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na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

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  1. na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: selbst wenn, egal! 29.01.08 - 16:13

    macht wohl kaum einen unterschied. hier geht es nämlich um den zivilrechtlichen(!) aspekt. gängige praxis in deutschland(nicht nur hier) ist jedoch über den umweg eines stafprozesses die akteneinsicht zu erlangen. denn bei einem strafprozess(der dann zwar eh wieder eingestellt wird, aber eben um an die daten zu kommen wird halt angeklagt) MUSS ein provider die daten an die staatsanwaltschaft rausrücken. der anwalt der urheber/musikindustrie kommt dann über die akteneinsicht an die daten des filesharers.
    so wirds eben gemacht, und daran wird auch dieses urteil nichts ändern, egal obs in nationales recht umgesetzt wird oder nicht. ok einen kleinen vorteil hats: wenn GAR KEINE beweise/anhaltspunkte für eine straftat(urheberrechtsverletzung) vorliegen kanns auch nicht zu einen strafprozess kommen. und in diesem fall und NUR in diesem fall ist der potentielle filesharer geschützt.

    -------------
    shifttaste ist leider kaputt und sonstige rächdschreibfehla dienen der allgemeinen belustigung von gloogshizern

  2. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Betroffener 29.01.08 - 16:52

    selbst wenn, egal! schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > gängige praxis in deutschland(nicht nur hier) ist jedoch
    > über den umweg eines stafprozesses die akteneinsicht zu erlangen.

    Richtig erkannt! So lief das nämlich auch bei mir. Die Staatsanwaltschaft stellt den Fall in der Regel nach wenigen Minuten ein, die Akte ist aber angelegt. So kommen die feinen (Rechts)anwälte an die abmahnfähigen Adressen.


  3. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: vergeben 29.01.08 - 17:02

    Betroffener schrieb:

    > > gängige praxis in deutschland (nicht nur hier)
    > > ist jedoch über den umweg eines stafprozesses
    > > die akteneinsicht zu erlangen.
    >
    > Richtig erkannt! So lief das nämlich auch bei mir.
    > Die Staatsanwaltschaft stellt den Fall in der
    > Regel nach wenigen Minuten ein, die Akte ist aber
    > angelegt. So kommen die feinen (Rechts)anwälte an
    > die abmahnfähigen Adressen.

    Wie lautete denn die Anklage?

  4. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: harl3quin 29.01.08 - 17:30

    Verstoß gegen § 106 UrhG ;)

    Das Verfahren ist tatsächlich absoluter Usus und wird trotz einiger erfreulicher, gegenteiliger Urteile (AG Hamburg-Altona wars glaub ich) nicht abgeschafft werden. Vielmehr wird der Auskunftsanspruch, der aktuell nicht besteht im Laufe der Zeit (wohl eher schneller als gedacht) in irgendeiner Form ins Gesetz gegossen.

    vergeben schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Betroffener schrieb:
    >
    > > > gängige praxis in deutschland (nicht nur
    > hier)
    > > ist jedoch über den umweg eines
    > stafprozesses
    > > die akteneinsicht zu
    > erlangen.
    >
    > Richtig erkannt! So lief das
    > nämlich auch bei mir.
    > Die Staatsanwaltschaft
    > stellt den Fall in der
    > Regel nach wenigen
    > Minuten ein, die Akte ist aber
    > angelegt. So
    > kommen die feinen (Rechts)anwälte an
    > die
    > abmahnfähigen Adressen.
    >
    > Wie lautete denn die Anklage?


  5. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Betroffener 29.01.08 - 17:42

    harl3quin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Vielmehr wird der Auskunftsanspruch, der aktuell nicht
    > besteht im Laufe der Zeit (wohl eher schneller als gedacht)
    > in irgendeiner Form ins Gesetz gegossen.

    Der Witz an der Sache ist ja, dass die Telefongesellschaften die Daten tatsächlich nicht rausrücken müssen. Die tun das nur weil die eine Aufwandsentschädigung von knapp 30 € dafür erhalten.

