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Aus Prinzip: Finger weg von KDE

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  1. Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: Jetzt links abbiegen 28.01.08 - 11:37

    Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und KDE! Zeigt Solidarität!

  2. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: Bitte wenden 28.01.08 - 11:40

    Jetzt links abbiegen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!


    Ganz genau, nutzt Vista!

  3. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: user 28.01.08 - 11:50

    troll dich...

    Jetzt links abbiegen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!


  4. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: holzi 28.01.08 - 12:27

    Jetzt links abbiegen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!

    Entschuldige, aber was kann KDE dafür, dass Nokia so manche nicht so guten Dinge gemacht hat!
    Das wichtigste ist: KDE kann Qt jetzt und auch in Zukunft mit Sicherheit frei nutzen und es ist durch das Abkommen von KDE und Qt auch sichergestellt, das Qt weiterentwickelt wird (entweder durch Trolltech oder falls das nicht mehr der Fall sein sollte unter einer BSD-artigen Lizenz von der Community oder sonst wem).

  5. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: blueget 28.01.08 - 14:32

    Jetzt links abbiegen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!

    Richtig, steigt auf GNOME um.

  6. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: SUPER-USER 28.01.08 - 15:12

    Jetzt links abbiegen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!

    Hoffentlich bestraffst DU auch all die anderen Arbeitsplatzvernichter, oh Du kleiner Revolutionär, äh, Robin Hood der Looser. Wenn alle mitmachen, werden ne Menge der GOLEM-USER demnächst arbeitslos, wird Dir aber nich passieren, weil Du bist hirntod und damit eigentlich für den Posten eines hohen Managers vorgesehen, mußt nur nochein bischen warten, die Schlange nimmt ständig zu, warten ...

  7. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: Jensemann 28.01.08 - 16:13

    blueget schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jetzt links abbiegen schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende
    > Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf
    > Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!
    >
    > Richtig, steigt auf GNOME um.

    Ähm, wird GNOME nicht auch von NOKIA gefördert / unterstützt?


  8. NOKIA macht alles RICHTIG! Und Qt ist zwar gut, aber nicht soooo gut!

    Autor: EltahrionX 28.01.08 - 17:55

    holzi schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Jetzt links abbiegen schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende
    > Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf
    > Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!

    Falsch. Das kennzeichnet eben das kapitalistische System und die heutige Geiz ist geil-Gesellschaft. Es ist völlig normal, dass zu teure Arbeitsplätze abgebaut werden, wenn es woanders (scheinbar?) billiger zu produzieren geht. Jeder abgebaute Arbeitsplatz - so er denn wirklich überlüssig war - ist ein Gewinn für Nokia und die nun "freien" Leute sollten froh sein, endlich sinnvolle Arbeit verrichten zu können. Aber stattdessen wird rumgejammert, weil unbezahlte Arbeit auch nicht so das Wahre ist. Was wollt ihr denn? Rundumversorgung wie im Sozialismus? Wenn ich mir die Ergebnisse der Linken anschaue wollt ihr das auch nicht, aber was dann?

    Am liebsten will jeder einen Job und das System so wie es immer war: Wer Arbeit hat trampelt nach unten und freut sich ob seines Glücks. Wollt ihr das wirklich? Kann eine zukünftige Wissensgesellschaft im Kapitalismus entstehen oder brauchen wir ein neues System? Ein staatlich garantiertes Grundeinkommen wäre eine Lösung, aber auch hierfür findet sich keine Mehrheit. Warum nicht? Weil da die Arbeitenden damit eine ungewissere Zukunft verbinden? Vermutlich. An den Kosten kann es ja nicht liegen, wenn man vorsichtig rangeht und sagt, dass das GE erstmal nur die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten (Essen, Miete, Strom, +x) ausmachen soll. Diese Kosten sind auch bereits beim Arbeiter wie Arbeitslosen bezifferbar, denn jeder Mensch muss von etwas leben und benötigt das Geld auch jetzt schon. Es würde nur anders genannt und bedingungslos ausgezahlt werden. Damit würden auf einen Schlag alle Arbeitslosen wieder eine Chance bekommen, sich eine neue Tätigkeit zu suchen. Open Source Programmierer würden ebenso wie Leute in heutigen Billigjobs um der ARbeit willen aktiv werden können. Andere würden nur einen Zuschlag vom Arbeitgeber erhalten..

    NOKIA macht insofern alles richtig, als das Menschen dadurch auf die Missstände im System aufmerksam werden, so sie mit offenen Augen durch die Gegend laufen...


