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Vorsichtiges pro

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Re: Zweitstimme?

    Autor: Painy187 06.02.08 - 13:47

    Indyaner schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > > Das wird dann aber zu komplex. Das fasst ein
    > normaler Benutzer nichtmehr.

    Dein beschriebens Szenario macht die Sache nicht einfacher.
    Ein Verkauf ist abgeschlossen, wenn beide Ihre Pflicht erfüllt haben. Genauso könnte man das bei Bewertungen übernehmen. Das klingt für mich sehr einfach.

    Aber anhand der gesetzten Stati zu entscheiden, was bewertungstechnisch noch geht und was nicht, ist meiner meinung nach nicht sinnvoll.

    > Wieso dann nicht lieber eine ZWeitsitmme für die
    > langzeit-wertungs?

    Macht auch Sinn, ja!

    > A ersteigert bei B einen Artikel.
    > Sobald A das Geld auf das Konto von B überwiesen
    > hat hat er seine schuldigkeit getan und B als
    > verkäufer hat diesen Umstand zu bewerten.

    Die Erfahrung zeigt, dass das aber nicht so gehandhabt wird. Also nehme ich an, dass B dies nicht vornimmt.

    > Nachdem B die Ware versand hat und A diese erhält
    > kann B als verköufer nichtmehr bewerten und A als
    > Käufer trägt seine Bewertung zur Abwicklung ein.

    Wenn A nun also aus selbstschutzgründen sofort nach der Auktion die Ware als erhalten markiert, kann B nie wieder eine Bewertung abgeben.

    Oder kann A den erhalt der Ware nur markieren, wenn B den Erhalt des Geldes quitiert hat? Cool, da B ja die Markierung als gezahlt eh nie vornimmt, weil das zu viel Zeit kostet kann A auch nicht als erhalten markieren und somit kann B immer bewerten.

    Also ganz ehrlich, mein Szenario fand ich bei weitem nicht so verzettelt.

    > Der Käufer (A) hat nun jedoch noch eien
    > zweitstimme die ihm (sagen wir) 10 Monate offen
    > steht. Mit dieser kann er die Abwicklung im
    > Garantiefall bewerten.

    Dann sollte auch B die Möglichkeit bekommen eine After-Sales-Bewertung vorzunehmen, da es wie schon öfters erwähnt oft auch Kunden gibt, die einfach nur rum quängeln um im nachhinein Rabatt zu bekommen. Somit würden wir wieder Tür und Tor öffenen für Rachbewertungen in den After-Sales-Bewertungen. Danke!

    > Was in der obigen Diskussion oft vermischt wird
    > sind private und geschäftliches. Es ist in meinen
    > Augen einfach absolut rational wenn man sagt dass
    > der Verkäufer NUR die Bezahlungsmoral vom Käufer
    > bewertet. Und diese ended faktisch mit dem Erhalt
    > der Ware. Alles danach kommende ist Sache des
    > Verkäufers.

    Wenn ein Kunde sein Widerrufsrecht nutzen will und einen 5 Euro Artikel unfrei retourniert (was den empfänger 12 Euro kostet) dann ist das eine Frechheit. DAS ist nämlich nicht sein Recht nach BGB. Da Ebay eine Handelsplattform ist und sehr gerne mit Powersellern "kuschelt" ist es ein unding zu sagen, es ist Problem des Verkäufers was nach dem Kauf passiert. Das Bewertungssystem wurde erfunden um dem Portal selbst und den handeltreibenden Parteien zu dienen, also Käufer und Verkäufer. Es ist meiner Meinung nach nicht im Sinne des Verkaufsportals, wenn man nun die Bewertungen begrenzt und den verkäufer im Stich lässt, was die After-Sales Abwicklung angeht.

    > Das Beispiel mit dem User der sich nicht meldet
    > und weshalb die Ware im REgal liegt und an wert
    > verliert ist ärgerlich. Jedoch kassiert dieser
    > User dafür (nach obrigen Shema, nicht nach dem was
    > ebay nun vorhat) eine negative Bewertung die der
    > Verkäufer dem Kunden ja als erstes zu geben hat.
    > Die Bewertung mit dem Vermerkt "Kein Geldeingang
    > nach 10 Tagen" schliesst zudem die Auktion als
    > fehlgeschlagen ab und gibt den Käufer nicht die
    > möglichkeit den Verkäufer aus Rache eine negative
    > bewertung zu verpassen.

    Dann verkauf ich zukünftig jede menge PS3s und FlatTvs unter Markt wert und markiere die Auktion im Nachhinein als nicht bezahlt. Dann kann mir keiner quer schiessen und mich völlig korrekt negativ bewerten. Klar, nach 20 Auktionen scheints vielleicht komisch, aber auch nur, wenn man dies irgendwo schnell einsehen kann.
    Das bedeutet wiederrum das man auf mehr Dinge achten muss, was wiederum den Handel komplexer gestaltet.