    Ein Schelm, wer denkt, dass das Bestechung ist ;)



  6. Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Günter Frhr. v. Gravenreuth 29.01.08 - 17:49

    Betroffener schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > selbst wenn, egal! schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > gängige praxis in deutschland(nicht nur hier)
    > ist jedoch
    > über den umweg eines stafprozesses
    > die akteneinsicht zu erlangen.
    >
    > Richtig erkannt! So lief das nämlich auch bei mir.

    und anderen: Selbst HEISE hat "fast freiwillig" die Daten herausgerückt, nachdem die Polizei mit einem Durchsuchungsbeschluss bei denen auf der Matte stand.


    > Die Staatsanwaltschaft stellt den Fall in der
    > Regel nach wenigen Minuten ein, die Akte ist aber
    > angelegt. So kommen die feinen (Rechts)anwälte an
    > die abmahnfähigen Adressen.
    >

    ***grins****


    Wenn man sich vorher nicht "abmahnfähig" verhalten hätte!

    Mit freundlichen Grüßen



    Günter Frhr. v. Gravenreuth


  7. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: harl3quin 29.01.08 - 17:49

    Totaler Unsinn? Die Telefongesellschaften rücken die Daten in keinem Fall an die Urheberrechtsverfolger (ProMedia, Logistep, GVU) heraus, weil sie damit gegen das BDSG verstoßen würden.
    Vielmehr werden die Informationen kraft staatsanwaltschaftlichem Auskunftsersuchen bzw. richterlicher Anordnung an die StA herausgegeben. Erst diese gibt sie im Wege der Akteneinsicht der RAe besagter Unternehmen an diese weiter.

    Würde Deine Telefongesellschaft Daten ohne ein solches Ersuchen bzw. eine Anordnung rausgeben, könntest Du sie nach allen Regeln der Kunst vor Gericht zerlegen.

    FAZIT: Sie müssen nicht nur nicht, sie dürfen gar nicht!

    Betroffener schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > harl3quin schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Vielmehr wird der Auskunftsanspruch, der
    > aktuell nicht
    > besteht im Laufe der Zeit (wohl
    > eher schneller als gedacht)
    > in irgendeiner
    > Form ins Gesetz gegossen.
    >
    > Der Witz an der Sache ist ja, dass die
    > Telefongesellschaften die Daten tatsächlich nicht
    > rausrücken müssen. Die tun das nur weil die eine
    > Aufwandsentschädigung von knapp 30 € dafür
    > erhalten.
    >
    > Ein Schelm, wer denkt, dass das Bestechung ist ;)
    >
    >


  8. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Betroffener 29.01.08 - 18:05

    Ich meinte auch überhaupt nicht den (Rechts)anwalt. Die Kohle gibt es vom Staatsanwalt bzw. Staat.

  9. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: harl3quin 29.01.08 - 19:01

    Und wo ist da die Bestechung? Entweder die Provider müssen auf die staatsanwaltschaftliche Anfrage herausgeben, wenn es sich um Bestandsdaten handelt, oder aber durch die richterliche Anordnung, wenn es sich um Verkehrsdaten handelt.
    Die Unternehmen können dieses Geld fordern, weil sie die zur Erfüllung dieser Pflicht erforderliche Infrastruktur (überwiegend aber nicht nur Personal) bereithalten müssen. Würde da kein Ausgleich erfolgen hätte man es wohl nahezu mit einer Enteignung zu tun (enteignender Eingriff, FBA u.ä.).

    Betroffener schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich meinte auch überhaupt nicht den
    > (Rechts)anwalt. Die Kohle gibt es vom Staatsanwalt
    > bzw. Staat.


  10. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Henry Lowtrack 29.01.08 - 19:24

    Günter Frhr. v. Gravenreuth schrieb:

    wieder ausm Knast draussen ?

