingenieurmässige Anwendung einer alt
    > bekannten
    > Tatsache. Etwa so spektakulär, wie
    > die Umwandlung
    > von "Bremsenergie" in
    > Beschleunigung.
    >
    > Meinst Du jetzt den thermoelektrischen Effekt
    > (wirklich schon länger bekannt) oder die
    > thermoelektrischen Eigenschaften dieser
    > Si-Nanodrähte (die sind angeblich noch nicht
    > bekannt gewesen)? Kannst Du das mit Zitat
    > belegen?


    Weißt Du, der Begriff "Thermoelektrischer Effekt" ist eine Worthülse, die nicht-physikern versucht, ein weniger abstraktes Bild vom eigentlichen physikalischen Zusammenhang zu geben. Philosophisch gesehen ist diese Wortbildung nicht sehr glücklich... Aber ja, genau davon spreche ich.


    >
    > > Es wird hier scheinbar vergessen, daß das
    > nur
    > geht, wenn Energieverbrauch vorliegt.
    >
    > Eh klar.
    >
    > > Der Teil der Lösung unserer Energieprobleme
    > liegt
    > bei unter 1%. Wo also ist was
    > spektakulär?
    >
    > Du behauptest also, dass die Energieverbraucher im
    > Durchschnitt nahe 99% Effizienz haben? Oder wo
    > kommt dieses eine Prozent her?

    Nein. Weil es keine Energieverbraucher gibt. Das wrde bedeuten, die Gesamtenergie nähme ab. Was genauso Blödsinn ist.

    Ich behaupte, dieser behandelte Effekt leistet einen Beitrag zur Verbesserung des Wirkungsgrades einer Energieumwandlung. Und zwar unter 1%. Damit ist die Aussage des Artikels, der Effekt löse das Energieproblem der Menschheit schlicht eine Lachnummer.


    >
    > Abschließend könntest Du Dir deinen eigenen Rat
    > gern zu Herzen nehmen...

    Davon gehe ich immer aus......


  14. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Michael - alt 25.01.08 - 10:48

    Anonymous Cow schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Michael - alt schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Man könnte sich ja im Vorfeld mal etwas
    > schlau
    > machen, oder?
    >
    > Könnte man, wie man sieht...
    >
    > > Ich habe selten soviel physikalischen
    >
    > Diletantismus gelesen. Es fehlte, daß Ihr das
    >
    > Perpetuum Mobile wieder zu neuem Leben
    > erweckt.
    >
    > Es wirkt leicht arrogant, aber nur leicht, was du
    > da schreibst....
    >
    > > Um Strom nutzbar machen zu können, ist
    > seine
    > Umwandlung in Energie
    > erforderlich.
    >
    > Strom in Energie umwandeln - die Aussage macht so
    > keinen Sinn. Welche Energie? Elektr. Strom is
    > Transport von Energie, und zwar von elektrischer.
    >
    > > D.h. Ihr redet davon, wie man Energie
    > erzeugen
    > könnte. Das wäre aber falsch. Ihr
    > wollt aber
    > sicherlich sagen, anstatt Energie
    > verpuffen zu
    > lassen, versuche man diese nicht
    > Nutzenergie in
    > Energie umzuwandeln.
    >
    > Dein Oberlehrer Getue macht echt keinen Spaß...
    > wenn du wenigstens sinnvolle Beiträge schreiben
    > würdest.
    > Du schlägst vor man soll, statt Energie verpuffen
    > zu lassen, diese in Energie umwandeln. Was ist das
    > denn für eine Aussage?
    >
    > > bla
    >
    > Keine weiteren Kommentare. Ist verschwendete
    > Energie.

    Schließt Dich der Liste der unsausgebildeten Dummköpfe an: Strom ist Transport von Ladung, nicht von Energie.

  15. Re: Das Neue daran ist...

    Autor: Michael - alt 25.01.08 - 10:51

    monettenom schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > ... dass dieser natürlich schon lange bekannter
    > Effekt eben auch mit feinen Siliziumdrähten
    > genutzt werden kann und die Ausbeute offenbar nun
    > groß genug ist, dass man sie wirklich ökonomisch
    > sinnvoll nutzen kann. Bisher war der Wirkungsgrad
    > nicht sehr hoch und der benötigte
    > Temparaturunterschied war zu hoch.

    Das ist völlig richtig was Du schreibst. Meine Behauptung zielt darauf ab, daß dieser Effekt niemals den von Golem behaupteten Quantifizierungsvorteil bringt.