    Ohne gewisse Komplexität wird man dieses Thema nie in den Griff bekommen, vorallem weil immer tausende darüber nachdenken das System umgehen zu wollen. Aber bei diesem Vorschlag denke ich verschafft man dem ganzen noch mehr Ecken und Kanten als eh schon da sind...


    > Pakete werden jetzt mit $_DHL geliefert...
    > nichtmehr mit $_POST

    Interessante Sache :D

  2. Re: Vorsichtiges pro

    Autor: Painy187 06.02.08 - 13:52

    Silver schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Wäre zwar aufwendig aber negative Bewertungen
    > sollten so lange nicht
    > veröffentlicht werden, bis Ebay den Sachverhalt
    > kennt und die
    > negativen Bewertungen freigibt. Dazu schildert
    > derjenige der negativ
    > bewertet die Situation und der andere nimmt dazu
    > Stellung. Dann
    > entscheidet ebay.

    Dies scheitert wirklich am Aufwand, vorallem weil man korrekter Weise nicht Ebay über falsch und richtig entscheiden lassen sollte, sondern einen Richter.

    Meine einzige negative bekam ich aus Rache, weil ich etwas kaufte, das beim Auspacken beschädigt war. Also Verkäufer angeschrieben und gefragt obs beim Transport kaputt gegangen ist, dies muss ja dann der Verkäufer bei der DHL reklamieren. Da aber nach mehreren Mails und 4 Wochen Zeit nicht geschehen ist, gabs dann ne negative. Entsprechend gabs für mich natürlich eine Rachebewertung... Toll.

    Sowas kann man vielleicht über Ebay lösen, da ich ja einfach nur wollte, dass der Verkäufer den Artikel zurück nimmt oder sich mit der DHL in Verbindung setzt. Nicht umsonst wurde versichert geliefert. Aber wenn jemand behauptet er hat nur die Hälfte der Ware bekommen, kann ebay ja auch schon nichts mehr machen...

  3. Re: Vorsichtiges pro

    Autor: Entwickler 06.02.08 - 13:58

    Alter ich versteh Dich nicht.. DU willst was verkaufen?

    Geh doch auf die Käufer, wenn sie denn ungerechtfertigt
    rumnölen, gar nicht ein. Aus Willkür schlecht bewerten kann
    jeder immer.. selbst wenn Du Dich freundlich mit ihm befasst.
    Entspann Dich und red halt nur mit den Leuten, die glaubhaft
    ernsthafte / berechtigte Anfragen haben. Ärger Dich nicht
    über den gesellschaftlichen Bodensatz.. kassier halt ganz in
    Ruhe mal ne schlechte Bewertung. Ich lese mir die Bewertungen
    immer durch, wenn mich denn eine zu geringe Prozentzahl
    irritiert. Wenn da 30x in unterschiedlichen Sprachen und
    Formulierungen steht "liefert nicht", dann ist die Sache klar..
    Wenn da steht "naja, blau wär schöner, aber es gab nur noch
    lila", dann lach ich kurz und bestell trotzdem..

    Wenn ebay einfach dranschreiben würde: Leute, in jedem Laden
    sind immer 10% der Käufer nölende unzufriedene Deppen, dann
    kauft auch noch einer bei Dir, wenn Du nur 90% positive
    Bewertungen hast.. Ich schließe mich da einem Vorposter an,
    der sagte: die negative Bewertung, die ein Verkäufer später
    abgeben kann, kann nicht Druckmittel sein, um 100% positive
    Scheinbewertungen seitens der Kundschaft zu erzwingen..

    Erpressen lassen sollte sich KEINE der beteiligten Parteien.

    Entwickler

  4. Re: Vorsichtiges pro

    Autor: Silver 06.02.08 - 14:39

    Die perfekte Lösung gibt es leider nicht. Ich kann es aber durchaus
    verstehen warum Verkäufer mit ihrer Bewertung abwarten bis der Käufer
    bewertet hat. Geht doch auch darum ob Käufer ehrlich sind oder im
    Gegensatz zu dir, zu faul sind den Verkäufer anzuschreiben. Von wegen
    defekt, beschädigt etc.. Da ist es einfacher negativ zu bewerten als
    darauf zu hoffen das der Verkäufer nachbessert. Dann folgt die
    negative Bewertung vom Verkäufer weil der Käufer nicht ehrlich war
    oder eben zu faul. Es wäre definitiv besser wenn Bewertungen erst
    dann sichtbar werden, wenn beide Seiten bewertet haben. Passiert dies
    nach 90 Tagen nicht, geht die Bewertung flöten oder derjenige der
    keine Bewertung abgegeben hat, kriegt eine neutrale generierte
    Bewertung, in der steht das er nicht bewertet hat.