  11. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: vergeben 29.01.08 - 20:01

    Betroffener schrieb:

    > > Vielmehr wird der Auskunftsanspruch, der aktuell nicht
    > > besteht im Laufe der Zeit (wohl eher schneller als gedacht)
    > > in irgendeiner Form ins Gesetz gegossen.
    >
    > Der Witz an der Sache ist ja, dass die
    > Telefongesellschaften die Daten tatsächlich nicht
    > rausrücken müssen. Die tun das nur weil die eine
    > Aufwandsentschädigung von knapp 30 € dafür
    > erhalten.
    >
    > Ein Schelm, wer denkt, dass das Bestechung ist ;)

    Wie ist es denn bei Dir weitergegangen?

  12. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: devilsadvocate 29.01.08 - 20:02

    Henry Lowtrack schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Günter Frhr. v. Gravenreuth schrieb:
    >
    > wieder ausm Knast draussen ?


    Kannst ja mal eine Anfrage bei der zuständigen JVA starten.
    Die führen eine Haftliste. ;-)

  13. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: vergeben 29.01.08 - 20:05

    Günter Frhr. v. Gravenreuth schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Die Staatsanwaltschaft stellt den Fall in der
    > > Regel nach wenigen Minuten ein, die Akte
    > > ist aber angelegt. So kommen die feinen
    > > (Rechts)anwälte an die abmahnfähigen Adressen.
    >
    > ***grins****
    >
    > Wenn man sich vorher nicht "abmahnfähig" verhalten
    > hätte!

    Die IP allein reicht also schon für eine "Abmahnung"?
    Wo ist der eindeutige Beweis für den Verstoß gegen den
    entsprechenden Paragraphen?
    Da könnte doch jeder kommen, mit einer IP wedeln und den Inhaber
    wegen Urheberrechtsdelikten abmahnen!? Ganz so einfach kann's ja
    nun doch nicht sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.08 20:07 durch vergeben.

  14. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: harl3quin 29.01.08 - 20:49

    Die verwenden durch öffentlich bestellte Gutachter geprüfte Programme, die in den P2P-Börsen nahezu vollautomatisch nach den Files suchen und dann die Daten sowie Screenshots u.ä. archivieren. Daraufhin werden die ISP benachrichtigt, dass sie die Daten nicht löschen sollen. Sodann wird Strafanzeige erstattet. Wenn die StA den Fall nicht sofort einstellt (soll auch vorkommen), holt sie sich dann die Daten des Betroffenen vom ISP. Diese gelangen im Wege der Akteneinsicht regelmäßig an den Anwalt der Urheberrechtsindustrie.

    --> Nur ne IP bringt gar nichts.

    vergeben schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Günter Frhr. v. Gravenreuth schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > > Die Staatsanwaltschaft stellt den Fall
    > in der
    > > Regel nach wenigen Minuten ein,
    > die Akte
    > > ist aber angelegt. So kommen
    > die feinen
    > > (Rechts)anwälte an die
    > abmahnfähigen Adressen.
    >
    > ***grins****
    >
    > Wenn man sich vorher
    > nicht "abmahnfähig" verhalten
    > hätte!
    >
    > Die IP allein reicht also schon für eine
    > "Abmahnung"?
    > Wo ist der eindeutige Beweis für den Verstoß gegen
    > den
    > entsprechenden Paragraphen?
    > Da könnte doch jeder kommen, mit einer IP wedeln
    > und den Inhaber
    > wegen Urheberrechtsdelikten abmahnen!? Ganz so
    > einfach kann's ja
    > nun doch nicht sein.
    >
    > 1 mal bearbeitet. Zuletzt am 29.01.08 20:07.


  15. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: vergeben 29.01.08 - 21:31

    harl3quin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die verwenden durch öffentlich bestellte Gutachter
    > geprüfte Programme, die in den P2P-Börsen nahezu
    > vollautomatisch nach den Files suchen und dann die
    > Daten sowie Screenshots u.ä. archivieren.

    Und das allein beweist _eindeutig_ die sog. Urheberrechtsverletzung?
    Ich sage nur unterschiedliche Uhrzeiten, MITM (wenn ich bei $ISP
    arbeite und jemandem ans Bein bullern will, klemm ich mich halt
    dazwischen...)

