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  5. › Strom erzeugen aus Abwärme

Perpetuum Mobile

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  1. Perpetuum Mobile

    Autor: 1st1 25.01.08 - 09:22

    Ein Prozessor, der sich aus seiner eigenen Abwärme selbst mit Strom versorgt.

    Es wäre auch interessant, ob sich durch diese Energieumwandlung auch ein Kühleffekt einstellt.

  2. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: ZappeL 25.01.08 - 09:27

    1st1 schrieb:
    > Es wäre auch interessant, ob sich durch diese
    > Energieumwandlung auch ein Kühleffekt einstellt.


    klar... weniger spannung = weniger leistung = weniger wärme ergiebt am ende HALT.. huh? naja aus eigener kraft wir er sich sohl nicht am laufen halten können ;)

  3. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: Der_Ing. 25.01.08 - 09:27

    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein Prozessor, der sich aus seiner eigenen Abwärme
    > selbst mit Strom versorgt.

    Ein wenig Abwärme wird wieder zu Strom ...

    > Es wäre auch interessant, ob sich durch diese
    > Energieumwandlung auch ein Kühleffekt einstellt.

    Bei jeder Nutzung des thermoelektrischen Effekts wird die Temperaturdifferenz zwischen warmer und kalter Seite verringert, indem dem System Wärme entzogen wird. Wenn also die kalte Seite knapp über Raumtemperatur bleibt (Kühlkörper), dann wird die warme Seite gekühlt. Wo sollte die Energie sonst herkommen?

  4. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: 1st1 25.01.08 - 09:36

    Der_Ing. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > 1st1 schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Prozessor, der sich aus seiner eigenen
    > Abwärme
    > selbst mit Strom versorgt.
    >
    > Ein wenig Abwärme wird wieder zu Strom ...

    Das da kein Wirkungsgrad von 100% dabei rauskommt, das war mir klar. Und damit ist es auch kein Perpetuum Mobile.

    >
    > > Es wäre auch interessant, ob sich durch
    > diese
    > Energieumwandlung auch ein Kühleffekt
    > einstellt.
    >
    > Bei jeder Nutzung des thermoelektrischen Effekts
    > wird die Temperaturdifferenz zwischen warmer und
    > kalter Seite verringert, indem dem System Wärme
    > entzogen wird. Wenn also die kalte Seite knapp
    > über Raumtemperatur bleibt (Kühlkörper), dann wird
    > die warme Seite gekühlt. Wo sollte die Energie
    > sonst herkommen?
    >

    Klar, Energieerhaltungssatz. Es wäre aber interessant, wie stark dieser Kühleffekt ist, bzw. wie hoch der Wirkungsgrad ist, und wo die restliche Wärmeenergie verpufft. Wahrscheinlich in einer Aufwärmung der Umgebung, so wie bisher. Wäre schön gewesen, aus welcher Fläche bei welcher Temperatur man wieviel Watt an elektrischer Leistung rausholt, umd um wieviel Grad die Fläche dann kühler wird. Das kann man dann wieder gegenrechnen, in dem man vergleicht, wieviel Watt man vorher in diese Fläche reingesteckt hat, um sie auf die Temperatur zu bringen.

    Ich seh schon ich muss den Original-Artikel selber lesen und hoffen, dass das da drin steht. Muss jetzt aber erstmal was erledigen.


  5. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: Yeeeeeeeeha 25.01.08 - 09:41

    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ein Prozessor, der sich aus seiner eigenen Abwärme
    > selbst mit Strom versorgt.

    Jetzt denk mal scharf nach und erkenne, wie viel Energie so ein Heizkraftwerk ala P4 insgesamt an Energie verbraucht, wenn auch noch so viel Wärme rauskommt. ;)

    > Es wäre auch interessant, ob sich durch diese
    > Energieumwandlung auch ein Kühleffekt einstellt.