    Painy187 schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Silver schrieb:
    > --------------------------------------------------
    > -----
    > > Wäre zwar aufwendig aber negative
    > Bewertungen
    > sollten so lange nicht
    >
    > veröffentlicht werden, bis Ebay den
    > Sachverhalt
    > kennt und die
    > negativen
    > Bewertungen freigibt. Dazu schildert
    >
    > derjenige der negativ
    > bewertet die Situation
    > und der andere nimmt dazu
    > Stellung. Dann
    >
    > entscheidet ebay.
    >
    > Dies scheitert wirklich am Aufwand, vorallem weil
    > man korrekter Weise nicht Ebay über falsch und
    > richtig entscheiden lassen sollte, sondern einen
    > Richter.
    >
    > Meine einzige negative bekam ich aus Rache, weil
    > ich etwas kaufte, das beim Auspacken beschädigt
    > war. Also Verkäufer angeschrieben und gefragt obs
    > beim Transport kaputt gegangen ist, dies muss ja
    > dann der Verkäufer bei der DHL reklamieren. Da
    > aber nach mehreren Mails und 4 Wochen Zeit nicht
    > geschehen ist, gabs dann ne negative. Entsprechend
    > gabs für mich natürlich eine Rachebewertung...
    > Toll.
    >
    > Sowas kann man vielleicht über Ebay lösen, da ich
    > ja einfach nur wollte, dass der Verkäufer den
    > Artikel zurück nimmt oder sich mit der DHL in
    > Verbindung setzt. Nicht umsonst wurde versichert
    > geliefert. Aber wenn jemand behauptet er hat nur
    > die Hälfte der Ware bekommen, kann ebay ja auch
    > schon nichts mehr machen...


  5. Re: Vorsichtiges pro

    Autor: Painy187 06.02.08 - 14:41

    Entwickler schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Geh doch auf die Käufer, wenn sie denn
    > ungerechtfertigt
    > rumnölen, gar nicht ein.

    > Ärger Dich nicht
    > über den gesellschaftlichen Bodensatz.. kassier
    > halt ganz in
    > Ruhe mal ne schlechte Bewertung.

    Ok, man kann die Sachen natürlich auch recht kühl betrachten und einfach drüber wegsehen. Dann kann man das System so belassen wie es ist. Wenn man aber etwas ändern will, dann besser machen. Sonst braucht man nichts ändern.

    Deine Einstellung ist absolut verständlich und nachvollziehbar, aber Ebay scheint etwas ändern zu wollen, nur so machen sies nicht besser find ich...
    Es ist eine Grundlegende Frage ob man sich mit halbwegs funktionierenden Lösungen zu Frieden gibt oder ob man nach Perfektionismus strebt. Ich bin ein Typ von letzterem. Da das aktuelle System von ebay schon irgendwie funktioniert und sie trotzdem verbesserungsbedarf sehen, denke ich dass das in die richtigung der perfektionierung gehen soll. Aber eben nur SOLL ;)

    > Erpressen lassen sollte sich KEINE der beteiligten
    > Parteien.

    Korrekt!

    > Entwickler

    Achso, ja ... nicht nur du ;)

  6. Absolutes Pro

    Autor: Lall 06.02.08 - 14:55

    mm schrieb:
    -------------------------------------------------------

    > Die "Handhabe", sich als Verkäufer gegen eine
    > schlechte Bewertung mit einer Rachebewertung zu
    > wehren, ist auch nicht der Sinn der Sache.
    > Die Bewertung von Käufern macht ohnehin streng
    > genommen keinen Sinn, denn seinen Käufer sucht man
    > sich nicht aus.

    Zumal eh fast immer Vorkasse als Bedingung steht. Mehr als bezahlen kann man als Käufer nicht.

    Jetzt fällt endlich das Nötigungsmittel Rachebewertung weg.

  7. Re: Vorsichtiges pro

    Autor: Pete Sahat 07.02.08 - 10:06

    mm schrieb:
    -------------------------------------------------------
    > Dass Käufer dagegen einen Verkäufer (auch negativ)
    > bewerten können, ist dementgegen für das
    > Funktionieren von Ebay essentiell. Von daher ein
    > vorsichtiges pro für die neue Regelung von mir.


    vollkommen richtig. Jeder Käufer der eine berechtigte schlechte Bewertung abgibt, muss eine unberechtigte "Rachebewertung" fürchten.

    Ein Fall von mir : Habe eine schlechte Bewertung abgegeben und vorerst keine "Rache" erhalten.

    DER CLOU : Am 89 TAG nach Verkauf gab mir der Käufer ein unverschämte schlechte Bewertung ("Lügner, stimmt nich ^^") !!
    Am 90 Tag nach dem Verkauf ist eine Änderung / Rücknahme der Bewertung nicht mehr möglich, hieß es dann bei Ebay... ganz toll.

    Ein Verkäufer musste mit der Rachebewertung einfach 89 Tage warten. Am 90 tag kann der Käufer nichtmal mehr beschwerde einreichen

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