    Lars

  16. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: harl3quin 29.01.08 - 22:08

    vergeben schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > harl3quin schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Die verwenden durch öffentlich bestellte
    > Gutachter
    > geprüfte Programme, die in den
    > P2P-Börsen nahezu
    > vollautomatisch nach den
    > Files suchen und dann die
    > Daten sowie
    > Screenshots u.ä. archivieren.
    >
    > Und das allein beweist _eindeutig_ die sog.
    > Urheberrechtsverletzung?
    > Ich sage nur unterschiedliche Uhrzeiten, MITM
    > (wenn ich bei $ISP
    > arbeite und jemandem ans Bein bullern will, klemm
    > ich mich halt
    > dazwischen...)
    >
    > Lars

    Ob diesem Nachweis letztlich Beweissicherheit zukommt ist meines Wissens nach noch nicht endgültig entschieden. Bisher habe ich nur Verfügungsverfahren mit diesem Programm gefunden und da genügt die Glaubhaftmachung, was weniger voraussetzt als ein (Voll)Beweis.
    Allerdings würde ich das Risiko, dass im ISP ein Admin, der Zugriff auf ALLE Datenbanken hat, jemandem ans Bein pissen will und dafür seinen Job sowie im Zweifelsfall auch seine Freiheit (Haftstrafe) opfert, als sehr gering einstufen. Und ohne solche ausgiebigen Rechte würde er seine Tat nicht verdecken können. Zumal er ja in der Datenbank die IP eines ihm bekannten Downloaders (btw: aktuell werden fast nur Uploader verfolgt) mit der IP des Kunden vertauschen, weil die DB sonst inkohärent wird und das Sicherungssysteme anspringen läßt.
    Ich würde dieses Verfahren daher als im Regelfall sicher bezeichnen. Im Einzelfall muss es natürlich möglich sein, durch das Gericht die Datensicherheit der DB gutachterlich prüfen zu lassen.

    Allerdings würde man mit Deiner Argumentation ja auch jegliche Rechnung Deines Telefonanbieters bezweifeln. Denn auch da kann Dich jemand nicht mögen und Daten verändern.

  17. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Günter Frhr. v. Gravenreuth 30.01.08 - 10:01

    harl3quin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Die verwenden durch öffentlich bestellte Gutachter
    > geprüfte Programme, die in den P2P-Börsen nahezu
    > vollautomatisch nach den Files suchen und dann die
    > Daten sowie Screenshots u.ä. archivieren.
    > Daraufhin werden die ISP benachrichtigt, dass sie
    > die Daten nicht löschen sollen. Sodann wird
    > Strafanzeige erstattet. Wenn die StA den Fall
    > nicht sofort einstellt (soll auch vorkommen), holt
    > sie sich dann die Daten des Betroffenen vom ISP.
    > Diese gelangen im Wege der Akteneinsicht
    > regelmäßig an den Anwalt der
    > Urheberrechtsindustrie.
    >

    So ist es!

    Mit freundlichen Grüßen




    Günter Frhr. v. Gravenreuth

  18. Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: Günter Frhr. v. Gravenreuth 30.01.08 - 10:03

    harl3quin schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Und wo ist da die Bestechung? Entweder die
    > Provider müssen auf die staatsanwaltschaftliche
    > Anfrage herausgeben, wenn es sich um Bestandsdaten
    > handelt, oder aber durch die richterliche
    > Anordnung, wenn es sich um Verkehrsdaten handelt.

    Bei HEISE kam die Kripo mit einem Druchsuchungsbeschluss, händigte diesen aus und bekam dann sofort "fast freiwillig" die Daten.

    Mit freundlichen Grüßen




    Günter Frhr. v. Gravenreuth

  19. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: ITler71 30.01.08 - 10:25

    > Die verwenden durch öffentlich bestellte
    > Gutachter
    > geprüfte Programme, die in den
    > P2P-Börsen nahezu
    > vollautomatisch nach den
    > Files suchen und dann die
    > Daten sowie
    > Screenshots u.ä. archivieren.
    > Daraufhin
    > werden die ISP benachrichtigt, dass sie
    > die
    > Daten nicht löschen sollen. Sodann wird
    >
    > Strafanzeige erstattet. Wenn die StA den Fall
    >
    > nicht sofort einstellt (soll auch vorkommen),
    > holt
    > sie sich dann die Daten des Betroffenen
    > vom ISP.
    > Diese gelangen im Wege der
    > Akteneinsicht
    > regelmäßig an den Anwalt
    > der
    > Urheberrechtsindustrie.
    >
    > So ist es!

