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Das Ausfegen der letzten Ecken...

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  1. Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: c.b. 10.03.05 - 14:58

    Mahlzeit...

    Das schon fast mit präpubertären Blähungen vergleichbare, verkrampfte Suchen nach noch so kleinen Einnahmequellen, die bis zur Lächerlichkeit bornierten Versuche, das Volk immer noch für dümmer verkaufen zu wollen als es eh schon ist, die Eleganz eben dieses rotzfrech und unverfroren weiterhin zu praktizieren, obwohl jeder halbwegs intelligente Mensch mittlerweile gemerkt hat, wie lächerlich das ist, respektive Ideenreichtum unserer Politentscheider, bzw. deren hochkompetenten Mitarbeiter/Innen, und/oder Verwaltungsfachleuten/Leutinnen (ist der Frauentag schon vorbei...?) grenzt beinahe schon an Debilität.

    (Ich liebe Schachtelsätze....:-)

    Man kann es nicht einmal mehr als Unverschämtheit bezeichnen.

    Nicht nur dieser Fall zeigt, mit welcher, beinahe schon erbarmungswürdiger Verzweiflung, alles und Jedem der letzte, mit jämmerlichen Pseudoplausibilitäten versehener Penny aus der Tasche gezogen wird, ist unglaublich.

    Wie sollen wir denn, ich meine das jetzt volkswirtschaftlich betrachtet, jemals wieder auf die Füsse kommen, wenn jedem, der sich selbstständig macht, erst einmal wieder alles aus den Taschen gezogen wird.

    Unsere Bürokratie hat einen Punkt erreicht, bei dem sie die gesamte Firma BRD über kurz oder lang endgültig an die Wand fährt.

    Als ob man mit solchen "Spielhallen-Vorschriften" die Staatsfinanzen sanieren könnte.
    Welches kranke, anscheinend arbeitslose, aber gut bezahlte Gehirn brütet so etwas aus. Oder bildet man sich ein, dadurch das illegale Glücksspiel eindämmen zu können?

    Solange Herr Schily und Herr Fischer ihre Privatfehde auf der öffentlichen Politbühne austragen, haben diese Lolly, inkl. ihres Chefs auf dieser definitiv nichts zu suchen.
    Der eine beschneidet mit der Vordertür ein Bürgerrecht nach dem anderen, und sein Kumpel lässt sie durch die Hintertür wieder rein.

    Es ist nicht zu fassen, in welchem Kindergarten wir hier mittlerweile leben.
    Die halbe Welt lacht über Deutschland und der Normalbürger lässt es geschehen.

    *Idiot nickt und grinst*.

    Der Letzte macht das Licht aus.

    sodele...uff
    das hat gut getan.

    gruss
    c.b.

  2. Re: Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: Wayne Static 10.03.05 - 16:51

    Was gibts da noch zu sagen? 100%ige Zustimmung!

  3. Re: Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: gedankenfurz 10.03.05 - 17:52

    ....aber was tun ?

    Raus hier und die ganzen Spinner sich gegenseitig verwalten lassen, bis sie an Auszehrung eingehen ?

    So macht es zumindest die deutsche Wirtschaft.

    Mir ist manchmal einfach nur noch übel.

  4. Re: Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: Steuerfandung 10.03.05 - 22:08

    c.b. schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Mahlzeit...

    >
    > Unsere Bürokratie hat einen Punkt erreicht, bei
    > dem sie die gesamte Firma BRD über kurz oder lang
    > endgültig an die Wand fährt.
    >
    > Es ist nicht zu fassen, in welchem Kindergarten
    > wir hier mittlerweile leben.
    > Die halbe Welt lacht über Deutschland und der
    > Normalbürger lässt es geschehen.
    >
    > *Idiot nickt und grinst*.
    >
    > Der Letzte macht das Licht aus.
    >
    > sodele...uff
    > das hat gut getan.
    >
    > gruss
    > c.b.

    Volle Zustimmung,

    weitere Beispiele sind unterhaltsame Reportagen im Fernsehen, auf RTL 2 glaube ich, wo Beamte "Waldpinkler" jagen oder die Polizei, als älteres Ehepaar getarnt im alten Opel Askona sogenannte "Raser" verfolgen.

    Ich selbst hatte neulich die Steuerfandung, mit 4 Beamten und einem Hausdurchsuchungsbefehl, überfallartig in meiner Wohnung stehen!

    Aufgrund meiner hohen Bewertung durch prompte Zahlung bei Ebay schlossen die Beamten messerscharf ich wäre ein ganz großer Händler.

    Bedauerlicherweise fanden die Steuerfander bei mir keinen einzigen Verkaufsvorgang sondern nur Käufe,
    was die Ebay- Bewertung meiner Person ja auch für jedermann sichtbar zeigt! Wer lesen kann ist echt im Vorteil.

    Mein Finanzamt war also unfähig Kauf und VERkauf bei Ebay zu unterscheiden!

    Um den Fehlschlag zu vertuschen unterstellten mir die Finanzbeamten doch irgendwann mal etwas bei Ebay verkauft zu haben und ich durfte mich mit der Zahlung von 1800,- Bußgeld freikaufen.

    Da ich nicht im (Steuerstrafsachen-)Rechtsschutz war, hätte ein Anwalt für ein jahrelanges Verfahren deutlich mehr gekostet.