  16. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Michael - alt 25.01.08 - 10:53

    Ich sehe, Du hast Ahnung. Hättest dem ITler noch das Gesetz zur Steigerung der Enthropie erläutern können...... oder den zweiten Hauptsatrz der Thermodynamik..... Aber bedenke, es ist ein IT-ler..... :-)

  17. Nur zum Spaß......

    Autor: Michael - alt 25.01.08 - 10:57

    Er könnte auch darauf achten, daß die Wärementwicklung der CPU so gering ist, wie möglich. Wenn man studiert, woher diese Wärme kommt, dann stellt man fest, daß sie aus Wellenreflektion und deren Absorption im Silizium kommt. Die Lösung des Problems ist also, takte den Rechner runter und verringere so die "Verlustleistung" (was für ein Wort) deutlich.

    Man kann das tun. ITX-Boards laufen bei so etwa 1 GHz und verbrauchen dabei ungefähr 9 Watt. bei 2GHz sinds schon über 30 Watt. Der Kenner erkennt die NichtLinearität......

    Daher glaube ich, die Lösung der Energieumwandlungsprobleme der Menschheit besteht u.a. darin, unnötigen Verbrauch zu vermeiden.

    Übrigens der Wert vn 1GHz als physikalische Obergrenze für Rechnergeschwindigkeiten auf Siliziumbasis ist seit ungefähr 30 Jahren bekannt......



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.08 10:58 durch Michael - alt.

  18. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: Michael - alt 25.01.08 - 11:00

    Du liegst leider voll umfänglich falsch. Die Zusammenhänge sind schon sehr lange recht gut bekannt.

  19. Re: Nur zum Spaß......

    Autor: narf 25.01.08 - 11:26

    dumm nur das bei halbleitern die "verlustleistung" linear mit der frequenz steigt und quadratisch mit der versorgungsspannung.

    P= K * C *f *U²

    wobei hier K ist eine konstante, C die kapazität der gates und f die frequenz , U die vcore.

    man erkennt die linearität bei der frequenz und die tolle nicht linearität bei der spannung.

    bisher war ich auch der annahme anheim gefallen das die verluste einer cpu daher rühren das die kapazitäten umgeladen werden müssen sei es nun die gate- oder miller kapazitäten (+natürlich verluste durch anschlüsse etc. pp)

  20. Re: @Golem: Ihr seid schon Witzknochen

    Autor: WiPhy 25.01.08 - 11:48

    Michael - alt schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Anonymous Cow schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Michael - alt schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Man könnte sich ja im
    > Vorfeld mal etwas
    > schlau
    > machen,
    > oder?
    >
    > Könnte man, wie man
    > sieht...
    >
    > > Ich habe selten soviel
    > physikalischen
    >
    > Diletantismus gelesen. Es
    > fehlte, daß Ihr das
    >
    > Perpetuum Mobile
    > wieder zu neuem Leben
    > erweckt.
    >
    > Es wirkt leicht arrogant, aber nur leicht,
    > was du
    > da schreibst....
    >
    > > Um
    > Strom nutzbar machen zu können, ist
    >
    > seine
    > Umwandlung in Energie
    >
    > erforderlich.
    >
    > Strom in Energie
    > umwandeln - die Aussage macht so
    > keinen Sinn.
    > Welche Energie? Elektr. Strom is
    > Transport
    > von Energie, und zwar von elektrischer.
    >
    > > D.h. Ihr redet davon, wie man
    > Energie
    > erzeugen
    > könnte. Das wäre aber
    > falsch. Ihr
    > wollt aber
    > sicherlich sagen,
    > anstatt Energie
    > verpuffen zu
    > lassen,
    > versuche man diese nicht
    > Nutzenergie in
    >
    > Energie umzuwandeln.
    >
    > Dein Oberlehrer
    > Getue macht echt keinen Spaß...
    > wenn du
    > wenigstens sinnvolle Beiträge schreiben
    >
    > würdest.
    > Du schlägst vor man soll, statt
    > Energie verpuffen
    > zu lassen, diese in Energie
    > umwandeln. Was ist das
    > denn für eine
    > Aussage?
    >
    > > bla
    >
    > Keine weiteren Kommentare. Ist verschwendete
    >
    > Energie.
    >
    > Schließt Dich der Liste der unsausgebildeten
    > Dummköpfe an: Strom ist Transport von Ladung,
    > nicht von Energie.
    >


    Da hat der Michael aber recht. Achja und bei der Verwendung von dem Wort "Energie" sollte man bedenken nie das Wort "erzeugen" zu verwenden. Energie wird nie erzeugt, sei es elektrisch oder mechanisch. Energie wird _nur_ umgewandelt, nach jetzigem Kenntnisstand der Menschheit.

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