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Über 4000 A/D-Wandler?

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  1. Über 4000 A/D-Wandler?

    Autor: MartinP 30.01.08 - 11:47

    Ich weiß, daß nicht für jedes Pixel die Helligkeit der drei Grundfarben gemessen werden muss, denn die Pixelzahl wird im Gegensatz zum Displays etwas "gemogelt" angegeben.
    Wenn die 4000 A/D Wandler eine ausreichende Auflösung haben, sollten die doch etwas Chipfläche brauchen...

  2. Re: Über 4000 A/D-Wandler?

    Autor: :-) 30.01.08 - 12:59

    MartinP schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Ich weiß, daß nicht für jedes Pixel die Helligkeit
    > der drei Grundfarben gemessen werden muss, denn
    > die Pixelzahl wird im Gegensatz zum Displays etwas
    > "gemogelt" angegeben.
    > Wenn die 4000 A/D Wandler eine ausreichende
    > Auflösung haben, sollten die doch etwas Chipfläche
    > brauchen...
    >


    Es sind nicht 4000 sondern über 6000 Wandler im Einsatz. Jeder Wandler begnügt sich also mit nur 4000 Sensorelementen. Ob sich dadurch das Rauschen vermindern lässt, bezweifel ich stark. Im Gegenteil, es wird größer und macht sich als Spaltenrauschen bemerkbar.

  3. Re: Über 4000 A/D-Wandler?

    Autor: Zlotnik 30.01.08 - 15:03

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Im Gegenteil, es wird größer und macht sich als
    > Spaltenrauschen bemerkbar.

    Im Gegenteil, das größere Problem bei Column-Parallel-Readout ist, daß EMV-Einstrahlungen der umliegenden Elektronik in allen Kanälen gleichzeitig stören, (sog. common-mode), was uU trotz Korrekturen zu _horizontalen_ Artefakten führen kann => Banding.

    Bleibt abzuwarten, wie gut Die Kameraentwickler (nicht die Sensorentwickler, denn die Common-Mode-Korrekturen finden im Back-End statt) den Sensor im Griff haben werden.

    Z.

    PS: BTDT.

  4. Re: Über 4000 A/D-Wandler?

    Autor: :-) 30.01.08 - 15:44

    Zlotnik schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > :-) schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Gegenteil, es wird größer und macht sich
    > als
    > Spaltenrauschen bemerkbar.
    >
    > Im Gegenteil, das größere Problem bei
    > Column-Parallel-Readout ist, daß
    > EMV-Einstrahlungen der umliegenden Elektronik in
    > allen Kanälen gleichzeitig stören, (sog.
    > common-mode), was uU trotz Korrekturen zu
    > _horizontalen_ Artefakten führen kann =>
    > Banding.

    Da es wohl kaum möglich sein wird, über den gesamten Bereich vom 1. Grauwert bis zum 255. alle 6000 Wandler exakt gleichzeitig schalten zu lassen, gehe ich davon aus, dass sich dies auch in den Daten widerspiegelt.


    >
    > Bleibt abzuwarten, wie gut Die Kameraentwickler
    > (nicht die Sensorentwickler, denn die
    > Common-Mode-Korrekturen finden im Back-End statt)
    > den Sensor im Griff haben werden.
    >

    Ich dachte, da passiert nix, also braucht doch auch nichts korrigiert zu werden?

  5. Re: Über 4000 A/D-Wandler?

    Autor: Zlotnik 30.01.08 - 16:52

    :-) schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Da es wohl kaum möglich sein wird, über den
    > gesamten Bereich vom 1. Grauwert bis zum 255. alle
    > 6000 Wandler exakt gleichzeitig schalten zu
    > lassen, gehe ich davon aus, dass sich dies auch in
    > den Daten widerspiegelt.

    "vom 1. Grauwert bis zum 255. gleichzeitig zu schalten". Ich nehme an du spielst auf die Linearität und den Gain an. Ja, beides ist bei Column-Parallel-Readout natürlich so ne Sache. Linear genug sollten die Vertärkerkanäle über einen weiten Bereich schon sein, aber kleine Gain (und Offset) Unterschiede dürften vorhanden sein. Die sind iA aber konstant, und lassen sich ab Werk wegkalibrieren.

    Schwierig wirds, wenn sie nicht konstant sind. Kann zB vorkommen, wenn auf dem Chip die Energieversorgung der Verstärker und ADCs nicht gut genug ist. Wenn einer der Verstärker zB gerade ein besonders großes Signal sieht und deshalb mehr Leistung zieht, und dadurch die Versorgungsspannung der anderen Verstärker einen Einbruch hat, dann kann das als eine Änderung im Gain auftreten. Effekt wäre in dem Fall ein dunkles horizontales Band auf der Höhe eines besonders hellen Spitzlichtes. Sowas ist dann ätzend zu korrigieren, da muß der Chip, bzw das Modul (Sony) von vorherein sauber arbeiten.

    Common-Mode Korrekturen dagegen sind nach der Auslese (also vom Kamerahersteller) noch ganz gut zu korrigieren. Man kann zB ganz links und ganz rechts einige Spalten mit einer Maske abdecken (Sony), und dort den Common-Mode einfach vermessen, und dann korrigieren (Kamerahersteller)

    > Ich dachte, da passiert nix, also braucht doch
    > auch nichts korrigiert zu werden?

    Natürlich passiert eine ganze Menge. Das meiste wird aber korrigiert, ohne daß du davon was mitbekommst... Ist halt alles ziemlich kompliziert, und es gibt ne Menge Fehlerquellen. Nicht alle Hersteller haben alles gleichgut im Griff, siehe zB die vielen Banding-Beschwerden in DSLR-Foren.

    Z.

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