    Als ich dann zähneknirschent zahlen wollte kam die nächste Überraschung:
    Ich muss das Geld an die "Freunde der Feuerwehr" überweisen.
    (Nicht an das Rote Kreuz oder einer anderen bekannten gemeinnützigen Einrichtung!)
    Jetzt versaufen die an dem Überfall beteiligten Finanzbeamten als Freunde der Feuerwehr mein Bußgeld und lachen sich über mich kaputt.

    Seitdem bin ich der festen Überzeugung in der Bananenrepublick Deutschland zu leben!

  5. Re: Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: Denk doch mal nach 11.03.05 - 09:00

    Es geht nicht darum, damit geld zu machen.

    Es gilt erstens nur in Internet Cafes wo spielen erlaubt ist. In diesen Cafes werden vornehmlich Spiele angeboten welche keine Jugendfreigabe erhalten haben. Deshalb ist es ganz ok, diese Internet Cafes mit als Spielhallen zu bezeichnen. Dann greifen naemlich sofort schon bestehende Gesetz und es muessen keine neuen erst buerokratisch verabschiedet werden.

    Kinder und Alkohol bleiben draussen. Wer sagt denn, dass es keine Internet suechtigen gibt? Die muss man auch schuetzen. :)

  6. Re: Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: c.b. 11.03.05 - 13:34

    Mahlzeit...

    Davon mal ausgehend, dass dieser Vorfall sich tatsächlich so abgespielt hat, ist davon auszugehen, dass unsere, etwas populär formuliert, Geldeintreiberbehörden, wobei ich diesen Ausdruck nicht unbedingt negieren will, mittlerweile mit, zwar unter Umständen juristisch einwandfreien, dennoch zumindest moralisch fragwürdigen Methoden arbeiten/zu arbeiten haben.

    Dies wäre auch eine Bestätigung eines Berichtes, den ich erst vor ein paar Tagen in einem als durchaus seriösen Wirtschaftsmagazin im TV mitbekommen habe.
    Da wurde, zumindest zwischen den Zeilen, der Verdacht geäussert, dass erwähnte Behörden, ohne Rücksicht auf Schwere des Tatvorwurfes, bis an die fast schon als Lächerlichkeit zu bezeichnende, geldmässigen Höchststrafen angehalten werden.

    Dein Bericht hinterlässt zumindest einige Fragen...
    Wenn sich das, zumindest annähernd, so abgespielt hat, brauchen wir nicht einmal mehr Bananen verkaufen..:-)).-:((.

    Du solltest, nein, Du musst, immer vorausgesetzt, er stimmt, diesen Vorfall, der allein in sich schon schier unglaubliche Arbeitsweisen beinhaltet, unbedingt an (seriöse) Medien weitergeben.

    Eine solche Vorgehensweise gehört an die Öffentlichkeit. Muss!!!

    Des weiteren sollte die Firma Ebay davon unterrichtet werden. Schliesslich ist nicht nur Dir ein immenser wirtschaftlicher Schaden entstanden, sondern diese Firma müsste eigentlich, aus reinem Selbstinteresse heraus, von solchen Fällen Kenntnis haben und entsprechen reagieren.

    Tu es....bitte.
    Wer weiss, vielleicht findest Du noch andere, vergleichbare Fälle.

    Viel Glück
    gruss
    c.b.

  7. Re: Das Ausfegen der letzten Ecken...

    Autor: NotAvailable 14.03.05 - 21:50

    Hallo? So nen Post bei DEM nick?
    Prinzipiell bin ich auch der Meinung, daß Kinder nicht alles spielen oder auch nur sehen sollten.
    Was im Bereich Computer in letzter Zeit abläuft (haupsächlich seit Erfurt) ist allerdings zu einem nicht unerheblichen Teil lächerlich, populistisch und entbehrt jeglicher Grundlage.

    Was wäre denn in einem Café, in dem spielen verboten ist? Kinder dürften da rein, und hemmungslos im inet surfen. Wer hindert sie daran, sich jugendgefährdende Inhalte im internet anzusehen?
    Einziger Ausweg: Wir verbieten den Kindern einfach das Internet. Ist das nicht ne tolle idee? Und damit Kinder nicht irgendwo mit diesem teufelszeug in Berührung kommen, verbieten wir gleich das ganze Internet in Deutschland. Und das Fernsehn gleich dazu. Ach nein, halt. RTL & Co brauchen unsere Politiker ja noch, um in den gekauften Medien stolz diesen Durchbruch im Jugendschutz propagieren zu können. Klar, ginge auch mittels Zeitung. Aber wieviele Deutsche können/wollen heute denn schon noch lesen...

    Aber mal zurück zum Thema: hätte man tatsächlich die Jugend schützen wollen, hätte man abgegrenzte Ü18-bereiche zum Spielen gefordert (in Videotheken funktioniert das ja auch). Das wäre dann vernünftig und hilfreich gewesen. Allein, es hätte kein Geld gebracht. Also doch lieber die Spielhallen-Sache...

    Denk doch mal nach schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Es geht nicht darum, damit geld zu machen.
    >
    > Es gilt erstens nur in Internet Cafes wo spielen
    > erlaubt ist. In diesen Cafes werden vornehmlich
    > Spiele angeboten welche keine Jugendfreigabe
    > erhalten haben. Deshalb ist es ganz ok, diese
    > Internet Cafes mit als Spielhallen zu bezeichnen.
    > Dann greifen naemlich sofort schon bestehende
    > Gesetz und es muessen keine neuen erst
    > buerokratisch verabschiedet werden.
    >
    > Kinder und Alkohol bleiben draussen. Wer sagt
    > denn, dass es keine Internet suechtigen gibt? Die
    > muss man auch schuetzen. :)


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