    > Das wichtigste ist: KDE kann Qt jetzt und auch in
    > Zukunft mit Sicherheit frei nutzen ...

    ok

    > und es ist
    > durch das Abkommen von KDE und Qt auch
    > sichergestellt, das Qt weiterentwickelt wird

    Nein. KDE ist quasi die Qt-Weiterentwicklung und nur ganz selten wird mal was von TT übernommen. Einfach deshalb, weil TT alle Rechte am Quelltext braucht. Nicht nur GPL-Rechte o.ä. Damit erklären sich auch Dinge wie, dass die Klassen teilweise ihre Interna bewusst in XYPRivate-Klassen verbergen. Dadurch wird es nämlich externen Entwicklern unmöglich (!) gemacht, die Klasse durch einfaches Erweitern zu verbessern. Stattdessen muss die Verbesserung via TT eingepflegt werden oder man muss eine völlig neue Klasse schreiben. Dadurch wird bereits seit Jahren Code blockiert, der z.B. QToolbars/QDockWidgets richtig floaten lässt wie in Photoshop. Das ist machbar, aber eine 100% selbstständige, fehlerfreie Integeration geht derzeit nur schwer. Auch Dinge wie das Abkoppeln von QTabs aus einer QTabBar oder einem QSplitter per z.B. Rechtsklick oder ggf. Doppelklick ist dadurch nur sehr schwer implementierbar, so dass derzeit nur halbherzige Lösungen existieren. Das gesamte Design der Klassenstruktur ist auf Verbergen von Code vor dem Nutzer abgelegt. Wenn man nur die angebotene API nutzt ist das okay, wenn man neues implementieren will, Fehler beheben muss oder eigene Verbesserungen einpflegen will, wird man abgeblockt. Auch gibt es mittlerweile mehrere Bibliotheken rund um OpenSSL und Zertifikatverwaltung. Was macht TT? Es wird lieber was eigenes entwickelt statt die GPL-Programmierer einzubinden. Gleiches passierte mit SVG Icon Factories (die ganz wichtig sind unter Windows) und z.B. der JavaScript-Integration, wo derzeit auch externe extra Biblioheken existieren, die mittlerweile überflüssig sind, weil TT einfach keinen GPL-Code einbinden mag, sondern lieber nachprogrammiert. Zugegeben, der TT-Code ist oft professioneller und sicher fehlerfreier, aber ein richtiges Open Source Projekt wird Qt so nicht! Ausserdem fehlt mir ein Installationssystem. Also eine Qt-basierte (KDE bietet das ja schon an) Verzeichnisstruktur und ein vorinstalliertes Qt (also Runtime als MSI und eine Developer Option dazu). Dann müsste sich TT aber festlegen, auf welchen Compiler man setzt und das versuchen die gar nicht erst. Vorteil wären schlanke, einheitliche Anwendungen, die alle die gleiche Basis nehmen. Derzeit liefert jede professionelle Qt-Anwendung an die 15 MB Libs mit (wenn nicht gar statisch kompiliert und dadurch ggf. auch multithreading verzichtet wird) und kriegt oft noch Probleme mit der Positionierung von z.B. dem plugins-Verzeichnissen o.ä., einfach weil viele Firmen einfach irgendwohin installieren :-( Besser wären ordentlich definierte "shared" Verzeichnisse für jede Anwendung!

    E*

  9. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: Süden 28.01.08 - 18:15

    SUPER-USER schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Hoffentlich bestraffst DU auch all die anderen
    > Arbeitsplatzvernichter, oh Du kleiner
    > Revolutionär, äh, Robin Hood der Looser. Wenn alle
    > mitmachen, werden ne Menge der GOLEM-USER
    > demnächst arbeitslos, wird Dir aber nich
    > passieren, weil Du bist hirntod und damit
    > eigentlich für den Posten eines hohen Managers
    > vorgesehen, mußt nur nochein bischen warten, die
    > Schlange nimmt ständig zu, warten ...


    Looser vs. Loser -> http://www.korrekturen.de/beliebte_fehler/looser.shtml

  10. Re: Aus Prinzip: Finger weg von KDE

    Autor: Bitte weiterfahren 28.01.08 - 23:59

    Jetzt links abbiegen schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Nokia hat dafür gesorgt dass Tausende Arbeitnehmer
    > arbeitlos werden. Verzichtet auf Nokiatelefone und
    > KDE! Zeigt Solidarität!

    Gähn. Eindimensionale Argumentation.
    1) Das Volk (also wir) haben die Regierung zu verantworten, die die Verträge mit Nokia ausgehandelt hat.
    2) Auch wenn es neoliberal klingt: Es sind dafür woanders Arbeitsplätze entstanden.
    3) Das man deswegen KDE boykottieren sollte ist einfach nur kindisch.

    Bitte zurück in die Kaderschule gehen und mit frischen Parolen zurückkommen die uns nicht langweilen.

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