    Habe ich das richtig verstanden? Es genügt zu sehen, das ein Rechner
    mit der IP x.x.x.x mittels eines Filesharing Tools gewisse Dateien
    anbietet, von denen man lediglich den Dateinamen sieht bzw. erfasst,
    um ein entsprechendes zivilrechtliches Verfahren anzustoßen?

    Wie verhält es sich denn wenn ich irgendwelche "nicht rechtlich ge-
    schützte" Dateien so umbenannt habe, das diese den Eindruck erwecken
    z.B. das aktuelle Album von Madonna zu sein. Aus Sicht der Scanner-
    Software wäre ich ja dann wohl ein typischer Fall der zur Abmahnung
    kommen würde. Ich habe dann ja aber nicht wirklich rechtlich ge-
    schütztes Material angeboten. Um dies 100%ig beurteilen zu können,
    müssten ja nach meinem Rechtsverständnis erstmal alle Dateien die
    verdächtig sind, heruntergeladen und begutachtet werden.

    Meine Frage, so naiv oder komisch sie erscheinen mag, ist ernst
    gemeint. Ich kenne mich mich rechtlichen Dingen nicht so wirklich
    aus und würde da echt gerne mal ein wenig erhellt werden wenn Sie,
    G.Frhr.v.Gravenreuth, schon mal anwesend sind.

    Beste Grüße

  20. Re: Selbst HEISE Re: na und...? wohl kaum ein grund zur freude!

    Autor: selbst wenn, egal! 30.01.08 - 11:28

    ITler71 schrieb:
    > Habe ich das richtig verstanden? Es genügt zu
    > sehen, das ein Rechner
    > mit der IP x.x.x.x mittels eines Filesharing Tools
    > gewisse Dateien
    > anbietet, von denen man lediglich den Dateinamen
    > sieht bzw. erfasst,
    > um ein entsprechendes zivilrechtliches Verfahren
    > anzustoßen?
    >
    > Wie verhält es sich denn wenn ich irgendwelche
    > "nicht rechtlich ge-
    > schützte" Dateien so umbenannt habe, das diese den
    > Eindruck erwecken
    > z.B. das aktuelle Album von Madonna zu sein. Aus
    > Sicht der Scanner-
    > Software wäre ich ja dann wohl ein typischer Fall
    > der zur Abmahnung
    > kommen würde. Ich habe dann ja aber nicht wirklich
    > rechtlich ge-
    > schütztes Material angeboten. Um dies 100%ig
    > beurteilen zu können,
    > müssten ja nach meinem Rechtsverständnis erstmal
    > alle Dateien die
    > verdächtig sind, heruntergeladen und begutachtet
    > werden.
    >
    > Meine Frage, so naiv oder komisch sie erscheinen
    > mag, ist ernst
    > gemeint. Ich kenne mich mich rechtlichen Dingen
    > nicht so wirklich
    > aus und würde da echt gerne mal ein wenig erhellt
    > werden wenn Sie,
    > G.Frhr.v.Gravenreuth, schon mal anwesend sind.
    >
    > Beste Grüße

    die erwähnten scan-programme verwenden sog "signaturen" (sprich eine checksumme oder sowas ähnliches - korrigiert mich bitte wenn das jetzt falsch war) und nicht dateinamen um die dateien eindeutig zu identifizieren. D.h. nur wegen dem namen einer datei können sie dir noch nix - es sei denn der name selbst ist urheberrechtlich geschützt. umkehrschluss: es bringt auch nix urheberrechtlich geschützten dateien einen "harmlosen" namen zu verpassen - die signatur bleibt nämlich dann trotzdem die gleiche!
    mfg


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