    Das ist in der Tat eine sehr interessante Frage. Laut dem Energieerhaltungssatz müsste der erzeugte elektrische Strom schließlich die vorhandene Wärmeenergie verringern.
    Vllt ein sinnvolleres Gegenstück zu Peltier-Elementen? (die bekanntlich selbst fast mehr Energie benötigen als die gekühlte CPU und entsprechend Abwärme produzieren)

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  6. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: Homer 25.01.08 - 12:29

    "Lisas Perpetuum Mobile ist auch ein Witz, es läuft einfach nur immer schneller und schneller..."
    "LISA!!! In diesem Hause gehorchen wir den Gesetzen der Thermodynamik!"

  7. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: zappa 25.01.08 - 14:17

    1st1 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Der_Ing. schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > 1st1 schrieb:
    >
    > --------------------------------------------------
    >
    > -----
    > > Ein Prozessor, der sich aus
    > seiner eigenen
    > Abwärme
    > selbst mit Strom
    > versorgt.
    >
    > Ein wenig Abwärme wird
    > wieder zu Strom ...
    >
    > Das da kein Wirkungsgrad von 100% dabei rauskommt,
    > das war mir klar. Und damit ist es auch kein
    > Perpetuum Mobile.
    >
    > >
    > > Es wäre auch interessant, ob sich
    > durch
    > diese
    > Energieumwandlung auch ein
    > Kühleffekt
    > einstellt.
    >
    > Bei jeder
    > Nutzung des thermoelektrischen Effekts
    > wird
    > die Temperaturdifferenz zwischen warmer und
    >
    > kalter Seite verringert, indem dem System
    > Wärme
    > entzogen wird. Wenn also die kalte
    > Seite knapp
    > über Raumtemperatur bleibt
    > (Kühlkörper), dann wird
    > die warme Seite
    > gekühlt. Wo sollte die Energie
    > sonst
    > herkommen?
    >
    > Klar, Energieerhaltungssatz. Es wäre aber
    > interessant, wie stark dieser Kühleffekt ist, bzw.
    > wie hoch der Wirkungsgrad ist, und wo die
    > restliche Wärmeenergie verpufft. Wahrscheinlich in
    > einer Aufwärmung der Umgebung, so wie bisher. Wäre
    > schön gewesen, aus welcher Fläche bei welcher
    > Temperatur man wieviel Watt an elektrischer
    > Leistung rausholt, umd um wieviel Grad die Fläche
    > dann kühler wird. Das kann man dann wieder
    > gegenrechnen, in dem man vergleicht, wieviel Watt
    > man vorher in diese Fläche reingesteckt hat, um
    > sie auf die Temperatur zu bringen.
    >
    > Ich seh schon ich muss den Original-Artikel selber
    > lesen und hoffen, dass das da drin steht. Muss
    > jetzt aber erstmal was erledigen.
    >
    >

    Junge, das is ne ganz frische Entdeckung. Da is noch garnix optimiert... warum erwartest du da schon ausgiebige Tests und Fakten O.o
    Genau wegen solchen unsinnig-zu-frühen Fragen werden wissenschaftliche Erkenntnisse der breiten Bevölkerung meist erst kurz vor Serienreife präsentiert.
    Akzeptier den Artikel einfach so wie er ist.

  8. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: Voytech 25.01.08 - 14:36

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jetzt denk mal scharf nach und erkenne, wie viel
    > Energie so ein Heizkraftwerk ala P4 insgesamt an
    > Energie verbraucht, wenn auch noch so viel Wärme
    > rauskommt. ;)
    >

    Cool, ich kann also mit der Abwärme eines P4 einen AthlonXP, einen Core2 Duo und einen Phenom parallel betreiben... :D

  9. Re: Perpetuum Mobile

    Autor: Hotohori 25.01.08 - 19:24

    Homer schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > "Lisas Perpetuum Mobile ist auch ein Witz, es
    > läuft einfach nur immer schneller und
    > schneller..."
    > "LISA!!! In diesem Hause gehorchen wir den
    > Gesetzen der Thermodynamik!"

    hrhr, einer der wirklich guten Gags. ;)

    Wäre das in dem Fall überhaupt noch ein Perpetuum Mobile? Oder ist es für den Begriff uninteressant ob mehr als 100% dabei raus kommt?






    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.01.08 19:26 durch Hotohori.

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