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Zündsicherung

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  1. Zündsicherung

    Autor: brinker 24.01.08 - 23:33

    Dieses neue wurde schon vor gut 50 Jahren als Zündsicherung in Gaskochern eingebaut.
    Wenn die Flamme aus ist, wird der Draht ebenfalls kalt, und lässt das Ventil los, was das Gas abdreht.

    Deswegen musste man beim Anzünden den Knopf eine weile drücke, bis eine Spannung für das Ventil aufgebaut wurde.

    Klasse Erneuerung, es sei denn, der Carnot-Wirkungsgrad ist erheblich höher als die bekannten 1 bis 8 %.

  2. Re: Zündsicherung

    Autor: meiner.einer 24.01.08 - 23:49

    > Dieses neue wurde schon vor gut 50 Jahren als
    > Zündsicherung in Gaskochern eingebaut.

    Noe. Du hast irgendwas nicht verstanden.

  3. Re: Zündsicherung

    Autor: :-) 25.01.08 - 00:05

    brinker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dieses neue wurde schon vor gut 50 Jahren als
    > Zündsicherung in Gaskochern eingebaut.
    > Wenn die Flamme aus ist, wird der Draht ebenfalls
    > kalt, und lässt das Ventil los, was das Gas
    > abdreht.
    >
    > Deswegen musste man beim Anzünden den Knopf eine
    > weile drücke, bis eine Spannung für das Ventil
    > aufgebaut wurde.
    >
    > Klasse Erneuerung, es sei denn, der
    > Carnot-Wirkungsgrad ist erheblich höher als die
    > bekannten 1 bis 8 %.


    ...schönes Beispiel.

  4. Re: Zündsicherung

    Autor: Oskar78 25.01.08 - 00:32

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > brinker schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Dieses neue wurde schon vor gut 50 Jahren
    > als
    > Zündsicherung in Gaskochern
    > eingebaut.
    > Wenn die Flamme aus ist, wird der
    > Draht ebenfalls
    > kalt, und lässt das Ventil
    > los, was das Gas
    > abdreht.
    >
    > Deswegen
    > musste man beim Anzünden den Knopf eine
    > weile
    > drücke, bis eine Spannung für das Ventil
    >
    > aufgebaut wurde.
    >
    > Klasse Erneuerung, es
    > sei denn, der
    > Carnot-Wirkungsgrad ist
    > erheblich höher als die
    > bekannten 1 bis 8 %.
    >
    > ...schönes Beispiel.

    Hat leider mit diesem Prinzip nichts zu tun. In Zündsicherungen geht es darum, dass aus dem Wechselstrom durch die Wärme ein Metallstab ionisiert wird und dadurch die Polung so geändert wird, dass der Stab magnetische Eigenschaften hat und ein Ventil öffnet. Schaut mal unter Wikipedia nach - ist etwas unverständlich geschrieben, aber mit einer Stromerzeugung ist da nichts gemeint :)


  5. Re: Zündsicherung

    Autor: Der_Ing. 25.01.08 - 09:16

    brinker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dieses neue wurde schon vor gut 50 Jahren als
    > Zündsicherung in Gaskochern eingebaut.
    > Wenn die Flamme aus ist, wird der Draht ebenfalls
    > kalt, und lässt das Ventil los, was das Gas
    > abdreht.
    >
    > Deswegen musste man beim Anzünden den Knopf eine
    > weile drücke, bis eine Spannung für das Ventil
    > aufgebaut wurde.
    >
    > Klasse Erneuerung, es sei denn, der
    > Carnot-Wirkungsgrad ist erheblich höher als die
    > bekannten 1 bis 8 %.

    Die klassische Zündsicherung funktionert ganz ohne Strom: Ein simpler Stab transportiert ein wenig Wärme von der Gasflamme zu einer Bimetallfeder oder zu einem sich ausdehnenden Körper (Zylinder), die bzw. der dann das Ventil offen hält. Wenn der Knopf gedrückt wird, wird einfach mechanisch das Ventil geöffnet. Die Verzögerung kommt daher, dass die verschiedenen Massen erst einmal warm werden müssen. teilweise wurden diese thermischen Massen sogar absichtlich vergrößert, um sicherheitshalber die ganze Sache etwas träger zu machen.
    Das thermoelektrische Prinizip hat damit absolut nichts zu tun.

  6. Re: Zündsicherung

    Autor: brinker 25.01.08 - 10:07

    Oskar78 schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > ...schönes Beispiel.
    >
    > Hat leider mit diesem Prinzip nichts zu tun. In
    > Zündsicherungen geht es darum, dass aus dem
    > Wechselstrom durch die Wärme ein Metallstab
    > ionisiert wird und dadurch die Polung so geändert
    > wird, dass der Stab magnetische Eigenschaften hat
    > und ein Ventil öffnet. Schaut mal unter Wikipedia
    > nach - ist etwas unverständlich geschrieben, aber
    > mit einer Stromerzeugung ist da nichts gemeint :)

    Du beschreibst die neuen Zündsicherungen, in neuen Gasanlagen.
    Die alten, und schon gar nicht die Campinggaskocher und Campinggasheizungen, denn die haben keinen Stromanschluss.

    Der Strom für das Gas-Ventil wird alleine über das Thermoelement erzeugt.

    Siehe auch den Wikiartikel
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gasheizung
    unter Sicherheit


  7. Re: Zündsicherung

    Autor: brinker 25.01.08 - 10:14

    Der_Ing. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die klassische Zündsicherung funktionert ganz ohne
    > Strom: Ein simpler Stab transportiert ein wenig
    > Wärme von der Gasflamme zu einer Bimetallfeder
    > oder zu einem sich ausdehnenden Körper (Zylinder),
    > die bzw. der dann das Ventil offen hält. Wenn der
    > Knopf gedrückt wird, wird einfach mechanisch das
    > Ventil geöffnet. Die Verzögerung kommt daher, dass
    > die verschiedenen Massen erst einmal warm werden
    > müssen. teilweise wurden diese thermischen Massen
    > sogar absichtlich vergrößert, um sicherheitshalber
    > die ganze Sache etwas träger zu machen.
    > Das thermoelektrische Prinizip hat damit absolut
    > nichts zu tun.

    Gar keine Frage, aber das System war zu Fehleranfällig und wurde meines wissen auch verboten.
    Denn gerade bei Campingartikeln die oft Jahrelang stehen kann die reine mechanische Funktion versagen.

    Siehe auch
    http://de.wikipedia.org/wiki/Thermoelement#Feuerungsanlagen

  8. Re: Zündsicherung

    Autor: brinker 25.01.08 - 10:17

    meiner.einer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Dieses neue wurde schon vor gut 50 Jahren
    > als
    > Zündsicherung in Gaskochern eingebaut.
    >
    > Noe. Du hast irgendwas nicht verstanden.

    Lass mich bitte nicht dumm sterben.




  9. Re: Zündsicherung

    Autor: brinker 25.01.08 - 10:31

    brinker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    Dieses (alte) Verfahren wird immer noch angewendet.
    Denn ich habe diese Geräte vergessen
    http://www.car-a-fun.de/p16936.html
    und die Dinger die man direkt auf einer Gasflasche schrauben kann.
    Im Text steht sogar das diese Regelung.
    - Ausgestattet mit thermoelektrischer Zündsicherung

  10. Re: Zündsicherung

    Autor: DER GORF 25.01.08 - 10:46

    brinker schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > meiner.einer schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Dieses neue wurde schon vor gut 50
    > Jahren
    > als
    > Zündsicherung in Gaskochern
    > eingebaut.
    >
    > Noe. Du hast irgendwas nicht
    > verstanden.
    >
    > Lass mich bitte nicht dumm sterben.
    >

    Bist du sicher, das du nicht BiMetall gemaint hast? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher das vor 50 Jahren noch kein Silizium Nanofaser geflecht eingesetzt wurde.

    ---

    - Es gibt nichts das eine million Chinesen nicht billiger tun könnten.

    - Alle Verdächtigen sind schuldig, sonst wären sie ja keine Verdächtigen.

  11. Re: Zündsicherung

    Autor: brinker 25.01.08 - 11:44

    DER GORF schrieb:

    >
    > Bist du sicher, das du nicht BiMetall gemaint
    > hast? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher das vor
    > 50 Jahren noch kein Silizium Nanofaser geflecht
    > eingesetzt wurde.

    Ich bin mir sehr sicher.
    Natürlich und auch heute noch, wird kein Silizium Nanofaser Geflecht verwendet.

    Aber was altes bekanntes neu zu Verpacken ist eben nicht neu, und schon gar nicht Bahnbrechend. Thermoelemente die Strom erzeugen gibt es seit Jahrzehnten, und werden auch eingesetzt

    Dieses Verfahren wurde nicht nur in der Zündsicherung Eingebaut, sondern viele Raumsonden verwenden ein Thermoelektrischer Isotopengenerator.

    Da wird die Wärme halt durch ein Radioaktives Material erzeugt. Gerade Raumsonden die nicht viel Licht sehen, verwenden diese.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Isotopenbatterie

    Auch gibt es seit Jahren schon Campingleuchten die die benötigte Energie für zum Beispiel ein Radio oder neuerdings auch für ein Satellitentelefon erzeugen.

    Auch forscht das Frauenhofer Institut seit Jahrzehnten daran. Hier der Jahresbericht 2002

    http://www.ise.fhg.de/veroffentlichungen/jahresberichte/fraunhofer-ise-jahresbericht-2002/at_download/file
    Einfach mal das PDF nach thermo durchsuchen (ab Seite 57) Weitere Stichworte TPV Zellen
    Die kommen gerade mal auf einen Carnot-Wirkungsgrad von 10%.


    Mir kommt der Gedanke auf, nur weil von Nano geredet wird, ist es sofort was neues, was reisserrisch auch noch von der Presse angekündigt wird.
    Es wird dem Verbraucher dadurch suggeriert das Nano-Technik was gutes ist, dabei sind die Auswirkungen auf die Natur noch gar nicht abzuschätzen.

    Einmal wird Asbest verboten, weil die Teile sich in die Lunge bohren, dann kommt die Feinstaubproblematik mit den Autos und demnächst auch noch die Kamine im Wohnzimmer,
    und anderseits erlaubt die Regierung Nanoartikel in Produkten.

    Da stimmt was nicht.

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